Förder.Navi

Elektromobilität

Auswahlkriterien

  • Privatperson
  • alle Förderarten
  • alle Fördergeber

BAFA: Elektromobilität (Umweltbonus)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, sowie der Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland.

Voraussetzungen Neuwagen:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf unserer Liste der förderfähigen Fahrzeuge befinden.
  • Eine Antragstellung für Fahrzeuge, die bis zum 4. November 2019 erstzugelassen wurden, ist nur bis zum 18. August 2020 möglich.
  • Der Erwerb sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 oder später erfolgt sein.
  • Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller erstzugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 erstzugelassen worden sind, muss die Antragstellung spätestens ein Jahr nach der Zulassung auf die Antragstellerin/den Antragsteller erfolgen.
  • Neufahrzeuge die nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erstmalig zugelassen und beantragt werden, können eine Innovationsprämie erhalten, bei dem der Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird.

Voraussetzungen Gebrauchtwagen:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf unserer Liste der förderfähigen Fahrzeuge befinden.
  • Das Fahrzeug muss nach dem 4. November 2019 oder später erstzugelassen sein. Die Erstzulassung kann auch in einem anderen EU-Staat erfolgt sein.
  • Das junge gebrauchte Fahrzeug darf maximal 12 Monate erstzugelassen gewesen sein und darf eine maximale Laufleistung von 15.000 Kilometer aufweisen.
  • Der maximale förderfähige Bruttogesamtfahrzeugpreis für Gebrauchtfahrzeuge beträgt wegen des typischen Wertverlusts auf dem Wiederverkaufsmarkt 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung). Davon ist der Bruttoherstelleranteil noch abzuziehen. Übersteigt der Kaufpreis Ihres Gebrauchtfahrzeuges den maximalen förderfähigen Bruttogesamtfahrzeugpreis ist eine Förderung ausgeschlossen.
  • Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Für die Gebrauchtfahrzeuge muss der Förderantrag spätestens 12 Monate nach der Zweitzulassung gestellt werden.
  • Das junge gebrauchte Fahrzeug kann mit der Innovationsprämie (Verdoppelung des Bundesanteils) bezuschusst werden, wenn die Erstzulassung nach dem 4. November und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt und beantragt wurde.

Förderhöhe

Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis über 40.000 Euro:
 

Bundesanteil

Herstelleranteil

Kaufprämie

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 5.000 EUR 2.500 EUR 7.500 EUR
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 3.750 EUR 1.875 EUR 5.625 EUR

 

Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis unter 40.000 Euro:

 

Bundesanteil

Herstelleranteil

Kaufprämie

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 6.000 EUR 3.000 EUR 9.000 EUR
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 4.500 EUR 2.250 EUR 6.750 EUR

Kumulierbarkeit

Die Förderung eines akustischen Warnsystems (AVAS) beträgt pauschal 100 Euro. Der Zuschuss darf pro Fahrzeug nur einmal gewährt werden.

Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 422 – Steinkohleförderung/Anpassungsgeld - Umweltbonus, Elektromobilität, Einfuhr
Telefon: 06196 908-1009

Website des BAFA (Richtlinie, Antragsformulare):


Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (BMVI)

Fördergegenstand und -bedingungen

Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Deutschland mit einem oder mehreren Ladepunkten, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses des Ladestandorts und der Montage der Ladestation (nicht jedoch Planung, Genehmigungsprozess und Betrieb).

Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Förderaufrufen zur Einreichung von Förderanträgen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert.

Förderhöhe

Normalladepunkte bis einschließlich 22 kW werden gefördert

  • maximal 60 % bis höchstens 3 000 Euro pro Ladepunkt

Schnellladepunkte werden gefördert

  • maximal 60 % bis höchstens 12 000 Euro für Ladepunkte kleiner als 100 kW
  • maximal 60 % bis höchstens 30 000 Euro für Ladepunkte ab einschließlich 100 kW

Ergänzend wird der Netzanschluss pro Standort gefördert

  • maximal 60 % bis höchstens 5 000 Euro für den Anschluss an das Niederspannungsnetz
  • maximal 60 % bis höchstens 50 000 Euro für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz

Kumulierbarkeit

Eine kumulierte Förderung in Verbindung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist nicht möglich.

Weitere Informationen


Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (KfW 440)

Fördergegenstand und -bedingungen

Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­autos – Wohn­gebäude fördern wir Lade­stationen an Stell­plätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden  gehören und nur privat zu­gänglich sind. Zu den geförderten Kosten gehören:

  • Der Kaufpreis einer neuen Lade­station (z. B. Wallbox) mit 11 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung 
  • Die Kosten für Einbau und An­schluss der Lade­station, inklusive aller Installations­arbeiten

Förderhöhe

900 Euro pro Ladepunkt

Kumulierbarkeit

Der Zuschuss aus dem neuen Programm KfW 440 kann nicht mit anderen öffentlichen Fördermitteln für Ladestationen kombiniert werden. Eine Kombination mit dem Förderprogramm KfW 270 für PV-Anlagen ist möglich.


Steuerliche Förderungen

Fördergegenstand und -bedingungen

Befreiung von der Kfz-Steuer

Reine Elektrofahrzeuge (einschließlich Brennstoffzellenfahrzeuge) sind derzeit von der Kfz-Steuer für zehn Jahre ausgenommen.

Nachteilsausgleich Dienstwagenbesteuerung

Privat genutzte Firmenwagen stellen einen geldwerten Vorteil für den berechtigten Arbeitnehmer dar. Dieser geldwerte Vorteil muss u.a. nach dem Wert des Fahrzeugs (Brutto-Neuwagenlistenpreis) als Teil des steuerpflichtigen Einkommens versteuert werden. Der Neuwagenpreis für Elektrofahrzeuge ist aufgrund der teuren Fahrzeugbatterie bislang noch höher als der eines vergleichbaren konventionellen Fahrzeugs. Zum Nachteilsausgleich wird in 2017 ein Abschlag von 300 Euro pro kWh der Fahrzeugbatterie bis zu einer maximalen Minderung von 8.000 Euro in Anspruch zu nehmen. Der Minderungsbetrag reduziert sich jährlich um 50 Euro je kWh und der Minderungshöchstbetrag um 500 Euro, bis er im Jahre 2023 vollständig entfällt.

Lohnsteuervorteile

Laden Mitarbeiter ihre Elektroautos beim Arbeitgeber auf, müssten sie den vergünstigten oder kostenlosen Bezug von Strom nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Der Verwaltungsaufwand u.a. für das Messen dieses Stroms entfällt. Diese Regelung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Stellt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kostenfrei oder vergünstigt eine Ladesäule für Zuhause zur Verfügung, kann dieser Vorteil pauschal mit 25 % versteuert werden.

Alle diese Vergünstigungen gelten nur, wenn der Arbeitgeber diese Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt.


progres.NRW - Emissionsarme Mobilität

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden grundsätzlich natürliche und juristische Personen zu:

Förderhöhe

Privatpersonen

Kommunen

Unternehmen

Kumulierbarkeit

Nicht mit anderen NRW-Programmen kumulierbar, jedoch mit dem Umweltbonus des Bundes. Gleichzeitig mit der Verdoppelung des Bundesanteils wird jetzt eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen untersagt.

Beispiel: bei Fahrzeugen über 2,3 t ist zu entscheiden, ob Umweltbonus von 7.500 € (2.500 € vom Hersteller + 5.000 € vom Bund) oder die Landesförderung 10.500 € (2.500 € vom Hersteller + 8.000 € vom Land).

Weitere Informationen

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus progres.nrw - Programmbereich Emissionsarme Mobilität -

http://bit.ly/2Ft4r1W

ElektroMobilität.NRW (Förderübersicht)


progres.nrw - Programmbereich Innovation

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden

Gefördert werden können Vorhaben der industriellen Forschung oder experimentellen Entwicklunginsbesondere in den Bereichen:

a) Abwärmenutzung

b) Ausgleich fluktuierender erneuerbarer Einspeisungen in die Energienetze (auch sektorübergreifend)

c) Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien

d) Energieeffizienz

e) Energienetze

f) Erneuerbare Energien

g) Klimagerechtes Bauen

h) Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft

i) Kraft-Wärme-Kopplung sowie Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

j) Kraftwerke

k) Speichertechnologien

Dazu gehören auch Demonstrationsvorhaben und Pilotprojekte.

Förderhöhe

Förderumfang: abhängig von der Art der Maßnahme und des Antragstellers. Die maximale Beihilfeintensität beträgt bei

Zuwendungsfähig sind die notwendigen Ausgaben/Gemeinkosten für in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Vorhaben stehende innovative Elemente. Bagatellgrenze: 25.000 €

Kumulierbarkeit

Eine Förderung nach der AGVO darf mit anderen staatlichen Beihilfen - einschließlich Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 (De-minimis-Beihilfen) - nicht kumuliert werden, es sei denn,


Newsletter-Abo

Aktuelle Förder-Informationen frisch in ihr Postfach!

x

 

Abmeldelink in jedem Newsletter. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Newletter