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Förderinformationen

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BAFA - Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

  • Erneuerung der Heizungs-Umwälzpumpen durch hocheffiziente Pumpen
  • Erneuerung der Warmwasser-Zirkulationspumpen
  • Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich an Bestandsanlagen
  • Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich in Kombination mit:
    • Armaturen bzw. Technik zur Volumenstromregelung
    • voreinstellbare Thermostatventile
    • Einzelraumtemperaturregler
    • Strangventile
    • Separate Mess-, Regelungs-, Steuerungstechnik und Benutzerinterfaces
    • Heizkurveneinstellung
    • Pufferspeicher

Bedingungen:

  • Umsetzung nur in Bestandsgebäuden (KEINE NEUBAUTEN)
  • Heizungsanlage muss vor mehr als 2 Jahren installiert worden sein
  • nur in der Bundesrepublik Deutschland anwendbar
  • pro Anlage kann/können die Maßnahme/n nur 1 mal beantragt werden
    • Kombination von Pumpenerneuerung und hydraulischen Abgleich ist anzuraten
  • KEINE Förderung, wenn die Maßnahme vor Registrierung schon begonnen wurde
    • Maßnahmenbeginn = rechtsgültiger Abschluss eines zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags
  • Maßnahme/n müssen spätestens 6 Monate nach Registrierung abgeschlossen sein
  • Antragsberechtigte sind: Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts, Kirchengemeinden und kirchliche Träger, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Förderhöhe

  • Zuschusshöhe: bis zu 30,0 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten
  • max. Förderbetrag: 25.000 € je Vorgang

Kumulierbarkeit

  • KEINE Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln für dieselben Maßnahme/n.
  • KEINE Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§35 a Absatz 3 EStG)

Weitere Informationen

Infos - Heizungsoptimierung

http://bit.ly/2w7kNqW

Technisches Merkblatt

http://bit.ly/2w7mTHu

Liste förderfähige Pumpen

http://bit.ly/2w7HL1r

Antragsverfahren

http://bit.ly/2w7jOqX

Registrierung

http://bit.ly/2w7J4NI

Förderantrag login

http://bit.ly/2w7a8wt

Publikationen

http://bit.ly/2w7kNqW

Bestätigung hydraulischer Abgleich

http://bit.ly/2w7lLnp

Rechtsgrundlage

http://bit.ly/2w7nAk7

BAFA: Beratung zum Energiespar-Contracting

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden unterstützende Beratungen zu verschiedenenen Contractingvarianten:

A. Orientierungsberatung:

  • Erstanalyse der vorhandenen Immobilien, Liegenschaften, Anlagen zur Entscheidungshilfe für Contracting-Varianten (Energiespar- oder Energieliefer-Contracting)
  • Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Beratungsausgaben (Nettoberaterhonorar), max. 2.000 €

B. Umsetzungsberatung:

  • Unterstützung durch Projektentwickler bei Ausschreibung und Vergabe des Energiespar-Contracting
  • für Kommunen und gemeinnützige Organisationen: Zuschuss in Höhe von 50 % der förderfähigen Beratungsausgaben (Nettoberaterhonorar), max. 12.500 €
  • für KMU: Zuschuss in Höhe von 30 % der förderfähigen Beratungsausgaben (Nettoberaterhonorar), max. 7.500 €

C. Ausschreibungsberatung:

  • Unterstützung durch Projektentwickler bei Ausschreibung anderer Contracting-Varianten (nicht Energiespar-Contracting)
  • Zuschuss in Höhe von 30 % der förderfähigen Beratungsausgaben (Nettoberaterhonorar), max. 2.000 €

Allgemeine Bedingungen:

  • Unternehmen sind nur antragsberechtigt, wenn sie die KMU-Kriterien erfüllen
  • Unternehmen müssen eine Betriebstätte oder Niederlassung in Deutschland haben
  • Antragsteller muss Eigentümer der Immobilien und Liegenschaften sein
  • Energiekosten mind. 100.000 Euro (inkl. MwSt) p.a.; Pool-Lösungen und Sonderfälle auf Empfehlung des Projektentwicklers sind zugelassen
  • Beratungen müssen von Projektentwicklern mit Zulassung der Bewilligungsbehörde durchgeführt werden
  • Förderfähig sind nur Ausgaben, die sich unmittelbar auf die beantragte Beratungsleistung des Projektentwicklers beziehen und die nachgewiesen werden können.

Die Richtlinie gilt bis 31.12.2018

Kumulierbarkeit

Kann nicht mit anderen Förderprogrammen für Contracting-Beratung kumuliert werden. Die Förderung erfolgt als "De-minimis"-Beihilfe.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-2553

Programminformation, Merkblätter und Formulare

http://bit.ly/2w73lTD

BAFA: Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung in Gebäuden (Modul 3)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätige),
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung sowie
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen (nicht umfasst: Volkshochschulen), Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser bzw. deren Träger
  • juristische Personen des Privatrechts (die in dieser Liste nicht explizit aufgeführt sind)
  • Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)
  • Privatpersonen

Der Antragsteller ist entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, auf dem die Technologie eingesetzt werden soll.

Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung und die Installation der Wärmeübertrager bzw. Anlagen zur Wärmerückgewinnung.

Förderfähig sind Investitionen in folgende dezentrale Geräte bzw. Anlagen zur Wärmerückgewinnung:

  • Duschrinnen mit Wärmeübertrager
  • Duschtassen mit Wärmeübertrager
  • Duschrohre mit Wärmeübertrager
  • Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten, im Gebäude anfallenden Grauwasser

Nicht förderfähig hingegen sind:

  • Mehrere Wärmeübertragereinheiten innerhalb einer Wohneinheit (Wohnung, Einfamilienhaus)
  • der Erwerb und die Verwendung gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit überwiegend gebrauchten Anlagenteilen,
  • Ausgaben für Prototypen,
  • Instandsetzung und Instandhaltung bestehender Anlagen,
  • laufende Ausgaben,
  • Eigenleistungen des Antragstellers und
  • bereits vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheids begonnene Projekte.

Zu beachten ist grundsätzlich die „De-minimis“-Obergrenze.

Hinweis

Aufgrund der derzeitigen vorläufigen Haushaltsführung werden Förderanträge der Richtlinie zur Förderung von innovativen marktreifen Klimaschutzprodukten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kleinserien-Richtlinie) erst nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2018 bewilligt.

Förderhöhe

Fördersätze für einzelne Dusch-Wärmeübertrager (Duschrinne, Duschtasse, Duschrohr):

  • Anzahl der Wärmeübertrager ≤ 20: 250 Euro pro Einheit
  • Anzahl der Wärmeübertrager > 20: 200 Euro pro Einheit
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation)

Fördersätze für Anlagen zur Wärmerückgewinnung für das gesamte im Gebäude anfallende Grauwasser, ohne zweites Leitungsnetz (Grauwassernetz):

  • Anzahl der Duschen im Gebäude ≤ 20: 250 Euro pro angeschlossener Dusche
  • Anzahl der Duschen im Gebäude > 20: 200 Euro pro angeschlossener Dusche
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation).

Fördersätze für Anlagen zur Wärmerückgewinnung für das gesamte im Gebäude anfallende Grauwasser, sofern ein zweites Leitungsnetz (Grauwassernetz) installiert wird:

  • Anzahl der Duschen im Gebäude ≤ 20: 550 Euro pro angeschlossener Dusche
  • Anzahl der Duschen im Gebäude > 20: 500 Euro pro angeschlossener Dusche
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation).

Soll die Maßnahme über ein Finanzierungsmodell abgewickelt werden, sind bei Ratenkauf- oder Mietkaufmodellen gesonderte Vorgaben zu beachten. Eine Finanzierung über Leasing ist nicht zulässig.

Kumulierbarkeit

Die Förderung nach der Kleinserien-Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von anderen Fördermitteln für dieselbe Maßnahme aus.

Weitere Informationen

Kleinserien Klimaschutzprodukte
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 424 – Kerntechnische Entsorgung, KWK, Mini-KWK
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1016
Fax: 06196 908-1800
 

Informationen zum Förderprogramm:

http://bit.ly/2Khx81C

BAFA: Elektromobilität (Umweltbonus)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig ist

  • Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges der Klassen M1 und N1 beziehungsweise N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen:
    • reines Batterieelektrofahrzeug,
    • von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder
    • Brennstoffzellenfahrzeug
  • Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen

Voraussetzungen:

  • das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche beim Bafa verfügbar ist
  • der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein
  • das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben

Förderhöhe

  • der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt:
    • für ein reines Batterieelektrofahrzeug beziehungsweise ein Brennstoffzellenfahrzeug (keine lokale CO2-Emission) 2.000 Euro
    • für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (weniger als 50 g CO2-Emission pro km) 1.500 Euro
  • die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt.
  • der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro netto nicht überschreiten.

Kumulierbarkeit

Das Doppelförderungsverbot wurde am 3.3. 2018 aufgehoben.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 422 – Steinkohleförderung/Anpassungsgeld - Umweltbonus, Elektromobilität, Einfuhr
Telefon: 06196 908-1009

Website des BAFA (Richtlinie, Antragsformulare):

http://bit.ly/2xyOKzm

BAFA: Energieberatung im Mittelstand

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Förderfähig ist eine Energieberatung, die darauf gerichtet ist, in einem systematischen Verfahren ausreichende Informationen über das bestehende Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer entsprechenden Gebäudegruppe, eines Betriebsablaufs oder einer industriellen oder gewerblichen Anlage zu erlangen, Möglichkeiten für wirtschaftliche Energieeinsparungen zu ermitteln und zu quantifizieren und die Ergebnisse in einem Bericht zu erfassen.
  • Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6. Mai 2003 der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel) und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie freiberuflich Tätige mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, soweit sie nicht nachfolgend ausgeschlossen sind.
  • Die Energieberatung entspricht den Anforderungen an ein Energieaudit im Sinne von Artikel 8 der Richtlinie 2012/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Oktober 2012 zur Energie­effizienz.
  • Innerhalb von 24 Monaten kann nur eine Energieberatung je Antragsteller bezuschusst werden.
  • Die Energieberatung ist von einem durch die Bafa zugelassenen Energieberater durchzuführen, der durch das Unternehmen beauftragt wird.
  • Von dem Berater ist ein Bericht für das Unternehmen auszuarbeiten sowie Maßnahmenvorschläge zu Contracting und die diesbezüglichen Fördermaßnahmen zu unterbreiten.

Neu- Seit 1. Dez. 2017 können auch Handwerker, Hersteller oder Energieversorger das Förderprogramm nutzen, wenn sie die in der Richtlinie vorgegebenen Mindestanforderungen an die fachliche Qualifikation erfüllen.

Förderhöhe

  • Für Unternehmen, deren jährliche Energiekosten über 10.000 Euro (netto) liegen, beträgt die Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beraterhonorar), jedoch maximal 6.000 Euro.
  • Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro (netto) beträgt die Zuwendung 80 % der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beraterhonorar), jedoch maximal 1.200 Euro.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen wie entsprechende Beratungsprogramme aus. Bei einer Förderung aus Mitteln anderer Beratungsprogramme (z. B. der Kommunen oder Länder) für eine gleichartige Maßnahme dürfen die Fördermittel 90 % der Kosten nicht übersteigen.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-553

Programminformationen, Richtlinie und Formulare

http://bit.ly/2w7jOqJ

Checkliste

http://bit.ly/2w7FQtL

BAFA: Förderung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Fördergegenstand ist die Energieanalyse für öffentliche Abwasseranlagen. Förderfähig sind die damit verbundenen Ausgaben für Beraterhonorare.

Nicht gefördert werden im Rahmen dieser Richtlinie:

  • Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruhen;
  • Leistungen des Energieberaters, die zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits nach den §§ 8 ff. EDL-G erbracht werden;
  • Beratungsleistungen, die Contracting zum wesentlichen Inhalt haben;
  • bereits begonnene Maßnahmen.

Die Beratung kann in Anspruch genommen werden durch:

  • kommunale Gebietskörperschaften (Gemeinden, Städte, Kreise);
  • rechtlich unselbstständige kommunale Eigenbetriebe;
  • kommunale Zweckverbände nach dem jeweiligen Zweckverbandsrecht. Die Mitglieder dürfen ausschließlich inländische kommunale Gebietskörperschaften sein;
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund (unmittelbare oder mittelbare Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften mit insgesamt mehr als 50 Prozent und einer einzelnen kommunalen Mindestbeteiligung von 25 Prozent);
  • gemeinnützige Organisationsformen und anerkannte Religionsgemeinschaften, die Träger des Beratungsobjekts sind. Der Nachweis der Gemeinnützigkeit erfolgt durch eine entsprechende Bestätigung über die Freistellung von der Körperschaftssteuer, die durch das zuständige Finanzamt ausgestellt wurde.

Die Energieanalyse muss mindestens den Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse-Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ entsprechen. Die Energieanalyse muss sich über alle der zum Betrieb der Abwasseranlage erforderlichen Anlagenteile erstrecken. Eine Energieanalyse nur für einzelne Anlagengruppen ist nicht förderfähig.

Zur Energieeinsparung ermittelte Sofortmaßnahmen im Sinne des Arbeitsblatts DWA-A 216 sind umzusetzen. Die Umsetzung der Sofortmaßnahmen ist vom Antragsteller nachzuweisen. Als Nachweis dient unterschriebene Erklärung des Beratenen mit Angabe des Umsetzungsdatums.

Förderhöhe

Die Förderung wird als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, der an den antragstellenden Berater ausgezahlt wird, gewährt. Sie wird als Projektförderung auf Ausgabenbasis bewilligt. Förderfähig ist jeweils das Netto-Beraterhonorar.

Für eine Energieanalyse für öffentliche Abwasseranlagen beträgt die Zuwendung bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 30.000 Euro.

Sofern es sich bei dem Beratenen um eine finanzschwache Kommune handelt, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen hat, kann der Finanzierungsanteil aus Mitteln dieses Förderprogramms und Dritter (das heißt anderer Förderprogramme) maximal 95 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen. Der Anteil der Förderung durch diese Richtlinie beträgt dann maximal 80 Prozent. Der Antragsteller hat dem BAFA die Verpflichtung der Kommune zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts nachzuweisen.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen aus. Eine Förderung der vorgeschlagenen Investitionen ist hiervon nicht betroffen. Bei einer zusätzlichen Förderung mit Mitteln anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes dürfen die gesamten Fördermittel 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben und bei finanzschwachen Kommunen, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen haben, die gesamten Fördermittel 95 Prozent der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
– Förderrichtlinie Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen, Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen –
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn

http://bit.ly/2w7Ihwt

BAFA: Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Antragstellung erfolgt durch den Netzwerkmanager. In der Netzwerkphase wird die Zuwendung zu 100 % an die Kommunen im Netzwerk weitergeleitet.

A. Gewinnungsphase:
Der Antragsteller muss bei mindestens sechs teilnahmeberechtigten Kommunen für die Teilnahme an einem vom ihm aufzubauenden Energieeffizienz- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerk werben und diesen Gewinnungsversuch anhand von schriftlichen Bestätigungen der entsprechenden Kommunen nachweisen. In der Regel ist die Förderung der Gewinnungsphase pro Netzwerk auf neun Monate beschränkt.

B. Netzwerkphase:

Der Antragsteller (Netzwerkmanager) hat sicherzustellen, dass

  • die Teilnahme von wenigstens sechs und höchstens 12 Kommunen am Netzwerk vertraglich gesichert ist,
  • dass die Teilnahme aller Kommunen in einem Landkreis an einem Netzwerk vertraglich gesichert ist,
  • ein qualifiziertes Netzwerkteam nach den Anforderungen der Richtlinie eingesetzt wird und
  • die Anforderungen an die Netzwerkarbeit nach den Anforderungen der Richtlinie erfüllt werden.

In der Regel ist die Förderung der Netzwerkphase auf einen Zeitraum von drei Jahren pro Netzwerk beschränkt.

Diese Richtlinie tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Sie tritt am 31. Dezember 2019 außer Kraft.

Förderhöhe

A. Gewinnungsphase:
Förderfähig sind Sachausgaben für die Gewinnung von Netzwerkteilnehmern. Personalausgaben des Netzwerkmanagers sind in der Gewinnungsphase nicht förderfähig. Die Zuwendung erfolgt durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch bis zu 3.000 € pro Netzwerk-Projekt, wenn das Netzwerk sich nur auf einen Schwerpunkt – Energieeffizienz oder Ressourceneffizienz – bezieht. Wenn das Netzwerk als Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk geplant wird, beträgt die Zuwendung höchstens 6.000 € pro Netzwerk-Projekt.

B. Netzwerkphase:
Die Zuwendung erfolgt durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Im ersten Förderjahr beträgt die Höhe der Zuwendung 70 % der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 20.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem auf Energie oder Ressourcen beschränkten Netzwerk und maximal 30.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

In den Folgejahren betragen die Zuwendungen 50 % der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 10.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem auf Energie oder Ressourcen beschränkten Netzwerk und maximal 15.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

Bei der Teilnahme aller Kommunen eines Landkreises in einem Netzwerk beträgt die Zuwendung maximal 360.000 € bei einem auf Energie- oder Ressourceneffizienz beschränkten Netzwerk und maximal 540.000 € bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes oder der Bundesländer für gleichartige Maßnahmen aus.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 525 - Kältetechnik, Energieeffiziente Kommunen
Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn oder
Postfach 51 60, 65726 Eschborn,
Tel.: 06196/908-1005

http://bit.ly/2w7AVsz

BAFA: Förderung von Kälte- und Klimaanlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Am 1. Januar 2017 ist die Richtlinie vom 1. Dezember 2016 in Kraft getreten. Die Förderhöhen wurden angepasst und es kann jetzt auch eine Teilsanierung von Anlagen gefördert werden sowie bei Verbesserung des Gesamtsystems zusätzlich eine Bonusförderung in Anspruch genommen werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, gemeinnützige Organe, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht.

Der Antragsteller ist
a) entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes, auf dem die Anlage sich befindet,
b) oder ein von diesem beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Kontraktor).

Im Rahmen der Basisförderung werden Klimaschutz-Maßnahmen an folgenden Arten von Kälte- und Klimaanlagen innerhalb der dargestellten Leistungsgrenzen  gefördert:  

Art der Anlage

Elektrische Leistung Verdichter

Kälteleistung

Kleine  Kompressions-Kälteanlagen

2 bis 5 kW

Kompressions-Kälte- und Kompressions-Klimaanlagen

(einschl. Mono-Split-Klimaanlagen und  Heiz-/Kühlsysteme)

5 bis 300 kW

Ammoniakanlagen

5 bis 200 kW

Sorptionsanlagen

5 bis 500 kW

Im Rahmen der Basisförderung sind die in der folgenden Tabelle dargestellten Klimaschutz-Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen förderfähig:

Art der Maßnahme

Anforderungen an das Kältemittel der geförderten Anlage

Neuerrichtung (Neuanlage)

 

  – einer kleinen Kompressions-Kälteanlage

GWP < 750

  – aller anderen Anlagen

nicht-halogeniert

Vollsanierung einer Bestandsanlage (mit Kältemittelumstellung)

 

  – einer Mono-Split-Klimaanlage (mit einer Kältemittelfüllmenge < 3 kg)

GWP < 750

  – aller anderen Anlagen

GWP < 1 500

Teilsanierung einer Bestandsanlage (mit oder ohne Kältemittelumstellung)

 

  – einer Supermarkt-Kälteanlage

GWP < 1 500

  – aller anderen Anlagen

GWP < 2 500

Weiterhin sind die Begriffsbestimmungen sowie die Förderbedingungen für Kompressions- und Sorptionskälteanlagen zu beachten.

Im Rahmen der Bonusförderung sind folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Wärmespeicher mit Wärmeübertrager zur Abwärmenutzung der Kälte- oder Klimaanlage
  • Wärmepumpen zur Abwärmenutzung der Kälte- oder Klimaanlage (für  Wärmespeicher)
  • Kältespeicher mit Wärmeübertrager
  • Freikühler mit Rohrleitungen, Pumpen, Tank, MSR-Technik und gegebenenfalls zusätzlichem Wärmeübertrager

Die Bonusförderung wird nur dann gewährt, wenn die Bonusmaßnahme zusammen mit einer förderfähigen Basismaßnahme beantragt und umgesetzt wird. Einzelne Bonusfördertatbestände sind miteinander kombinierbar. Weitere Voraussetzungen für die Bonusförderung sind zu beachten.

Förderhöhe

Die Höhe der Förderung KF  wird berechnet  nach:   KF = A · C(1–B)

wobei C die Kälteleistung in Kilowatt (kW) bzw. die Speicherkapazität in Kilowattstunden (kWh) ist und A, B Koeffizienten sind, die von der Art der Kälteanlagen bzw. der Anwendung abhängen.

Zur Bestimmung der Förderhöhe gelten die folgenden Koeffizienten A und B:

 

Neuerrichtung

Vollsanierung

Art der Anlage

A

B

A

B

Kleine  Kompressions-Kälteanlagen

1 025

0,4052

768,8

0,4052

Kompressions-Kälteanlagen mit Ammoniak als  Kältemittel

21 086

0,7579

21 086

0,7579

Kompressions-Kälteanlagen  in Supermärkten

35 256

0,8623

26 442

0,8623

Kompressions-Kälteanlagen in der Gewerbe-, Industriekälte und in sonstigen Anwendungen 1 025 0,4052 768,8 0,4052
Kompressionsanlagen in der  Klimakälte 342,7 0,2370 285,6 0,2370
Kompressionsanlagen in der Klima- und Prozesskälte (Flüssigkeitskühlsätze) 856 0,4434 642 0,4434
Sorptionskälteanlagen 4 188 0,5437 4 188 0,5437

Der Zuschuss für eine Teilsanierung ergibt sich anteilig aus dem für die Vollsanierung angegebenen Förderbetrag nach folgender Tabelle:

Austausch des / der Verdichter(s) 35%
Austausch des / der Verflüssiger(s) / Kühltu(e)rm(e) 15%
Austausch des / der Verdampfer(s) / Luftkühler(s) 15%
Austausch der MSR-Technik 15%

Zur Bestimmung der Förderhöhe von Wärme- und Kältespeichern gelten die folgenden Koeffizienten:                                 

Art der Anlage     Parameter Maßeinheit A B

Wärmespeicher mit Wärmeübertrager zur Abwärmenutzung

Wärmerspeicherkapazität kWh 818 04592

Wärmepumpe zur Abwärmenutzung (für Wärmespeicher)

Kälteleistung der Wärmepumpe KW 642 04434
Kältespeicher mit Wärmeübertrager Kältespeicherkapazität kWh 73 02911
  • Bei Einsatz von Freikühlern erhöht sich die Höhe der Basisförderung der jeweiligen Anwendung um 30 Prozent.
  • Bei der Vollsanierung von Bestandsanlagen erhöht sich die Basisförderung der jeweiligen Anwendung um 10 Prozent, wenn das Kältemittel nach der Sanierung ein GWP < 750   aufweist.
  • Die Förderhöchstgrenze für die Summe aller Fördertatbestände nach dieser Richtlinie beträgt 150.000 €.

Kumulierbarkeit

Die Förderungen nach dieser Richtlinie sind untereinander und mit anderen Förderungen kumulierbar, wenn das Zweifache der Förderung aus diesem Förderprogramm für jede geförderte Anlage (Vergütungsansprüche nach EEG werden nicht als Förderung angerechnet) und die beihilferechtlichen Förderhöchstgrenzen insgesamt nicht überschritten werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-249
Programminformationen und Formulare

http://bit.ly/2w7MdNx

BAFA: Förderung von Mini-KWK-Anlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden hocheffiziente KWK-Anlagen bis zu einer elektrischen Leistung von 20 kW

Hierbei gelten u.a. folgende Anforderungen:

  • Anlagenstandort liegt nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme
  • Primärenergieeinsparung mind. 15 % bei Anlagen kleiner 10 kWel sowie mind. 20 % bei Anlagen ab 10 kWel
  • Gesamtjahresnutzunggrad 85 %
  • nur Anlagen die bei der BAFA gelistet sind
  • Förderung nur in Bestandsbauten, Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 1.1.2009
  • Förderanträge müssen vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages gestellt werden
  • Vorhandensein eines Wärmespeichers mit einem Volumen von mindestens 60 Liter pro installierte Kilowatt thermisch (kWth)
  • Vorhandensein einer Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise inklusive eines intelligenten Wärmespeichermanagements.

Die gesamte Richtlinie inklusive aller Anforderungen kann beim BAFA eingesehen werden (s.u.)

Die jetzige Gesetzeslage sieht eine Verrechnung der Förderung mit der erstatteten Energiesteuer vor. Wird die Förderung in Anspruch genommen, muss dieses beim Antrag auf Energiesteuerrückerstattung beim Hauptzollamt mit angegeben werden. Die Förderung wird solange angerechnet, bis diese aufgebraucht ist. Danach ist wieder eine Energiesteuerrückerstattung möglich.

Förderhöhe

A. Basisförderung

Leistung Fördersätze je installierter kWel
bis 1 kWel 1.900 €
>1 bis 4 kWel 300 €/kWel
>4 bis 10 kWel 100 €/kWel

>10 bis 20 kWel

10 €/kWel

Die Fördersätze werden kumuliert, max. Gesamtfördersumme 3.500 €

B. Wärmeeffizienzbonus

  • der Wärmeeffizienzbonus beträgt 25 Prozent der Basisförderung
  • der Bonus wird für Mini-KWK-Anlagen gewährt, die mit einem (zweiten) Abgaswärmetauscher zur Brennwertnutzung ausgestattet und an ein hydraulisch abgeglichenes Heizungssystem angeschlossen sind

C. Stromeffizienzbonus

  • der Stromeffizienzbonus beträgt 60 Prozent der Basisförderung
  • der Bonus wird für Anlagen mit einem besonders hohen elektrischen Wirkungsgrad gemäß folgender Tabelle gewährt:
Leistung elektr. Wirkungsgrad
bis 1 kWel > 31 %
>1 bis 4 kWel > 31 %
>4 bis 10 kWel > 33 %

>10 bis 20 kWel

> 35 %

Kumulierbarkeit

Die Förderungen nach dieser Richtlinie sind untereinander und mit anderen Förderungen kumulierbar, soweit

  • das zweifache der Förderung aus dieser Richtlinie für jede geförderte Anlage,
  • sofern die Bedingungen der Bonusförderung „Stromeffizienz“ erfüllt sind, das Dreifache des Förderbetrages nach dieser Richtlinie und
  • für jede geförderte Anlage die beihilferechtlichen Förderhöchstgrenzen insgesamt
  • nicht überschritten werden

Vergütungsansprüche nach KWKG werden nicht angerechnet. Wird die Anlage nach dem EEG gefördert, kann kein Zuschuss nach dieser Richtlinie in Anspruch genommen werden

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA),Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196-9080

Programminformationen und Formulare

http://bit.ly/2w7pYqZ

BAFA: Förderung von Querschnittstechnologien

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch

  • den Einsatz von hocheffizenten am Markt verfügbaren Querschnittstechnologien im Rahmen von Ersatzinvestitionen in Einzelmaßnahmen oder
  • eine komplexe Optimierung von Systemen oder Teilsystemen

Antragsberechtigt sind:

  • KMU bis 250 Mitarbeitern
  • Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 100 Mio. €
  • große Unternehmen ab 500 Beschäftigte
  • Energiedienstleister o.g. Größe, sofern sie Energieeffizienzmaßnahmen oder andere Energiedienstleistungen bei einem antragsberechtigten Unternehmen durchführen

Voraussetzungen:

  • Endenergieeinsparung von mind. 25 % gegenüber „Ist“-Zustand des technischen Systems ist nachzuweisen
  • Förderanträge müssen vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages gestellt werden.

A. Einzelmaßnahmen:

  • gefördert werden Ersatzinvestitionen und Neuanschaffungen
  • förderfähige Querschnittstechnologien: elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Ventilatoren sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzungsmaßnahmen, Drucklufterzeuger sowie Anlagen zur Wärmerückgewinnung in Drucklufterzeugern, Dämmung von industriellen Anlagen
  • Planungs- und Installationskosten sind ebenfalls förderfähig, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Energieeffizienzmaßnahme stehen
  • die Förderfähigkeit wird anhand technischer Effizienzkriterien beurteilt, Details zu den förderfähigen Maßnahmen sind im Merkblatt Einzelmaßnahmen unter u.g. Link zu finden
  • Netto-Investitionsvolumen von 2.000 € bis max. 30.000 € pro Vorhaben

B. Systemische Optimierung:

  • Förderung von Ersatz und Erneuerung von mindestens einer Querschnittstechnologie inkl. der Messtechnik zur Erfassung des Energieverbrauchs auf Grundlage eines unternehmensindividuellen Konzepts im Rahmen der systemischen Optimierung
  • förderfähig zusätzlich zu den unter "Einzelmaßnahmen" genannten Technologien: Investitionen zur Erneuerung von Dämmung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen (genaue Details siehe Merkblätter "Systemische Optimierung" unter u.g. Link)
  • vor Investitionsbeginn ist Energieeinsparkonzept durch externen Energieberater zu erstellen. Verfügt der Antragsteller über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder DIN EN ISO 16001, kann das Konzept durch unternehmensinterne Experten erstellt werden.
  • Netto-Investitionsvolumen von mind. 30.000 €

Förderhöhe

A. Einzelmaßnahmen:

  • Zuwendungen für Einzelmaßnahmen (ausgenommen LED-Beleuchtung) 30 % der zuwendungsfähigen Kosten für KMU, 20 % für sonstige Unternehmen
  • max. 30.000,00 € je Vorhaben

B. Systemische Optimerung:

  • bei nachgewiesener Endenergieeinsparung > 35 %:
    • 30 % der zuwendungsfähigen Kosten für KMU, 20 % für sonstige Unternehmen
  • bei nachgewiesene Endenergieeinsparung von 25 % bis 35 %:
    • 20 % der zuwendungsfähigen Kosten für KMU, 20 % für sonstige Unternehmen 10%
  • für externe Energieberatung zur Erstellung eines Energieeinsparkonzeptes:
    • Zuschuss über 60 % der förderfähigen Beratungskosten, max. 3.000 Euro
  • Maximale Förderhöhe:
    • bis zu 100.000,00 € bei technischer Optimierung oder Neuinstallation von Anlagen
    • bis zu 150.000,00 € bei Maßnahmen mit industriellen oder gewerblichen Pumpensystemen

Kumulierbarkeit

Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer für dieselbe Maßnahme ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme von zinsvergünstigten Krediten (KfW oder Landesbank) ist erlaubt, sofern sie die Summe des Subventionswerts aus Krediten und dem BAFA gezahlten Zuschuss die Summe der Ausgaben nicht übersteigt. Vor Antragsstellung sollten hierzu die Merkblätter der BAFA Förderung von Querschnittstechnologien "Einzelmaßnahmen" bzw. "Systemischer Optimierung" beachtet werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, E-Mail: QST@bafa.bund.de

Programminformationen und Formulare

http://bit.ly/2w7B0wm

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Biomasse

Fördergegenstand und -bedingungen

Errichtung und Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung

  • generelle Voraussetzungen:
    • hydraulischer Abgleich muss nachgewiesen werden
    • Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden
    • Kesselwirkungsgrad mind. 89 %; Pelletöfen mit Wassertasche mind. 90 %
  • Definition Gebäudebestand: vorhandenes Heizungs- oder Kühlsystem wurde vor mehr als zwei Jahren installiert
  • Biomasseanlagen, die Prozesswärme bereitstellen, werden gesondert gefördert
  • Pelletöfen (Warmluftgeräte) werden nicht gefördert
  • Antragstellung:
    • Inbetriebnahme der Heizung in 2017: der Förderantrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage bzw. dem Abschluss der Optimierungsmaßnahme bei dem BAFA zu stellen
    • Auftrag erteilt / Vertrag geschlossen in 2017 und Inbetriebnahme in 2018 geplant: Inbetriebnahme und Antragstellung beim Bafa bis zum 30. September 2018. Im Rahmen der Übergangsregelung erfolgt die Antragstellung weiterhin nach Inbetriebnahme.
    • Der Förderantrag ist immer vor Maßnahmenbeginn (Auftragsvergabe, Lieferungs- oder
      Leistungsvertrag mit Installateur oder Generalunternehmen) bei der BAFA online zu beantragen.

Förderhöhe

A. Basis-Förderung (nur im Gebäudebestand):
(NWL = Nennwärmeleistungangabe)

  • Pelletofen mit Wassertasche:
    • NWL: von   5,0 kW bis 25,0 kW:            2.000 €
    • NWL: von 25,1 kW bis max. 100 kW:     80 €/kW NWL
  • Pelletkessel:
    • NWL: von   5,0 kW bis 37,5 kW:            3.000 €
    • NWL: von 37,6 kW bis max. 100 kW:     80 €/kW NWL
    • auch Kombikessel – Biomassepellets und Scheitholz:
      Pufferspeicher mit min. 55 l/kW NWL für den handbeschickten Teil wird gefordert
  • Pelletkessel mit einem Pufferspeicher von min. 30 l/kW:
    • NWL: von   5,0 kW bis 43,7 kW:            3.500 €
    • NWL: von 43,8 kW bis max. 100 kW:     80 €/kW NWL
    • auch Kombikessel – Biomassepellets und Scheitholz:
      Pufferspeicher: min. 55 l/kW NWL für den handbeschickten Teil wird gefordert
  • Holzhackschnitzelkessel mit einem Pufferspeicher von min. 30 l/kW:
    • NWL: von 5,0 kW bis max. 100 kW:        3.500 € pauschal je Anlage
    • auch Kombikessel – Holzhackschnitzel und Scheitholz:
      Pufferspeicher: min. 55 l/kW NWL für den handbeschickten Teil wird gefordert
  • Scheitholzvergaserkessel mit einem Pufferspeicher von min. 55 l/kW:
    • NWL: von 5,0 kW bis max. 100 kW:          2.000 € pauschal je Anlage
    • Nur besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel:
      (Staubemissionen: max. 15 mg/m3)

B. Innovationsförderung (im Gebäudebestand und Neubau):
Anlagen NWL: von 5,0 kW bis max. 100 kW
1. Förderbeträge für Brennwertnutzung

Anlagenart Gebäudebestand inkl. Basisförderung Neubau-Basisförderung +
Pelletkessel 4.500 € 3.000 €
Pelletkessel mit Pufferspeicher (min. 30 l/kW) 5.250 € 3.500 €
Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher (min. 30 l/kW) 5.250 € 3.500 €
Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher (min. 55 l/kW) 5.250 € 3.500 €

2. Förderbeträge für Partikelabscheidung (min. 50% Reduzierung der Staubemissionen)

Anlagenart Gebäudebestand inkl. Basisförderung Neubau-Basisförderung +
Fliehkraftabscheider + Zyklone oder Multizyklone nicht förderfähig nicht förderfähig
Pelletofen mit Wassertasche 3.000 € 2.000 €
Pelletkessel 4.500 € 3.000 €
Pelletkessel mit Pufferspeicher (min. 30 l/kW) 5.250 € 3.500 €
Hackschnitzelkessel mit Pufferspeicher (min. 30 l/kW) 5.250 € 3.500 €
Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher (min. 55 l/kW) 3.000 € 2.000 €
  • Nachrüstung der Brennwertnutzung oder Partikelabscheidung im Gebäudebestand: Förderbetrag 750 €

C. Zusatzförderung (zusätzlich zu Basis- und Innovationsförderung):

  • Kombinationsbonus: 500 € Zuschuss für
    • förderfähige Solarkollektoranlage oder Wärmepumpe wurde installiert
    • erzeugte Wärme wird einem Wärmenetz zugeführt
  • Gebäude-Effizienzbonus (nur Gebäudebestand): 0,5 mal Basis- oder Innovationsförderung
    • Voraussetzung sind die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55
    • hydraulischer Abgleich, Heizkurvenanpassung, Online-Bestätigung des zul. Sachverständigen
  • Optimierungsmaßnahmen (nur Gebäudebestand):
    • Einzelmaßnahmen zur Optimierung von Heizungsanlagen und Warmwasserbereitung
    • Errichtung einer Biomasseanlage: 10 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten (max. 50 % Basisförderung)
    • Optimierung einer Bestandsanlage (Alter der Anlage: min. 3 und max. 7 Jahre): 100 € bis max. 200 € Zuschuss

D. Zusatzbonus: Zuschuss nach dem APEE (Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien)

  • bei Heizungstausch einer ineffizienten Altanlage: 20 % zur MAP-Förderung (ohne Optimierunsbonus)
  • Verbesserung der Energieeffizienz der gesamten Anlage (Anlagenoptimierung): 600 € Zuschuss
  • Voraussetzungen bei Austausch einer ineffizienten Anlage:
    • Einsatz fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl)
    • Keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie
    • Keine gesetzliche Austauschpflicht (§ 10 EnEV)
  • Voraussetzungen bei Optimierung der gesamten Heizungsanlage:
    • Bestandsaufnahme und Ist-Zustand-Analyse
    • hydraulischer Abgleich
    • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen
    • Heizkurvenoptimierung
    • Anpassung der Vorlauftemperatur und Pumpenleistung
    • Einsatz von Einzelraumreglern      
  • Antragsberechtigt ist wer die Förderung einer Anlage gem. MAP stellen kann

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich, solange keine anderen Regelungen getroffen wurden.

  • mögliche Kumulierung mit folgenden KfW-Förderprogrammen:
    • Energieeffizient Bauen (Pr.-Nr. 153)
    • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)
  • Förderhöchstbetrag: max. das Doppelte der BAFA-Förderbeträge (Bundesländerförderung)

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625

Programminformationen

www.heizen-mit-erneuerbaren-energien.de

Weitere Informationen und Details

http://bit.ly/2w751wp

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Solarthermie

Fördergegenstand und -bedingungen

Errichtung und Erweiterung von Solarthermieanlagen

  • Antragsberechtigte sind: Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
  • gefördert werden Solarkollektor-Anlagen zur Warmwasserbereitung, Raumheizung, kombinierte WW-Bereitung zur Heizung, solare Kälteerzeugung, Wärmezufuhr zu Wärmenetzen, Kältezufuhr zu Kältenetzen und Bereitstellung von Prozesswärme
  • Definition Gebäudebestand: Vorhandene Heizungs- oder Kühlsysteme müssen vor mehr als zwei Jahren installiert worden sein
  • technische Voraussetzungen:
    • Funktionskontrollgerät oder Wärmemengenzähler: Vakuumkollektoren: ab 20 m² BKF | Flächenkollektoren: ab 30 m² BKF
    • Solarkollektoren müssen eine Solar-Keymark-Zertifizierung erhalten haben
    • jährlicher Kollektorrtrag: min. 525 kWh/m²
  • keine Förderung von Absorberanlagen
  • Antragstellung:
    • Inbetriebnahme der Heizung in 2017: der Förderantrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage bzw. dem Abschluss der Optimierungsmaßnahme bei dem BAFA zu stellen
    • Auftrag erteilt / Vertrag geschlossen in 2017 und Inbetriebnahme in 2018 geplant: Inbetriebnahme und Antragstellung beim Bafa bis zum 30. September 2018. Im Rahmen der Übergangsregelung erfolgt die Antragstellung weiterhin nach Inbetriebnahme.
    • Der Förderantrag ist immer vor Maßnahmenbeginn (Auftragsvergabe, Lieferungs- oder
      Leistungsvertrag mit Installateur oder Generalunternehmen) bei der BAFA online zu beantragen.

Förderhöhe

A. Basisförderung im Gebäudebestand:

1. ausschließlich Warmwasserbereitung

Bruttokollektorfläche (BKF) Förderbetrag
2m² bis 10m² 500 €
11m² bis 40m² 50 €/m² BKF
Mindestvoraussetzungen
Bruttokollektorfläche 3m² bis max. 40m²
Pufferspeichervolumen min. 200 Liter
Geltungsbereich alle Kollektorarten

2. Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, solare Kälteerzeugung oder Wärmenetzzuführung

Bruttokollektorfläche (BKF)   Förderbetrag
bis 14m² 2.000 € Zuschuss
15m² bis 40m² 140 €/m² BKF
Luftkollektoren bis 14m² BKF 140 €/m² BKF
Mindestvoraussetzungen Bruttokollektorfläche Pufferspeichervolumen
Flachkollektor ≥ 9m² 40 l/m²
Vakuumröhrenkollektor ≥ 7m² 50 l/m²
Vakuumflachkollektor ≥ 7m² 50 l/m²
Lufkollektoren keine keine

3. Anlagenerweiterung bei einer Bruttokollektorfläche (BKF) von min. 4 m² bis max. 40 m²: Förderbetrag 50 €/m² BKF.

B. Innovationsförderung im Gebäudebestand und Neubau:

1. Ausschließlich Warmwasserbereitung

  • Bruttokollektorfläche (BKF) 20m² bis 100 m²
  • Förderbeträge
    • Gebäudebestand: 100 € / m² BKF
    • Neubau: 75 € / m² BKF

2. Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

  • Bruttokollektorfläche (BKF) 20 m² bis 100 m²
  • Förderbeträge
    • Gebäudebestand: 200 € / m² BKF
    • Neubau: 150 € / m² BKF
  • Mindestvoraussetzungen:
    • Pufferspeichervolumen: siehe Anforderungen Basisförderung
    • Wohngebäude: min. 3 Wohneinheiten
    • Ein- und Zweifamilienhäuser: min. 50 % solarer Deckungsgrad
    • Beherbergungsbetriebe: min. 6 Zimmer
    • Kollektorertrag Trinkwasseranlagen: min. 350 kWh/m² a
    • Kollektorertrag sonstige Anlagen: min. 300 kWh/m² a
    • Nichtwohngebäude: min. 500 m² Nutzfläche
      • auch Mischgebäude mit Wohn- und Gewerbenutzung
      • Gemeinschaftseinrichtungen zur sanitären Versorgung

3. Wärme- oder Kälteerzeugung (ertragsunabhängige Förderung)

  • Alternativ zur Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen
  • Förderbetrag: 0,45 € * Kollektorertrag [kWh/a/Kollektor] * Kollektoranzahl

C. Zusatzförderung: zusätzliche Förderung zur Basis- und Innovationsförderung (kumulierbar). Ausnahme: Gebäudeeffizienzbonus und Optimierungsmaßnahmen nur im Gebäudebestand

1. Kombinationsbonus

  • Zusätzlicher Förderbetrag: 500 €
  • gefördert werden:
    • Biomasseanlagen (förderfähig)
    • Wärmepumpenanlagen (förderfähig)
    • Wärmenetze
    • Kesseltausch (Brennwerttechnik)

2. Gebäudeeffizienzbonus

  • Zusätzlicher Förderbetrag: 0,5 · Basis- oder Innovationsförderung
  • Anforderungen an Bestandsgebäude:
    • KfW-Effizienzhaus
    • Hydraulischer Abgleich
    • Heizkurvenanpassung
    • Online-Bestätigung eines zugelassenen Sachverständigen

3. Optimierungsmaßnahmen in Bestandsgebäuden

  • Mit Errichtung der ST-Anlage: 10 % der Nettoinvestitionskosten aber max. 50 % der Basisförderung
  • Nachträglich (nach 3 bis 7 Jahren): 100 € bis max. 200 €

Weitere wichtige Informationen sind in der zugehörigen Richtlinie aufgeführt.

D. Zusatzbonus: Zuschuss nach dem APEE (Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien)

  • bei Heizungstausch einer ineffizienten Altanlage: 20 % zur MAP-Förderung (ohne Optimierunsbonus)
  • Verbesserung der Energieeffizienz der gesamten Anlage (Anlagenoptimierung): 600 € Zuschuss
  • Voraussetzungen bei Austausch einer ineffizienten Anlage:
    • Einsatz fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl)
    • keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie
    • keine gesetzliche Austauschpflicht (§ 10 EnEV)
  • Voraussetzungen bei Optimierung der gesamten Heizungsanlage
    • Bestandsaufnahme und Ist-Zustand-Analyse
    • hydraulischer Abgleich
    • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen
    • Heizkurvenoptimierung
    • Anpassung der Vorlauftemperatur und Pumpenleistung
    • Einsatz von Einzelraumreglern      
  • Antragsberechtigt ist, wer die Förderung einer Anlage gem. MAP stellen kann

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625, solar@bund.de

Programminformationen

http://bit.ly/2w7JO5t

BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Wärmepumpen

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Fördergegenstand: effiziente WP-Anlagen (in Gebäuden) bis max. 100 kW Nennwärmeleistung zur kombinierten WW-Bereitung und Heizung, Raumheizung (WW-Bereitung wesentlich durch EE), Raumheizung Nichtwohngebäude, Wärmezufuhr zu Wärmenetzen, Bereitstellung von Prozesswärme, Nachrüstung bivalenter Systeme
  • Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften
  • generelle Voraussetzungen:
    • Strom- bzw. Gaszähler müssen die Strom- bzw. Brennstoffmenge erfassen
    • Wärmemengenzähler am WP-Ausgang
    • Fachunternehmererklärung über Einhaltung der JAZ-Vorgaben
    • hydraulischer Abgleich muss nachgewiesen werden
    • Heizkurvenanpassung an das Gebäude
    • Prüfbericht über COP-Wert (Strom-WP) bzw. Normnutzungsgrad (Gas-WP) muss vorliegen
    • Umweltzeichen "Euroblume"; WP-Gütesiegel des EHPA
  • Luft/Luft-WP werden nicht gefördert, wenn die erzeugte Wärme an die Luft abgegeben wird
  • WP-Anlagen, die Prozesswärme bereitstellen, werden gesondert gefördert
  • Definition Gebäudebestand: ein vorhandenes Heizungs- oder Kühlsystem wurde vor mehr als zwei Jahren installiert
  • Antragstellung:
    • Inbetriebnahme der Heizung in 2017: der Förderantrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage bzw. dem Abschluss der Optimierungsmaßnahme bei dem BAFA zu stellen
    • Auftrag erteilt / Vertrag geschlossen in 2017 und Inbetriebnahme in 2018 geplant: Inbetriebnahme und Antragstellung beim Bafa bis zum 30. September 2018. Im Rahmen der Übergangsregelung erfolgt die Antragstellung weiterhin nach Inbetriebnahme.
    • Der Förderantrag ist immer vor Maßnahmenbeginn (Auftragsvergabe, Lieferungs- oder
      Leistungsvertrag mit Installateur oder Generalunternehmen) bei der BAFA online zu beantragen.

Förderhöhe

A. Basis-Förderung (nur im Gebäudebestand):

1. Luft / Wasser-WP (Strom)

  • Basisförderung: 40 €/kW
  • Jahresarbeitszahl: ≥ 3,5
  • Mindestförderbetrag:
    • leistungsgeregelte und/oder monovalente WP: 1.500 €
    • andere WP-Arten: 1.300 €
  • max. Nennleistung:
    • leistungsgeregelte und/oder monovalente WP: 37,5 kW
    • andere WP-Arten: 32.5 kW

2. Wasser/Wasser- oder Sole/Wasser-WP (Strom) / Sorptions-WP (Strom) / WP (Gas)

  • Basisförderung: 100 €/kW
  • Jahresarbeitszahl (JAZ):
WP-Art Wohngebäude Nichtwohngebäude (Raumheizung)
gasbetrieben ≥ 1,3 ≥ 1,25
elektrisch ≥ 4,0 ≥ 3,8
  • Mindestförderbetrag:
    • Sorptions- und gasbetriebene WP: 4.500 €
    • Sole-WP (Strom) mit Erdsondenbohrungen: 4.500 €
    • andere WP (Strom): 4.000 €
  • max. Nennleistung:
    • Sorptions- und gasbetriebene WP: 45,0 kW
    • Sole-WP (Strom) mit Erdsondenbohrungen: 45,0 kW
    • andere WP (Strom): 45,0 kW

B. Innovationsförderung (im Gebäudebestand und Neubau):

für Systemeffizienzverbesserungen oder höhere JAZ

Gebäudebestand Neubau

WP (Strom)

JAZ min. 4,5

zusätzlich 0,5 * Basisförderung entspricht der Basisförderung im Gebäudebestand

WP (Gas)

JAZ min. 1,5

C. Zusatzförderung (zusätzlich zu Basis- und Innovationsförderung):

1. Lastmanagementbonus:

  • Förderhöhe: 500€
  • Pufferspeicher min. 30 Liter/kW
  • Zertifikat: "Smart Grid Ready"

2. Kombinationsbonus:

  • Förderhöhe: 500€
  • förderfähige Solarkollektoranlage oder Biomasseanlage wurde installiert
  • PVT – Kollektoren (Hybrid-Kollektoren):
    • Wärme wird der WP zugeführt
    • Bruttokollektorfläche min. 7,0 m2
  • erzeugte Wärme wird einem Wärmenetz zugeführt

3. Gebäude-Effizienzbonus (nur im Gebäudebestand):

  • Förderhöhe: 0,5 mal Basis- oder Innovationsförderung
  • Voraussetzung sind die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55
  • hydraulischer Abgleich, Heizkurvenanpassung, Online-Bestätigung des zul. Sachverständigen

4. Optimierungsmaßnahmen in Bestandsgebäuden

Einzelmaßnahmen zur Optimierung von Heizungsanlagen und Warmwasserbereitung Förderhöhe
Errichtung einer WP-Anlage 10 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten (max. 50 % Basisförderung)
Optimierung einer Bestandsanlage (Alter der Anlage min. 3 und max. 7 Jahre) 100 € bis max. 200 € Zuschuss (Bagatellgrenze: 100 €)
Wärmepumpencheck einer Bestandsanlage (Alter der Anlage min. 1 Jahr) max. 250 € Zuschuss

Basis-, Innovations- und Zusatzförderung sind miteinander kumulierbar

D. Zusatzbonus: Zuschuss nach dem APEE (Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien)

  • bei Heizungstausch einer ineffizienten Altanlage: 20 % zur MAP-Förderung (ohne Optimierunsbonus)
  • Verbesserung der Energieeffizienz der gesamten Anlage (Anlagenoptimierung): 600 € Zuschuss
  • Voraussetzungen bei Austausch einer ineffizienten Anlage:
    • Einsatz fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl)
    • Keine Brennwert- oder Brennstoffzellentechnologie
    • Keine gesetzliche Austauschpflicht (§ 10 EnEV)
  • Voraussetzungen bei Optimierung der gesamten Heizungsanlage:
    • Bestandsaufnahme und Ist-Zustand-Analyse
    • hydraulischer Abgleich
    • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen
    • Heizkurvenoptimierung
    • Anpassung der Vorlauftemperatur und Pumpenleistung
    • Einsatz von Einzelraumreglern      
  • Antragsberechtigt ist wer die Förderung einer Anlage gem. MAP stellen kann

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich, solange keine anderen Regelungen getroffen wurden.

  • mögliche Kumulierung mit folgenden KfW-Förderprogrammen:
    • Energieeffizient Bauen (Pr.-Nr. 153)
    • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)
  • Förderhöchstbetrag: max. Doppelte der BAFA-Förderbeträge (Bundesländerförderung)

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel: 06196/908-1625

Programminformationen

http://bit.ly/2w7MakP

www.heizen-mit-erneuerbaren-energien.de


BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Zusatzförderung: Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Zusatzförderung wird gewährt für die Optimierung des gesamten Heizungssystems, wenn zugleich

  • eine besonders ineffizienter Heizungsanlagen ersetzt wird oder
  • die eine heizungsunterstützende Solarthermieanlage integriert wird

Vorraussetzung für den APEE-Zusatzbonus

  • Bewilligung eines Investitionszuschusses nach dem Marktanreizprogramm (Heizen mit Erneuerbaren Energien)
  • Inbetriebnahme der Anlage ab 1. Januar 2016
  • die zu ersetzende Heizungsanlage muss auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl) betrieben worden sein und darf keine Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie genutzt haben (als ineffiziente Altanlagen gelten auch Elektrospeicherheizungen)
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach §10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor 

Bei der Optimierung des Gesamtsystems sind folgende Schritte durchzuführen:

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378) des bestehenden Heizungssystems
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumreglern)

Antragstellung:

  • Inbetriebnahme der Heizung in 2017: der Förderantrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage bzw. dem Abschluss der Optimierungsmaßnahme bei dem BAFA zu stellen
  • Auftrag erteilt / Vertrag geschlossen in 2017 und Inbetriebnahme in 2018 geplant: Inbetriebnahme und Antragstellung beim Bafa bis zum 30. September 2018. Im Rahmen der Übergangsregelung erfolgt die Antragstellung weiterhin nach Inbetriebnahme.
  • Ab 2018 für noch nicht begonnene Maßnahmen: Antragstellung ist vor Vertragsschluss beim Bafa zu stellen

Förderhöhe

Für die Ersetzung bzw. solarthermische Modernisierung einer besonders ineffizienten Altanlage: 20 % des im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Installation der neuen Anlage bewilligten Gesamtförderbetrags

Für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem: einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro

Kumulierbarkeit

Die Zusatzförderung nach dem APEE ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach dem Marktanzreizprogramm.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625

 
Infos APEE
http://www.bafa.de/APEE

 
Infos Biomasse
http://www.bafa.de/Biomasse

Liste förderfähige automatisch beschickte Biomasseanlagen (pdf)

http://bit.ly/2w7ndpS

Liste förderfähige handbeschickte Biomasseanlagen (pdf)

http://bit.ly/2w7B2nY

Förderübersicht Biomasse

http://bit.ly/2H115RW

 
Infos Wärmepumpe
http://www.bafa.de/Waermepumpen

Förderübersicht Wärmepume

http://bit.ly/2H2g1zy

Rechstgrundlage Wärmepumpe

http://bit.ly/2w7qYLZ


Infos Solarthermie
http://www.bafa.de/Solarthermie

Liste förderfähige Solarthermieanlagen

http://bit.ly/2w7pYHv

Antrag Solarthermieanlage

http://bit.ly/2K2VNaQ

Förderübersicht Solarthermie

http://bit.ly/2H6VM3H

Rechtsgrundlage Solarthermie

http://bit.ly/2w7qYLZ

BAFA: Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0

Fördergegenstand und -bedingungen

Gegenstand der Förderung ist die Planung und Vorbereitung sowie die Entwicklung und Realisierung von „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“.

Modul I: vorbereitende Machbarkeitsstudien

  • Machbarkeitsstudien, die im Auftrag des Antragstellers die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Konzepts eines Wärmenetzsystems 4.0 gutachterlich prüfen und vorbereiten
  • das Konzept kann dabei sowohl ein vollständiges, bereits bestehendes Netz betreffen oder auch nur einen räumlich abgrenzbaren Teilbereich davon („Teilnetz“)
  • Ergebnisse werden in einer schriftlichen Studie zusammengefasst
  • Die Bewilligung einer Förderung wird nur befristet erteilt. Die Dauer der Befristung beträgt 12 Monate. Der Verwendungsnachweis muss innerhalb dieser Frist eingereicht werden und die Bewilligung kann von der Bewilligungsstelle auf Antrag einmalig um bis zu 12 Monate verlängert werden.

Modul II: Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0

  • förderfähig sind Neubau oder Transformation eines Netzes oder eines räumlich abgrenzbaren Teilbereichs eines bereits bestehenden Wärmenetzes („Teilnetz“)
  • für Einzelkomponenten, die noch der industriellen Forschung zuzuordnen sind, wird eine erhöhte Zuschussförderung gewährt
  • Informationsmaßnahmen für die Anwohner sowie Kooperationen mit den lokalen und regionalen Fachhochschulen und Universitäten zur Kostensenkung werden ebenfalls bezuschusst
  • im Falle einer Transformation eines räumlich abgrenzbaren Teilbereichs eines bestehenden Wärmenetzes können nur die Kosten der Transformation für dieses Teilnetz in Ansatz gebracht werden
  • Voraussetzung ist die vorherige Durchführung einer Machbarkeitsstudie
  • nicht förderfähig sind Kosten für routinemäßige oder regelmäßige Änderungen an bestehenden Produkten, Produktionslinien, Produktionsverfahren, Dienstleistungen oder anderen laufenden betrieblichen Prozessen, selbst wenn diese Änderungen Verbesserungen darstellen sollten

Ein förderfähiges Wärmenetz 4.0 ist ein Gesamtsystem, das den nachfolgend genannten Kriterien entspricht:

  • das Gesamtsystem umfasst die Wärmequellen, Wärmenetzleitungen, Wärmespeicher, Anpassung der Wärmesenken und die erforderliche Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik, sowie optional auch Sektorkopplungs-(power-to-x)-Anlagen
  • Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme an der jährlichen Wärmeeinspeisung von mindestens 50 %, maximal die Hälfte des Anteils darf durch Biomasse bereitgestellt werden (dieser Anteil muss im Durchschnitt über die Mindestnutzungsdauer von zehn Jahren gehalten werden)
  • Höchstanteil von 10 % für fossile Energie an der jährlichen Wärmeeinspeisung, die nicht durch KWK-Anlagen eingespeist wird
  • Wärme ist zu vergleichbaren oder geringeren Kosten zu liefern als durch konventionelle fossiler Wärmenetze zum Zeitpunkt der Antragstellung (die Bewilligungsstelle wird dazu Referenzwerte festlegen)
  • mindestens 100 Abnahmestellen oder Mindestabnahme von 3 GWh pro Jahr; Ausnahmen sind u. a. bei Nachbarschafts- oder Quartierskonzepten möglich
  • niedrig temperierte Wärme- oder Kältenetzverbindungen mit 20 °C bis maximal 95 °C im Vorlauf
  • saisonale Großwärmespeicher werden integriert, soweit nicht unwirtschaftlich; beim Einsatz von KWK-Anlagen für Flexibilisierung ausreichend dimensionierte Wärmespeicher
  • die angeschlossenen Stromverbraucher und -erzeuger weisen mindestens eine Schnittstelle für einen markt- oder netzdienlichen Betrieb ohne manuelle Eingriffe des Betreibers auf und sind auf eine Einbindung in ein intelligentes Stromnetz vorbereitet
  • Der Anschluss der Kunden des Wärmenetzsystems über Hausübergabestationen wird effizient ausgestaltet und das gesamte Wärmenetzsystem wird vollständig durch ein Online-Monitoring des Betreibers überwacht, mit dem sämtliche relevanten Daten zum Betrieb des Wärmenetzsystems 4.0 erfasst, gespeichert werden. Die erfassten Daten zum Betrieb des Wärmenetzsystems 4.0 sowie die wesentlichen weiteren technischen Erkenntnisse des Vorhabens werden vom Betreiber jährlich in den ersten zehn Jahren des Betriebs in einer gegeeigneten Form verbreitet

Weitere Fördermöglichkeiten:

  • Ergänzende Förderung von Informationsmaßnahmen zur Erzielung der erforderlichen Anschlussquote und Wirtschaftlichkeit
  • Ergänzende Förderung regionaler wissenschaftlicher Kooperationen zur Kostensenkung, wissenschaftlichen Begleitung und Kommunikation der Erkenntnisse vor Ort in der Region („Capacity Building“)

Förderhöhe

Grundsätzlich können nur solche Kosten als förderfähig anerkannt werden, die durch eine von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater testierte bzw. bestätigte Kostenrechnung nachgewiesen werden

Modul I: Machbarkeitsstudien

  • Zuschuss von bis zu 60 % der gemäß Artikel 25 Absatz 3 AGVO förderfähigen Kosten
  • maximale Fördersumme: 600.000 €

Modul II: Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0

  • Zuschuss von bis zu 50 % der gemäß Artikel 25 Absatz 3 AGVO förderfähigen Kosten
  • Gemeinkosten sind pauschaliert mit 120 % der förderfähigen Personalkosten anzusetzen
  • maximale Fördersumme: 15 Mio € pro Vorhaben

Für die Berechnung der jeweiligen Förderquote eines Vorhabens gilt:

  • Grundförderung für die Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0: bis zu 20 % der förderfähigen Kosten, bzw. falls ein KMU im Sinne von Anhang 1 AGVO Antragsteller oder Teil eines antragstellenden Konsortiums ist, bis zu 30 %
  • gleitender Bonus für Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme > 50 % innerhalb der ersten 10 Jahre: Erhöhung der Förderquote um bis zu 10 Prozentpunkte
    • für jeden vollen Prozentpunkt, den der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme die Mindestanforderung von 50 % übersteigt, wird die Förderquote um 0,2 Prozentpunkte erhöht
    • bei Unterschreitung der im Antrag angegebenen Werte innerhalb der ersten zehn Jahre nach Auszahlung, führt dies zu einer Rückberechnung und einer anteiligen Rückforderung der gewährten Zuwendung
  • gleitender Bonus für besonders niedrige Wärmelieferungspreise unter 10 Cent pro kWh Wärme innerhalb der ersten fünf Jahre: Erhöhung der Förderquote um bis zu 10 Prozentpunkte
    • für jeweils 0,1 Cent pro kWh Wärme, die der berechnete Preis einen Wert von 10 Cent pro kWh Wärme unterschreitet, wird die Förderquote um jeweils 0,2 Prozentpunkte erhöht
    • bei nachteiliger Änderung der Preise innerhalb der ersten fünf Jahre nach Auszahlung, führt dies zu einer Rückberechnung und einer anteiligen Rückforderung der gewährten Zuwendung
  • Erhöhung der Grundförderung für Einzelkomponenten der industriellen Forschung: auf 65 %, bzw. falls ein KMU Antragsteller oder Teil eines antragstellenden Konsortiums ist, auf 75
    • umfasst Prototypen die der industriellen Forschung gemäß Artikel 25 Absatz 2 Buchstabe b einzuordnen sind und die darauf abzielen, die Marktdurchsetzung, Nutzerakzeptanz, Systemdienlichkeit oder Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzsystemen 4.0 weiter zu erhöhen

Kumulierbarkeit

Die Zuwendung darf mit anderen staatlichen Beihilfen – einschließlich Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. L 352 vom 24.12.2013) – nicht kumuliert werden, es sei denn, die andere Beihilfe bezieht sich nicht auf dieselben förderfähigen Kosten.

Gewährte De-minimis-Beihilfen dürfen bis zu 200.000 € in drei Steuerjahren kumuliert werden, unabhängig davon, auf welcher De-minimis-Verordnung die Förderungen basieren. De-minimis-Beihilfen dürfen auch nicht mit staatlichen Beihilfen für dieselben beihilfefähigen Kosten kumuliert werden, wenn die Kumulierung dazu führen würde, dass die höchste einschlägige Beihilfeintensität oder der höchste einschlägige Beihilfebetrag, die bzw. der im Einzelfall in einer Gruppenfreistellungsverordnung oder einem Beschluss der Kommission festgelegt ist, überschritten wird.

Weitere Informationen

Informationen des BAFA

http://bit.ly/2w7r0U7

Bekanntmachung Bundesanzeiger (pdf)

http://bit.ly/2w7AXRd

BAFA: Schwerlastfahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

a) private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätigen),

b) Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,

c) öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen (nicht umfasst: Volkshochschulen), Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser bzw. deren Träger,

d) Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise).

Förderfähig sind Investitionen für die Anschaffung von

  • elektrisch angetriebene Lastenfahrräder,
  • Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder
  • Gespann aus Lastenfahrrad und Lastenanhänger mit mindestens 1 m³ Transportvolumen 150 kg Nutzlast, bei dem mindestens ein Bestandteil (Fahrrad oder Anhänger) über eine elektrische Antriebsunterstützung verfügen muss

Nicht förderfähig hingegen sind:

  • elektrisch angetriebene Fahrräder und Anhänger, die vorrangig für den Personentransport konzipiert wurden (z. B. Rikschas),
  • elektrisch angetriebene Fahrräder und Anhänger, deren Transportfläche als Verkaufsfläche bzw. für Verkaufsaufbauten genutzt wird (z. B. Getränkeverkauf),
  • der Erwerb und die Verwendung gebrauchter Schwerlastfahrräder und Lastenanhänger sowie neuer Lastenfahrräder und Anhänger mit überwiegend gebrauchten Bauteilen,
  • Ausgaben für Prototypen,
  • Eigenleistungen des Antragstellers und
  • Anschaffungsvorhaben, die vor dem 29. November 2017 begonnen wurden. Als Vorhabenbeginn gilt der rechtsgültige Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor der Bewilligung erbracht werden.

Förderhöhe

Förderhöchstgrenze 30 Prozent, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenrad, E-Lastenradanhänger oder pro Gespann.

Kumulierbarkeit

Die Förderung nach der Kleinserien-Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von anderen Fördermitteln für dieselbe Maßnahme aus.

Weitere Informationen


BAFA: Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Gegenstand der Beratung sind Wohngebäude, die sich im Bundesgebiet befinden.
  • Voraussetzung ist, dass der Bauantrag oder die Bauanzeige bis zum 31. Januar 2002 gestellt bzw. erstattet worden ist und der umbaute Raum des Gebäudes seitdem nicht zu mehr als 50 Prozent verändert wurde.
  • Innerhalb der Beratung zeigt der Berater Möglichkeiten der energetischen Gebäudesanierung auf.
  • Gewährt wird die Zuwendung Energieberatern, die von der Bewilligungsbehörde für das Förderprogramm zugelassen wurden.
  • Dies geschieht anhand eines Energieberatungsberichts (z. B. in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans), der entweder die Gesamtsanierung in einem Zuge zu einem KfW-Effizienzhaus darstellt oder aufzeigt, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend energetisch saniert und der Primärenergiebedarf so weit wie möglich gesenkt werden kann.
  • Wohnungseigentümer können Beratung nur in Anspruch nehmen, wenn sich diese auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft einverstanden ist
  • Mit der Beratung darf nicht begonnen werden, bevor ein elektronischer Förderantrag über das Onlineportal ­gestellt wurde. Als Maßnahmenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung des Vorhabens zuzurechnenden Leistungsvertrags.

Förderhöhe

  • Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, der an den antragstellenden Berater ausgezahlt wird.
  • Der Energieberater erhält für eine Energieberatung für Wohngebäude eine Zuwendung in Höhe von 60 % des zu­wendungsfähigen Beratungshonorars, maximal jedoch 800 Euro bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten.
  • Bei Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten die Berater eine einmalige Zuwendung in Höhe von höchstens 500 Euro pro Beratung für eine zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts im Rahmen von Eigentümerversammlungen oder Sitzungen des Beirats.
  • Förderfähig ist in Abhängigkeit von der Vorsteuerabzugsberechtigung des Beratungsempfängers nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes das Brutto- oder das Nettoberaterhonorar.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen aus. Bei einer Förderung aus Mitteln anderer Beratungsprogramme (z. B. der Kommunen oder Länder) für gleichartige Maßnahmen dürfen die Fördermittel 90 % der Ausgaben nicht übersteigen.

Weitere Informationen

Info Vor-Ort-Beratung

http://bit.ly/2w7Vd5s

Beratersuche

http://bit.ly/2w7CE1d

BMUB: Kommunalrichtlinie der Klimaschutzinitiative - Investive Klimaschutzmaßnahmen

Fördergegenstand und -bedingungen

Allgemeine Informationen zur Antragstellung:

  • Antragsfristen: 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September
  • Die antragsberechtigten Gruppen variieren je nach Fördertatbestand.
  • Generell gilt, dass sich die Infrastruktur im rechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum des Antragstellers befindet und während der Zweckbindungsfrist von 5 Jahren dort verbleibt.
  • Die aufgeführten Informationen geben einen ersten Anhaltswert für die technischen Anforderungen. Detaillierte Informationen sind dem Merkblatt zu entnehmen.
  • Ein Zusammenschluss von Antragstellern, um die Mindestinvestitionssumme zu erreichen, ist möglich.

A. Stromspartechniken:

Gefördert wird:

  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik bei der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtungsanlagen (CO2-Minderungspotential > 70 %)
  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik bei der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtung in Verbindung mit einer nutzungsgerechten Steuer- und Regelungstechnik  (CO2-Minderungspotential > 80 %).
  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtung bei der Sanierung von LED-Lichtsignalanlagen (CO2-Minderungspotential > 70 %).
  • der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungs-, Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung der Innen- und Hallenbeleuchtung (CO2-Minderungspotential > 50 %).
  • der Austausch raumlufttechnischer Geräte bei der Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen unter Berücksichtigung hoher Effizienzanforderungen sowie möglichst hoher Energieeinsparpotenziale in Nichtwohngebäuden.
  • Investitionen und Optimierungsdienstleistungen, die die Energie- und Ressourceneffizienz eines Rechenzentrums deutlich erhöhen.

Ausgenommen von der Förderung sind Maßnahmen in Gebäuden zur medizinischen Versorgung, Pflegeeinrichtungen und Sakralgebäuden

B. nachhaltige Mobilität:

Gefördert wird:

  • die Errichtung verkehrsmittelübergreifender Mobilitätsstationen zur Vernetzung von ÖPNV, Car-Sharing, Fuß- und Radverkehr, inkl. der projektbegleitenden Ingenieurdienstleistungen
  • die Einrichtung von Wegweisungssystemen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur
  • die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur durch die Ergänzung vorhandener Wegenetze sowie Bau neuer Wege für den Radverkehr (Fahrradlückenschluss) und die Einrichtung hochwertiger Radabstellanlagen an Verknüpfungspunkten des öffentlichen Verkehrs. (Voraussetzung: Die Maßnahme ist Bestandteil eines Radverkehrsplans oder vergleichbarer Planungen, aus der bereits Maßnahmen umgesetzt wurden). Gefördert wird auch die LED-Beleuchtung für die geförderten Radwege.
  • Vorraussetzung: die Maßnahmen müssen eine Erhöhung des Radverkehrsanteils und so eine Minderung der Treibhausgasemissionen erreichen

C. Klimaschutz bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien:

Gefördert wird:

  • der Einsatz geeigneter Techniken zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien
  • der Einsatz von Hilfsaggregaten zur Produktion von Eigenstrom aus Deponiegas mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität der Maßnahme
  • projektbegleitende Ingenieurdienstleistungen

Förderhöhe

A. Stromspartechniken:

  • Außen- und Straßenbeleuchtung (CO2-Minderungspotenzial von > 70 %): Zuschuss in Höhe von bis zu 20 % 
  • Außen- und Straßenbeleuchtung (Steuer- und Regelungstechnik und CO2-Minderungspotenzial von > 80 %):  Zuschuss in Höhe von bis zu 25 % 
  • LED-Lichtsignalanlagen (CO2-Minderungspotenzial >70 %): Zuschuss in Höhe von bis zu 30 %
  • Innen- und Hallenbeleuchtung (nutzungsgerechten Steuer- und Regelungstechnik sowie CO2-Minderungspotenzial von > 50 %): Zuschuss in Höhe von bis zu 30 % 
  • Lüftungsanlagen: Zuschuss in Höhe von bis zu 25 % 
  • Rechenzentren: Zuschuss in Höhe von bis zu 40 %
  • Mindestfördersumme: 5.000 €
  • mehrere Vorhaben, denen dieselbe Förderquote zugrunde liegt, können in einem Antrag zusammengefasst werden
  • der Förderzeitraum beträgt ein Jahr

B. nachhaltige Mobilität:

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 50 %
  • maximale Förderhöhe: 350.000 €
  • Mindestfördersumme: 10.000 €
  • der Förderzeitraum beträgt in der Regel zwei Jahre

C. In-Situ-Stabilisierung von Deponien:

  • Zuschuss in Höhe von 50 % der Ausgaben
  • maximale Förderhöhe: 450.000 €
  • Mindestfördersumme: 10.000 €

Finanzschwache Kommunen (- Definition nach dem Merkblatt der Förderung -) können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine je nach Fördertatbestand unterschiedliche aber erheblich höhere Förderquote erhalten:

A. Stromspartechniken:

  • Außen- und Straßenbeleuchtung: Zuschuss in Höhe von bis zu 25 % bzw. 31 %
  • LED-Lichtsignalanlagen: Zuschuss in Höhe von bis zu 37 %
  • Innen- und Hallenbeleuchtung: Zuschuss in Höhe von bis zu 37 % 
  • Lüftungsanlagen: Zuschuss in Höhe von bis zu 31 % 
  • Rechenzentren: Zuschuss in Höhe von bis zu 50 %

B. nachhaltige Mobilität:

  • Zuschuss in Höhe von bis zu 62 %

C. In-Situ-Stabilisierung von Deponien:

  • Zuschuss in Höhe von 62 %

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit Drittmitteln, Zuschussförderungen und Förderkrediten ist vorbehaltlich entgegenstehender beihilferechtlicher Vorgaben zugelassen und erfordert einen Mindesteigenanteil von 15 Prozent.

Weitere Informationen

Antragstelle: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Klima (KLI), Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin, Tel.: 030/20199-577, E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
 

Merkblatt "Investive Klimaschutzmaßnahmen"

http://bit.ly/2w7Dxqw


Weitere Informationen, Broschüren und Merkblätter finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz, Tel: 030/39001-170, skkk@klimaschutz.de


Energiesteuergesetz

Fördergegenstand und -bedingungen

  • für Anlagen zur Stromerzeugung mit Nennleistung >2 MWel erfolgt nach §53 EnergieStG vollständige Entlastung von Energiesteuer
  • für Anlagen mit Nennleistung ≤ 2 MWel erfolgt nach §53a EnergieStG vollständige Entlastung, wenn:
    1. Anlage hocheffizient im Sinne des Anhangs III der Richtlinie 2004/8/EG und deren Fortschreibung
    2. monatlicher/jährlicher Nutzungsgrad für Entlastungszeitraum mind. 70%
    3. vollständige Steuerentlastung nur für die Zeit, in der KWK-Anlage entsprechend den Vorgaben des § 7 Einkommensteuergesetzes abgeschrieben wird. Ziel ist die Begrenzung der vollständigen Energiesteuerbefreiung. Soweit keine andere Abschreibungszeit vorliegt, gelten die Abschreibungszeiten gemäß AFA-Tabelle des Bundenfinanzministeriums, bei einem BHKW wären das 10 Jahre.
       
  • KWK-Anlagen bis 2 MW, die entweder nicht das Kriterium der Hocheffizienz erfüllen oder deren Abschreibungszeitraum abgelaufen ist, aber deren Nutzungsgrad min. 70% erreicht, erhalten eine Entlastung nach §53b EnergieStG nur noch bis zum Mindeststeuersatz gemäß EnergieStRl. Dieser Mindeststeuersatz beträgt bei der Verwendung von
    • Erdgas 1,08 €/MWh bzw. 0,54 €/MWh für Unternehmen des produzierendes Gewerbe (UdpG)
    • Flüssiggas 0,00 € je 1.000 kg
    • HEL 21,00 € je 1.000 Liter

Die jetzige Gesetzeslage sieht allerdings eine Verrechnung einer in Anspruch genommenen Förderung mit der erstattungsfähigen Energiesteuer vor. Die Förderung wird solange verrechnet bis sie aufgebraucht ist. Danach erfolgt wieder eine Energiesteuerrückerstattung.

Förderhöhe

Sätze der Rückerstattung der Energiesteuer:

Brennstoff §53a EnergieStG §53b EnergieStG
Heizöl, leicht 6,135 Ct/Liter 4,035 Ct/Liter
Erdgas 0,55 Ct/kWh 0,442 Ct/kWh (0,496 Ct/kWh für UdpG)
Flüssiggas 6,06 Ct/kg 6,06 Ct/kg

Wenn eine Enlastung bereits für Unternehem des produzierenden Gewerbes (UdpG) mit ggf. Spitzenausgleich vorliegt reduzieren sich die Sätze entsprechend.

Weitere Informationen


Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Biomasse

Fördergegenstand und -bedingungen

Für neue Anlagen < 100 kW

  • Einspeisevergütung (siehe Abschnitt Förderhöhe) für 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig) garantiert

Für neue Anlagen > 100 kW

  • Pflicht zur Direktvermarktung (selbstständig oder durch Dritte): gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe der jeweils gültigen Einspeisevergütung
  • Pflicht zur Fernsteuerbarkeit über Smart-Meter (Übergangsfristen)
  • Anspruch auf finanzielle Förderung für den erzeugten Strom besteht nur für den Anteil der in einem Kalenderjahr erzeugten Strommenge, der einer Bemessungsleistung der Anlage von 50 % des Wertes der installierten Leistung entspricht. Für den darüber hinausgehenden Anteil der in dem Kalenderjahr erzeugten Strommenge verringert sich der Anspruch auf finanzielle Förderung in Abhängigkeit von der Veräußerungsform

Ausschreibungsverfahren: für neue Anlagen  > 150 kW (Pflicht) und Bestandsanlagen (freiwillig)

  • Ausschreibungstermin je 1. September mit Ausschreibungsvolumen von je 150 MW in 2017 bis 2019, bzw. je 200 MW in 2020 bis 2022
  • Präqualifikationsvoraussetzungen:
    • Genehmigung nach dem Bundes-Immisionschutzgesetz bzw. Baugenehmigung wurde spätestens 3 Wochen vor Gebotstermin erteilt
    • Sicherheit bei Gebotsabgabe 60 € / kWh
  • keine Eigenversorgung möglich, der gesamte Strom muss ins Netz gespeist werden
  • maximale Anlagengröße je Projekt: 20 MW
  • für neue Anlagen > 150 kW:
    • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt
    • Höchstgebotwerte für 2017: 14,88 cent, ab 2018 werden diese jährlich um 1 Prozent abgesenkt
  • Bestandsanlagen unabhängig von der Größe der Anlage:
    • freiwillige Teilnahme an Ausschreibung möglich
    • Voraussetzung: Nachweis eines Umweltgutachtens innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der neuen Vergütung (Nachweis des bedarfsorientierten Betriebs)
    • Höchstgebotwerte für 2017: 16,9 cent, ab 2018 werden diese jährlich um 1 Prozent abgesenkt
    • der anzulegende Wert ist, unabhängig vom Zuschlagswert, begrenzt auf die durchschnittliche Höhe des anzulegenden Werts des in der Anlage erzeugten Stroms bezogen auf die letzten 3 Jahre vor dem Gebotstermin
    • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (uniform-pricing-Verfahren) bestimmt
    • neuer Zahlungsanspruch gilt frühestens 1 Jahr und spätestens 3 Jahre nach öffentlicher Bekanntgabe der Zuschläge
    • neue Vergütung wird für 10 Jahre gezahlt

Grundsätzlich gilt:

  • Mitteilungspflichten gegenüber Netzbetreiber
  • Pflicht zur Eintragung in das Anlagenregister der Bundesnetzagentur, bei Nichterfüllung verringert sich die Vergütung um 20 %
  • mehrere Anlagen gelten als eine Anlage wenn sie sich auf demselben Grundstück, Gebäude, Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Monaten in Betrieb gingen. Dies ist relevant für die Art der Vergütung (Einspeisevergütung, Marktprämie, Ausschreibung) und die damit einhergehenden Pflichten
  • Anteil von Mais und Getreide am eingesetzten Substrat ist auf höchstens 50 % im Jahr gedeckelt
  • für Strom aus BHKW mit Deponie-, Gruben- oder Klärgas gelten andere Vergütungssätze

Förderhöhe

A. Vergütungssätze 1) für Anlagen in der Einspeisevergütung ohne geförderte Direktvermarktung 3), in Ct/kWh

Bemessungsleistung der Anlage ²) bis 75 kW < 100 kW
Basisvergütung Biomasse 13,12

13,12

abweichend für Anlagen zur Vergärung von Bioabfällen 14,68 14,68
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Gülle 22,94  -

B. Vergütungssätze 1) für Anlagen in der geförderten Direktvermarktung, in Ct/kWh

Bemessungsleistung der Anlage 2) bis 75 kW > 75-150 kW > 150-500 kW > 500-5.000 kW > 5-20 MW
Basisvergütung Biomasse 13,32 13,32 11,49 10,29 5,71
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Bioabfällen 14,88 14,88 14,88 13,05 13,05
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Gülle 23,14 - - - -

1) Die Vergütungssätze verringern sich ab dem Jahr 2017 jeweils zum 01. April und 01. Oktober eines Jahres um 0,5 Prozent (Basisdegression)
2) Für Anlagen zur Vergärung von Gülle darf die installierte Leistung am Standort der Biogasanlage insgesamt max. 75 kW betragen.
3) Seit dem 01.01.2016 besteht der Anspruch auf Einspeisevergütung ohne Direktvermarktung nur noch für Anlagen bis 100 kW installierter Leistung.

C. Flexibilitätszuschlag

Für Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Biogas ab 100 kW installierter Leistung, deren anzulegender Wert gesetzlich definiert ist und für Anlagen deren anzulegender Wert über das Ausschreibungsverfahren bestimmt wurde, besteht Anspruch auf einen Flexibilitätszuschlag in Höhe von 40 € / kW installierter Leistung und Jahr.

Kumulierbarkeit

Einmaliger Wechsel zur Förderung von und nach KWK-Gesetz möglich; dann gelten die Förderbedingungen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme abzüglich der Betriebsjahre.

Weitere Informationen

Artikel "EEG 2017: die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7FzGY

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Geothermie

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Dauer der Vergütung: 20 Jahre + Installationsjahr (anteilig)
  • Seit 1.1.2016 für alle neuen Anlagen ab 100 kW die Pflicht zur geförderten Direktvermarktung. Kleinere Anlagen erhalten weiterhin die garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre zzgl. Installationsjahr (anteilig)
  • Anlagenbetreiber in der geförderten Direktvermarktung erhalten eine gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe des jeweils gültigen anzulegenden Wertes
  • das EEG enthält weitere Förderbedingungen wie z. B. Gründe für eine Verringerung des Förderanspruchs gem. § 52 EEG

Förderhöhe

Vergütungssätze ab dem 1.1.2017 laut EEG 2017:

Veräußerungsform Vergütungssätze (Ct/kWh) 1)
Einspeisevergütung OHNE geförderte Direktvermarktung 25,00 (§§ 45 und § 53 EEG 2017)
IN DER geförderten Direktvermarktung 25,20 (§ 45 EEG 2017)

1) Ab 2021 werden die Vergütungssätze um 5% pro Jahr gesenkt (§45 EEG)

Weitere Informationen

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Artikel "EEG 2017 - Die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7DvyU

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Mieterstrom

Fördergegenstand und -bedingungen

Der Anspruch auf die Zahlung des Mieterstromzuschlags (§ 19 Absatz 1 Nummer 3 EEG) besteht für Strom aus Solaranlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 100 kW.

Voraussetzungen:

  • PV-Anlage ist auf, an oder in einem Wohngebäude, oder einem Nebengebäude in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang installiert
  • mindestens 40 Prozent der Fläche des Gebäudes dient dem Wohnen
  • Ermittlung der Strommenge erfolgt nach Messstellenbetriebsgesetz
  • der Strom wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht
  • der Strom wird nicht durch ein Netz durchgeleitet wird und
  • pro Jahr wird maximal 500 MW Zubau über Mieterstromzuschläge gefördert: Eintragung ins Register verpflichtend

Vorgaben für den Mieterstromvertrag

  • Vertragslaufzeit maximal 1 Jahr
  • stillschweigende Verlängerung des Vertragsverhältnisses um mehr als ein Jahr oder eine längere Kündigungsfrist als drei Monate vor Ablauf der zunächst Vertragsdauer sind unwirksam
  • Ausschluss des Kündigungsrecht während der Dauer des Mietverhältnisses ist unwirksam
  • vereinbarter Strompreis darf maximal 90 Prozent des in dem jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs betragen

Förderhöhe

Die Höhe des Anspruchs auf den Mieterstromzuschlag wird aus den anzulegenden Werten nach § 48 Absatz 2 und § 49 berechnet, wobei von diesen anzulegenden Werten 8,5 Cent pro Kilowattstunde abzuziehen sind. Zugrundegelegt werden die Vergütungssätze für die Einspeisevergütung:

Inbetriebnahme bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 bis 100 kWp
ab 01.07.2017 3,70 ct/kWh 3,37 ct/kWh 2,11 ct/kWh

Weitere Informationen

Meldeformular der Bundesnetzagentur (pdf):

http://bit.ly/2wadxeb

PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur:

http://bit.ly/2w7n2ul

Veröffentlichung der Gesetzesänderung im Bundesgesetzblatt:

http://bit.ly/2w752jX

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Photovoltaik

Fördergegenstand und -bedingungen

Für neue Anlagen < 100 kW

  • Einspeisevergütung (siehe Abschnitt Förderhöhe) für 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig) garantiert

Für neue Anlagen > 100 kW

  • Pflicht zur Direktvermarktung (selbstständig oder durch Dritte): gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe der jeweils gültigen Einspeisevergütung
  • Pflicht zur Fernsteuerbarkeit über Smart-Meter (Übergangsfristen)

Grundsätzlich gilt

  • Mitteilungspflichten gegenüber Netzbetreiber
  • Pflicht zur Eintragung in das Anlagenregister der Bundesnetzagentur, bei Nichterfüllung verringert sich die Vergütung um 20%
  • Pflicht zum Einbau technischer Einrichtungen in PV-Anlage zur Einspeisemanagementteilnahme
  • mehrere Anlagen gelten als eine Anlage wenn sie sich auf demselben Grundstück, Gebäude, Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Monaten in Betrieb gingen. Dies ist relevant für die Art der Vergütung (Einspeisevergütung, Marktprämie, Ausschreibung) und die damit einhergehenden Pflichten
  • zugleich ist jedes Modul als eine Anlage zu sehen. Nach dem Inbetriebnahmedatum des einzelnen Moduls bestimmt sich die Höhe der Vergütung

Für neue Anlagen > 750 kW (Freifläche und Aufdach)

  • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt
  • 3 Termine mit je 200 MW Ausschreibungsvolumen: 1. Februar, 1. Juni und 1. Oktober
  • Höchstgebotwert je Ausschreibungsrunde und weitere Details werden durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht
  • Präqualifikationsvoraussetzungen: Erstsicherheit in Höhe von 5 € / kWh, Zweitsicherheit nach Bezuschlagung 25 bzw. 50 € / kWh
  • keine Eigenversorgung möglich, der gesamte Strom muss ins Netz gespeist werden
  • maximale Anlagengröße je Projekt: 10 MW

Für Bestandsanlagen

  • für Anlagen die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, gilt grundsätzlich weiterhin das EEG 2014 (siehe hierzu: http://www.energiedialog.nrw.de/das-neue-eeg-2014-was-aendert-sich/)
  • Ausnahmen, bei denen das aktuelle EEG gilt:
    • Neuregelung zum Anlagenbegriff, auch bereits rückwirkend bei der Jahresendabrechnung 2016
    • abgemilderte Sanktionen für versäumte Meldungen bei der BNetzA
  • Förderanspruch gegenüber dem Netzbetreiber: entweder Marktprämie bei Direktvermarktung oder Einspeisevergütung; Vermarktungsformen können jederzeit gewechselt werden (Stichtag beachten)

Bei Eigenversorgung

  • "Eigenversorgung" setzt Personenidentität von Anlagenbetreiber und Stromverbraucher voraus
  • anteilige Höhe der EEG-Umlage ab 2017: 40 %
  • 100 % EEG-Umlage, wenn die Meldeplicht nach § 74 EEG nicht erfüllt wird
  • EEG-Umlage muss zunächst an die Übertragungsnetzbetreiber entrichtet werden
  • Keine EEG-Umlage bei:
    • Anlagen mit einer Leistung bis 10 kWp und bis zu 10 MWh Eigenstromverbrauch pro Jahr (bei Mehrverbrauch wird EEG-Umlage für den Verbrauchsanteil über 10 MWh fällig)
    • Stromeigenverbrauch von Kraftwerken
    • Eigenversorgern, deren Stromerzeugungsanlage weder mittel- noch unmittelbar an ein Netz angeschlossen sind
    • Eigenversorgern die sich selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und für den Strom aus der Anlage, der nicht selbst verbraucht wird, keine EEG-Vergütung in Anspruch nehmen
    • Bestandsanlagen, mit denen bereits vor dem 1. August 2014 Eigenversorgung betrieben wurde, bleiben von der Umlage befreit, außer:
      • sie werden nach dem 1. Januar 2018 erneuert oder ersetzt (in diesem Fall werden sie mit 20 % der EEG-Umlage belastet),
      • sie werden ab dem 1. Januar 2018 erweitert (Bestandsschutz entfällt komplett)

Das Gesamtausbauziel für Photovoltaik liegt bei 52 GW (§ 31 EEG): ist dies erreicht, erhalten neue Anlagen keine Vergütung mehr. Der Einspeisevorrang bleibt aber gesichert

Förderhöhe

A. Vergütungssätze für PV-Anlagen in der festen Einspeisevergütung OHNE geförderte Direktvermarktung (§ 53 Abs. 2 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 bis 100 kWp bis 100 kWp
ab 01.10.2018* 11,83 Ct/kWh 11,50 Ct/kWh 10,28 Ct/kWh 8,18 Ct/kWh
ab 01.11.2018** 11,71 Ct/kWh 11,38 Ct/kWh 10,17 Ct/kWh 8,09 Ct/kWh
ab 01.12.2018** 11,59 Ct/kWh 11,27 Ct/kWh 10,07 Ct/kWh 8,01 Ct/kWh
ab 01.01.2019** 11,47 Ct/kWh 11,15 Ct/kWh 9,96 Ct/kWh 7,93 Ct/kWh

*) nach § 48 EEG 2017 abzüglich 0,4 Cent/kWh nach § 53 Abs 2 EEG 2017
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2017 (anzulegender Wert -0,4 Cent § 53 EEG 2017)

B. Vergütungssätze für PV-Anlagen in der geförderten Direktvermarktung (Marktprämienmodell) (§49 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 kWp bis 750 kWp bis 750 kWp
ab 01.10.2018* 12,23 Ct/kWh 11,90 Ct/kWh 10,68 Ct/kWh 8,58 Ct/kWh
ab 01.11.2018** 12,11 Ct/kWh 11,78 Ct/kWh 10,57 Ct/kWh

8,49 Ct/kWh

ab 01.12.2018** 11,99 Ct/kWh 11,67 Ct/kWh 10,47 Ct/kWh 8,41 Ct/kWh
ab 01.01.2019** 11,87 Ct/kWh 11,55 Ct/kWh 10,36 Ct/kWh 8,33 Ct/kWh

*) anzulegender Wert nach § 48 EEG 2017
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2017
Fördersätze sind netto angegeben (ohne USt, gerundet).

Weitere Informationen

Artikel "EEG 2017: die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7DvyU

Aktuelle EEG-Vergütungssätze

http://bit.ly/2w9FZNb

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Windenergie an Land

Fördergegenstand und -bedingungen

Neue Anlagen > 750 kW (Ausnahmen: Pilotwindenergieanlagen, sowie Übergangsanlagen)

  • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-asbid-Verfahren) bestimmt
  • 2017: 3 Termine mit 800 MW, 1000 und 1000 MW; 2018 und 2019: 4 Termine mit je 700 MW Ausschreibungsvolumen
  • Höchstgebotwert für den Referenzstandort in 2018: 6,3 ct / kWh
  • Voraussetzungen zur Teilnahme an den Auktionen: Vorliegen der BImSchG-Genehmigung und Meldung an das Register der BNetzA spätestens 3 Wochen vor Auktion; Erstsicherheit in Höhe von 30 € / kW
  • Vergütung erfolgt nach geförderter Direktvermarktung; Anlagenbetreiber erhalten eine gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und dem individuellen Zuschlagswert aus der Auktion
  • Zuschlag ist nicht übertragbar auf einen anderen Standort
  • Vergleich unterschiedlicher Standortqualitäten erfolgt über das einstufige Referenzertragsmodell
    • Zur Bestimmung der tatsächlichen Vergütungshöhe für die einzelnen Gebote werden diese mit standortabhängigem Korrekturfaktor (§ 36h EEG) multipliziert. Liegt die Standortqualität unter 100 % (der Wind weht schwächer), wird der Gebotswert angehoben, liegt sie jedoch über 100 %, wird der Gebotswert für die eingespeiste Kilowattstunde gesenkt
    • Einstufung basiert auf 2 unabhängigen Windgutachten

Neue kleine Anlagen < 750 kW, Pilotanlagen und Übergangsanlagen (bereits genehmigt (vor dem 1.1.2017) und gemeldet (vor dem 31.1.2017))

  • weiterhin gesetzlich definierte Vergütungssätze
  • > 100 kW:
    • Pflicht zur Direktvermarktung
    • anzulegender Wert bis 2018: 4,66 ct/kWh Grundvergütung, 8,38 ct/kWh Anfangsvergütung
  • < 100 kW (Kleinwindanlagen):
    • Einspeisevergütung
    • anzulegender Wert bis 2018: 4,26 ct/kWh Grundvergütung, 7,98 ct/kWh Anfangsvergütung
  • bis Ende 2018 (letztmögliche Inbetriebnahme) gilt das zweistufige Referenzertragsmodell
  • ab 2019 gilt für alle dann in Betrieb genommenen Anlagen das einstufige Referenzertragsmodell
  • ab 2019 wird der anzulegende Wert aus dem Durchschnitt der jeweils höchsten noch bezuschlagten Gebote aller Ausschreibungen für Windenergie an Land aus dem Vorvorjahr bestimmt
  • für Anlagen <= 50 kW wird für die Berechnung des anzulegenden Werts angenommen, dass ihr Ertrag 70 Prozent des Referenzertrags beträgt
  • Vergütungen unterliegen der quartalsweisen Degression um 0,4 %, welche je nach tatsächlichem Ausbau erhöht oder verringert wird („atmender Deckel“)
  • zusätzliche Sonderdegressionen um jeweils 1,05 % zum 1. der Monate März bis August 2017
  • Dauer der Vergütung: 20 Jahre zzgl. Installationsjahr (anteilmäßig)

gesonderte Bedingungen für Bürgerenergieanlagen in 2017

  • Definition einer Bürgerenergiegesellschaft nach § 3 Nr. 15
    • min. 10 natürlichen Personen als stimmberechtigte Gesellschaftsmitglieder
    • min. 51 % der Stimmrechte liegen bei natürlichen Personen liegen, die seit min. einem Jahr ihren Hauptwohnsitz in dem Landkreis haben, in dem die Windenergieanlage errichtet werden soll
    • kein Mitglied hält mehr als 10 % der Stimmrechte an der Gesellschaft
  • für bis zu 6 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von maximal 18 MW
  • aktuell Teilnahme an Auktion bereits ohne BImSchG-Genehmigung, Voraussetzungen stattdessen:
    • belastbares Windgutachten und Angabe der Anzahl der am Standort geplanten Anlagen
    • Eigenerklärung darüber, dass
      • die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gebotsabgabe eine Bürgerenergiegesellschaft ist,
      • weder die Gesellschaft noch stimmberechtigte Mitglieder in den vergangenen 12 Monaten einen Zuschlag für eine Windenergieanlage erhalten haben,
      • vor der Gebotsabgabe keine Verträge zur Übertragung von Anteilen oder Stimmrechten geschlossen wurden, mit denen die Voraussetzungen einer Bürgerenergiegesellschaft umgangen werden können und
      • die Gesellschaft die benötigten Flächen gesichert hat.
    • Erstsicherheit bei Gebotsabgabe: 15 € / kW, Zweitsicherheit bei Vorliegen der BImSchG-Genehmigung: 15 € / kW
  • verlängerte Inbetriebnahmefristen (um 24 Monate)
  • anzulegender Wert bestimmt sich nicht nach individuellem Gebot, sondern nach dem letzten noch bezuschlagten Gebot der Runde (uniform pricing=höchster Preis der jew. Runde)
  • Zuschlag ist innerhalb des Landkreises übertragbar (wird bei Vorliegen der BImSchG-Genehmigung verbindlich zugeordnet)
  • der Gemeinde, in der die Anlagen gebaut werden, bzw. einem kommunalen Unternehmen muss eine Beteiligung in Höhe von 10 % an der Bürgerenergiegesellschaft angeboten werden

Förderhöhe

Vergütungssätze 2017 - 2018 (Unterliegen quartalsweiser und Sonder-Degression)

Anlagentyp Veräußerungsform Vergütungssätze in ct / kWh ab 04/18 ab 07/18 ab 10/18
< 100 kW Einspeisevergütung ohne Direktvermarktung Grundvergütung 3,67 3,57 3,47
Anfangsvergütung1) 6,91 6,74 6,57
> 100 < 750 kW, Pilotanlagen, Übergangsanlagen geförderte Direktvermarktung Grundvergütung 4,07 3,97 3,87
Anfangsvergütung1) 7,31 7,14 6,97
> 750 kW geförderte Direktvermarktung Auschreibung max. 6,3

1) Die Anfangsvergütung wird über 5 Jahre ab Inbetriebnahme der Windenergieanlage gezahlt. Der Zeitraum der Anfangsvergütung verlängert sich um einen Monat je 0,36% des Referenzertrags, um den der Anlagenertrag den 130%-Referenzertrag unterschreitet. Zusätzlich verlängert sich die Frist um einen Monat pro 0,48% des Referenzertrags, um den der Ertrag der Anlage 100% des Referenzertrags unterschreitet (§ 49 EEG 2014). Für Windenergieanlagen bis 50 KW wird für die Berechnung der Dauer der Anfangsvergütung angenommen, dass ihr Ertrag 70% des Referenzertrags beträgt.

Weitere Informationen

Informationen der Bundesnetzagentur zu Ausschreibungen für Windenergie an Land

http://bit.ly/2wkM09L

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Artikel "EEG 2017: die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7FzGY

Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort (BMVI)

Fördergegenstand und -bedingungen

Schwerpunkte:

  • Beschaffung von Elektrofahrzeugen im kommunalen Kontext
  • Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Verbindung mit Fahrzeugbeschaffungen
  • Erarbeitung umsetzungsorientierter kommunaler Elektromobilitätskonzepte
  • anwendungsorientierte Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur strategischen Unterstützung des Markthochlaufs von Elektrofahrzeugen (besonderer Fokus auf der vernetzten Mobilität und dem Einsatz von Elektrobussen oder E-Lkw im Kontext innovativer Mobilitäts- bzw. Logistikkonzepte)

Die einzelnen Förderaufrufe zur Richtlinie finden Sie im unten genannten Link.

Förderhöhe

Investitionszuschüsse für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur:

Die für die Förderphase für alle Zuwendungsempfänger geltenden Förderquoten, Fördersätze sowie Höchstbeträge werden in den Aufrufen zur Antragseinreichung mit ergänzenden Hinweisen zur Förderrichtlinie festgelegt. Die Fahrzeugbeschaffung wwird mit max. 40 % der Mehrinvestitionskosten gefördert.

Zuwendungen für Umweltstudien:
Zulässig sind Beihilfeintensitäten bis zu 50 %, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann. Unter der Voraussetzung, dass die Zuwendung keine Beihilfe darstellt, können die Projekte von Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Organisationen grundsätzlich mit Anteilfinanzierung bis zu 80% gefördert werden.
 
Forschungs- und Entwicklungsvorhaben:
F&E-Vorhaben im Rahmen industrieller Forschung können mit bis zu 50 %, F&E-Vorhaben im Rahmen experimenteller Entwicklung mit bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Kosten bezuschusst werden, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann, bei Hochschulen vollfinanziert möglich, bei Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen mit Anteilfinanzierung bis zu 90 %, Gebietskörperschaften und gemeinnützigen Organisationen grundsätzlich bis zu 80 %.

Kumulierbarkeit

mit anderen staatlichen Beihilfen kumulierbar

Weitere Informationen

Umsetzung: Forschungszentrum Jülich, Projektträger Jülich (PtJ)

Programmatische Steuerung: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW)

Hier sind die einzelnen Förderaufrufe abrufbar:

http://bit.ly/2zTELd6

Förderrichtlinie Marktaktivierung Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Fahrzeuge (Straße, Schiene und Wasser) und Flugzeuge, die mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, und gegebenenfalls die für deren Betrieb notwendige Betankungs- und Wartungsinfrastruktur
  • Sonderfahrzeuge in der Logistik, die mit einem Brennstoffzellenantrieb ausgestattet sind, und die für deren Betrieb notwendige Betankungsinfrastruktur
  • Elektrolyseanlagen zur vor Ort Erzeugung von Wasserstoff
  • brennstoffzellenbasierte autarke Stromversorgung für kritische oder netzferne Infrastrukturen
  • brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen), sofern sie zur Bordenergieversorgung auf Schiffen, Fahrzeugen und Flugzeugen verwendet werden
  • öffentliche Wasserstoffbetankungsinfrastruktur

Die einzelnen Förderaufrufe zur Richtlinie finden Sie im unten genannten Link.

Förderhöhe

Investitionszuschüsse für die Fahrzeuge, Sonderfahrzeuge, Elektroyse und autarke Stromversorgung: Zulässig ist eine maximale Beihilfeintensität von bis zu 40 %, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann.

Investitionszuschüsse für Kraft-Wärme-Kopplung: Zulässig ist eine maximale Beihilfeintensität von bis zu 45 %, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann.
 
Wasserstoffinfrastruktur: Die Förderquoten für die einzelnen geförderten Gegenstände der Investition werden in den jeweiligen Aufrufen zur Antragseinreichung festgelegt

Kumulierbarkeit

Ausgeschlossen ist die Kombination mit KfW-Förderprogrammen:

  • Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (Nr. 433)
  • Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren (Nr. 276/277/278)
  • IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren (Nr. 217/218)
  • IKU – Energieeffizient Bauen und Sanieren (Nr. 220/219)

Ausgeschlossen ist die Kombination mit der Förderung von Fahrzeugen mit dem Umweltbonus für Elektrofahrzeuge

Weitere Informationen

Umsetzung: Forschungszentrum Jülich, Projektträger Jülich (PtJ)

Programmatische Steuerung: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW)

Hier sind die einzelnen Förderaufrufe abrufbar:

http://bit.ly/2yPjVuT

KfW-Energieeffizienzprogramm - Abwärme (Programm-Nr. 494)

Fördergegenstand und -bedingungen

Mit dem KfW-Energieeffizienz­programm – Abwärme Investitions­zuschuss fördern wir Investitionen innerhalb Deutschlands in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme:

  • Innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme, zum Beispiel:
    • Prozess­optimierung
    • Umstellung von Produktions­verfahren auf energieeffiziente Technologien zur Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme
    • Dämmung/­Isolierung von Anlagen, Rohrleitungen und Armaturen
    • Rückführung von Abwärme in den Produktions­prozess
    • Vorwärmung von anderen Medien
    • Stromeffizienz­maßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Abwärmemaßnahme
  • Außerbetriebliche Nutzung von Abwärme
    • Auskopplung der Abwärme
    • Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme, zum Beispiel Einspeisung in bestehende Wärmenetze
  • Verstromung von Abwärme, zum Beispiel Organic Rankine Cycle (ORC)-Technologie
  • Abwärmekonzept sowie Umsetzungs­begleitung und Controlling
    • Aufwendungen für die Erstellung des Abwärmekonzepts einschließlich Umsetzungs­begleitung und Controlling durch externe Sachverständige

Förderhöhe

Zuschusshöhe und Auszahlung

  • im Regelfall 30 % der förderfähigen Investitionsmehrkosten
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 % auf die förderfähigen Investitionskosten oder Investitionsmehrkosten.

Die Auszahlung veranlassen Sie nach Durchführung Ihres Vorhabens mit dem Formular "Bestätigung nach Durchführung".

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich.

Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln (anderer Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer) für dieselbe Maßnahme ist nicht zulässig.

Das gilt ebenso für die Kreditvariante (Produktnummer 294). Davon ausgenommen sind Mittel für die Inanspruchnahme einer Energieberatung.

Für Anlagen zur Stromerzeugung (z. B. Photovoltaik, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen) ist die gleichzeitige Inanspruchnahme einer KfW-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für dieselben förderfähigen Kosten nicht möglich.

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 494

http://bit.ly/2CwPace

KfW: Altersgerecht Umbauen - Kredit (Pr.-Nr. 159)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

  • Maßnahmen, die den Wohnkomfort und die Sicherheit (Einbruchschutz) für selbstgenutzte oder vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen erhöhen
  • Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen (Bauabnahme max. 12 Monate zuvor)
  • Barrierereduzierende Maßnahmen in Gebäudebestand
    • barrierereduzierende Maßnahmen, die in sieben Förderbereiche (FB) eingeteilt sind. Einzelne Maßnahmen, aber auch Kombinationen der FB sind möglich. Ein Sachverständiger braucht nicht hinzugezogen zu werden (wird aber empfohlen)
    • oder Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit nach DIN 18040-2
    • oder Maßnahmen mit denen der Standard "Altersgerechtes Haus" erreicht wird. Eine oder alle Wohnungen eines Gebäudes müssen die folgenden Anforderungen erfüllen: altersgerechter Zugang (FB 1, 2 und ggf. 3), altersgerechtes Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie altersgerechte Küche (FB 4), altersgerechtes Bad (FB 5), Anforderungen an die Bedienelemente (FB 6)
    • falls keine neue Wohneinheit entsteht: Erweiterung von Bestandsgebäuden (z. B. Außenaufzug) oder Ausbau von zuvor nicht beheizten Räumen (z. B. Dachgeschoss)
    • falls neue Wohneinheiten entstehen: Erweiterung oder Ausbau: Förderung über KfW-Pr-Nr. 153 möglich. Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen: Förderung KfW-Pr-Nr. 151/152 sowie 430 möglich. Gebäude, mit bes. erhaltenswerter Bausubstanz: Förderung über KfW-Pr-Nr. 151/152 sowie 430 möglich
    • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem  dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC)

Förderbereiche (FB):

  • FB 1: Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzte Einrichtungen: Garagen, Stell-, Sitz- und Spielplätze, Entsorgungseinrichtungen
    • altersgerechte Kfz-Stellplätze sowie deren Überdachungen
    • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen sowie deren Überdachungen für Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühlen, Fahrradständer
    • ab 3 WE: sonstige Wohnumfeldmaßnahmen
  • FB 2: Eingangsbereich und Wohnungszugang: Abbau von Barrieren, Schaffung von Bewegungsflächen, Wetterschutzmaßnahmen, Wohnungseinbruchschutz
  • FB 3: Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden:
    • Aufzugsanlagen (Nachrüstung/Verbesserung als Ein- oder Anbau), Treppenlifte o. Ä.
    • barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen, Rampen o. Ä.
  • FB 4: Anpassung der Raumgeometrie: Raumzuschnitt ändern (Wohn- und Schlafräume, Flure oder Küchen), Türdurchgänge verbreitern sowie der Einbau neuer Türen, Schwellen abbauen, Freisitze erschließen/schaffen (Terrassen, Loggien oder Balkone), barrierereduzierte Fenster, Balkon- oder Terrassentüren (Förderung über KfW-Pr-Nr. 151/152, Pr-Nr. 430)
  • FB 5: Sanitärräume: Raumgeometrie anpassen, bodengleiche Duschplätze, Modernisierung von Sanitärobjekten (WCs, Waschbecken, Badewannen)
  • FB 6: Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation
    • Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, Orientierung und Kommunikation, altersgerechte Assistenzsysteme, AAL-Systeme (Ambient Assisted Living): intelligente Gebäudesystemtechnik (ohne Endgeräte und Unterhaltungstechnik):
      • Bedienung und Steuerung von baugebundenen Antriebstechniken
      • Systeme zur Sicherheit und Gefahrenabwehr
      • sowie Ruf-, Notruf- und Unterstützungssysteme
    • Modernisierung von Bedienelementen, Stütz- und Haltesysteme (auch zur späteren Nachrüstung)
  • FB 7: Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationenwohnen: Umgestaltung bestehender Gemeinschaftsräume oder Neuschaffung von Gemeinschaftsräumen im Wohnungsbestand (ab 3 WE)

Keine Förderung von: Ferienhäusern und –wohnungen, Wochenendhäusern sowie Pflege- und Altenwohnheimen, die unter das Heimgesetz (§ 1 HeimG) oder Heimregelungen der Länder fallen

Antragsteller:

  • Privatpersonen (auch Mieter),
  • Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften,
  • Bauträger,
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie
  • Contracting-Geber (Investor)

Eine Vorabberatung durch Sachverständige, Wohnberatungsstellen, polizeiliche Beratungsstellen und Sachverständige (für Beratung, Fachplanung, Baubegleitung und Dokumentation des Vorhabens; bauvorlageberechtigte Architekten; bauvorlageberechtigte Ingenieure; öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerks) wird empfohlen.

Förderhöhe

Fördervorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Planung und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabenbeginn
  • Förderanträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzierungsinstitut funktionieren, gestellt werden
  • die Förderprogrammnummer ist: 159
  • einzureichende Antragsunterlagen (unterschrieben von): Antragsformular 600 000 0141 (Fördernehmer & Finanzierungsinstitut)
  • alle Maßnahmen sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerkes auszuführen.
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten (z. B. Planung)
  • max. Förderbetrag: 50.000 € je Wohneinheit (Anzahl der WE nach Sanierung bzw. WE gemäß Kaufvertrag)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (in einer Summe oder Teilbeträgen)

Kreditlaufzeiten und Zinssätze:

KfW
Bezeichnung

Kredit-Laufzeit (LZ)
von - bis

Zinssatz
eff.

Zinsatz
fest für

Tilgungs-
freijahre

Hinweis

(10 / 10 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

1,11 %

10 Jahre

10 Jahre

Tilgung zum Laufzeit-Ende

(10 / 02 / 05)

min. 4 bis 10 Jahre

0,75 % 5 Jahre 1 bis 2 Jahre  

(10 / 02 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

0,75 %

10 Jahre

1 bis 2 Jahre

 

(20 / 03 / 05)

min. 4 bis 20 Jahre

0,75 %

5 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(20 / 03 / 10)

min. 4 bis 20 Jahre

1,00 %

10 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(30 / 05 / 05)

min. 4 bis 30 Jahre

0,75 %

5 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

(30 / 05 / 10)

min. 4 bis 30 Jahre

1,06 %

10 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

  • Sondertilgung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung eines Vorfälligkeitsentgeldes möglich. Keine Teilrückzahlungen.
  • Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist möglich. Die Höhe der gesamt Fördersumme muss beachtet werden.

Weitere wichtige Hinweise finden Sie in dem Merkblatt und der Anlage zum Merkblatt der KfW.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln z. B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Bei Erwerb einer Wohnimmoblie zur Eigennutzung mit KfW-Wohneigentumsprogramm (Programm.-Nr. 124) kumulierbar.
Das Programm ist nicht kummulierbar mit dem KfW-Programm 455 "Altersgerecht Umbauen - Zuschuss".

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 159
http://www.kfw.de/159
 

Merkblatt - Altersgerecht Umbauen

http://bit.ly/2w7MfF9

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen und förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2w7r1r9

Zinskonditionen

http://bit.ly/2J70kaR

Wohnberatungsstellen: www.wohnberatungsstellen.de (nur NRW) oder  www.wohnungsanpassung-bag.de

Polizeiliche Beratungsstellen
http://www.k-einbruch.de/

Sachverständge: www.bak.de (Bundesarchitektenkammer), www.aknw.de (Architektenkammer NRW); www.bundesingenieurkammer.de (Bundesingenieurkammer), www.ikbaunrw.de (Ingenieurkammer NRW); http://www.svd-handwerk.de. Fortbildung im Bereich Barriereabbau/Barrierefreiheit in Wohngebäuden sollte erfolgreich absolviert worden sein.


KfW: BMUB Umweltinnovationsprogramm (Pr.-Nr. 230)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • innovative Umweltschutzmaßnahmen mit Demonstrationscharakter
  • Maßnahmenbereiche:
    • Abwasserbehandlung / Wasserbau
    • Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung sowie die Sanierung von Altablagerungen
    • Bodenschutz
    • Luftreinhaltung
    • Minderung von Lärm und Erschütterungen
    • Klimaschutzmaßnahmen (Energieeinsparung, Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien, umweltfreundliche Energieversorgung und -verteilung)
    • Ressourceneffizienz / Materialeinsparung
  • kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
  • das geförderte Vorhaben ist nach Abnahme durch das Umweltbundesamt mindestens 5 Jahre zweckentsprechend zu betreiben
  • Vorhaben sollten Innovationscharakter (bislang großtechnisch in dieser Form in Deutschland nicht angewandt) und Demonstrationscharakter (Übertragbarkeit der neuartigen Techniken auf ähnliche Anlagen bei anderen Anwendern) haben
  • keine Förderung von:
    • Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen
    • Erwerb von Grundstücken
    • Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits begonnener bzw. abgeschlossener Vorhaben

Förderhöhe

Finanzierungsanteil: bis zu 70 % der förderfähigen Investitionskosten; in Ausnahmefällen auch Zuschuss von bis zu 30 % möglich. Die Kreditlaufzeit kann bis zu 30 Jahre bei höchstens 5 tilgungsfreien Anlaufjahren betragen.

Kumulierbarkeit

  • im Rahmen der EU-Beihilfegrenzen der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) möglich
  • Beihilferechtliche Kumulierungsbestimmungen sind zu beachten (Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen der KfW)
  • EEG 2014: Förderungen, die auf Grundlage des EEG 2014 an Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Quellen gezahlt werden, dürfen nicht mit anderen Beihilfen für die gleichen förderfähigen Kosten kumuliert werden.

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 230
www.kfw.de/230

 

 


KfW: Energieeffizient Bauen (Programm-Nr. 153)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert wird:

  • Errichtung oder der Ersterwerb von:
    • Wohngebäuden (wohnwirtschaftlich genutzte Flächen und Wohneinheiten): selbst genutzte oder vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen. Ersterwerb bis spätestens 12 Monate nach Bauabnahme einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen
  • Im Zuge der Errichtung oder des Ersterwerbs: Anlagen zur Stromerzeugung: Photovoltaik-, Windkraft- und Kraft-Wärmekopplungs-Anlagen, Stromspeicher zur Eigenversorgung. Keine Förderung durch Einspeisevergütung nach EEG oder KWKG nutzbar
  • neu entstehende Wohneinheiten durch:
    • Erweiterung bestehender Gebäude (z. B. Anbau)
    • Ausbau von zuvor unbeheizten Räumen (z. B. Dachgeschossausbau)
    • sie müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, die Räume in Wohngebäuden für dauerhafte Wohnzwecke geeignet sein und die Führung eines Haushaltes ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC)
  • keine Förderung von Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
  • keine Förderung von Boardinghäusern (Beherbergungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)
  • die Antragstellung kann von Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträgern, Eigentümern/Betreibern von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebern vorgenommen werden. Die Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens

 Förderbedingungen / Förderhöhe:

  • max. Förderbetrag 100.000 €/WE
  • Kreditbetrag 100 % der förderfähigen Investitionskosten (einschl. Nebenkosten)
  • Kreditlaufzeiten mind. 4 Jahre bis 10 Jahre (Tilgung zum Laufzeitende) oder 20 bzw. 30 Jahre
  • Zinssatz ab 1,11 % eff. (fest für die ersten 10 Jahre)
  • Tilgungszuschuss nur als Gutschrift (keine Barauszahlung oder Überweisung)
  • Auszahlung 100 % des Zusagebetrages
  • Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
    Teilrückzahlungen nicht möglich.
    Zum Ende der Zinsbindung ist eine teilweise oder vollständige Kreditrückzahlung ohne Kosten möglich.
  • Tilgungszuschuss abhängig vom KfW-Effizienzhaus / Passivhaus-Standard:
KfW- Effizienzhaus Tilgungszuschuss [%] Tilgungszuschuss [€/WE]
KfW - 40 PLUS 15,0 % max. 15.000 €/WE
KfW - 40 / PH 40 10,0 % max. 10.000 €/WE
KfW - 55 / PH 55 5,0 % max. 5.000 €/WE

Fördervorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Planung und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabenbeginn
  • Förderanträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzierungsinstitut funktionieren, gestellt werden
  • einzureichende Antragsunterlagen sind das Antragsformular 600 000 0141 (unterschrieben von Fördernehmer & Finanzierungsinstitut) sowie die „Bestätigung zum Antrag Energieeffizient Bauen“ (unterschrieben von Fördernehmer & Sachverständigem)

Berechnung des energetischen Niveaus eines:

  • Effizienzhauses:
    1. Bilanzierungsvorschriften des § 3 Abs. 1 bis 3 der EnEV mit Berücksichtigung der "Liste der Technischen FAQ" (§ 3 Abs. 5 nicht anwendbar)
    2. die Auslegungen der Fachkommission "Bautechnik" der Bauministerkonferenz zur EnEV sind bei der Effizienzhausberechnung anzuwenden
  • Passivhauses:
    • Jahres-Primärenergiebedarf (QP), Transmissionswärmeverlust (H'T) ist gem. 1. zu ermitteln
    • ein Passivhaus kann mit KfW-EH 55 (Referenzwerte) nachgewiesenwerden
KfW Effizienzhaus Jahres-Primärenergiebedarf QP Transmissionswärmeverlust H'T
QP in % von QP REF H'T in % von H'T REF
55 55 % 70 %
40 40 % 55 %
40 PLUS 40 % 55 %
PLUS-Paket Stromerzeugung durch Erneuerbare Energien
  Stromspeicher (Batteriespeicher)
  Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  n50 kleiner/gleich 1,5 h-1 (Empfehlung: n50 kleiner/gleich 0,6 h-1)
  Stromerzeugung und -verbrauch werden angezeigt

Ein sachverständiger Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste ist bei der Planung, Antragstellung und Durchführung/Begleitung eines geförderten Vorhabens einzubinden. Eine Experten- oder Sachverständigenliste finden Sie unter www.energie-effizienz-experten.de.Die Leistungen des Sachverständigen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt und den Anlagen "Technische Mindestanforderungen" und "Liste der Technischen FAQ".

Kumulierbarkeit

von KfW Pr.-Nr. 153 mit
möglich nicht möglich
Heizungsanlage zur Nutzung Erneuerbarer Energien
BAFA Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogram MAP)  
KfW Pr.-Nr. 271 Erneuerbare Energien Premium
KfW Pr.-Nr. 271 Erneuerbare Energien - Premium Stromerzeugungsanlagen mit EEG- oder KWKG-Vergütung (PV, Wind, Biomasse KWK)
KfW Pr.-Nr. 431 Baubegleitung (Zusage 151/152) KfW Pr.-Nr. 430 Modernisierung Zuschuss
KfW Pr.-Nr. 167 Ergänzungskredit mit BAFA-Förderung KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Speicher

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 153
www.kfw.de/153

Expertenliste Sachverständige
www.energie-effizienz-experten.de

Merkblatt

http://bit.ly/2L1aDip

Anlage zum Merkblatt – Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2L8DH7S

Anlage zum Merkblatt – Liste der Technischen FAQ

http://bit.ly/2w7owoA

nachhaltiges Bauen

http://bit.ly/2w7TRHS

Auslegungsfragen zur EnEV2013

http://bit.ly/2w7n4lX

KfW: Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle (433)

Fördergegenstand und -bedingungen

Die KfW fördert den Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen

  • in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung,
  • in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude.

Förderfähig sind:

  • Kosten für den Einbau des Brennstoffzellensystems; bei integrierten Geräten auch die Kosten für den weiteren Wärmeerzeuger,
  • fest vereinbarte Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten 10 Jahren,
  • und Kosten für die Leistungen des Energieeffizienz-Experten.

Nicht gefördert werden:

  • Boardinghäuser (als Beherbergungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen),
  • Ferienhäuser und -wohnungen
  • und Wochenendhäuser.

Antragssteller:

  • Natürliche Personen
    - als Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten)
    - Wohnungseigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG)
  • Eigentümer von Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten
  • Unternehmen (einschließlich Contactoren)
  • Freiberuflich Tätige: (Ärzte, Steuerberater, Architekten)
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU gem. EU-Definition, in Nichtwohngebäuden)
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund
  • alle gemeinnützige Organisationsformen (z. B. Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbH, Kirchen
  • kommunale Gebietskörperschaften
    - deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe
    - kommunale Zweckverbände
  • Eigentümer von Mietwohnraum müssen die Anforderungen der De-minimis-Verordnung beachten.

Anforderungen:
Die Brennstoffzelle ist in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes einzubinden.

  • Beim Einbau der Brennstoffzelle ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen. Die Durchführung ist auf dem Bestätigungsformular des VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. (www.intelligent-heizen.info/broschueren) nachzuweisen (Verfahren A zulässig) und die Dokumentation aufzubewahren. Rohrleitungen sind gemäß der jeweils geltenden EnEV zu dämmen.
  • Der Einbau des Brennstoffzellensystems ist durch ein Fachunternehmen auszuführen; idealerweise durch vom Hersteller geschulte Fachunternehmer.
  • Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Brennstoffzelle muss der Gesamtwirkungsgrad η ≥ 0,82 und der elektrische Wirkungsgrad η el  ≥ 0,32 betragen.
  • Für die Brennstoffzelle ist ein Vollwartungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren abzuschließen, der einen elektrischen Wirkungsgrad von η el  ≥ 0,26 während der Vertragslaufzeit gewährleistet.

Gerätearten:

  • integrierte Geräte (Brennstoffzelle und zusätzlichen Wärmeerzeugen bilden eine „untrennbare“ Einheit)
  • Beistellgeräte: Brennstoffzelle kann durch einen individuellen, weiteren Wärmeerzeuger ergänzt werden.

Förderhöhe

Der Investitionszuschuss setzt sich aus der Grundförderung und einer Zusatzförderung zusammen:

Grundförderung Zusatzförderung
Festbetrag von 5.700 Euro leistungsabhängiger Betrag von 450 Euro je angefangener 100 W elektrischer Leistung für die Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 kW elektrischer Leistung

Die Höhe des Zuschuss beträgt bis zu 40 % der insgesamt förderfähigen Kosten.

Kumulierbarkeit

möglich nicht möglich
KWK-Gesetz
  • Stromsteuerbefreiung (Eigenverbrauch)
  • weitere öffentliche Fördermitte

Weitere Informationen

Beantragung des Zuschusses direkt bei der KfW: Postfach 11 11 41, 60046 Frankfurt a.M., Tel: 0800-539-9002

Programminformationen - KfW 433
http://www.kfw.de/433

Merkblatt - Brennstoffzelle Zuschuss

http://bit.ly/2w7qmWn

Merkblatt - Beihilfen

http://bit.ly/2w7B3s2

Experten- oder Sachverständigenliste

http://bit.ly/2wno9Gs

KfW: Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung - für was?

  • Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen, die Erneuerbare Energien nutzen: Solarthermie-Anlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche (auch reine Trinkwassererwärmung) Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW Nennwärmeleistung, Wärmepumpen bis 100 kW Nennleistung sowie Kombi-Heizungen (Erneuerbare Energie und fossiler Energieträger)
  • bei selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • bei Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen
  • keine Förderung bei Ferienhäusern, -wohnungen und Wochenendhäuser sowie Boardinghäusern (Beherbungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)

Die Antragstellung kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträgern, Eigentümern / Betreibern von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebern (Investoren) vorgenommen werden.

Empfehlung: Vor Maßnahmenbeginn unabhängige Energieberatung durchführen lassen (www.energie-effizienz-experten.de); Energieberatung Wohngebäude (BAFA); Verbraucherzentrale, Maßnahmen müssen durch Baufachunternehmen durchgeführt werden. Entsprechende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Ergänzungskredit - Kredit 167".

Vorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen (Planung und Beratung sowie abgeschlossene Liefer- und Leistungsverträge gelten nicht als Vorhabenbeginn)
  • Anträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzinstitut funktionieren, gestellt werden
  • Bruttokosten werden berücksichtigt (Ausnahme: Vorsteuerabzugsberechtigung)
  • die Heizungsanlage muss vor dem 1. 1. 2009 installiert worden sein (hydraulicher Abgleich wird durchgeführt)
  •  An- oder Ausbau zuvor nicht beheizter Räume förderfähig, wenn keine neue Wohneinheit entsteht; dies gilt auch für Gebäudeerweiterung oder Ausbau nicht beheizter Räume (Dachgeschoss)
  • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische, Bad/WC)
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • einzureichende Antragsunterlagen: Formular 600 000 0141, unterschrieben von Fördernehmen und Finanzierungsinstitut

Förderhöhe

Kreditkonditionen
KfW-Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgungsfreie Anlaufjahre Zinsbindung Effektivzins
    (A) Jahre (B) Jahre (C) Jahre  
  (A) / (B) / (C) [mind. - bis] [mind. - bis] [mind. - bis] [%eff/a]
167 10 / 2 / 10 4 - 10 1 - 2 10 1,36
  Stand: 07.11.2018
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten
  • Kreditlaufzeit: mind. 4 Jahre bis max. 10 Jahre (1 bis 2 Tilgungsfreijahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (eine Summe oder Teilbeträge)
  • Sondertilgung des Gesamtkreditbetrages ist möglich (aber Vorfälligkeitsentgeld fällt an), keine Teilrückzahlungen

Kumulierbarkeit

von KfW-Pr.-Nr. 167 mit
möglich nicht möglich
KfW-Pr.-Nr. 151/152 - Energieeffizient Sanieren - Kredit KfW-Pr.-Nr. 430
KfW-Pr.-Nr. 430 Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss KfW-Pr.-Nr. 151/152
KfW-Pr.-Nr. 431 Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung  
BAFA Zuschussprogramm (Marktanreizprogramm)  
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
 

Weitere Informationen

Programminformation - KfW 167
http://www.kfw.de/167

Merkblatt - Ergänzungskredit

http://bit.ly/2w7KlnY

Konditionen

http://bit.ly/2w7VfKC

KfW: Energieeffizient Sanieren - Kredit (Pr.-Nr. 151, 152)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Ener­getische Sanierung von Wohn­gebäuden, für die der Bauantrag oder die Bau­anzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Die Sanierung muss zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage:
    • Brennwerttechnik (Öl und Gas)
    • Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpe (Gaswärmepumpe)
    • Nah- und Fernwärme inkl. Wärmeübergabestationen, Hausanschluss
    • Förderung nur in Kombination mit o. g. Heizungsanlagen, bei:
      • Holzpellets, Hackschnitzel, Scheitholz als automatisch beschickte Zentralheizkessel sowie Holzvergaser-Zentralheizungen
      • Wärmepumpen
      • Solarthermie-Anlagen
    • Sonderfall: Kombi-Heizungen (fossile und erneuerbare Energieträger, ohne BAFA-Förderung)
  • Optimierung bestehender Heizungsanlage (mind. 2 Jahre alt)
    • einschließlich Umwälzpumpe EEK A, hocheffieziente Zirkulationspumpe
    • Wärmeverteilungsoptimierung Bestands-Heizungsanlagen (hydraulischer Abgleich)

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Heizungspaket:
    • Erneuerung der Heizungsanlage
    • Optimierung der Wärmeverteilung.
  • Lüftungspaket (nur in Verbindung mit Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle möglich!):
    • Erneuerung oder dem erstmaligen Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung
    • Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster).
  • Für Maßnahmenpakete, die zwischen dem 01.01. und 31.03.2016 begonnen wurden/werden, muss der Förderantrag bis spätestens 30.06.2016 bei der KfW gestellt werden.

Grundsätzliche Bedingungen für Fördergegenstand A und B:

  • Antragstellung
    • für selbst genutzte und vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen
    • beim Ersterwerb neu sanierter Wohngebäude oder Eigentumswohnungen (max. 12 Monate nach Bauabnahme)
    • für Wohn-, Alten- und Pflegeheime
    • Bauantrag bzw. Bauanzeige wurde vor dem 01.01.2002 gestellt
    • der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
    • keine Förderung bei Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
  • Sachverständiger der wirtschaftlich unabhängig ist muss eingebungen werden
    • Unterstützung bei der Planung, Antragstellung und Durchführung der Maßnahme
    • erstellt "Bestätigung zum Antrag" und nach Durchführung der Maßnahme "Bestätigung nach Durchführung"
  • unabhängige Energieberatung (Sanierungskonzept) zuvor machen lassen bei der Verbraucherzentrale oder eine "Vor-Ort-Beratung" der BAFA
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • technische Mindestanforderungen müssen eingehalten werden

Förderhöhe

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

KfW-Effizienzhaus
KfW-Effizienzhaus Tilgungszuschuss [%] Tilgungszuschuss [€/WE]
KfW - 55 27,5 % 27.500 €/WE
KfW - 70 22,5 % 22.500 €/WE
KfW - 85 17,5 % 17.500 €/WE
KfW - 100 15,0 % 15.000 €/WE
KfW - 115 12,5 % 12.500 €/WE
KfW - Denkmal 12,5 % 12.500 €/WE

Der max. Förderbetrag liegt bei 100.000 €/Wohneinheit.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • max. Förderbetrag: 50.000 €/Wohneinheit
  • Tilgungszuschuss: 7,5 % bis zu 3.750 €/Wohneinheit

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Förderbetrag max.: 50.000 Euro pro Wohneinheit (einschließlich der Durchführung von Einzelmaßnahmen)
  • Tilgungszuschusshöhe: 15 %, max. 15.000 €/Wohneinheit (auch für Energieeffizienzmaßnahme!)

Für Fördergegenstände A und B gilt:

Kredit-Konditionen
KfW Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgunsfreie
Anlaufjahre
Zinsbindung Effektivzins
    [Jahre] [Jahre] [Jahre] [%eff/a]
151 / 152 10 / 2 / 10 10 1-2 10 0,75 %
151 / 152 10 / 10 / 10 10 10 10 0,75 %
151 / 152 20 / 3 / 10 20 1-3 10 0,75 %
151 / 152 30 / 5 / 10 30 1-5 10 0,75 %
  • Kreditbetrag: 100 % der föderfähigen Investitionskosten (einschl. Nebenkosten)
  • Kreditlaufzeit mind. 4 Jahre, bis 10 Jahre (Tilgung zum Laufzeitende) oder 20 bzw. 30 Jahre
  • Zinssatz ab 0,75 % eff. (fest für die ersten 10 Jahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages
  • Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt (Bagatellgrenze)
  • Tilgung:
    Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
    Teilrückzahlungen sind nicht möglich.
    Zum Ende der Zinsbindung ist eine teilweise oder vollständige Kreditrückzahlung ohne Kosten möglich.

Kumulierbarkeit

Maßnahme Kombinationen/Kumulierungsmöglichkeiten von KfW Pr.-Nr. 151/152
  möglich nicht möglich
Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien Sanierung zum KfW-Effizienzhaus BAFA - erneuerbare Energien im Wärmemarkt
kombinierte Brennwert-Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer und fossiler Energieträger Einzelmaßnahme: Heizung und Solarthermieanlage kein Zuschuss BAFA-Förderung für EE-Anteil
KfW Pr.-Nr. 431 (Baubegleitung bei Zusage 151/152) KfW Pr.-Nr. 430 (Modernisierung Zuschuss)
KfW Pr.-Nr. 167 (Ergänzungskredit) mit BAFA Förderung KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Speicher
KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Premium
  Stromerzeugungsanlagen mit EEG-Vergütung
  steuerliche Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG
Handwerkerleistungen

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 151/152
http://www.kfw.de/151 

Merkblatt:  KfW 151/152

http://bit.ly/2JatllL

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2Jf54LK

Anlage zum Merkblatt - Liste förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2J9Sygq

Anlage zum Merkblatt - Liste technische FAQ

http://bit.ly/2w7owoA

Konditionen

http://bit.ly/2w7CW8j

Energieeffizienz-Experten

http://bit.ly/2wnqtNV

Energieberatung Verbraucherzentrale
https://www.verbraucherzentrale.de/energie

Informationen zu Denkmal

http://bit.ly/2w7KSGk

KfW: Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren (Pr.-Nr. 276, 277, 278)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

  • energetische Sanierung von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden zur Erreichung der KfW Standards KfW-Effizienzhaus 70, 100 und Denkmal
  • Umsetzung von Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz
    • Dämmung von Wänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen
    • Erneuerung und Aufbereitung von Fenstern, Vorhangfassaden, Außentüren, Toren und Ladestellen
    • Maßnahmen zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes
    • Einbau, Austausch oder Optimierung raumluft- und klimatechnischer Anlagen inkl. Wärme-/Kälterückgewinnung und Abwärmenutzung
    • Erneuerung / Optimierung der Wärme- und Kälteerzeugung, -verteilung und -speicherung, Kraft-Wärme- bzw. Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen
    • Austausch / Optimierung der Beleuchtung
    • Einbau / Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie der Gebäudeautomation
  • Errichtung energieeffizienter gewerblich genutzer Gebäude entsprechend der Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 70
  • sonstige Maßnahmen, die zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme der im Programm geförderten Maßnahmen erforderlich sind
    • Nebenarbeiten
    • notwendige Planungskosten
    • Maßnahmen zur Einregulierung der geförderten Anlage
    • Aufwendungen für Energiemanagementsysteme

Die Förderung kommt nicht in Frage für:

  • Vermietung und Verpachtung zur wohnwirtschaftlichen, gemeinnützigen oder kommunalen Nutzung sowie zur Nutzung in der landwirtschaftlichen Primärproduktion
  • Treuhandkonstruktionen
  • Sogenannte In-Sich-Geschäfte, wie zum Beispiel der Erwerb aus dem Eigentum des Ehegatten

Förderhöhe

  • es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert
  • der Kreditbetrag beträg in der Regel bis zu 25 Mio. € (höhere Kredite möglich bei besonderer Förderungswürdigkeit)
  • mögliche Laufzeitvarianten:
    • bis zu 5 Jahre, höchstens 1 tilgungsfreies Anlaufjahr (5/1)
    • bis zu 10 Jahre, höchstens 2 tilgungsfreie Anlaufjahre (10/2)
    • bis zu 20 Jahre, höchstens 3 tilgungsfreie Anlaufjahre (20/3)
  • Den individuellen Zinssatz ermittelt die Bank anhand der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Qualität der Sicherheiten.

Tilgungszuschüsse:
bei Sanierung

Maßnahme / Standard Prozentsatz des Zusagebetrages Höchstbetrag pro m2 Nettogrundfläche
KfW-Effizienzhaus 70 17,5 % max. 175 € / m2
KfW-Effizienzhaus 100 10,0 % max. 100 € / m2
KfW-Effizienzhaus Denkmal 7,5 % max. 75 € / m2
Einzelmaßnahmen 5,0 % max. 50 € / m2

bei Neubau

Standard Prozentsatz des Zusagebetrages Höchstbetrag pro m2 Nettogrundfläche
KfW-Effizienzhaus 55 5,0 % max. 50 € / m2
KfW-Effizienzhaus 70 es wird ein Förderkredit ohne Tilgungszuschuss angeboten

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich.

Für Einzelmaßnahmen ist die gleichzeitige Inanspruchnahme eines KfW-Kredits und eines Zuschusses des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für dieselbe Maßnahme nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de
Infocenter • Tel.: 0800 5399001 (kostenfrei)

Programminformationen - KfW 276
www.kfw.de/276

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse (Pr.-Nr. 292, 293)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • gefördert werden Investitionsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung von mindestens 10 % (Einstiegsstandard) bzw. 30 % (Premiumstandard) erzielen
  • mögliche Anwendungsbereiche sind u.a.:
    • Maschinen / Anlagen / Prozesstechnik
    • Druckluft / Vakuum / Absaugtechnik
    • Elektrische Antriebe / Pumpen
    • Prozesskälte und Prozesswärme
    • Wärmerückgewinnung / Abwärmenutzung (für Produktionsprozesse)
    • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik
    • Informations- und Kommunikationstechnik
    • KWK-Anlagen (eingeschränkt da Kummulierungsverbot mit dem EEG: demnach können KWK-Anlagen die eine Förderung nach dem EEG erhalten, nur mit einem beihilfefreien Zinssatz oberhalb des EU-Refenzzinssatzes gefördert werden)
  • zudem könnnen in Verbindung mit einer förderungswürdigen betrieblichen Energieeinsparinvestition Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie für Energiemanagementsysteme gefördert werden
  • förderfähige Investitionen sind:
    • Errichtungsinvestitionen
    • Erweiterungsinvestitionen
    • Investitionen zur Diversifizierung der Prodution in zuvor nicht hergestellte Produkte
    • Investitionen zur grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsprozesses (dies umfasst auch die Umstrukturierung von Dienstleistungsabläufen)
  • gemessen werden die Einsparungen bei Modernisierungsinvestitionen am Durchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre und bei Neuinvestitionen gegenüber dem Branchendurchschnitt
  • die Ermittlung der Einsparung erfolgt durch das Unternehmen selbst oder durch einen Energieberater und kann gemäß Herstellernachweisen oder Produktdatenblättern erfolgen
  • die Einsparungen sind durch das Formular "Bestätigung zum Kreditantrag KfW-Energieeffizienzprogramm" zu quantifizieren und zu bestätigen

Förderhöhe

  • bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten werden gefördert
  • der Kredithöchstbetrag beträgt in der Regel bis zu 25 Mio. € je Vorhaben (bei besonderer Förderungswürdigkeit des Vorhabens kann dieser Betrag überschritten werden)
  • mögliche Laufzeitvarianten:
    • bis zu 5 Jahre, höchstens 1 tilgungsfreies Anlaufjahr (5/1)
    • bis zu 10 Jahre, höchstens 2 tilgungsfreie Anlaufjahre (10/2)
    • bis zu 20 Jahre, höchstens 3 tilgungsfreie Anlaufjahre (20/3) (nur bei Investitionsvorhaben deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als 10 Jahre beträgt)
  • tagesaktuelle, kundenindividuelle Zinssätze werden für maximal 10 Jahre Kreditlaufzeit festgeschrieben
  • die aktuellen Zinssätze sind auf der Website der KfW zu finden

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Krediten ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich. Die Kombination mit Zuschüssen (Investitions- und Tilgungszuschüssen) ist nicht möglich.
Es gelten die "De-Minimis-Verordnung" bzw. die AGVO.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de
Infocenter • Tel.: 0800 5399002 (kostenfrei) • Fax: 069 7431-9500

Programminformationen:
www.kfw.de/292 oder www.kfw.de/293

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Formular "Bestätigung zum Kreditantrag KfW-Energieeffizienzprogramm"

http://bit.ly/2w7IFuE

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Biogasleitungen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung von Biogasleitungen für nicht zu Biomethan aufbereitetes Biogas
  • Leitungslänge: min. 300 m Luftlinie
  • Biogas wird zur Aufbereitung in Erdgasqualität genutzt, einer KWK-Nutzung (EEG ab 2012) zugeführt oder einer Nutzung als Kraftstoff zugeführt
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

  • Kreditbetrag max. 25 Mio. pro Vorhaben, bis zu 100 % der förderfähigen Nettiinvestitionskosten
  • Tilgungszuschuss: bis zu 30 % der förderfähigen Nettoinvestionskosten für förderfähige Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • möglich: Kommbination nur mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen"
  • nicht möglich: Kombination mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich.
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Holzheizungen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung automatisch beschickter Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse
  • Installierte Nennwärmeleistung: min. 100 kW
  • die im Antrag auf Tilgungszuschuss genannten Emissionswerte werden eingehalten
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
  • keine Förderung von Anlagen:
    • die überwiegend der Verfeuerung von Abfallstoffen aus der gewerblichen Be- und Verarbeitung von Holz dienen
    • für die die BImSchV Anwendung findet
    • zur Beseitigung von Abfällen, die vor der Ablagerung behandelt werden
    • Zentralheizungsanlagen, die unter Naturzugbedingungen arbeiten

Förderhöhe

  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten (einschließlich Nebenkosten), max. Kreditbetrag: 10.000.000 €
  • Tilgungszuschüsse bis max. 100.000 € je Anlage:
    • Grundförderung: 20 €/kW Nennleistung (max. 50.000 € je Einzelanlage)
    • Bonusförderung für niedrige Staubemmisionen (max. 15 mg/m³): 20 €/kW Nennleistung
    • Bonusförderung für Pufferspeicher (min. 30 l/kW Nennleistung): 10 €/kW Nennleistung
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10%
  • Kreditlaufzeiten 5 - 20 Jahre; 1-3 tilgungsfreie Anlaufjahre (je nach Kreditlaufzeit)
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Sondertilgung des gesamt ausstehenden Kreditbetrags gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich (keine Teilrückzahlung)

Kumulierbarkeit

  • Grund- und Bonusförderung sind kumulierbar
  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Fündigkeitsrisiko Tiefengeothermie" und "Energieeffizient Bauen")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - KWK-Biomasseanlagen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung automatisch beschickter Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse
  • installierte Nennwärmeleistung: mehr als 100 kW, max. 2 MW
  • im Antrag auf Tilgungszuschuss genannte Emissionswerte müssen eingehalten werden
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
  • keine Förderung von Anlagen:
    • die überwiegend der Verfeuerung von Abfallstoffen aus der gewerblichen Be- und Verarbeitung von Holz dienen
    • für die die BImSchV anwendung findet
    • zur Beseitigung von Abfällen, die vor der Ablagerung behandelt werden
    • Zentralheizungsanlagen, die unter Naturzugbedingungen arbeiten

Förderhöhe

  • Darlehen bis max. 10 Mio € und bis zu 100 % der Nettoinvestitionskosten
  • Tilgungszuschuss: 40 €/kW
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Fündigkeitsrisiko Tiefengeothermie" und "Energieeffizient Bauen")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Solarthermie (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung von Solarkollektoranlagen ab 40 m² Kollektorfläche
    • zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung in Gebäuden mit mehr als drei Wohneinheiten oder in Nichtwohngebäuden mit mindestens 500 m² Nutzfläche
    • zur Bereitstellung von Prozesswärme
    • zur solaren Kälteerzeugung
    • überwiegender Bereitstellung von Wärme für Wärmenetz
  • Errichtung und Erweiterung von Wärmespeichern ab 10 m3
  • keine Förderung von Schwimmbadabsorbern
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

  • Tilgungszuschuss bei größenabhängiger Förderung:
    • max. 30 % bei Nutzung für Warmwasserbereitung, Raumheizung, solare Kälteerzeugung und Zuführung in ein Wärmenetz
    • max. 40 % bei Einspeisung des überwiegenden Teils der Wärme in Wärmenetz mit min. vier Abnehmern
    • max. 50 % bei Nutzung für Prozesswärmebereitstellung
  • Tilgungszuschuss bei ertragsabhängiger Förderung: der gemäß Datenblatt 2 der Solar-Keymark Programmregeln ausgewiesene jährliche Kollektorwärmeertrag wird mit der Anzahl der installierten Solarthermiemodule und 0,45 € multipliziert
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit bis zu 20 Jahre; 1 bis 3 Tilgungsfreijahre je nach Laufzeit, Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Energieeffizient Bauen")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard"
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmenetze (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung von Wärmenetzen (inkl. Hausübergabestationen), wenn Wärme zu folgenden Mindestanteilen aus folgenden Quellen stammt:
    1. zu mindestens 20 % aus Solarwärme, sofern ansonsten fast ausschließlich Wärme aus hocheffizienten KWK-Anlagen, aus Wärmepumpen oder aus industrieller oder gewerblicher Abwärme genutzt wird
    2. zu mindestens 50 % bei Wärmenetzen zur überwiegenden Versorgung von Neubauten 60 %, mit Wärme aus erneuerbaren Energien
    3. zu mindestens 50 %, bei Wärmenetzen zur überwiegenden Versorgung von Neubauten 60 %, aus Wärmepumpen
    4. zu mindestens 50 %, bei Wärmenetzen zur überwiegenden Versorgung von Neubauten 60 %, aus Anlagen zur Nutzung von Abwärme
    5. zu mindestens 50 %, bei Wärmenetzen zur überwiegenden Versorgung von Neubauten 60 %, einer Kombination der unter 1. bis 4. genannten Maßnahmen und ansonsten fast ausschließlich aus hocheffizienter KWK.
    • das Wärmenetz hat einen gemittelten Wärmeabsatz von 500 kWh pro Jahr und Meter Trasse
  • Innovationsförderung für Errichtung und Erweiterung großer Wärmespeicher mit mehr als 10 m³
    • sofern überwiegend aus erneuerbaren Energien gespeist
    • sofern die im Antrag auf Tilgungszuschuss aufgeführten Qualitätskriterien eingehalten werden
    • Wärmespeicher für Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht förderfähig
  • Wärmenetze und Speicher, die nach KWKG gefördert werden können, sind nicht förderfähig
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
  • Anlagen sind mindestens 7 Jahre zweckentsprechend zu betreiben

Förderhöhe

  • Darlehen bis zu 100 % der Investition, max. 25 Mio. Kreditbetrag € pro Vorhaben
  • Tilgungszuschuss Wärmenetze:
    • 60 € je Meter Trassenlänge, max. 1 Mio. € bzw. 1,5 Mio. € sofern Wärme aus Tiefengeothermie in das Wärmenetz eingespeist wird
    • Hausübergabestationen von Bestandsgebäuden mit jeweils bis zu 1.800 € gefördert werden, wenn Investitionen vom Investor und Betreiber des Wärmenetzes durchgeführt werden und kein kommunaler Anschlusszwang besteht
  • Tilgungszuschuss große Wärmespeicher:
    • 250 € je m³ Speichervolumen, max. 1 Mio. € für förderfähige große Wärmespeicher mit mehr als 10 m³ Wasservolumen
    • Beschränkung auf 30 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen, erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %
  • Tiefengeothermie: max. 80 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten werden finanziert
  • Laufzeitvarianten 5, 10 und 20 Jahre bei 1-3 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Zinssatz festgeschrieben bis zu 10 Jahren

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • möglich: Kombination nur mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen"
  • nicht möglich: Kombination mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmenetze (Pr.-Nr. 272, 282)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Anlagen zur Erschließung und Nutzung der hydro- und petrothermalen Tiefengeothermie zur:
    • thermischen Nutzung
    • Stromerzeugung oder kombinierten Wärme-Stromerzeugung (KWK)
  • ab 400 m Bohrtiefe
  • Temperatur des Thermafluids muss mind. 20° C betragen
  • Anlagen sind mind. 7 Jahre zweckentsprechend zu betreiben
  • rein Strom geführte Tiefengeothermievorhaben werden nicht finanziert
  • der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen 

Förderhöhe

  • Kreditbetrag: max. 80 % der Nettoinvestitionskosten, max. 25 Mio. € Kreditbetrag pro Vorhaben
  • Kreditlaufzeiten: 5, 10 oder 20 Jahre; max. 1  bis 3 tilgungsfreie Anlaufjahre (je nach Laufzeit)
  • Festzinssatz für bis zu 10 Jahre
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen, erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10 %

A. Anlagenförderung:

  Vorhaben für ausschließliche Wärmeerzeugung Vorhaben für kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung
Tilgungszuschuss 200 € je kW Nennwärmeleistung                                             

(1-(Pel / Qth)) * 200 € je kW Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung ist hierbei die geothermische Leistung der realisierten Wärmebereitstellung ohne Spitzenlast. Die Bemessung der Förderung berücksichtigt, dass ein Teil der geothermischen Energie zur Stromerzeugung genutzt wird und daraus Erlöse erzielt werden. Die Förderung ist daher entsprechend dem Verhältnis der installierten elektrischen Bruttoleistung (Pel in kWel) und der Nennwärmeleistung  (Qth in kWth) reduziert.

Max. Zuschuss 2 Mio. € je Einzelanlage                                                   1 Mio € je Einzelanlage
Voraussetzungen -

Förderung für obertägige Anlage (Heizkraftwerk) wenn:

  • Nennwärmeleistung Qth min. 4.000 kWth
  • Betrag der elektrischen Bruttoleistung Pel in kWel < Betrag der abnahmeseitigen Wärmeanschlussleistung Qth in kWth

B. Bohrkostenförderung:

  Bohrtiefe Vorhaben für ausschließliche Wärmeerzeugung Vorhaben für kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung
Zuschuss 400 - 1.000 Meter unter Geländeoberkante 375 € je Meter vertikale Tiefe (nicht Bohrstrecke) 375 € je Meter vertikale Tiefe (nicht Bohrstrecke)
1.000 - 2.500 Meter unter Geländeoberkante 500 € je Meter vertikale Tiefe 500 € je Meter vertikale Tiefe
> 2.500 Meter unter Geländeoberkante bis Endtiefe 750 € je Meter vertikale Tiefe keine Förderung
Max. Zuschuss 2,5 Mio € je Bohrung, maximal 4 Bohrungen je Projekt (Förderhöchstbetrag: 10 Mio. €) 975.000 € je Bohrung, maximal 4 Bohrungen je Projekt (Förderhöchstbetrag: 3.9 Mio. €)

Keine Förderung von Erkundungsbohrungen.

C. Mehraufwendungen:

  • Förderung von nachgewiesenen Mehrkosten aufgrund von technischen (z. B. Ausfall der übertägigen oder untertägigen Komponenten) oder geologisch-technischen (z. B. Instabilität in der Bohrlochwand, Beschädigung des Bohrlochs) Ursachen
  • Ermittlung der förderfähigen Mehraufwendungen durch KfW
  • Tilgungszuschuss: max. 50 % des nachgewiesenen Mehraufwands je Bohrung; jedoch höchstens 50 % der ursprünglichen Plankosten
  • maximale Zuschusshöhe: 1,25 Mio. € je Bohrung, 5,0 Mio € je Vorhaben

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Fündigkeitsrisiko Tiefengeothermie")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • der Anteil aller öffentlichen Mittel darf maximal 80 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten betragen
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 272 oder 282
www.kfw.de/272 oder www.kfw.de/282

Aktuelle Zinssätze KfW  

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmenetze (Pr.-Nr. 294)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Investitionen in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme. Hierzu zählen:

  • Innerbetriebliche Vermeidung und Nutzung von Abwärme, z. B.:
    • Prozessoptimierung,
    • Umstellung von Produktionsverfahren auf energieeffiziente Technologien zur Vermeidung bzw. Nutzung von Abwärme,
    • Dämmung / Isolierung von Anlagen, Rohrleitungen und Armaturen,
    • Rückführung von Abwärme in den Produktionsprozess,
    • Vorwärmung von anderen Medien,
    • Verwendung für Heizung außerhalb des Gebäudes, in dem die Wärme anfällt,
    • Stromeffizienzmaßnahmen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Abwärmemaßnahme
  • außerbetriebliche Nutzung von Abwärme
  • Auskopplung der Abwärme, Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme an Dritte (bei Einspeisung der Wärme in Wärmenetze werden die Verbindungsleitungen bis zum Anschlusspunkt an die Wärmenetze gefördert)
  • Verstromung von Abwärme, z. B. Organic Rankine Cycle (ORC)-Technologie
  • Abwärmekonzept sowie Umsetzungsbegleitung und Controlling
  • Aufwendungen für die Erstellung des Abwärmekonzepts einschließlich Umsetzungsbegleitung und Controlling durch externe Sachverständige

Antragsberechtigt sind:

  • in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
  • Unternehmen, an denen Kommunen beteiligt sind
  • antragsberechtigte Unternehmen, die Contracting-Dienstleistungen anbieten und im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig sind
  • freiberuflich Tätige

Förderhöhe

  • 100 % der förderfähigen Investitionskosten
  • die Kredithöhe beträgt in der Regel bis zu 25 Mio Euro. Die Laufzeit ist je nach Antrag 5, 10 oder 20 Jahre.
  • der Tilgunszuschuss beträgt in der Regel 30 % der förderfähigen Investitionskostgen bei einer Förderung nach der De-minis-Verordnung. Für den Verwendungszweck außerbetriebliche Nutzung von Abwärme beträgt der Tilungszuschuss 40 %.
  • KMU erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 % auf die förderfähigen Investitionskosten.

Kumulierbarkeit

  • Es gelten die De-Minimis-Regelungen.
  • Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer für dieselbe Maßnahme ist nicht zulässig.
  • Die Inanspruchnahme einer Energieberatung nach der Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand ist möglich, sofern in den letzten zwei Jahren kein Abwärmekonzept gefördert wurde. Eine Doppelförderung des Abwärmekonzepts ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 294:

http://bit.ly/2w7oSvt

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmepumpen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung von großen effizienten Wärmepumpen mit mehr als 100 kW Nennwärmeleistung für:
    • kombinierte Warmwasserbereitung und Bereitstellung des Heizwärmebedarfs von Gebäuden
    • Bereitstellung des Heizwärmebedarfs von Nichtwohngebäuden
    • Bereitstellung von Raumwärme oder von Wärme für Wärmenetze
    • Bereitstellung von Prozesswärme
  • zusätzliche Förderung für Errichtung und Erweiterung einer im Zusammenhang mit einer förderfähigen Wärmepumpe errichteten Erdsonde
  • keine Förderung von Luft-/Wasser-Wärmepumpen
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

  • Darlehen bis zu 10 Mio. € pro Vorhaben
  • Tilgungszuschuss je Einzelanlage: 80 €/kW Wärmeleistung (mind. 10.000 €; max. 50.000 €)
  • Tilgunszuschuss für förderfähige Erdsonde:
    • bis 400 Meter: 4 € je Meter
    • ab 400 Meter: 6 € je Meter
  • Unternehmen, die die KMU-Kriterien erfüllen erhalten einen Bonus zum Tilgungszuschuss in Höhe von 10%
  • Kreditlaufzeit: 5, 10 oder 20 Jahre - 1 bis 3 Tilgungsfreijahre
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

  • nicht kombinierbar mit der Förderung nach dem KWKG oder EEG
  • nicht kombinierbar mit anderen KfW- oder ERP-Programmen (Ausnahme: "Fündigkeitsrisiko Tiefengeothermie" und "Energieeffizient Bauen")
  • nicht kombinierbar mit dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung)
  • Kombination mit anderen nicht genannten Fördermitteln möglich, solange die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt und die zulässige Beihilfegrenze eingehalten wird
  • parallele Beantragung von ERP- und KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen möglich

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Speicher (Pr.-Nr. 275)

Fördergegenstand und -bedingungen

Mit dem Darlehen werden neue Batteriespeichersysteme (BSS) und Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) gefördert.
Der Tilgungszuschuss kommt nur für das BSS in Betracht. Das betrifft eine komplette Neuinstallationen (PV + BSS), aber auch eine Nachrüstungen eines BSS's zu einer bestehenden PV-Anlagen, wenn die PV-Anlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb ging; (Nachrüstung = Zeitspanne min. 6 Monate zwischen Inbetriebnahme PV-Anlage und BSS).

  • max. 1 BSS pro PV-Anlage förderwürdig
  • Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Anforderungen an die PV-Anlage:

  • PV-Anlagengröße: max. 30 kWP
  • PV-Abgabeleistung am Netzanschlusspunkt: max. 50 % der installierten Leistung der PV-Anlage
  • Leistungsbegrenzungsdauer gilt min. 20 Jahre

Anforderungen an das BSS:

  • BSS muss mind. 5 Jahre betrieben werden
  • Keine Eigenbausysteme, Prototypen sowie gebrauchte Systeme

Förderhöhe

  • Darlehen kann für PV-Anlage in Kombination mit BSS beantragt werden
  • Darlehen/Tilgungszuschuss kann für BSS beantragt werden bei:
    PV-Neuanlagen und PV-Anlagen-Nachrüstung (Inbetriebnahme: nach 31.12.2012)
  • Tilgungszuschuss (BMWI-Mittel) wird nur für BSS gewährt:
    Tilgungszuschuss: 16 % - Antragszeitraum ab 01.07.2017 bis 30.09.2017
    Tilgungszuschuss: 13 % - Antragszeitraum ab 01.10.2017 bis 31.12.2017
    Tilgungszuschuss: 10 % - Antragszeitraum ab 01.01.2018 bis 31.12.2018 (Programmende)
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten;
  • Auszahlung: 100 %
  • Kreditlaufzeiten: 5, 10 oder 20 Jahre; Tilgungsfreijahre: 1 bis 3 Jahre (je nach Laufzeit)
  • Zinssatz: bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Für dasselbe Vorhaben ist eine Kombination mit anderen KfW- oder ERP-Programmen aber NICHT möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 275
www.kfw.de/275 (inkl. Handreichung zur Ermittlung des Tilgungszuschuss unter "Formulare & Downloads")

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

  • Stromerzeugungsanlagen die die Anforderungen des EEG erfüllen:
    • PV-Anlagen
    • Windenergieanlagen und Repowering-Maßnahmen
    • Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen auf Basis fester Biomasse
    • Erzeugung und Nutzung von Biogas (inkl. Aufbereitung und Leitungen)
    • Geothermische Stromerzeugungs- und KWK-Anlagen
    • Wasserkraftanlagen
    • Investitionen der Betreiber von Erneuerbare Energien-Anlagen in objektnahe Nieder- und Mittelspannungsnetze, die den Transportnetzen vorgelagert sind
    • Batteriespeicher für EE-Anlagen
  • Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien
    • Solarthermieanlagen
    • Anlagen auf Basis fester Biomasse bis max. 2 MW
  • Wärme-/Kältenetze und Wärme-/Kältespeicher, die aus Erneuerbaren Energien gespeist werden
  • Maßnahmen zur Systemintegration der Erneuerbaren Energien (z. B. durch Flexibilisierung von Stromangebot und -nachfrage, zur Digitalisierung der Energiewende)
    • Stromspeicher (lang- und kurzfristig, auch Power-to-X)
    • technische Anpassung an EE-Anlagen zwecks flexiblerer und bedarfsgerechterer Stromerzeugung
    • Überbetriebliches Lastmanagement (Mess-, Regel und Prozesssteuerungstechnik und Einrichtungen zur Speicherung von Zwischen- und Endprodukten)
    • Moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

  • Contracting-Geber erfüllt Antragsberechtigung
  • wirtschaftliches Risiko liegt beim Contracting-Geber, der zugleich Investor und Betreiber der Anlage ist
  • Laufzeit des Contracting-Vertrages entspricht mindestens der Laufzeit des beantragten Kredits

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

  • gefördert werden bis zu 100 % der Investition, max. 50 Mio €
  • Zinssatz bonitätsabhängig (auch bei Privatpersonen)
  • Laufzeit 5, 10, 15 oder 20 Jahre; 1 bis 3 Jahre tilgungsfrei - je nach Laufzeit
  • Sondertilgungen gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich ist, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 270
www.kfw.de/270

Merkblatt Erneuerbare Energien

http://bit.ly/2w7ZR3g

KfW: IKK/IKU - Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung (Pr.-Nr. 201, 202)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Städte, Gemeinden, Landkreise, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände bei Neubau und Erweiterung von

1. Wärme- und Kälteversorgung im Quartier

  • hocheffiziente, strom- oder thermisch geführte Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung auf Basis von Erd- oder Biogas, Einbau von Brennwertkesseln als Spitzenlastkessel
  • strom- oder thermisch geführte Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungssysteme zur Kälte- und Wärmeversorgung
  • Anlagen zur Nutzung industrieller Abwärme
  • dezentrale Wärme- und Kältespeicher
  • Wärme- und Kältenetze, auch Anschlüsse und Übergabestationen

2. Energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier

  • Einbau energieeffizienter Motoren und Pumpen
  • Optimierung der Mess- und Regeltechnik sowie des Energiemanagements der gesamten Ver- bzw. Entsorgungsanlage
  • Errichtung und Umrüstung von Energierückgewinnungssystemen in Gefällestrecken
  • Einbau und/oder Errichtung von Anlagen zur Wärmegewinnung oder -rückgewinnung in öffentlichen Kanalsystemen, zum Beispiel Wärmepumpen und Wärmetauscher
  • Errichtung und Erweiterung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zur Nutzung von Klär- oder Faulgasen sowie zugehörige Komponenten
  • Austausch der Belüfter bei der aeroben Abwasserbehandlung

Für Kommunen: KfW Programm-Nr. 201; Für kommunale Unternehmen: KfW Programm-Nr. 202

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

  • Kassenkredite
  • Umschuldungen bereits abgeschlossener und durchfinanzierter Vorhaben
  • Investitionsvorhaben in Bereichen, in denen Kommunen, Eigenbetriebe oder Gemeindeverbände eine im Widerspruch zum EU-Beihilferecht stehende wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Im Einzelfall prüft die KfW dies im Rahmen der Antragsbearbeitung.

Förderhöhe

  • zinsgünstiges Darlehen bis 100 % der Investitionssumme
  • Laufzeiten 10 bis 30 Jahre
  • Zinsbindungsfrist 10 Jahre
  • Tilgungszuschuss in Höhe von 5,0 % des Zusagebetrages, max. 2,5 Mio. EUR

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich, ausgeschlossen sind einige Förderprogramme des Bundes. 
Der Endbetrag aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen darf die Summe Ihrer Aufwendungen nicht übersteigen.

Weitere Informationen

KfW Niederlassung Berlin, 10865 Berlin

Allgemein zur KfW: www.kfw.de

Programminformationen - KfW 201 oder 202
www.kfw.de/201 oder www.kfw.de/202 

Aktuelle Zinssätze KfW        

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: IKU - Energieeffizient Bauen und Sanieren (Pr.-Nr. 219/220)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig sind Neubau (219) und Sanierung (220) von Nichtwohngebäuden. Im Einzelnen sind dies:

  • Neubau oder Ersterwerb energieeffizienter Nichtwohngebäude mit Standard KfW-Effizienzgebäude 55 oder 70
  • Sanierungen zum KfW-Effizienzgebäude 70 / 100 oder Denkmal
  • Einzelmaßnahmen oder Kominationen von Einzelmaßnahmen wie z. B. Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster/Eingangstüren/Fassaden, Sonnenschutzeinrichtungen, Lüftungsanlagen, Austausch der Beleuchtung, Erneuerung der Heizungsanlage
  • Sonstige Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme der o.g. Maßnahmen wie z. B. Planungskosten, Nebenarbeiten (Ausbau und Entsorgung von Altanlagen), Maßnahmen zur Einregulierung der geförderten Anlage sowie Aufwendungen für Energiemanagementsysteme

Die zu erfüllenden Mindestanforderungen in den einzelnen Gewerken sind in einem eigenen Merkblatt im Detail festgelegt.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund, gemeinnützige Unternehmen und Kirchen sowie Unternehmen und natürliche Personen im Rahmen von Öffentlich-privaten Partnerschaften.
(Hinweis: für Städte, Kommunen und Landkreise, unselbstständige Eigenbetriebe sowie Zweckverbändesteht das KfW Programm 217/218 zur Verfügung.)

Die KfW empfiehlt eine unabhängige Energieberatung und ein energetisches Sanierungskonzept erstellen zu lassen oder eine Neubauberatung in Anspruch zu nehmen. (Z. B. im Rahmen der "Energieberatung für Kommunen und gemeinnützige Organisationen" (BAFA))

Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die Einsparungen von Energie und Kohlendioxid ist von einem Sachverständigen nachweisen.

Förderhöhe

  • Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens
  • 100 % der förderfähigen Investitionskosten können finanziert werden, bis zu 25 Mio. € pro Vorhaben
  • Tilgungszuschuss zwischen 17,5 % und 5,0 % bzw. max. 175 und 50 €/m² möglich, abhängig von dem erreichten energetischen Standard
    ​(kein Tilgungszuschuss für Neubau im KfW-Effizienzgebäude 70-Standard)

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Ausnahme Heizungserneuerung als Einzelmaßnahme: Eine Kumulierung mit einem Zuschusses des BAFA oder eines Kredites im KfW-Programm "Erneuerbare Energien" für dieselbe Heizungskomponente ist nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 219 oder 220
www.kfw.de/219 oder www.kfw.de/220

Aktuelle Zinssätze

http://bit.ly/2w7Bkey

Merkblatt zu KfW-Programm 219/220

http://bit.ly/2vcIe27

KfW: Offshore-Windenergie (Pr.-Nr. 273)

Fördergegenstand und -bedingungen

Langfristige Finanzierung von Großprojekten im Bereich der Offshore-Windenergie, antragsberechtigt sind Projektgesellschaften.
Mit diesem Kreditprogramm werden max. 10 Offshore-Windparks finanziert. Es stehen 3 Finanzierungsvarianten zur Verfügung:

  • Variante A: Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien
  • Variante B: Finanzierungspaket aus bankdurchgeleitetem Kredit und Direktkredit
  • Variante C: Direktkredit als Kostenüberschreitungsrahmen (cost overrun facility)

In Variante A und B rufen Sie Ihren Kredit innerhalb von 2,5 Jahren ab, in Variante C bei Auftreten unvorhergesehener Mehrkosten.

Förderhöhe

Variante A: Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien

  • maximaler Kreditbetrag: 400 Mio €
  • Beteiligung mindestens einer Geschäftsbank
  • Finanzierungsanteil der KfW beträgt maximal 50 %
  • Geschäftsbank führt das Konsortium

Variante B: Finanzierungspaket aus bankdurchgeleitetem Kredit und Direktkredit

  • maximaler Kreditbetrag: 700 Mio €
  • Geschäftsbank vergibt bankdurchgeleiteten Kredit
  • Direktkredit darft nicht höher sein als der bankdurchgeleitete Kredit
  • der Anteil des Finanzierungspakets beträgt maximal 70 % des Fremdkapitalbedarfs
  • Geschäftsbank führt das Konsortium

Variante C: Direktkredit als Kostenüberschreitungsrahmen

  • maximaler Kreditbetrag: 100 Mio €
  • kann zusätzlich zu Finanzierungsvarianten A und B in Anspruch genommen werden
  • Beteiligung mindestens einer Geschäftsbank
  • Finanzierungsanteil der KfW beträgt maximal 50 %

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit Mitteln der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie mit Mitteln anderer Banken, die von ausländischen staatlichen Exportversicherungen abgesichert werden, ist möglich. Eine Kombination mit anderen KfW- oder ERP-Fördermitteln ist nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 273
www.kfw.de/273


KfW: Umweltprogramm (Programm-Nr. 240/241)

Fördergegenstand und -bedingungen

Investitionen für Maßnahmen 

  • Ressourceneffizienz / Materialeinsparung
    • Erhöhung der Ressourceneffizienz/Materialeinsparung, zum Beispiel Verringerung des Materialausschusses, Optimierung des Produktionsverfahrens hinsichtlich der Menge des eingesetzten Materials und davon ausgehenden Umweltauswirkungen,
    • Techniken zur Rückgewinnung von Phosphor sowie zur Aufbereitung zu Düngemitteln oder
      für andere Verwendungszwecke; bei der Aufbereitung zu Düngemitteln ist die Düngewirksamkeit nachzuweisen.
  • Luftreinhaltung/Lärmschutz/Klimaschutz: zur Verminderung oder Vermeidung von Luftverschmutzungen einschließlich Geruchsemissionen, Lärm und Erschütterungen, zum Beispiel Neuanschaffung emissionsarmer mobiler Maschinen, wie Baumaschinen, deren Emissionsgrenzwerte besser sind als EU-Stufe V
  • Abfallvermeidung, -behandlung und -verwertung
  • Abwasservermeidung, Abwasserbehandlung und Frischwassereinsparung
  • Umweltfreundlicher Verkehr
    • Anschaffung von gewerblich genutzten Fahrzeugen (PKW, Zweirad, Nutzfahrzeuge inkl. Busse) mit Elektroantrieb sowie Hybridfahrzeugen mit bivalentem Antrieb (Elektro/Benzin bzw. Elektro/Diesel) und Brennstoffzellenfahrzeuge, sofern deren CO2-Emissionen 50 g/km nicht übersteigen oder deren elektrische Reichweite mindestens 40 km beträgt.
    • Anschaffung umweltfreundlicher Schiffe sowie umweltfreundliche Nachrüstung von Schiffen.
    • Anschaffung sowie umweltfreundliche Nachrüstung sonstiger Landtransportmittel (bspw. Schienenverkehr).
    • Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge
    • Betankungsanlagen für Wasserstoff
    • Betankungsanlagen CNG oder LNG für Schiffe
    • Anlagen zur Versorgung von Schiffen während der Liegezeit mit extern erzeugter Energie (z.B. Landstromanlage für Schiffe, LNG-Barge)
  • Sonstige Umweltschutzmaßnahmen
    • zum Boden- und Grundwasserschutz,
    • zur Altlasten- beziehungsweise Flächensanierung (thermisch, chemisch-physikalisch, mikrobiologisch), sofern die Sanierung Voraussetzung für weitere betriebliche Investitionen ist und das Unternehmen für die Beseitigung der Altlast nicht haftet.
    • Deponiesanierung

Förderhöhe

Die Programmzinssätze orientieren sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und der Bonität des Kreditnehmers. Dabei gelten für kleine Unternehmen (KU) besonders vergünstigte Zinssätze.

Kumulierbarkeit

Die Kombination eines Kredites mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

 

Programminformationen - KfW 240 oder 241

http://www.kfw.de/240


Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG): KWK-Anlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Zuschlagsberechtigte KWK-Anlagen (§ 6) sind:

  • Anlagen die bis zum 31. Dezember 2022 in Dauerbetrieb genommen wurden,
  • Anlagen die Strom auf Basis von Abfall, Abwärme, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen gewinnen,
  • hocheffiziente Anlagen,
  • Anlagen die keine bestehende Fernwärmeversorgung aus KWK-Anlagen verdrängen,
  • Anlagen, welche die Anforderungen nach § 9 Absatz 1 des EEG erfüllen, soweit es sich um Anlagen mit einer installierten Leistung im Sinne von § 5 Nummer 22 des EEG von mehr als 100 kW handelt, und
  • eine Zulassung von der zuständigen Stelle gemäß § 5 erteilt wurde.

Weitere Regelungen

  • Netzbetreiber müssen hocheffiziente KWK-Anlagen vorrangig anschließen und den Strom abnehmen (§ 3).
  • Strom aus KWK-Anlagen mit einer Leistung > 100 kW muss direkt vermarktet oder selbst verbraucht werden (§ 4).
  • Strom aus KWK-Anlagen mit einer Leistung < 100 kW, der nicht direkt vermarktet oder selbst verbraucht wird, muss vom Netzbetreiber mit dem üblichen Preis vergütet werden (§ 4). Wird kein üblicher Preis vereinbart gilt der durchschnittliche Baseload-Strom der Strombörse EEX in Leipzig des jeweils vorangegangenen Quartals - zzgl. des Anteils der vermiedenen Netznutzungsentgelte gemäß § 18 Stromnetzentgeltverordnung.
  • zusätzlich erhält der Anlagenbetreiber für den eingespeisten Strom den Preis des durchschnittlichen Baseload-Strom der Strombörse EEX in Leipzig im jeweils vorangegangenen Quartal - zzgl. des Anteils der vermiedenen Netznutzungsentgelte
  • Für KWK-Anlagen mit einer Leistung > 10 MW kann ein Vorbescheid zur Zuschlagsfähigkeit erteilt werden (§ 12).
  • Die Höhe der Zuschlagszahlungen für KWK-Anlagen wird jährlich überprüft und ggf. angepasst. 2017 und 2021 ist eine Evaluierung vorgesehen, (§ 34).
  • Für Zeiträume, in denen der Stundenwert an der Strombörse für Deutschland/Österreich Null oder negativ ist, besteht kein Anspruch auf Zahlung von Zuschlägen. Der während eines solchen Zeitraumes erzeugte KWK-Strom wird nicht auf die Dauer der Zuschlagzahlung angerechnet (§ 35).
  • Übergangsregelungen für Anwendung nach KWKG 2012 sind im § 35 geregelt.

Förderhöhe

Allgemeine Fördersätze

    Einspeisung
ins Netz 3
Objekt-
versorgung 1
Stromkosten-
intensive
Unternehmen
Eigen-
verbrauch
 
elektrische
Leistung
Zuschlag
KWKG 2012
(in ct / kWh)
Zuschlag KWKG 2016
(§ 7)
(in ct / kWh)
Dauer 5
(§ 8 Abs. 1-2)
(in Vbh 6)
bis 50 kW 5,41 2 8,00 4,00 5,41 4,00 60.000
> 50 bis 100 kW 4,00 6,00 3,00 4,00 3,00 30.000
> 100 bis 250 kW 4,00 5,00 2,00 4,00 - 30.000
> 250 kW bis 2 MW 4 2,40 4,40 1,50 2,40 - 30.000
> 2 MW 4 1,80 3,10 1,00 1,80 - 30.000
  1. Nur wenn KWK-Strom an Letztverbraucher in einer Kundenanlage oder in einem geschlossenen Verteilernetz geliefert und hierfür die volle EEG-Umlage gezahlt wird.
  2. Zuschlag wird für die Dauer von 10 Jahren gezahlt
  3. Erhöhung um weitere 0,60 ct./kWh für den Leistungsanteil, der die elektrische KWK-Leistung einer bestehenden KWK-Anlage ersetzt, die Strom auf Basis von Stein- oder Braunkohle gewinnt; die Stilllegung bestehender Anlage binnen 12 Monaten erfolgt und die bestehende Anlage mehrheitlich im Eigentum des selben Unternehmens ist, welche neue Anlage betreibt.
  4. Der Zuschlag für KWK-Strom nach §7 Abs. 1 bis 4 KWK-Gesetz für Anlagen im Anwendungsbereich des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes erhöht sich insgesamt um 0,3 ct/kWh.
  5. gilt für neue KWK-Anlagen
  6. Vbh = Vollbenutzungsstunden

Dauer der Zuschläge für modernisierte KWK-Anlagen (§ 8 Abs.3)

Modernisierte KWK-Anlagen erhalten einen Zuschlag für:

15.000 Vbh, wenn die Modernisierung frühestens fünf Jahre

  • nach der erstmaligen Aufnahme des Dauerbetriebs der Anlage oder
  • nach der Wiederaufnahme des Dauerbetriebs der bereits modernisierten Anlage erfolgt;

für 30.000 Vbh, wenn

  • die Kosten der Modernisierung mindestens 50 Prozent der Kosten einer möglichen Neuerrichtung einer KWK-Anlage mit gleicher Leistung nach dem Stand der Technik betragen und
  • die Modernisierung frühestens zehn Jahre nach der erstmaligen Aufnahme des Dauerbetriebs der Anlage oder nach der Wiederaufnahme des Dauerbetriebs einer bereits modernisierten Anlage erfolgt.

Dauer der Zuschläge für nachgerüstete KWK-Anlagen (§ 8 Abs.4)

Nachgerüstete KWK-Anlagen erhalten einen Zuschlag für

  • 10 000 Vbh, wenn die Kosten der Nachrüstung min. 10 % und weniger als 25 % der Kosten einer möglichen Neuerrichtung einer KWK-Anlage mit gleicher Leistung betragen,
  • 15 000 Vbh, wenn die Kosten der Nachrüstung min. 25 % und weniger als 50 % der Kosten einer möglichen Neuerrichtung einer KWK-Anlage mit gleicher Leistung betragen,
  • 30 000 Vbh, wenn die Kosten der Nachrüstung min. 50 % der Kosten einer möglichen Neuerrichtung einer KWK-Anlage mit gleicher Leistung betragen.

Die nachgerüsteten Anlagen müssen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Zuschläge für bestehende KWK-Anlagen größer 2 MWel (§ 13)

Die Zahlung eines Zuschlages in Höhe von 1,5 ct/kWh für bestehende Anlagen > 2 MWel wird gewährt, wenn:

  • die Anlagen der Lieferung von Strom an Dritte dienen und von ihrer Dimensionierung nicht von vornherein nur auf die Versorgung bestimmter, schon bei der Errichtung der Anlage fest stehender oder bestimmbarer Letztverbraucher ausgelegt sind, sondern grundsätzlich für die Versorgung jedes Letztverbrauchers bestimmt sind,
  • die Anlagen hocheffizient sind,
  • die Anlagen Strom auf Basis von gasförmigen Brennstoffen erzeugen und
  • die Anlagen nicht durch das EEG und ansonsten nicht mehr durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz gefördert werden

Die Zahlung des Zuschlags erfolgt nur vom 1. Januar 2016 und bis zum 31. Dezember 2019 und für max. 16.000 Vbh, wenn in ein Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit Investitionszuschüssen ist nur soweit zulässig, wie die kumulierte Förderung die Differenz zwischen den Gesamtgestehungskosten der Stromerzeugung der KWK-Anlagen und dem Marktpreis nicht überschreitet (§ 7 Abs.6).

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn, Tel.: 06196-9080, www.bafa.de

Informationen des BAFA zu Fördermöglichkeiten für KWK

http://bit.ly/2w7qrJL

Baseload-Strom des vergangenen Quartals (Website der EEX)

http://bit.ly/2whDus6

Broschüren der ASUE

http://bit.ly/2w7riKH

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG): Wärmenetze

Fördergegenstand und -bedingungen

Wärme- und Kältenetze

Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags für den Neu- oder Ausbau von Wärme- und Kältenetzen haben Betreiber wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

  • die Inbetriebnahme des neuen oder ausgebauten Wärmenetzes erfolgt spätestens bis zum 31. Dezember 2022,
  • die Versorgung der Abnehmenden, die an das neue oder ausgebaute Wärmenetz angeschlossen sind,
    erfolgt innerhalb von 36 Monaten ab Inbetriebnahme des neuen oder ausgebauten Wärmenetzes mindestens zu 75 % mit Wärme aus KWK-Anlagen und
  • eine Zulassung für das Wärmenetz gemäß § 20 wurde erteilt

Alternativ genügt ein Wärmemix aus KWK-Wärme und Wärme aus erneuerbaren Energien oder KWK-Wärme und industrieller Abwärme jeweils in Höhe von 50 %, sofern mindestens 25 % KWK-Wärme vorhanden ist.

Dem zuschlagberechtigten Ausbau eines Wärmenetzes gleichgestellt sind:

  • Netzverstärkungsmaßnahmen, die zu einer Erhöhung der transportierbaren Wärmemenge von mindestens 50 % im betreffenden Trassenabschnitt führen,
  • der Zusammenschluss bestehender Wärmenetze,
  • die Anbindung einer KWK-Anlage an ein bestehendes Wärmenetz,
  • der Umbau der bestehenden Wärmenetze für die Umstellung von Heizdampf auf Heizwasser, sofern dies zu einer Erhöhung der transportierbaren Wärmemenge um mindestens 50 % im betreffenden Trassenabschnitt führt.

Ab einer Investitionssumme von mehr  als 5 Mio. Euro wird über die Frage der Zuschlagsberechtigung ein Vorbescheid erteilt.

Die Regelungen für Wärmenetze sind entsprechend auch für Kältenetze anzuwenden.

Wärme- und Kältespeicher

Es werden nur noch Zuschläge für den Neubau von Wärme- und Kältespeichern gezahlt. Betreiber von Wärmespeichern haben gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber einen Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags, wenn

  • die Inbetriebnahme des neuen Wärmespeichers bis zum 31. Dezember 2022 erfolgt,
  • die Wärme des Wärmespeichers überwiegend aus KWK-Anlagen stammt, die an das Netz der allgemeinen Versorgung angeschlossen sind und die in dieses Netz einspeisen können,
  • die mittleren Wärmeverluste entsprechend einer nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik erstellten Berechnung weniger als 15 Watt je Quadratmeter Behälteroberfläche betragen und
  • eine Zulassung gemäß § 24 erteilt wurde.
  • der Wärmespeicher eine Kapazität von mindestens 1 Kubikmeter Wasseräquivalent oder mindestens 0,3 Kubikmetern je Kilowatt der installierten elektrischen KWK-Leistung der KWK-Anlage ausweist.

Industrielle Abwärme, die ohne zusätzlichen Brennstoffeinsatz bereitgestellt wird, sowie Wärme aus erneuerbaren Energien stehen Wärme aus KWK-Anlagen gleich, solange der Anteil der Wärme aus KWK-Anlagen 25 % der erzeugten Wärmemenge nicht unterschreitet.

Dem Neubau gleichgestellt ist die Umrüstung bestehender Behälter mit fabrikneuen Komponenten in einen Wärmespeicher.

Ab einer Investitionssumme von mehr  als 5 Mio. Euro wird über die Frage der Zuschlagsberechtigung ein Vorbescheid erteilt.

Die Regelungen für Wärmespeicher sind entsprechend auch für Kältespeicher anzuwenden.

Förderhöhe

Wärme- und Kältenetze

  • Zuschlag für neu verlegte Leitungen mit einem mittleren Nenndurchmesser bis zu 100 mm: 100 € je laufender Meter der neu verlegten Wärme- oder Kälteleitung, höchstens aber 40 % der ansatzfähigen Investitionskosten
  • Zuschlag für neu verlegte Leitungen mit einem mittleren Nenndurchmesser von mehr als 100 mm: 30 % der ansatzfähigen Investitionskosten des Neu- oder Ausbaus
  • der Zuschlag darf insgesamt 20 Millionen Euro je Projekt nicht überschreiten

Wärme- und Kältespeicher

  • der Zuschlag beträgt 250 Euro je Kubikmeter Wasseräquivalent des Wärmespeichervolumens
  • bei Speichern mit einem Volumen von mehr als 50 Kubikmetern Wasseräquivalent beträgt der Zuschlag jedoch höchstens 30 % der ansatzfähigen Investitionskosten
  • der Zuschlag darf insgesamt 10 Millionen Euro je Projekt nicht überschreiten
  • mehrere unmittelbar miteinander verbundene Wärmespeicher an einem Standort stehen in Bezug auf die Begrenzung des Zuschlags je Projekt einem Wärmespeicher gleich, soweit sie innerhalb von einem Jahr in Betrieb genommen worden sind

Weitere Informationen

Die Zulassung muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn, Tel.: 06196-9080, www.bafa.de beantragt werden.

Programminformationen

http://bit.ly/2w7qrJL

Programminformationen Wärme- und Kältenetze

http://bit.ly/2whKdCF

"Merkblatt Wärme- und Kältenetze" des BAFA

http://bit.ly/2w7BiTY

Programminformationen Wärme- und Kältespeicher

http://bit.ly/2w7rjOL

Landwirtschaftliche Rentenbank: Energie vom Land

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung zu Top Konditionen der Landwirtschafllichen Rentenbank (Nr. 255):

  • Investitionen in die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Bioenergie (z. B. Biogasanlagen, Biomasseheizkraftwerke, Anlagen zur Erzeugung biogener Kraftstoffe oder Nahwärmenetze)
  • Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen von Landwirten oder Unternehmen, die zu mindestens 50% agrarwirtschaftlichen Akteuren gehören
  • Investitionen in Photovoltaikanlagen auf agrarwirtschaftlich oder ehemals agrarwirtschaftlich genutzten Gebäuden
  • Investitionen in tätige Beteiligungen an Unternehmen der Bioenergieproduktion

Förderung zu Basis Konditionen der Landwirtschafllichen Rentenbank (Nr. 256):

  • Windenergieanlagen von Landwirten oder Unternehmen, die zu mindestens 50% agrarwirtschaftlichen Akteuren gehören
  • Bürgerwindparks von Unternehmen, die zu mindestens 50 % von Bürgern und Grundstückseigentümern vor Ort gehalten werden 
  • Windenergieanlagen von Bürgerenergiegesellschaften im Sinne des EEG 2017
  • Windenergieanlagen, die sich zu mindestens 50 % im Besitz ländlicher Kommunen (oder kommunaler Unternehmen) vor Ort befinden
  • Investitionen in tätige Beteiligungen von Landwirten an Unternehmen der Windenergieproduktion
  • Investition in die Speicherung und Vertelung des Stroms aus vorgenannten Erzeugungsanlagen

Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

  • Kreditbetrag: max. 10 Mio. € / Kreditnehmer und Jahr
  • Zinssatz abhängig von Bonität und Besicherung
  • Laufzeit zwischen 4 und 30 Jahren, max. 3 Jahre tilgungsfrei

Kumulierbarkeit

  • mit anderen Fördermitteln kumulierbar, Beihilfegrenzen müssen beachtet werden
  • Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen, die nach dem EEG 2014 oder jünger gefördert werden, können nur zu beihilfefreien Konditionen finnaziert werden

Weitere Informationen

Landwirtschaftliche Rentenbank, Tel: 069 2107-700

Programminformationen

http://bit.ly/2wC5cT4

Richtlinie (pdf):

http://bit.ly/2wChvPa

aktuelle Zinskonditionen

http://bit.ly/2wIo5E4

Pilotprogramm Einsparzähler

Fördergegenstand und -bedingungen

  • gefördert werden Projekte, die Strom, Gas, Wärme oder Kälte bei Dritten einsparen, durch
    • Verhaltens- oder Nutzungsänderungen,
    • geänderte Prozesse und Betriebsabläufe,
    • Wartungsmaßnahmen oder
    • investive Maßnahmen wie zum Beispiel den Austausch von Geräten und Anlagen
  • die antragstellenden Unternehmen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass und in welcher Höhe Energie eingespart wird
  • innerhalb der jeweiligen Pilotvorhaben sollen Energieverbrauchsdaten geräte- oder anlagengruppenscharf erfasst und auf dieser Basis Energieeinsparpotentiale IT-geschützt und individualisiert ermittelt werden
  • der förderfähige Projektzeitraum beträgt bis zu 5 Jahren
  • förderfähig sind Unternehmen, die bei Dritten (Kunden) Energieeinsparungen bewirken
  • die Antragstellung steht im Grundsatz jedem befähigten Unternehmen oder Unternehmenskonsortium offen
  • das Pilotprogramm ist befristet bis 31. Dezember 2018

Nicht gefördert werden Projekte

  • bei denen die Energieeinsparung nicht durch Einsparzähler messbar ist oder nicht für den Kunden veranschaulicht bzw. verständlich gemacht wird;
  • die mit anderen Zuwendunge des Bundes (teil-)finanziert werden.

Förderhöhe

  • Es kann pro Antragsteller bis zu 1 Mio. Euro mit einer Förderintensität von 25 % bis zu 50 % ausgeschüttet werden, zur Hälfte auszahlbar auf Grundlage nachgewiesener Projektkosten sowie zur anderen Hälfte auf Grundlage erwiesenermaßen eingesparter kWh (Kilowattstunde).
  • Projektanträge sind mit einer minimalen Fördersumme von 10.000 € bis zu einer max. Fördersumme von 1 Mio. € zuzügl. einer etwaigen  Förderung für verbesserte Projektvermarktung förderfähig.
  • Die Förderung besteht in der Gewährung eines nicht rückzahlbaren Zuschusses im Wege der Projektförderung als Anteilsfinanzierung zu den förderfähigen Kosten.
  • Förderfähig sind nur Kosten, die sich unmittelbar auf das beantragte Pilotprojekt beziehen, die notwendig und angemessen sind und die durch eine Kostenrechnung nachgewiesen werden können.

Kumulierbarkeit

Die Zuwendung darf mit anderen staatlichen Beihilfen nicht kummuliert werden.

Weitere Informationen

Informationen, Merkblätter und Antragsformulare

http://bit.ly/2w7rklN

Step up - STromEffizienzPotentiale nutzen

Fördergegenstand und -bedingungen

"STEP up!" ist ein grundsätzlich technologie-, sektor- und akteursoffener Wettbewerb. Das bedeutet:

  • solange eine stromsparende Maßnahme die Wettbewerbsbedingungen erfüllt, kann ein Unternehmen sie als Idee einreichen - egal aus welchem Bereich
  • gefördert werden alle Investitionen, die durch den Einsatz von hocheffizienter Technologie den Stromverbrauch senken. Ob eine veraltete Technik erneuert, eine Anlage vorzeitig ersetzt oder um neue Anlagenteile ergänzt wird, spielt keine Rolle, Hauptsache der Stromverbrauch sinkt deutlich.
  • teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen - vom Familienbetrieb bis zum Stadtwerk, vom Energiedienstleister bis zum Industrieunternehmen.
  • die eingereichten Projekte können vor Ort im Unternehmen oder bei Kunden umgesetzt werden
  • der Wettbewerb geht in die sechste Runde (01.09. – 30.11.2018) mit einer „offenen“ (Ideen aus allen Bereichen treten gegeneinander an) und einer „geschlossenen Ausschreibung“ (Ideen zu einem bestimmten Thema, das für jede Ausschreibungsrunde neu festgelegt wird, treten gegeneinander an). In der kommenden vierten Runde adressiert die geschlossene Ausschreibung das Thema „Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in Trocknungs- und Reinigungsprozessen“. Dabei werden erstmals bei STEP up! neben reinen Stromeffizienzmaßnahmen auch investive Projekte gefördert, bei denen zusätzlich wärmeseitige Einsparungen weiterer Energieträger (z. B. Gas, Öl) erzielt werden (Kombi-Projekte Strom-Wärme).
  • es werden grundsätzlich Einzelprojekte (Umsetzung im eigenen Unternehmen) und Sammelprojekte (gebündelte Umsetzung gleichartiger Maßnahmen bei Dritten durch sog. „Projektbündler“) gefördert. 

Förderbedingungen :

  • Strombezogene Amortisationszeit > 3 Jahre
  • Jede geförderte Anlage/Technologie muss mindestens zehn Jahre im Betrieb bleiben
  • Der Kosten-Nutzen-Wert (Quotient aus beantragter Fördersumme in Euro und durch die Maßnahme erwirkter Einsparung in kWh) darf max. 0,10 Euro/kWh betragen.

Antragstellung Einzelprojekte:

  • Darstellung der geplanten Maßnahme im Unternehmen
  • Dokumentation des Stromverbrauchs im IST- und SOLL-Zustand und damit der Stromeinsparung
  • Darstellung der Investitionsmehr- und -nebenkosten.
  • Große Einzelprojekte (>250.000 € Fördersumme): mit den Antragsunterlagen Vorlage eines Nachweises, dass die Berechnung der Stromverbräuche durch eine anerkannte, qualifizierte Person oder Organisation verifiziert worden ist

Antragstellung Sammelprojekte:

  • Darstellung des geplanten Sammelprojekts und der Zielgruppen (Dritte, bei denen die Maßnahmen durchgeführt werden sollen)
  • Dokumentation des Stromverbrauchs im IST- und SOLL-Zustand
  • Auszahlung der Fördermittel erfolgt in einer Gesamtpauschale, die sich aus einer Förderpauschale zur Weiterleitung an die Dritten und einer Overheadpauschale (administrative Kosten des Projektbündlers) zusammensetzt

Förderhöhe

 

Die beantragte Fördersumme kann max. 30 % der Investitionsmehrkosten betragen, die der Einsatz von hocheffizienter Technologie im Vergleich zu einer Standardtechnologie verursacht. Förderfähig sind dabei auch Nebenkosten, die unmittelbar mit der Effizienzmaßnahme zusammenhängen (z. B. Ausführungsplanung, Montage, Installation).

Die Fördersummen müssen

  • für ein Projekt im eigenen Unternehmen zwischen 20.000 und 1.500.000 € (Einzelprojekt)
  • für Projekte bei Dritten zwischen 100.000 und 1.000.000 € (Sammelprojekt) betragen

Für die geschlossene Ausschreibung gelten ggf. abweichende Fördersummengrenzen.

Weitere Informationen

Wettbewerbsinformationen, Richtlinie, Formulare

http://bit.ly/2wijPZ8

Der Antrag wird beim BMWI über "easy-Online - Elektronisches Formularsystem für Anträge, Angebote und Skizzen" gestellt.

http://bit.ly/2w7rkSP