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Photovoltaikanlagen

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Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Mieterstrom

Fördergegenstand und -bedingungen

Der Anspruch auf die Zahlung des Mieterstromzuschlags (§ 19 Absatz 1 Nummer 3 EEG) besteht für Strom aus Solaranlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 100 kW.

Voraussetzungen:

  • PV-Anlage ist auf, an oder in einem Wohngebäude, oder einem Nebengebäude in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang installiert
  • mindestens 40 Prozent der Fläche des Gebäudes dient dem Wohnen
  • Ermittlung der Strommenge erfolgt nach Messstellenbetriebsgesetz
  • der Strom wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht
  • der Strom wird nicht durch ein Netz durchgeleitet und
  • pro Jahr wird maximal 500 MW Zubau über Mieterstromzuschläge gefördert: Eintragung ins Register verpflichtend

Vorgaben für den Mieterstromvertrag

  • Vertragslaufzeit maximal 1 Jahr
  • stillschweigende Verlängerung des Vertragsverhältnisses um mehr als ein Jahr oder eine längere Kündigungsfrist als drei Monate vor Ablauf der zunächst Vertragsdauer sind unwirksam
  • Ausschluss des Kündigungsrecht während der Dauer des Mietverhältnisses ist unwirksam
  • vereinbarter Strompreis darf maximal 90 Prozent des in dem jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs betragen

Förderhöhe

Die Höhe des Anspruchs auf den Mieterstromzuschlag wird aus den anzulegenden Werten nach § 48 Absatz 2 und § 49 berechnet, wobei von diesen anzulegenden Werten 8,5 Cent pro Kilowattstunde abzuziehen sind. Oberhalb einer installierten Leistung von 40 kW und bis zu einer Leistung von 100 kW sind hingegen 8 Cent pro kWh abzuziehen.

Weitere Informationen

Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur:

http://bit.ly/2oqlQ5H

Veröffentlichung der Gesetzesänderung im Bundesgesetzblatt:

http://bit.ly/2w752jX

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Photovoltaik

Fördergegenstand und -bedingungen

Für neue Anlagen < 100 kW

  • Einspeisevergütung (siehe Abschnitt Förderhöhe) für 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig) garantiert

Für neue Anlagen > 100 kW

  • Pflicht zur Direktvermarktung (selbstständig oder durch Dritte): gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe der jeweils gültigen Einspeisevergütung
  • Pflicht zur Fernsteuerbarkeit über Smart-Meter (Übergangsfristen)

Für neue Anlagen > 750 kW (Freifläche und Aufdach)

  • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt
  • 3 Termine mit je 200 MW Ausschreibungsvolumen: 1. Februar, 1. Juni und 1. Oktober
  • Höchstgebotwert je Ausschreibungsrunde und weitere Details werden durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht
  • Präqualifikationsvoraussetzungen: Erstsicherheit in Höhe von 5 € / kWh, Zweitsicherheit nach Bezuschlagung 25 bzw. 50 € / kWh
  • keine Eigenversorgung möglich, der gesamte Strom muss ins Netz gespeist werden
  • maximale Anlagengröße je Projekt: 10 MW

Grundsätzlich gilt für Neuanlagen

  • Mitteilungspflichten gegenüber Netzbetreiber
  • Pflicht zur Eintragung in das Anlagenregister der Bundesnetzagentur, bei Nichterfüllung verringert sich die Vergütung um 20%
  • Pflicht zum Einbau technischer Einrichtungen in PV-Anlage zur Einspeisemanagementteilnahme
  • mehrere Anlagen gelten als eine Anlage wenn sie sich auf demselben Grundstück, Gebäude, Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Monaten in Betrieb gingen. Dies ist relevant für die Art der Vergütung (Einspeisevergütung, Marktprämie, Ausschreibung) und die damit einhergehenden Pflichten
  • zugleich ist jedes Modul als eine Anlage zu sehen. Nach dem Inbetriebnahmedatum des einzelnen Moduls bestimmt sich die Höhe der Vergütung
  • Das Gesamtausbauziel für Photovoltaik liegt bei 52 GW (§ 31 EEG): ist dies erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr! Der Einspeisevorrang bleibt aber gesichert. Es ist zu erwarten, dass das Gesamtausbauziel im Sommer 2020 erreicht wird.

Für Bestandsanlagen

  • für Anlagen die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, gilt grundsätzlich weiterhin das EEG 2014 (siehe hierzu den Blog ErneuerbareEnergien.NRW)
  • Ausnahmen, bei denen das aktuelle EEG gilt:
    • Neuregelung zum Anlagenbegriff, auch bereits rückwirkend bei der Jahresendabrechnung 2016
    • abgemilderte Sanktionen für versäumte Meldungen bei der BNetzA
  • Förderanspruch gegenüber dem Netzbetreiber: entweder Marktprämie bei Direktvermarktung oder Einspeisevergütung; Vermarktungsformen können jederzeit gewechselt werden (Stichtag beachten)

Bei Eigenversorgung

  • "Eigenversorgung" setzt Personenidentität von Anlagenbetreiber und Stromverbraucher voraus
  • anteilige Höhe der EEG-Umlage ab 2017: 40 %
  • 100 % EEG-Umlage, wenn die Meldeplicht nach § 74 EEG nicht erfüllt wird
  • EEG-Umlage muss zunächst an die Übertragungsnetzbetreiber entrichtet werden
  • Keine EEG-Umlage bei:
    • Anlagen mit einer Leistung bis 10 kWp und bis zu 10 MWh Eigenstromverbrauch pro Jahr (bei Mehrverbrauch wird EEG-Umlage für den Verbrauchsanteil über 10 MWh fällig)
    • Stromeigenverbrauch von Kraftwerken
    • Eigenversorgern, deren Stromerzeugungsanlage weder mittel- noch unmittelbar an ein Netz angeschlossen sind
    • Eigenversorgern die sich selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und für den Strom aus der Anlage, der nicht selbst verbraucht wird, keine EEG-Vergütung in Anspruch nehmen
    • Bestandsanlagen, mit denen bereits vor dem 1. August 2014 Eigenversorgung betrieben wurde, bleiben von der Umlage befreit, außer:
      • sie werden nach dem 1. Januar 2018 erneuert oder ersetzt (in diesem Fall werden sie mit 20 % der EEG-Umlage belastet),
      • sie werden ab dem 1. Januar 2018 erweitert (Bestandsschutz entfällt komplett)

Förderhöhe

A. Vergütungssätze* für PV-Anlagen in der festen Einspeisevergütung OHNE geförderte Direktvermarktung (§ 53 Abs. 2 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 bis 100 kWp bis 100 kWp
ab 01.07.2020** 9,03 Ct/kWh 8,78 Ct/kWh 6,89 Ct/kWh 6,22 Ct/kWh
ab 01.08.2020** 8,90 Ct/kWh 8,65 Ct/kWh 6,79 Ct/kWh 6,13 Ct/kWh
ab 01.09.2020** 8,77 Ct/kWh 8,53 Ct/kWh 6,69 Ct/kWh 6,03 Ct/kWh
ab 01.10.2020** 8,64 Ct/kWh 8,40 Ct/kWh 6,59 Ct/kWh 5,94 Ct/kWh

*) nach § 48 EEG 2017 abzüglich 0,4 Cent/kWh nach § 53 Abs 2 EEG 2017
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2017 (anzulegender Wert -0,4 Cent § 53 EEG 2017)

B. Vergütungssätze* für PV-Anlagen in der geförderten Direktvermarktung (Marktprämienmodell) (§49 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 kWp bis 750 kWp bis 750 kWp
ab 01.07.2020** 9,43 Ct/kWh 9,18 Ct/kWh 7,29 Ct/kWh 6,62 Ct/kWh
ab 01.08.2020** 9,30 Ct/kWh 9,05 Ct/kWh 7,19 Ct/kWh 6,53 Ct/kWh
ab 01.09.2020** 9,17 Ct/kWh 8,93 Ct/kWh 7,09 Ct/kWh 6,43 Ct/kWh
ab 01.10.2020** 9,04 Ct/kWh 8,80 Ct/kWh 6,99 Ct/kWh 6,34 Ct/kWh

*) anzulegender Wert nach § 48 EEG 2017
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2017


Fördersätze sind netto angegeben (ohne USt, gerundet).

Weitere Informationen

Artikel "EEG 2017: die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7DvyU

Aktuelle EEG-Vergütungssätze

http://bit.ly/2TFxnsk

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

KfW: Energieeffizient Bauen (Programm-Nr. 153)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert wird:

  • Errichtung oder der Ersterwerb von:
    • Wohngebäuden als KfW-Effizienzhaus (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen und Wohneinheiten)
    • selbst genutzte oder vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen
    • einschließlich Wohn, Alten- und Pflegeheime sowie ähnliche Einrichtungen
    • Ersterwerb bis spätestens 12 Monate nach Bauabnahme
  • Im Zuge der Errichtung oder des Ersterwerbs: Anlagen zur Stromerzeugung: Photovoltaik-, Windkraft- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Stromspeicher zur Eigenversorgung. Keine Förderung durch Einspeisevergütung nach EEG oder KWKG nutzbar.
  • neu entstehende Wohneinheiten durch:
    • Erweiterung bestehender Gebäude (z. B. Anbau)
    • Ausbau von zuvor unbeheizten Räumen (z. B. Dachgeschossausbau)
    • sie müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, die Räume in Wohngebäuden für dauerhafte Wohnzwecke geeignet sein und die Führung eines Haushaltes ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC)
  • keine Förderung von Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
  • keine Förderung von Boardinghäusern (Beherbergungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)
  • die Antragstellung kann von:
    • Privatpersonen
    • Wohnungseigentümergemeinschaften
    • Wohnungsunternehmen und -genossenschaften
    • Bauträgern
    • Eigentümern/Betreibern von Wohnheimen
    • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie
    • Contracting-Gebern vorgenommen werden

Fördervorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Planung und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabenbeginn
  • Förderanträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzierungsinstitut funktionieren, gestellt werden
  • „Bestätigung zum Antrag" (Energieeffizienz-Experte) ist erforderlich

Berechnung des energetischen Niveaus eines:

  • Effizienzhauses:
    1. Bilanzierungsvorschriften des § 3 Abs. 1 bis 3 der EnEV mit Berücksichtigung der "Liste der Technischen FAQ" (§ 3 Abs. 5 nicht anwendbar)
    2. die Auslegungen der Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz zur EnEV sind bei der Effizienzhausberechnung anzuwenden
KfW Effizienzhaus Jahres-Primärenergiebedarf QP Transmissionswärmeverlust H'T
QP in % von QP REF H'T in % von H'T REF
55 55 % 70 %
40 40 % 55 %
40 PLUS 40 % 55 %
PLUS-Paket

Stromerzeugung durch erneuerbare Energien
PV, Kleine Windkraftanlagen, KWK-Anlagen (100 % EE) oder
eine Kombination der Techniken

  Stromspeicher (Batteriespeicher)
  Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
n50 kleiner/gleich 1,5 h-1 (Empfehlung: n50 kleiner/gleich 0,6 h-1)
  Stromerzeugung und -verbrauch werden angezeigt

Ein sachverständiger Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste ist bei der Planung, Antragstellung,  Durchführung und Begleitung eines geförderten Vorhabens einzubinden. Eine Expertenliste finden Sie unter www.energie-effizienz-experten.de. Die Leistungen des Sachverständigen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "KfW Pr.-Nr. 153) , den Anlagen "Technische Mindestanforderungen" und "Liste der Technischen FAQ".

Förderhöhe

Förderbedingungen / Förderhöhe:

  • max. Förderbetrag: 120.000 €/WE
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten (einschl. Nebenkosten, ohne Grundstück)
  • Kreditlaufzeiten: mind. 4 Jahre bis 10 Jahre (Tilgung zum Laufzeitende) oder 20 bzw. 30 Jahre
  • Zinssatz: ab 0,75 % eff. (fest für die ersten 10 Jahre)
  • Tilgungszuschuss: nur als Gutschrift (keine Barauszahlung oder Überweisung)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages
  • Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
    Teilrückzahlungen sind nicht möglich.
  • Tilgungszuschuss ist abhängig vom KfW-Effizienzhaus Standard:
    KfW- Effizienzhaus        Tilgungszuschuss   
[%]
    Tilgungszuschuss    
bis zu [€/WE]
    KfW - 55 15,0 % max. 18.000 €/WE
    KfW - 40 20,0 % max. 24.000 €/WE
    KfW - 40 PLUS 25,0 % max. 30.000 €/WE

Kumulierbarkeit

von KfW Pr.-Nr. 153 mit
  Kombinationen sind grundsätzlich möglich (Kredite, Zulagen, Zuschüsse)
  Summe der Förderzusagen dürfen förderfähige Kosten nicht übersteigen!  
möglich nicht möglich
    BAFA - Förderung von Maßnahmen
    zur Nutzung erneuerbarer Energien   
    im Wärmemarkt
    (Marktanreizprogram MAP)
    Stromerzeugungsanlagen
    (PV, Wind, Biomasse KWKA)
    mit EEG- oder  KWKG-    
    Vergütung

  
    KfW Pr.-Nr. 271 - Kredit
    - Erneuerbare Energien "Premium"
 

    KfW Pr.-Nr. 431 - Zuschuss
    - Energieeffizient Bauen und Sanieren
    - Zuschuss Baubegleitung
    - (Zusage 151/152 oder 430)
 

 

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 153
www.kfw.de/153

Expertenliste Sachverständige
www.energie-effizienz-experten.de

Merkblatt

http://bit.ly/2sZ9UKL

Anlage zum Merkblatt – Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2L8DH7S

Anlage zum Merkblatt – Liste der Technischen FAQ

http://bit.ly/2TPZhF9

nachhaltiges Bauen

http://bit.ly/2w7TRHS

Auslegungsfragen zur EnEV2013

http://bit.ly/36vaopy

KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

  • Stromerzeugungsanlagen, die die Anforderungen des EEG erfüllen:
    • PV-Anlagen
    • Windenergieanlagen und Repowering-Maßnahmen
    • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
    • Erzeugung und Nutzung von Biogas (inkl. Aufbereitung und Leitungen)
    • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
    • Wasserkraftanlagen bis 20 MW
  • Investitionen der Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen in objektnahe Nieder- und Mittelspannungsnetze, die den Transportnetzen vorgelagert sind
  • Batteriespeicher für EE-Anlagen
  • Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien
    • Solarthermieanlagen
    • Anlagen auf Basis fester Biomasse bis max. 2 MW
  • Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus Erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Systemintegration der Erneuerbaren Energien (z. B. durch Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage, zur Digitalisierung der Energiewende)
    • Stromspeicher (lang- und kurzfristig, auch Power-to-X)
    • technische Anpassung an EE-Anlagen zwecks flexiblerer und bedarfsgerechterer Stromerzeugung
    • Überbetriebliches Lastmanagement (Mess-, Regel und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten)
    • Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

  • Contracting-Geber erfüllt Antragsberechtigung
  • wirtschaftliches Risiko liegt beim Contracting-Geber, der zugleich Investor und Betreiber der Anlage ist
  • Laufzeit des Contracting-Vertrages entspricht mindestens der Laufzeit des beantragten Kredits

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • gefördert werden bis zu 100 % der Investition, max. 50 Mio €
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit 5, 10, 15 oder 20 Jahre; 1 bis 3 Jahre tilgungsfrei - je nach Laufzeit
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 270
www.kfw.de/270

Merkblatt Erneuerbare Energien

http://bit.ly/2w7ZR3g

progres.nrw: Markteinführung - Stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit neu zu errichtender Photovoltaikanlage

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderkonditionen:

Die Förderung bezieht sich auf stationäre Batteriespeicher in Kombination mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage.

  • Nur ein Batteriespeicher pro Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) und Standort ist förderwürdig.
  • Die Kapazität des installierten Batteriespeichers in kWh darf maximal doppelt so groß sein, wie die installierte Leistung der neu zu errichtenden Photovoltaikanlage in kWPeak.
  • Geeignete Fachkräfte müssen die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme bestätigen und nachweisen.

Wer kann Anträge stellen?:

  • Privatpersonen
  • freiberuflich Tätige
  • KMU Unternehmen
  • Gemeinden und Gemeindeverbände, die Träger von Einrichtungen ohne wirtschaftlicher Tätigkeit sind z. B.:
    • Schulen
    • Kindergärten
    • wissenschaftliche Einrichtungen
    • soziale Einrichtungen
    • kulturelle Einrichtungen
    • religiöse Einrichtungen
    • karitative Einrichtungen
    • sportliche Einrichtungen
  • Gemeinden, Gemeindeverbände sind antragberechtigt, wenn diese:
    • an einem offiziellen Programm zur Aufstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes oder
    • am European Energy Award teilnehmen

Förderhöhe

Zuschuss: 200 € pro kWh Speicherkapazität

Keine Förderung, wenn die Zuwendung weniger als 350 € je Vorhaben ist (Bagatellgrenze).

Kumulierbarkeit

Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 837-1927, info@progres.nrw
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung
https://bit.ly/3eKhuw7


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