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Beleuchtung

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - Beleuchtungssanierungen (2.8 + 2.9)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert wird innerhalb der Kommunalrichtlinie in den investiven Förderschwerpunkten 2.8 "Hocheffiziente Außen- und Straßenbeleuchtung sowie Lichtsignalanlagen" und 2.9 "Hocheffiziente Innen- und Hallenbeleuchtung" der Einbau hocheffizienter Beleuchtungstechnik einschließlich der Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtungsanlagen, bei Lichtsignalanlagen sowie bei Innen- und Hallenbeleuchtungsanlagen.

Zuwendungsfähig sind:

  • Ausgaben für die Anschaffung der Anlagenkomponenten (Außen- & Straßenbeleuchtung) bzw. Leuchten (Innen- & Hallenbeleuchtung) einschl. der Steuer- und Regelungstechnik,
  • Ausgaben für die Demontage und fachgerechte Entsorgung der zu ersetzenden Anlagenkomponenten durch qualifiziertes externes Fachpersonal
  • Ausgaben für qualifiziertes externes Fachpersonal zur Installation der Anlagenkomponenten,
  • Bei Außen- & Straßenbeleuchtung: Ausgaben für die nach der Installation durchzuführende photometrische Messung

Die Förderung ist gegliedert in die folgenden Teilbereiche, für die jeweils spezifische Fördervoraussetzungen gelten (siehe Richtlinie):

  • 2.8.1 Hocheffiziente Beleuchtungstechnik in Kombination mit der Installation einer Regelungs- und Steuerungstechnik zur zonenweisen zeit- oder präsenzabhängigen Schaltung
  • 2.8.2 Hocheffiziente Beleuchtungstechnik in Kombination mit der Installation einer Regelungs- und Steuertechnik für eine adaptive Nutzung der Beleuchtungsanlage
  • 2.8.3 Einbau von hocheffizienter Beleuchtungstechnik bei der Sanierung von Lichtsignalanlagen
  • 2.9 Hocheffiziente Innen- und Hallenbeleuchtung

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel maximal zwölf Monate.

Weitere Informationen zu den technischen Spezifikationen entnehmen Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Hinweisblatt (unten verlinkt).

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Werkstätten für behinderte Menschen und deren Träger

Fristen:

  • Die Kommunalrichtlinie gilt vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2022.
  • NEU seit 1.1.2020: Förderanträge können das ganze Jahr über beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Antragsfristen entfallen.

Förderhöhe

NEU:
Für alle Fördermöglichkeiten und Antragsbrechtigte gelten ab dem 1.8.2020 bis zum 31.12.2021 um 10 % höhere Fördersätze (max. 100 %).

Gefördert wird durch einen Zuschuss in Höhe von

  • 20 % bei Außen- und Straßenbeleuchtung mit zeit- und präsenzabhängiger Schaltung
  • 25 % bei Außen- und Straßenbeleuchtung mit Technik zur adaptiven Nutzung
  • 20 % bei Lichtsignalanlagen
  • 25 % bei Innen- und Hallenbeleuchtungen

Die Mindestzuwendung beträgt 5.000 €.

Finanzschwache Kommunen können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine um 5 % erhöhte Förderquote erhalten.

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.

Bei Maßnahmen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten und Sportstätten (inkl. Freibäder und Schwimmhallen) ist eine um 5 % erhöhte Förderquote möglich.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes. Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.

Weitere Informationen

Projektanträge sind einzureichen bei:


Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: 030 20199 577
Telefax: 030 20199 3107
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

 

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:

http://bit.ly/2w7KkQW

 

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/38cOVTU

 

Hinweisblatt für investive Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/2Dvye9P

 

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 39001 170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

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