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Solarthermische Anlagen

Auswahlkriterien

  • Privatperson
  • alle Förderarten
  • alle Fördergeber

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Solarthermie

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • Unternehmen
  • gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Nicht antragsberechtigt sind der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen, sowie Hersteller von förderfähigen Anlagen.

Die Solarthermieanlage muss der Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung, der Kälteerzeugung oder der Zuführung der Wärme/Kälte in ein Wärme- oder Kältenetz dienen.

Förderfähige Solarkollektoranlagen müssen das europäische Zertifizierungszeichen Solar Keymark tragen. Der jährliche Kollektorertrag von mind. 525 kWh/m2 muss anhand einer Berechnungsformel nachgewiesen werden.

Nicht förderfähig sind Solaranlagen mit Kollektoren ohne transparente Abdeckung auf der Frontseite (z. B. Schwimmbadabsorber).

Solarthermie im Gebäudebestand

Mindestkollektorfläche für Anlagen zur Raumheizung oder Kälteerzeugung:

  • Flachkollektoren: 9 m2
  • Vakuumröhrenkollektoren: 7 m2
  • Luftkollektoren: keine Mindestfläche

Mindestpufferspeichervolumen für Anlagen zur Raumheizung oder Kälteerzeugung:

  • Flachkollektoren: 40 Liter/m2 Kollektorfläche
  • Vakuumröhrenkollektoren: 50 Liter/m2 Kollektorfläche
  • Luftkollektoren: kein Pufferspeicher erforderlich

Solarthermieanlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung müssen mindestens 3 m2 Kollektorfläche und 200 Liter Pufferspeichervolumen aufweisen.

Solarthermie im Neubau

Anlagen im Neubau müssen mindestens 20 m2 Bruttokollektorfläche aufweisen, sowie das entsprechende Pufferspeichervolumen je nach Kollektorart.

Folgende weitere Voraussetzungen sind im Neubau zu erfüllen:

  • Wohngebäude müssen mindestens 3 Wohneinheiten haben.
  • Nichtwohngebäude müssen mindestens 500 m2 beheizbare Nutzfläche haben.
  • Mischformen aus Wohngebäude und Nichtwohngebäude sind möglich.

oder

  • Es muss sich um ein Solaraktivhaus handeln, d. h. der solare Deckungsgrad anhand einer Simulationberechnung muss mindestens 50 % betragen.

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Förderhöhe

In Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30 % der förderfähigen Kosten gefördert, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

In bestehenden Gebäuden, d. h. solchen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll, wird die Errichtung oder Erweiterung einer Solarkollektoranlage zur thermischen Nutzung wird gefördert, wenn sie überwiegend der Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung, der Kälteerzeugung oder der Zuführung der Wärme/Kälte in ein Wärme- oder Kältenetz dienen.

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderfähigen Kosten.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt.

Mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programm ist eine Kumulierung nur bei den KfW-Programmen Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167) möglich.

Nicht zulässig ist eine Kumulierung mit der Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkommenssteuergesetz).

Weitere Informationen

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Referat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm

Frankfurter Straße 29 – 35

65760 Eschborn

Telefon: 06196 908-1625

Fax: 06196 908-1800

Programminformationen

http://bit.ly/379VMx6

Förderübersicht

http://bit.ly/2tqLb2t

KfW: Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung - für was?

  • Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen, die Erneuerbare Energien nutzen: Solarthermie-Anlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche (auch reine Trinkwassererwärmung) Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW Nennwärmeleistung, Wärmepumpen bis 100 kW Nennleistung sowie Kombi-Heizungen (Erneuerbare Energie und fossiler Energieträger)
  • bei selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • bei Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen
  • keine Förderung bei Ferienhäusern, -wohnungen und Wochenendhäuser sowie Boardinghäusern (Beherbungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)

Die Antragstellung kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträgern, Eigentümern / Betreibern von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebern (Investoren) vorgenommen werden.

Empfehlung: Vor Maßnahmenbeginn unabhängige Energieberatung durchführen lassen (www.energie-effizienz-experten.de); Energieberatung Wohngebäude (BAFA); Verbraucherzentrale, Maßnahmen müssen durch Baufachunternehmen durchgeführt werden. Entsprechende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Ergänzungskredit - Kredit 167".

Vorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen (Planung und Beratung sowie abgeschlossene Liefer- und Leistungsverträge gelten nicht als Vorhabenbeginn)
  • Anträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzinstitut funktionieren, gestellt werden
  • Bruttokosten werden berücksichtigt (Ausnahme: Vorsteuerabzugsberechtigung)
  • die Heizungsanlage muss vor dem 1. 1. 2009 installiert worden sein (hydraulicher Abgleich wird durchgeführt)
  •  An- oder Ausbau zuvor nicht beheizter Räume förderfähig, wenn keine neue Wohneinheit entsteht; dies gilt auch für Gebäudeerweiterung oder Ausbau nicht beheizter Räume (Dachgeschoss)
  • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische, Bad/WC)
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • einzureichende Antragsunterlagen: Formular 600 000 0141, unterschrieben von Fördernehmen und Finanzierungsinstitut

Förderhöhe

Kreditkonditionen
KfW-Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgungsfreie Anlaufjahre Zinsbindung Effektivzins
    (A) Jahre (B) Jahre (C) Jahre  
  (A) / (B) / (C) [mind. - bis] [mind. - bis] [mind. - bis] [%eff/a]
167 10 / 2 / 10 4 - 10 1 - 2 10 0,78
  Stand: 14.06.2019
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten
  • Kreditlaufzeit: mind. 4 Jahre bis max. 10 Jahre (1 bis 2 Tilgungsfreijahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (eine Summe oder Teilbeträge)
  • Sondertilgung des Gesamtkreditbetrages ist möglich (aber Vorfälligkeitsentgeld fällt an), keine Teilrückzahlungen

Kumulierbarkeit

von KfW-Pr.-Nr. 167 mit
möglich nicht möglich
KfW-Pr.-Nr. 151/152 - Energieeffizient Sanieren - Kredit KfW-Pr.-Nr. 430
KfW-Pr.-Nr. 430 Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss KfW-Pr.-Nr. 151/152
KfW-Pr.-Nr. 431 Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung  
BAFA Zuschussprogramm (Marktanreizprogramm)  
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
 

Weitere Informationen

Programminformation - KfW 167
http://www.kfw.de/167

Merkblatt - Ergänzungskredit

http://bit.ly/2w7KlnY

Konditionen

http://bit.ly/2w7VfKC

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Solarthermie (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen
  • Privatpersonen und Freiberufler
  • Landwirte
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände
  • Gemeinnützige Antragsteller und Genossenschaften
  • Contractoren (Energiedienstleister)

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

  • Mitunter Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Hersteller von Anlagen oder von deren Hauptkomponenten
  • Der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen

Gefördert werden die Errichtung und Erweiterung von großen Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 m² Bruttokollektorfläche.

  • Warmwasserbereitung, Raumheizung oder zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Wohngebäuden mit 3 und mehr Wohneinheiten oder Nichtwohngebäuden mit mindestens 500 m² Nutzfläche. Diese Mindestgröße kann bei Gemeinschaftseinrichtungen zur sanitären Versorgung (zum Beispielauf Campingplätzen) oder Beherbergungsbetrieben mit mindestens 6 Zimmern unterschritten werden.
  • Bereitstellung von solarer Kälteerzeugung.
  • Überwiegender Bereitstellung von Wärme für ein Wärmenetz.

Schwimmbadabsorber sind nicht förderfähig.

Förderhöhe

Kredithöhe und Auszahlung:

  • bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben, keine Aufstockung
  • bis zu 100 % Ihrer Investitionskosten inklusive Mehrwertsteuer, wenn die Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht vorliegt.
  • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
  • wahlweise in einer Summe oder in Teilbeträgen abrufbar
  • Kredit kann innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abgerufen werden

Tilgungszuschüsse können über zwei alternative Fördermechanismen beantragt werden:

Größenabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen: 

  • Bis zu 30 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten für Warmwasserbereitung, Raumheizung, solare Kälteerzeugung und Zuführung in ein Wärmenetz
  • Bis zu 40 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten Einspeisung des überwiegenden Teils der Wärme in ein Wärmenetz mit mindestens vier Abnehmern.

Ertragsabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen:

  • Der gemäß Datenblatt 2 der Solar-Keymark-Programmregeln ausgewiesene jährliche Kollektorwärmeertrag wird mit der Anzahl der installierten Solarthermiemodule und 0,45 Euro multipliziert.

Kumulierbarkeit

Die Kombination einer Finanzierung der aus dem Programm Erneuerbare Energien "Premium" geförderten Anlagen ist nur mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" möglich. Ausgeschlossen ist die Kombination eines Kredites aus Erneuerbare Energien "Premium" mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung).

Sofern Beihilfen unterschiedlicher Beihilfegeber für dieselben förderfähigen Kosten in Anspruch genommen werden, sind die jeweils relevanten EU-Beihilfehöchstbeträge und Kumulierungsvorschriften einzuhalten.

Weitere Informationen

Kontakt

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 74 31-0
Fax: 069 74 31-29 44
info@kfw.de

Programminformationen

http://bit.ly/2uumfXD

KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

  • Stromerzeugungsanlagen die die Anforderungen des EEG erfüllen:
    • PV-Anlagen
    • Windenergieanlagen und Repowering-Maßnahmen
    • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
    • Erzeugung und Nutzung von Biogas (inkl. Aufbereitung und Leitungen)
    • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
    • Wasserkraftanlagen bis 20 MW
  • Investitionen der Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen in objektnahe Nieder- und Mittelspannungsnetze, die den Transportnetzen vorgelagert sind
  • Batteriespeicher für EE-Anlagen
  • Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien
    • Solarthermieanlagen
    • Anlagen auf Basis fester Biomasse bis max. 2 MW
  • Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus Erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Systemintegration der Erneuerbaren Energien (z. B. durch Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage, zur Digitalisierung der Energiewende)
    • Stromspeicher (lang- und kurzfristig, auch Power-to-X)
    • technische Anpassung an EE-Anlagen zwecks flexiblerer und bedarfsgerechterer Stromerzeugung
    • Überbetriebliches Lastmanagement (Mess-, Regel und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten)
    • Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

  • Contracting-Geber erfüllt Antragsberechtigung
  • wirtschaftliches Risiko liegt beim Contracting-Geber, der zugleich Investor und Betreiber der Anlage ist
  • Laufzeit des Contracting-Vertrages entspricht mindestens der Laufzeit des beantragten Kredits

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • gefördert werden bis zu 100 % der Investition, max. 50 Mio €
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit 5, 10, 15 oder 20 Jahre; 1 bis 3 Jahre tilgungsfrei - je nach Laufzeit
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich ist, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 270
www.kfw.de/270

Merkblatt Erneuerbare Energien

http://bit.ly/2w7ZR3g

NRW.BANK.Gebäudesanierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

Verbesserung der Energieeffizienz, z. B. Fenster, Wärmedämmung; Heizungsanlagenerneuerung; Verringerung Ressourcenverbrauch, z. B. Sanitärinstallation, Wasserversorgung

  • Barrierereduzierung und Maßnahmen zum Einbruchschutz, z. B. Nachrüstung von Aufzügen, Wohnungszuschnitt, Einbau von Nachrüstsystem für Eingangstüren
  • Behebung baulicher Mängel, z. B. im Hinblick auf Schadstoffsanierung
  • Bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz 

Bedingungen:

  • für Hauseigentümer von selbst genutzten Einfamilienhäusern (max. Zweifamilienhäusern), wenn der Investitionsort in NRW liegt
  • Förderfähig sind Vorhaben, deren Gesamtfinanzierung gesichert ist
  • Anforderungen der EnEV sind einzuhalten
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen

Förderhöhe

  • Annuitätendarlehen über max. 100 % der förderfähigen Investitionskosten; Auszahlung: 100 %,
  • Kreditbetrag mind. 2.500 € und max. 75.000 €
  • Kreditlaufzeiten: 10, 15 oder 20 Jahre, Tilgungsfreijahre: 1 Jahr
  • Zinssatz: Der Zinssatz ist fest für die gesamte Darlehenslaufzeit
  • Tilgung: Nach Ablauf des Tilgungsfreijahres in gleichen monatlichen Annuitäten
  • Bereitstellungsprovision: 0,25 % pro Monat, sofern das Darlehen nicht spätestens einen Monat nach Zusage bei der NRW.BANK abgerufen wird

Weitere Informationen

Kontakt
NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

Programminformationen

http://bit.ly/2Rjyn6N

Zinssätze

http://bit.ly/2Rl4aEt

NRW.BANK: Eigentumsförderung - Modernisierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit und eine angemessene Eigenleistung verfügen. Außerdem muss der Haushalt bestimmte Einkommensgrenzen einhalten.

Innerhalb der Stadterneuerungsgebiete der Programme „Soziale Stadt“ oder „Stadtumbau West“ müssen die Einkommensgrenzen nicht eingehalten werden.

Förderfähig sind alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem dazugehörigen Grundstück (Wohnumfeld). Die Förderung unterstützt schwerpunktmäßig Modernisierungen, die

  • den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig erhöhen und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern,
  • Barrieren im bestehenden Wohnraum reduzieren,
  • die Energieeffizienz von Wohngebäuden erhöhen,
  • den Schutz vor Einbruch verbessern,
  • bestehenden Wohnraum erweitern und
  • ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld schaffen.

Instandsetzungsmaßnahmen aufgrund der Modernisierung sowie allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen sind förderfähig, soweit sie mit der Modernisierung durchgeführt werden und nicht den überwiegenden Teil der Kosten aller Baumaßnahmen ausmachen.

Nachfolgende Voraussetzungen sind zu beachten,

  • Der Wohnraum muss zum Zeitpunkt des Förderantrags seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.
  • Während des Zeitraums der Zinsbindung darf der Wohnraum nur von der Antragstellerin oder dem Antragsteller und/oder ihren oder seinen Angehörigen zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden. Die Verpflichtung zur Selbstnutzung beginnt bei Fertigstellung der Maßnahme und gilt bis zum Ende der gewählten Zinsbindung.
  • Die Gebäude dürfen nicht mehr als fünf Vollgeschosse aufweisen. In Innenstädten und Innenstadtrandlagen sind auch Gebäude mit bis zu sechs Vollgeschossen förderfähig. Für höhergeschossige Gebäude und Großsiedlungen gelten besondere Anforderungen.
  • Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.

Weitere Fördervoraussetzungen können der Modernisierungsrichtlinie entnommen werden.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt mit Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten; höchstens 100.000 € pro gefördertem Eigenheim oder Eigentumswohnung.

Darlehensbeträge unter 5.000 € pro Wohnung werden nicht bewilligt.

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 20% des nach Prüfung des Kostennachweises anerkannten Darlehens gewährt werden.

Konditionen:

Zeitraum der Zinsbindung: Wahlweise 20 oder 25 Jahre.

  • 0,0% 10 Jahre fest, danach
  • 0,5% p.a. fest bis zum Ablauf der Zinsbindung

Nach Ablauf der Zinsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst

Verwaltungskostenbeitrag:

  • Einmalig 0,4%
  • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag

Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

Der Tilgungsnachlass wird nach Prüfung des Kostennachweises und endgültiger Festsetzung des Darlehens abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Die nachrangig grundbuchliche Sicherung des Darlehens erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen bis 15.000 €:
    • 50% bei Beginn der Maßnahme
    • 50% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises
  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen über 15.000 €:
    • 30% bei Beginn der Maßnahme
    • 70% nach Fertigstellung der Maßnahme und Prüfung des Kostennachweises

Kumulierbarkeit

Neben dieser Förderung können weitere wohnungswirtschaftliche Förderprogramme eingesetzt werden. Die Summe der Fördermittel darf die Summe der Gesamtkosten für die geförderten Maßnahmen beziehungsweise Einzelmaßnahmen nicht übersteigen.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/eigentum-energie


NRW.BANK: Mietwohnraumförderung - Modernisierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig sind alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem dazugehörigen Grundstück (Wohnumfeld). Die Förderung unterstützt schwerpunktmäßig Modernisierungen, die

  • den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig erhöhen und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern
  • Barrieren im bestehenden Wohnraum reduzieren
  • die Energieeffizienz von Wohngebäuden erhöhen
  • den Schutz vor Einbruch verbessern
  • bestehenden Wohnraum erweitern und
  • ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld schaffen.

Instandsetzungsmaßnahmen aufgrund der Modernisierung sowie allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen sind förderfähig, soweit sie mit der Modernisierung durchgeführt werden und nicht den überwiegenden Teil der Kosten aller Baumaßnahmen ausmachen.

Nachfolgende Voraussetzungen sind zu beachten,

  • Der Wohnraum muss zum Zeitpunkt des Förderantrags seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.
  • Die Gebäude dürfen nicht mehr als fünf Vollgeschosse aufweisen. In Innenstädten und Innenstadtrandlagen sind auch Gebäude mit bis zu sechs Vollgeschossen förderfähig. Für höhergeschossige Gebäude und Großsiedlungen gelten besondere Anforderungen.
  • Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.
  • Für die Dauer der Zinsverbilligung, wahlweise 20 oder 25 Jahre, ist eine Mietpreis- und Belegungsbindung einzuhalten.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt mit Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten; höchstens 100.000 € pro geförderter Wohnung.

Darlehensbeträge unter 5.000 € pro Wohnung werden nicht bewilligt.

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 20% des nach Prüfung des Kostennachweises anerkannten Darlehens gewährt werden.

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass i.d.R. zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Mietpreis- und Belegungsbindung: Wahlweise  20 oder 25 Jahre (= Zeitraum der Zinsbindung)

  • Zinsen:
    • 0,0% p.a. 10 Jahre fest, danach
    • 0,5% p.a. bis zum Ablauf der Belegungsbindung
  • Nach Ablauf der Belegungsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.
  • Verwaltungskostenbeitrag:
    • Einmalig 0,4%
    • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag
  • Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

Der gesamte Tilgungsnachlass wird bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Die nachrangig grundbuchliche Sicherung des Darlehens erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen bis 15.000 €:
    • 50% bei Beginn der Maßnahme
    • 50% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises
  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen über 15.000 €:
    • 30% bei Beginn der Maßnahme
    • 70% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises

Kumulierbarkeit

Neben dieser Förderung können weitere wohnungswirtschaftliche Förderprogramme eingesetzt werden. Die Summe der Fördermittel darf die Summe der Gesamtkosten für die geförderten Maßnahmen beziehungsweise Einzelmaßnahmen nicht übersteigen.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/miet-energie


progres.nrw: Markteinführung - Biomasseanlagen in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage (Antragsstopp zwischen 21.11.2019 und 04.02.2020)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Biomasseanlagen nur in Kombination mit einer solarthermischen Anlage:

  • Biomasseanlagen, die zur Erfüllung des EEWärmG installiert werden, sind nicht förderfähig.
  • Förderung sowohl für Neubauten (nach 01.01.2009) als auch Bestandsbauten (vor 01.01.2009).
  • Es wird nur eine Anlage je Gebäude und Standort gefördert.
  • Biomasseanlage muss bei der BAFA gelistet, wassergeführt und die Hauptheizung sein.
  • Ein ausreichend großen Pufferspeicher (30 l/kW) muss vorhanden sein.
  • Die fachgerechte Montage ist von einem Fachunternehmen zu bescheinigen.

Keine Förderung, wenn Zuwendung < 350 € pro Vorhaben (Bagatellgrenze)

Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.

Förderanträge können bis zum 20.11.2019 gestellt werden.

Förderhöhe

Zuschusshöhe:

  • Pelletkessel mit Brennwerttechnik:  2.000 € 
  • Pelletkessel:  1.750 € 
  • Kombikessel bzw. Hybridkessel:  1.250 €    
  • Holzhackschnitzelkessel:  1.250 € 
  • Pelletofen (wassergeführt):  750 € 

Zuschuss-Bonus:

  • Partikelabscheider:  250 € 

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit BAFA-Programm Biomasse und Solarthermie ist möglich. Da die Förderung einer Holzfeuerung nach dem Förderprogramm progres.NRW nur in Kombination mit einer Solarthermieanlagegewährt wird, ist es sinnvoll, die entsprechende BAFA-Förderung zu nutzen

Weitere Informationen

BAFA-Förderung Solarthermie

http://bit.ly/2YfioI4

BAFA-Förderung Biomasse

 

http://bit.ly/2YjbCB4

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung

http://bit.ly/2GZ4TqK

progres.nrw: Markteinführung - Thermische Solaranlagen (Antragsstopp zwischen 21.11.2019 und 04.02.2020)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Solarkollektoranlagen in Einfamilienhäusern EFH, Doppelhaushälften DHH, Reihenhäuser RH, Mehrfamilienhäusern MFH und Gewerbebetrieben:
Kollektorflächen ab 5 m² (Brutto-Kollektorfläche), max. 1 m² Kollektor pro 10 m² beheizte Wohn-/Gewerbefläche;
Mindestenergieertrag pro Kollektor: 525 kWh/(m²a)

B. Für die Erzeugung solarer Prozesswärme:
Kollektorflächen ab 20 m2 bis 1.000 m2

Für A und B gilt:

  • Anlagen, die zur Erfüllung des EEWärmeG installiert werden, sind nicht förderfähig
  • es werden nur Vorhaben gefördert, mit denen vor der Antragstellung noch nicht begonnen worden ist.
  • Fachunternehmer muss die fachgerechte Montage nachweise (Fachunternehmer-Bescheinigung).

Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.

Förderung sowohl für Neubauten (nach 01.01.2009) als auch Bestandsbauten (vor 01.01.2009).

Förderanträge können bis zum 20.11.19 gestellt werden.

Förderhöhe

A. 90 €/m² Brutto-Kollektorfläche (BKF)

B. 90 €/m² Kollektorfläche

Für A und B gilt: keine Förderung, wenn Zuwendung < 350 € pro Vorhaben (Bagatellgrenze)

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit Bundesmitteln ist möglich (Marktanreizprogramm = MAP, KfW). Das MAP definiert die maximale Förderhöhe grundsätzlich bei dem doppelten Betrag der MAP-Förderung. Wird durch andere Programme mehr ausgeschüttet, wird der MAP-Satz entsprechend gekürzt.
Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung

http://bit.ly/2GZ4TqK