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Solarthermische Anlagen

Auswahlkriterien

  • Privatperson
  • alle Förderarten
  • alle Fördergeber

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Solarthermie

Fördergegenstand und -bedingungen

Errichtung und Erweiterung von Solarthermieanlagen

  • Antragsberechtigte sind: Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
  • gefördert werden Solarkollektor-Anlagen zur Warmwasserbereitung, Raumheizung, kombinierte WW-Bereitung zur Heizung, solare Kälteerzeugung, Wärmezufuhr zu Wärmenetzen, Kältezufuhr zu Kältenetzen und Bereitstellung von Prozesswärme
  • Definition Gebäudebestand: Vorhandene Heizungs- oder Kühlsysteme müssen vor mehr als zwei Jahren installiert worden sein
  • technische Voraussetzungen:
    • Funktionskontrollgerät oder Wärmemengenzähler: Vakuumkollektoren: ab 20 m² BKF | Flächenkollektoren: ab 30 m² BKF
    • Solarkollektoren müssen eine Solar-Keymark-Zertifizierung erhalten haben
    • jährlicher Kollektorrtrag: min. 525 kWh/m²
  • keine Förderung von Absorberanlagen
  • Antragstellung:
    • Inbetriebnahme der Heizung in 2017: der Förderantrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage bzw. dem Abschluss der Optimierungsmaßnahme bei dem BAFA zu stellen
    • Auftrag erteilt / Vertrag geschlossen in 2017 und Inbetriebnahme in 2018 geplant: Inbetriebnahme und Antragstellung beim Bafa bis zum 30. September 2018. Im Rahmen der Übergangsregelung erfolgt die Antragstellung weiterhin nach Inbetriebnahme.
    • Der Förderantrag ist immer vor Maßnahmenbeginn (Auftragsvergabe, Lieferungs- oder
      Leistungsvertrag mit Installateur oder Generalunternehmen) bei der BAFA online zu beantragen.

Förderhöhe

A. Basisförderung im Gebäudebestand:

1. ausschließlich Warmwasserbereitung

Bruttokollektorfläche (BKF) Förderbetrag
2m² bis 10m² 500 €
11m² bis 40m² 50 €/m² BKF
Mindestvoraussetzungen
Bruttokollektorfläche 3m² bis max. 40m²
Pufferspeichervolumen min. 200 Liter
Geltungsbereich alle Kollektorarten

2. Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, solare Kälteerzeugung oder Wärmenetzzuführung

Bruttokollektorfläche (BKF)   Förderbetrag
bis 14m² 2.000 € Zuschuss
15m² bis 40m² 140 €/m² BKF
Luftkollektoren bis 14m² BKF 140 €/m² BKF
Mindestvoraussetzungen Bruttokollektorfläche Pufferspeichervolumen
Flachkollektor ≥ 9m² 40 l/m²
Vakuumröhrenkollektor ≥ 7m² 50 l/m²
Vakuumflachkollektor ≥ 7m² 50 l/m²
Lufkollektoren keine keine

3. Anlagenerweiterung bei einer Bruttokollektorfläche (BKF) von min. 4 m² bis max. 40 m²: Förderbetrag 50 €/m² BKF.

B. Innovationsförderung im Gebäudebestand und Neubau:

1. Ausschließlich Warmwasserbereitung

  • Bruttokollektorfläche (BKF) 20m² bis 100 m²
  • Förderbeträge
    • Gebäudebestand: 100 € / m² BKF
    • Neubau: 75 € / m² BKF

2. Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

  • Bruttokollektorfläche (BKF) 20 m² bis 100 m²
  • Förderbeträge
    • Gebäudebestand: 200 € / m² BKF
    • Neubau: 150 € / m² BKF
  • Mindestvoraussetzungen:
    • Pufferspeichervolumen: siehe Anforderungen Basisförderung
    • Wohngebäude: min. 3 Wohneinheiten
    • Ein- und Zweifamilienhäuser: min. 50 % solarer Deckungsgrad
    • Beherbergungsbetriebe: min. 6 Zimmer
    • Kollektorertrag Trinkwasseranlagen: min. 350 kWh/m² a
    • Kollektorertrag sonstige Anlagen: min. 300 kWh/m² a
    • Nichtwohngebäude: min. 500 m² Nutzfläche
      • auch Mischgebäude mit Wohn- und Gewerbenutzung
      • Gemeinschaftseinrichtungen zur sanitären Versorgung

3. Wärme- oder Kälteerzeugung (ertragsunabhängige Förderung)

  • Alternativ zur Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen
  • Förderbetrag: 0,45 € * Kollektorertrag [kWh/a/Kollektor] * Kollektoranzahl

C. Zusatzförderung: zusätzliche Förderung zur Basis- und Innovationsförderung (kumulierbar). Ausnahme: Gebäudeeffizienzbonus und Optimierungsmaßnahmen nur im Gebäudebestand

1. Kombinationsbonus

  • Zusätzlicher Förderbetrag: 500 €
  • gefördert werden:
    • Biomasseanlagen (förderfähig)
    • Wärmepumpenanlagen (förderfähig)
    • Wärmenetze
    • Kesseltausch (Brennwerttechnik)

2. Gebäudeeffizienzbonus

  • Zusätzlicher Förderbetrag: 0,5 · Basis- oder Innovationsförderung
  • Anforderungen an Bestandsgebäude:
    • KfW-Effizienzhaus
    • Hydraulischer Abgleich
    • Heizkurvenanpassung
    • Online-Bestätigung eines zugelassenen Sachverständigen

3. Optimierungsmaßnahmen in Bestandsgebäuden

  • Mit Errichtung der ST-Anlage: 10 % der Nettoinvestitionskosten aber max. 50 % der Basisförderung
  • Nachträglich (nach 3 bis 7 Jahren): 100 € bis max. 200 €

Weitere wichtige Informationen sind in der zugehörigen Richtlinie aufgeführt.

D. Zusatzbonus: Zuschuss nach dem APEE (Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien)

  • bei Heizungstausch einer ineffizienten Altanlage: 20 % zur MAP-Förderung (ohne Optimierunsbonus)
  • Verbesserung der Energieeffizienz der gesamten Anlage (Anlagenoptimierung): 600 € Zuschuss
  • Voraussetzungen bei Austausch einer ineffizienten Anlage:
    • Einsatz fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl)
    • keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie
    • keine gesetzliche Austauschpflicht (§ 10 EnEV)
  • Voraussetzungen bei Optimierung der gesamten Heizungsanlage
    • Bestandsaufnahme und Ist-Zustand-Analyse
    • hydraulischer Abgleich
    • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen
    • Heizkurvenoptimierung
    • Anpassung der Vorlauftemperatur und Pumpenleistung
    • Einsatz von Einzelraumreglern      
  • Antragsberechtigt ist, wer die Förderung einer Anlage gem. MAP stellen kann

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625, solar@bund.de

Programminformationen

http://bit.ly/2w7JO5t

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Zusatzförderung: Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Zusatzförderung wird gewährt für die Optimierung des gesamten Heizungssystems, wenn zugleich

  • eine besonders ineffizienter Heizungsanlagen ersetzt wird oder
  • die eine heizungsunterstützende Solarthermieanlage integriert wird

Vorraussetzung für den APEE-Zusatzbonus

  • Bewilligung eines Investitionszuschusses nach dem Marktanreizprogramm (Heizen mit Erneuerbaren Energien)
  • die zu ersetzende Heizungsanlage muss auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl) betrieben worden sein und darf keine Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie genutzt haben (als ineffiziente Altanlagen gelten auch Elektrospeicherheizungen)
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach §10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor 

Bei der Optimierung des Gesamtsystems sind folgende Schritte durchzuführen:

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378) des bestehenden Heizungssystems
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumreglern)

Antragstellung:

  • Den APEE-Bonus können Sie direkt im Rahmen der elektronischen Verwendungsnachweiserklärung bzw. mit dem Verwendungsnachweis (Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe) beantragen. Ein separates Formular hierzu gibt es nicht.

    Der APEE-Bonus kann nur gewährt werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

    • Inbetriebnahme der Anlage ab 1. Januar 2016
    • Förderantrag (Marktanreizprogramm: Heizen mit Erneuerbaren Energien), der ab dem 1. Januar 2016 beim BAFA gestellt wurde

Förderhöhe

Für die Ersetzung bzw. solarthermische Modernisierung einer besonders ineffizienten Altanlage: 20 % des im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Installation der neuen Anlage bewilligten Gesamtförderbetrags.

Für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem: einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro.

Kumulierbarkeit

Die Zusatzförderung nach dem APEE ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach dem Marktanzreizprogramm.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625

 
Infos APEE
http://www.bafa.de/APEE

 
Infos Biomasse
http://www.bafa.de/Biomasse

Liste förderfähige automatisch beschickte Biomasseanlagen (pdf)

http://bit.ly/2w7ndpS

Liste förderfähige handbeschickte Biomasseanlagen (pdf)

http://bit.ly/2w7B2nY

Förderübersicht Biomasse

http://bit.ly/2H115RW

 
Infos Wärmepumpe
http://www.bafa.de/Waermepumpen

Förderübersicht Wärmepume

http://bit.ly/2H2g1zy

Rechstgrundlage Wärmepumpe

http://bit.ly/2w7qYLZ


Infos Solarthermie
http://www.bafa.de/Solarthermie

Liste förderfähige Solarthermieanlagen

http://bit.ly/2w7pYHv

Antrag Solarthermieanlage

http://bit.ly/2K2VNaQ

Förderübersicht Solarthermie

http://bit.ly/2H6VM3H

Rechtsgrundlage Solarthermie

http://bit.ly/2w7qYLZ

KfW: Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung - für was?

  • Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen, die Erneuerbare Energien nutzen: Solarthermie-Anlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche (auch reine Trinkwassererwärmung) Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW Nennwärmeleistung, Wärmepumpen bis 100 kW Nennleistung sowie Kombi-Heizungen (Erneuerbare Energie und fossiler Energieträger)
  • bei selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • bei Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen
  • keine Förderung bei Ferienhäusern, -wohnungen und Wochenendhäuser sowie Boardinghäusern (Beherbungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)

Die Antragstellung kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträgern, Eigentümern / Betreibern von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebern (Investoren) vorgenommen werden.

Empfehlung: Vor Maßnahmenbeginn unabhängige Energieberatung durchführen lassen (www.energie-effizienz-experten.de); Energieberatung Wohngebäude (BAFA); Verbraucherzentrale, Maßnahmen müssen durch Baufachunternehmen durchgeführt werden. Entsprechende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Ergänzungskredit - Kredit 167".

Vorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen (Planung und Beratung sowie abgeschlossene Liefer- und Leistungsverträge gelten nicht als Vorhabenbeginn)
  • Anträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzinstitut funktionieren, gestellt werden
  • Bruttokosten werden berücksichtigt (Ausnahme: Vorsteuerabzugsberechtigung)
  • die Heizungsanlage muss vor dem 1. 1. 2009 installiert worden sein (hydraulicher Abgleich wird durchgeführt)
  •  An- oder Ausbau zuvor nicht beheizter Räume förderfähig, wenn keine neue Wohneinheit entsteht; dies gilt auch für Gebäudeerweiterung oder Ausbau nicht beheizter Räume (Dachgeschoss)
  • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische, Bad/WC)
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • einzureichende Antragsunterlagen: Formular 600 000 0141, unterschrieben von Fördernehmen und Finanzierungsinstitut

Förderhöhe

Kreditkonditionen
KfW-Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgungsfreie Anlaufjahre Zinsbindung Effektivzins
    (A) Jahre (B) Jahre (C) Jahre  
  (A) / (B) / (C) [mind. - bis] [mind. - bis] [mind. - bis] [%eff/a]
167 10 / 2 / 10 4 - 10 1 - 2 10 1,31
  Stand: 11.01.2019
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten
  • Kreditlaufzeit: mind. 4 Jahre bis max. 10 Jahre (1 bis 2 Tilgungsfreijahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (eine Summe oder Teilbeträge)
  • Sondertilgung des Gesamtkreditbetrages ist möglich (aber Vorfälligkeitsentgeld fällt an), keine Teilrückzahlungen

Kumulierbarkeit

von KfW-Pr.-Nr. 167 mit
möglich nicht möglich
KfW-Pr.-Nr. 151/152 - Energieeffizient Sanieren - Kredit KfW-Pr.-Nr. 430
KfW-Pr.-Nr. 430 Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss KfW-Pr.-Nr. 151/152
KfW-Pr.-Nr. 431 Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung  
BAFA Zuschussprogramm (Marktanreizprogramm)  
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
 

Weitere Informationen

Programminformation - KfW 167
http://www.kfw.de/167

Merkblatt - Ergänzungskredit

http://bit.ly/2w7KlnY

Konditionen

http://bit.ly/2w7VfKC

KfW: Energieeffizient Sanieren - Kredit (Pr.-Nr. 151, 152)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Ener­getische Sanierung von Wohn­gebäuden, für die der Bauantrag oder die Bau­anzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Die Sanierung muss zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage:
    • Brennwerttechnik (Öl und Gas)
    • Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpe (Gaswärmepumpe)
    • Nah- und Fernwärme inkl. Wärmeübergabestationen, Hausanschluss
    • Förderung nur in Kombination mit o. g. Heizungsanlagen, bei:
      • Holzpellets, Hackschnitzel, Scheitholz als automatisch beschickte Zentralheizkessel sowie Holzvergaser-Zentralheizungen
      • Wärmepumpen
      • Solarthermie-Anlagen
    • Sonderfall: Kombi-Heizungen (fossile und erneuerbare Energieträger, ohne BAFA-Förderung)
  • Optimierung bestehender Heizungsanlage (mind. 2 Jahre alt)
    • einschließlich Umwälzpumpe EEK A, hocheffieziente Zirkulationspumpe
    • Wärmeverteilungsoptimierung Bestands-Heizungsanlagen (hydraulischer Abgleich)

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Heizungspaket:
    • Erneuerung der Heizungsanlage
    • Optimierung der Wärmeverteilung.
  • Lüftungspaket (nur in Verbindung mit Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle möglich!):
    • Erneuerung oder dem erstmaligen Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung
    • Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster).
  • Für Maßnahmenpakete, die zwischen dem 01.01. und 31.03.2016 begonnen wurden/werden, muss der Förderantrag bis spätestens 30.06.2016 bei der KfW gestellt werden.

Grundsätzliche Bedingungen für Fördergegenstand A und B:

  • Antragstellung
    • für selbst genutzte und vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen
    • beim Ersterwerb neu sanierter Wohngebäude oder Eigentumswohnungen (max. 12 Monate nach Bauabnahme)
    • für Wohn-, Alten- und Pflegeheime
    • Bauantrag bzw. Bauanzeige wurde vor dem 01.01.2002 gestellt
    • der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
    • keine Förderung bei Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
  • Sachverständiger der wirtschaftlich unabhängig ist muss eingebungen werden
    • Unterstützung bei der Planung, Antragstellung und Durchführung der Maßnahme
    • erstellt "Bestätigung zum Antrag" und nach Durchführung der Maßnahme "Bestätigung nach Durchführung"
  • unabhängige Energieberatung (Sanierungskonzept) zuvor machen lassen bei der Verbraucherzentrale oder eine "Vor-Ort-Beratung" der BAFA
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • technische Mindestanforderungen müssen eingehalten werden

Förderhöhe

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

KfW-Effizienzhaus
KfW-Effizienzhaus Tilgungszuschuss [%] Tilgungszuschuss [€/WE]
KfW - 55 27,5 % 27.500 €/WE
KfW - 70 22,5 % 22.500 €/WE
KfW - 85 17,5 % 17.500 €/WE
KfW - 100 15,0 % 15.000 €/WE
KfW - 115 12,5 % 12.500 €/WE
KfW - Denkmal 12,5 % 12.500 €/WE

Der max. Förderbetrag liegt bei 100.000 €/Wohneinheit.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • max. Förderbetrag: 50.000 €/Wohneinheit
  • Tilgungszuschuss: 7,5 % bis zu 3.750 €/Wohneinheit

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Förderbetrag max.: 50.000 Euro pro Wohneinheit (einschließlich der Durchführung von Einzelmaßnahmen)
  • Tilgungszuschusshöhe: 15 %, max. 15.000 €/Wohneinheit (auch für Energieeffizienzmaßnahme!)

Für Fördergegenstände A und B gilt:

Kredit-Konditionen
KfW Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgunsfreie
Anlaufjahre
Zinsbindung Effektivzins
    [Jahre] [Jahre] [Jahre] [%eff/a]
151 / 152 10 / 2 / 10 10 1-2 10 0,75 %
151 / 152 10 / 10 / 10 10 10 10 0,75 %
151 / 152 20 / 3 / 10 20 1-3 10 0,75 %
151 / 152 30 / 5 / 10 30 1-5 10 0,75 %
  • Kreditbetrag: 100 % der föderfähigen Investitionskosten (einschl. Nebenkosten)
  • Kreditlaufzeit mind. 4 Jahre, bis 10 Jahre (Tilgung zum Laufzeitende) oder 20 bzw. 30 Jahre
  • Zinssatz ab 0,75 % eff. (fest für die ersten 10 Jahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages
  • Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt (Bagatellgrenze)
  • Tilgung:
    Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
    Teilrückzahlungen sind nicht möglich.
    Zum Ende der Zinsbindung ist eine teilweise oder vollständige Kreditrückzahlung ohne Kosten möglich.

Kumulierbarkeit

Maßnahme Kombinationen/Kumulierungsmöglichkeiten von KfW Pr.-Nr. 151/152
  möglich nicht möglich
Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien Sanierung zum KfW-Effizienzhaus BAFA - erneuerbare Energien im Wärmemarkt
kombinierte Brennwert-Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer und fossiler Energieträger Einzelmaßnahme: Heizung und Solarthermieanlage kein Zuschuss BAFA-Förderung für EE-Anteil
KfW Pr.-Nr. 431 (Baubegleitung bei Zusage 151/152) KfW Pr.-Nr. 430 (Modernisierung Zuschuss)
KfW Pr.-Nr. 167 (Ergänzungskredit) mit BAFA Förderung KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Speicher
KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Premium
  Stromerzeugungsanlagen mit EEG-Vergütung
  steuerliche Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG
Handwerkerleistungen

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 151/152
http://www.kfw.de/151 

Merkblatt:  KfW 151/152

http://bit.ly/2JatllL

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2Jf54LK

Anlage zum Merkblatt - Liste förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2J9Sygq

Anlage zum Merkblatt - Liste technische FAQ

http://bit.ly/2w7owoA

Konditionen

http://bit.ly/2w7CW8j

Energieeffizienz-Experten

http://bit.ly/2wnqtNV

Energieberatung Verbraucherzentrale
https://www.verbraucherzentrale.de/energie

Informationen zu Denkmal

http://bit.ly/2w7KSGk

KfW: Energieeffizient Sanieren - Zuschuss (Pr.-Nr. 430)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Förderung: Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Energetische Sanierung von Wohngebäuden. Die Sanierung muss zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

B. Förderung: Einzelmaßnahmen bzw. Kombinationen

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau der Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizanlage:
    • Brennwerttechnik (Öl, Gas)
    • Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpe
    • Nah- und Fernwärme inkl. Wärmeübergabestation, Hausanschluss
    • Holzpellets, Hackschnitzel, Scheitholz als automatisch beschickte Zentralheizkessel sowie Holzvergaser-Zentralheizungen; Wärmepumpen; Solarthermie-Anlagen nur in Kombination mit o. g. Heizungsanlagen
    • Sonderfall: Kombi-Heizungen (fossile und erneuerbare Energieträger; ohne BAFA-Förderung)
  • Optimierung bestehender Heizungsanlage (mind. 2 Jahre alt)
    • Analsye Ist-Zustand mit hydraulischem Abgleich
    • Einzelraumregler verwenden
    • hocheffiziente (EEK A) Umwälz- und Zirkulationspumpe
    • Wärmeverteilungsoptimierung Bestandsheizungsanlage

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Heizungspaket: Erneuerung der Heizungsanlage und Optimierung der Wärmeverteilung. Voraussetzungen:
    • Optimierung der gesamten Heizungsanlage
    • nach diesem Programm förderfähiger neuer Erzeuger
    • ohne gesetzliche Austauschpflicht des Erzeugers (§ 10 EnEV)
    • Wärmeerzeuger auf Basis fossiler Energieträger außer Betrieb genommen
  • Lüftungspaket: Erneuerung oder Ersteinbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung) und mind. eine Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäudehülle (z. B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster)

Weitere grundsätzliche Förderbedingungen: Was wird gefördert?

  • selbst genutzte und vermietete Ein- oder Zweifamilienhäuser (max. 2 WE)
  • Ersterwerb neu sanierter Ein- oder Zweifamilienhäuser (max. 2 WE), Bauabnahme max. 12 Monate vorher
  • selbst genutzte und vermietete Eigentumswohnungen in Wohneigentumsgemeinschaften
  • Eigentümer von Mietwohnraum müssen die Anforderungen der De-minimis-Verordnung beachten
  • Bemessungsgrundlage bei Sanierung: Anzahl der WE nach Sanierung; bei Ersterwerb: Anzahl der WE gemäß Kaufvertrag
  • Bauantag bzw. Bauanzeige vor dem 01.02.2002
  • Gebäudeerweiterung (Anbau) oder Ausbau nicht beheizter Räume (Dachgeschoss)
  • Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz ist unter Beachtung besonderer Vorgaben auch förderwürdig
  • KEINE Förderung bei Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
     
  • Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen: Planung, Beratung und Liefer- und Leistungsvertragsabschlüsse gelten nicht als Vorhabensbeginn; bei Ersterwerb gilt der Kaufvertrag als Vorhabensbeginn
  • Förderanträge können ausschließlich über das KfW-Zuschussportal gestellt werden
  • alle Maßnahmen sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerks durchzuführen
  • technische Mindestanforderungen müssen eingehalten werden
  • ein Sachverständiger muss grundsätzlich eingebunden werden (weitere Informationen siehe Merkblätter)

Förderhöhe

A. Förderung: Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

KfW-Effizienzhaus
KfW-Effizienzhaus Zuschusshöhe [%] Zuschusshöhe [€/WE]
KfW - 55 30,0 % 30.000 €/WE
KfW - 70 25,0 % 25.000 €/WE
KfW - 85 20,0 % 20.000 €/WE
KfW - 100 17,5 % 17.500 €/WE
KfW - 115 15,0 % 15.000 €/WE
KfW - Denkmal 15,0 % 15.000 €/WE
  • Förderbetrag max. 100.000 €/Wohneinheit
  • Bagatellgrenze: Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt

B. Förderung: Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • Zuschusshöhe: 10 %, max. 5.000 €/Wohneinheit
  • Bagatellgrenze: Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt
  • Förderbetrag max. 50.000 €/Wohneinheit (inkl. Maßnahmenpakete)

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Zuschusshöhe: 15 %, max. 7.500 €/Wohneinheit

Kumulierbarkeit

von KfW Pr.-Nr. 430 mit
möglich nicht möglich
Heizungsanlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
Sanierung nur zum KfW-Effizienzhaus BAFA - Erneuerbare Energien am Wärmemarkt
kombinierte Brennwert-Heizungsanlagen auf Basis EE und Fossil
Einzekmaßnahme: Heizung und Solarthermie-Anlage kein Zuschuss aus BAFA-Förderung für EE-Anteil
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
BAFA Erneuerbare Energien am Wärmemarkt
KfW Pr.-Nr. 431 Baubegleitung (Zusage 430) KfW Pr.-Nr. 151/152 Energieeffizient Sanieren - Kredit

KfW Pr.-Nr. 167 - Ergänzungskredit

mit BAFA-Förderung

Stromerzeugungsanlagen mit EEG-Vergütung
KfW Pr.-Nr. 271 Erneuerbare Energien - Premium
  steuerliche Förderung gem. § 35a Abs. 3 EStG - Handwerkerleistungen

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 430
http://www.kfw.de/430

Merkblatt - Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss

http://bit.ly/2nd816S

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2Jf54LK

Anlage zum Merkblatt - Liste förderfähiger Maßnahmen

http://bit.ly/2J9Sygq

Anlage zum Merkblatt - Liste der technischen FAQ

http://bit.ly/2w7owoA

KfW-Zuschussportal

http://bit.ly/2w7VyFg

Energieeffizienz-Experten

http://bit.ly/2wnqtNV

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Solarthermie (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung von Solarkollektoranlagen ab 40 m² Kollektorfläche
    • zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung in Gebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten oder in Nichtwohngebäuden mit mindestens 500 m² Nutzfläche
    • zur Bereitstellung von Prozesswärme
    • zur solaren Kälteerzeugung
    • überwiegender Bereitstellung von Wärme für Wärmenetz
  • Errichtung und Erweiterung von Wärmespeichern ab 10 m3
  • keine Förderung von Schwimmbadabsorbern
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

  • Tilgungszuschuss bei größenabhängiger Förderung:
    • max. 30 % bei Nutzung für Warmwasserbereitung, Raumheizung, solare Kälteerzeugung und Zuführung in ein Wärmenetz
    • max. 40 % bei Einspeisung des überwiegenden Teils der Wärme in Wärmenetz mit min. vier Abnehmern
    • max. 50 % bei Nutzung für Prozesswärmebereitstellung
  • Tilgungszuschuss bei ertragsabhängiger Förderung: der gemäß Datenblatt 2 der Solar-Keymark Programmregeln ausgewiesene jährliche Kollektorwärmeertrag wird mit der Anzahl der installierten Solarthermiemodule und 0,45 € multipliziert
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit bis zu 20 Jahre; 1 bis 3 Tilgungsfreijahre je nach Laufzeit, Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Energieeffizient Bauen")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard"
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

  • Stromerzeugungsanlagen die die Anforderungen des EEG erfüllen:
    • PV-Anlagen
    • Windenergieanlagen und Repowering-Maßnahmen
    • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
    • Erzeugung und Nutzung von Biogas (inkl. Aufbereitung und Leitungen)
    • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
    • Wasserkraftanlagen
    • Investitionen der Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen in objektnahe Nieder- und Mittelspannungsnetze, die den Transportnetzen vorgelagert sind
    • Batteriespeicher für EE-Anlagen
  • Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien
    • Solarthermieanlagen
    • Anlagen auf Basis fester Biomasse bis max. 2 MW
  • Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus Erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Systemintegration der Erneuerbaren Energien (z. B. durch Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage, zur Digitalisierung der Energiewende)
    • Stromspeicher (lang- und kurzfristig, auch Power-to-X)
    • technische Anpassung an EE-Anlagen zwecks flexiblerer und bedarfsgerechterer Stromerzeugung
    • Überbetriebliches Lastmanagement (Mess-, Regel und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten)
    • Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

  • Contracting-Geber erfüllt Antragsberechtigung
  • wirtschaftliches Risiko liegt beim Contracting-Geber, der zugleich Investor und Betreiber der Anlage ist
  • Laufzeit des Contracting-Vertrages entspricht mindestens der Laufzeit des beantragten Kredits

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • gefördert werden bis zu 100 % der Investition, max. 50 Mio €
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit 5, 10, 15 oder 20 Jahre; 1 bis 3 Jahre tilgungsfrei - je nach Laufzeit
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich ist, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 270
www.kfw.de/270

Merkblatt Erneuerbare Energien

http://bit.ly/2w7ZR3g

NRW.BANK.Gebäudesanierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden folgende Maßnahmen:
  • Verbesserung der Energieeffizienz, z. B. Fenster, Wärmedämmung; Heizungsanlagenerneuerung; Verringerung Ressourcenverbrauch, z. B. Sanitärinstallation, Wasserversorgung
  • Barrierereduzierung und Maßnahmen zum Einbruchschutz, z. B.  Nachrüstung von Aufzügen, Wohnungszuschnitt, Einbau von Nachrüstsystem für Eingangstüren
  • Behebung baulicher Mängel, z. B. in Hinblick auf Schadstoffsanierung
  • bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz

Bedingungen:

  • für Hauseigentümer von selbst genutzten Einfamilienhäusern (max. Zweifamilienhäusern), wenn der Investitionsort in NRW liegt
  • Anforderungen der EnEV sind einzuhalten
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen

Förderhöhe

  • Darlehen über max. 100 % der förderfähigen Investitionskosten; Auszahlung: 100 %,
  • Kreditbetrag mind. 2.500 € und max. 75.000 €
  • Kreditlaufzeiten: 10, 15 oder 20 Jahre, Tilgungsfreijahre: 1 Jahr
  • Bereitstellungsprovision: 0,25 % pro Monat, sofern das Darlehen nicht spätestens einen Monat nach Zusage bei der NRW.BANK abgerufen wird

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/Gebäudesanierung


NRW.BANK.WEG-Kredit

Fördergegenstand und -bedingungen

Darlehen können für folgende Maßnahmen beantragt werden:

  • Verbesserung der Energieeffizienz, z. B. Fenster, Wärmedämmung
  • Erneuerung von Heizungsanlagen oder deren Komponenten einschließlich der unmittelbar dadurch notwendigen Maßnahmen (beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen)
  • Barrierereduzierung und Maßnahmen zum Einbruchschutz, zum Beispiel Nachrüstung von Aufzügen, Wohnungszuschnitt, Einbau von Nachrüstsystemen für Eingangstüren
  • Modernisierung und Instandsetzung mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch zu verringern, z. B. Sanitärinstallation, Wasserversorgung
  • Behebung baulicher Mängel, z. B. in Hinblick auf Schadstoffsanierung
  • bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz

Förderfähig sind Wohnungseigentümergemeinschaften:

  • die schon mindestens 3 Jahre bestehen,
  • die aus mindestens 5 Eigentümern bestehen,
  • in der kein Wohnungseigentümer mehr als 20 % der gesamten Miteigentumsanteile besitzt

Nicht förderfähig sind:

  • Finanzierung von Außenanlagen
  • Prolongationen
  • Nach-/Anschlussfinanzierungen
  • Umschuldungen
  • überwiegend gewerblich genutzte Objekte

Bei gewerblich tätigen Wohnungseigentümern erfolgt eine individuelle Prüfung auf Basis des EU-Beihilferechts. Als  gewerblich tätige Wohnungseigentümer gelten Wohnungseigentümer, die mehr als 3 Wohnungen auch in unterschiedlichen Gebäuden vermieten sowie Wohnungseigentümer, deren Wohnung zum Betriebsvermögen gehört.

Weitere Bedingungen:

  • Förderfähig sind nur Vorhaben, deren Gesamtfinanzierung gesichert ist. Der Investitionsort muss in Nordrhein-Westfalen liegen.
  • Das Darlehen ist mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung in Höhe von 50 % für die Hausbank verbunden.
  • Das Darlehen ist vor Vorhabensbeginn von dem WEG-Verwalter zu beantragen.
  • Der Antrag für das Darlehen der NRW.BANK ist auf den dafür vorgesehenen Vordrucken bei einem Kreditinstitut nach Wahl des Antragstellers (Hausbank) zu stellen.
  • Bei der Durchführung der Maßnahmen sind grundsätzlich die baulichen Vorschriften der Energieeinsparverordnung in der zum Zeitpunkt des Antragseinganges bei der NRW.BANK gültigen Fassung (EnEV) zu beachten.

Förderhöhe

  • Förderart: Annuitätendarlehen.
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten
  • Mindestbetrag: 25.000 €
  • Höchstbetrag: 10 Mio. €, der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit liegt bei 30.000 €
  • Laufzeit: 10 Jahre bei 1 tilgungsfreien Jahr
  • Zinssatz: Der Zinssatz ist fest für die gesamte Darlehenslaufzeit.
  • Tilgung: Nach Ablauf des Tilgungsfreijahres in gleichen Monatsraten.
  • Auszahlung: 100 %
  • Bereitstellungsprovision: 0,25 % pro Monat, sofern das Darlehen nicht spätestens einen Monat nach Zusage bei der NRW.BANK abgerufen wird.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/weg-kredit


NRW.BANK: Eigentumsförderung - Modernisierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit und eine angemessene Eigenleistung verfügen. Außerdem muss der Haushalt bestimmte Einkommensgrenzen einhalten.

Innerhalb der Stadterneuerungsgebiete der Programme „Soziale Stadt“ oder „Stadtumbau West“ müssen die Einkommensgrenzen nicht eingehalten werden.

Förderfähig sind alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem dazugehörigen Grundstück (Wohnumfeld). Die Förderung unterstützt schwerpunktmäßig Modernisierungen, die

  • den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig erhöhen und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern,
  • Barrieren im bestehenden Wohnraum reduzieren,
  • die Energieeffizienz von Wohngebäuden erhöhen,
  • den Schutz vor Einbruch verbessern,
  • bestehenden Wohnraum erweitern und
  • ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld schaffen.

Instandsetzungsmaßnahmen aufgrund der Modernisierung sowie allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen sind förderfähig, soweit sie mit der Modernisierung durchgeführt werden und nicht den überwiegenden Teil der Kosten aller Baumaßnahmen ausmachen.

Nachfolgende Voraussetzungen sind zu beachten,

  • Der Wohnraum muss zum Zeitpunkt des Förderantrags seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.
  • Während des Zeitraums der Zinsbindung darf der Wohnraum nur von der Antragstellerin oder dem Antragsteller und/oder ihren oder seinen Angehörigen zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden. Die Verpflichtung zur Selbstnutzung beginnt bei Fertigstellung der Maßnahme und gilt bis zum Ende der gewählten Zinsbindung.
  • Die Gebäude dürfen nicht mehr als fünf Vollgeschosse aufweisen. In Innenstädten und Innenstadtrandlagen sind auch Gebäude mit bis zu sechs Vollgeschossen förderfähig. Für höhergeschossige Gebäude und Großsiedlungen gelten besondere Anforderungen.
  • Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.

Weitere Fördervoraussetzungen können der Modernisierungsrichtlinie entnommen werden.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt mit Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten; höchstens 100.000 € pro gefördertem Eigenheim oder Eigentumswohnung.

Darlehensbeträge unter 5.000 € pro Wohnung werden nicht bewilligt.

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 20% des nach Prüfung des Kostennachweises anerkannten Darlehens gewährt werden.

Konditionen:

Zeitraum der Zinsbindung: Wahlweise 20 oder 25 Jahre.

  • 0,0% 10 Jahre fest, danach
  • 0,5% p.a. fest bis zum Ablauf der Zinsbindung

Nach Ablauf der Zinsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst

Verwaltungskostenbeitrag:

  • Einmalig 0,4%
  • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag

Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

Der Tilgungsnachlass wird nach Prüfung des Kostennachweises und endgültiger Festsetzung des Darlehens abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Die nachrangig grundbuchliche Sicherung des Darlehens erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen bis 15.000 €:
    • 50% bei Beginn der Maßnahme
    • 50% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises
  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen über 15.000 €:
    • 30% bei Beginn der Maßnahme
    • 70% nach Fertigstellung der Maßnahme und Prüfung des Kostennachweises

Kumulierbarkeit

Neben dieser Förderung können weitere wohnungswirtschaftliche Förderprogramme eingesetzt werden. Die Summe der Fördermittel darf die Summe der Gesamtkosten für die geförderten Maßnahmen beziehungsweise Einzelmaßnahmen nicht übersteigen.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/eigentum-energie


NRW.BANK: Mietwohnraumförderung - Modernisierung

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig sind alle baulichen Modernisierungsmaßnahmen in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem dazugehörigen Grundstück (Wohnumfeld). Die Förderung unterstützt schwerpunktmäßig Modernisierungen, die

  • den Gebrauchswert von Wohnraum oder Wohngebäuden nachhaltig erhöhen und die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessern
  • Barrieren im bestehenden Wohnraum reduzieren
  • die Energieeffizienz von Wohngebäuden erhöhen
  • den Schutz vor Einbruch verbessern
  • bestehenden Wohnraum erweitern und
  • ein attraktiv gestaltetes und sicheres Wohnumfeld schaffen.

Instandsetzungsmaßnahmen aufgrund der Modernisierung sowie allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen sind förderfähig, soweit sie mit der Modernisierung durchgeführt werden und nicht den überwiegenden Teil der Kosten aller Baumaßnahmen ausmachen.

Nachfolgende Voraussetzungen sind zu beachten,

  • Der Wohnraum muss zum Zeitpunkt des Förderantrags seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.
  • Die Gebäude dürfen nicht mehr als fünf Vollgeschosse aufweisen. In Innenstädten und Innenstadtrandlagen sind auch Gebäude mit bis zu sechs Vollgeschossen förderfähig. Für höhergeschossige Gebäude und Großsiedlungen gelten besondere Anforderungen.
  • Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind.
  • Für die Dauer der Zinsverbilligung, wahlweise 20 oder 25 Jahre, ist eine Mietpreis- und Belegungsbindung einzuhalten.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt mit Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten; höchstens 100.000 € pro geförderter Wohnung.

Darlehensbeträge unter 5.000 € pro Wohnung werden nicht bewilligt.

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 20% des nach Prüfung des Kostennachweises anerkannten Darlehens gewährt werden.

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass i.d.R. zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Mietpreis- und Belegungsbindung: Wahlweise  20 oder 25 Jahre (= Zeitraum der Zinsbindung)

  • Zinsen:
    • 0,0% p.a. 10 Jahre fest, danach
    • 0,5% p.a. bis zum Ablauf der Belegungsbindung
  • Nach Ablauf der Belegungsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.
  • Verwaltungskostenbeitrag:
    • Einmalig 0,4%
    • Laufend 0,5% p.a. des Darlehens, nach Tilgung des Darlehens um 50% erfolgt die Berechnung vom halben Darlehensbetrag
  • Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen

Der gesamte Tilgungsnachlass wird bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der laufende Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.

Die nachrangig grundbuchliche Sicherung des Darlehens erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen bis 15.000 €:
    • 50% bei Beginn der Maßnahme
    • 50% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises
  • Auszahlung in 2 Raten für Darlehen über 15.000 €:
    • 30% bei Beginn der Maßnahme
    • 70% nach Fertigstellung und Prüfung des Kostennachweises

Kumulierbarkeit

Neben dieser Förderung können weitere wohnungswirtschaftliche Förderprogramme eingesetzt werden. Die Summe der Fördermittel darf die Summe der Gesamtkosten für die geförderten Maßnahmen beziehungsweise Einzelmaßnahmen nicht übersteigen.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/miet-energie


progres.nrw: Markteinführung - Holzheizungen

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Antragsannahme für das Förderprogramm progres.nrw-Markteinführung ist bis zum 20. November 2018 möglich. Anträge, die nach dieser Frist bei der Bewilligungsbehörde eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden und müssen abgelehnt werden.

Gefördert werden Biomasseanlagen nur in Kombination mit einer solarthermischen Anlage:

  • Biomasseanlagen, die zur Erfüllung des EEWärmG installiert werden, sind nicht förderfähig.
  • Förderung sowohl für Neubauten (nach 01.01.2009) als auch Bestandsbauten (vor 01.01.2009).
  • Es wird nur eine Anlage je Gebäude und Standort gefördert.
  • Biomasseanlage muss bei der BAFA gelistet, wassergeführt und die Hauptheizung sein.
  • Ein ausreichend großen Pufferspeicher (30 l/kW) muss vorhanden sein.
  • Die fachgerechte Montage ist von einem Fachunternehmen zu bescheinigen.

Keine Förderung, wenn Zuwendung < 350 € pro Vorhaben (Bagatellgrenze)

Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.

Förderanträge können bis zum 20.11.2018 gestellt werden.

Förderhöhe

Zuschusshöhe:

  • Pelletkessel mit Brennwerttechnik:  2.000 € 
  • Pelletkessel:  1.750 € 
  • Kombikessel bzw. Hybridkessel:  1.250 €    
  • Holzhackschnitzelkessel:  1.250 € 
  • Pelletofen:  750 € 

Zuschuss-Bonus:

  • Partikelabscheider:  250 € 

Kumulierbarkeit

Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung

http://bit.ly/2GZ4TqK

progres.nrw: Markteinführung - Solarthermie

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Antragsannahme für das Förderprogramm progres.nrw-Markteinführung ist bis zum 20.11.2018 möglich. Anträge, die nach dieser Frist bei der Bewilligungsbehörde eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden und müssen abgelehnt werden.

A. Solarkollektoranlagen in Einfamilienhäusern EFH, Doppelhaushälften DHH, Reihenhäuser RH, Mehrfamilienhäusern MFH und Gewerbebetrieben:
Kollektorflächen ab 5 m² (Brutto-Kollektorfläche), max. 1 m² Kollektor pro 10 m² beheizte Wohn-/Gewerbefläche

B. Für die Erzeugung solarer Prozesswärme:
Kollektorflächen ab 20 m2 bis 1.000 m2

Für A und B gilt:

  • Anlagen, die zur Erfüllung des EEWärmeG installiert werden, sind nicht förderfähig
  • es werden nur Vorhaben gefördert, mit denen vor der Antragstellung noch nicht begonnen worden ist.
  • Fachunternehmer muss die fachgerechte Montage nachweise (Fachunternehmer-Bescheinigung).

Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.

Förderung sowohl für Neubauten (nach 01.01.2009) als auch Bestandsbauten (vor 01.01.2009).

Förderanträge können bis zum 20.11.18 gestellt werden.

Förderhöhe

A. 90 €/m² Brutto-Kollektorfläche (BKF)

B. 90 €/m² Kollektorfläche

Für A und B gilt: keine Förderung, wenn Zuwendung < 350 € pro Vorhaben (Bagatellgrenze)

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit Bundesmitteln ist möglich (Marktanreizprogramm = MAP, KfW). Das MAP definiert die maximale Förderhöhe grundsätzlich bei dem doppelten Betrag der MAP-Förderung. Wird durch andere Programme mehr ausgeschüttet, wird der MAP-Satz entsprechend gekürzt.
Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung

http://bit.ly/2GZ4TqK