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Elektromobilität

Steuerliche Förderungen

Fördergegenstand und -bedingungen

Befreiung von der Kfz-Steuer

Reine Elektrofahrzeuge (einschließlich Brennstoffzellenfahrzeuge) sind derzeit von der Kfz-Steuer für zehn Jahre ausgenommen.

Nachteilsausgleich Dienstwagenbesteuerung

Privat genutzte Firmenwagen stellen einen geldwerten Vorteil für den berechtigten Arbeitnehmer dar. Dieser geldwerte Vorteil muss u.a. nach dem Wert des Fahrzeugs (Brutto-Neuwagenlistenpreis) als Teil des steuerpflichtigen Einkommens versteuert werden. Der Neuwagenpreis für Elektrofahrzeuge ist aufgrund der teuren Fahrzeugbatterie bislang noch höher als der eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs. Zum Nachteilsausgleich wird in 2017 ein Abschlag von 300 Euro pro kWh der Fahrzeugbatterie bis zu einer maximalen Minderung von 8.000 Euro in Anspruch zu nehmen. Der Minderungsbetrag reduziert sich jährlich um 50 Euro je kWh und der Minderungshöchstbetrag um 500 Euro, bis er im Jahre 2023 vollständig entfällt.

Lohnsteuervorteile

Laden Mitarbeiter ihre Elektroautos beim Arbeitgeber auf, müssten sie den vergünstigten oder kostenlosen Bezug von Strom nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Der Verwaltungsaufwand u.a. für das Messen dieses Stroms entfällt. Diese Regelung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenfrei oder vergünstigt eine Ladesäule für Zuhause zur Verfügung, kann dieser Vorteil pauschal mit 25 % versteuert werden.

Alle diese Vergünstigungen gelten nur, wenn der Arbeitgeber diese Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt.


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