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Förderinformationen

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  • Bund

BAFA - CORONA-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Anträge stellen?

gemäß 6a der Richtlinie (RL)

  • Länder
  • Kommunen
  • Unternehmen*
  • institutioneller Zuwendungsempfänger*
  • Universitäten/ Hochschulen*
  • Träger öffentlicher Einrichtungen*

* Eine Antragsberechtigung besteht, sofern die Finanzierung durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens
50 Prozent durch den Bund, die Länder oder Kommunen erfolgt.

gemäß 6b der Richtlinie (RL)

  • staatlich anerkannte allgemein- und berufsbildene Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft
  • sonstige allgemein- und berufsbildene Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft

gemäß 6c der Richtlinie (RL)

  • Medizinische Einrichtungen
    • Krankenhäuser
    • Einrichtungen zur teilstationären Behandlung sowie Vorsorge- und Rehabilationseinrichtungen
    • Leistungserbringer der vertragsärztlichen Versorgung
    • ambulante ärztliche Leistungserbringer
    • zugelssene Leistungserbringer von Heilmitteln
    • ambulante Rehabilitationseinrichtungen, mit denen Versorgungsverträge abgeschlossen wurden
    • sozialpädiatrische Zentren

gemäß 6d der Richtlinie (RL)

  • voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen
  • Heime

gemäß 6e der Richtlinie (RL)

  • Inklusionsbetriebe
  • Werkstätten
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • medizinische Behandlungszentren
  • Blindenwerkstätten

gemäß 6f der Richtlinie (RL)

  • Tageseinrichtungen
    • z. B. Kitas
  • NICHT:     der Bund

Was wird gefördert?

  • Um- und Aurfrüstung bestehender stationärer RLT-Anlagen
  • für Räume, in denen regelmäßig Personenansammlung stattfinden
  • die RLT-Anlage muss für min. einen Raum einen Regelvolumenstrom von 400 m3 pro Stunde oder mehr aufweisen
  • Maßnahmen müssen dazu dienen, das Infektionsrisiko, durch potenziell virusbeladenen Aerosolen durch unzureichende Lüftung, ingeschlossenen Räumen zu senken.
  • Nur für die Maßnahme neu erworbene Bauteile dürfen verwendet und eingebaut werden.
  • Kombination von Maßnahmen ist möglich.

5.1 Förderfähige Maßnahmen (gem. Richtlinie - RL)

  • Unter Einhaltung der technischen Mindesanforderungen in der Anlage "Technisches Merkblatt" dieser Richtlinie, alle für die nachfolgend genannten Maßnahmen unmittelbar notwendigen Investitionen

5.1.1 Filtermaßnahmen (gem. RL; Nr. 2.1 im Technischem Merkblatt TMB)

  • Filterumbau oder Filterwechsel in vorhandenen Filterstufen von RLT-Anlagen mit Umluftanteil
    • Austausch Feinstaubfilter Klasse F7 gegen:
      • Filter der Klassen ISO ePM1 - Abscheidegrad min. 70 %
    • Aufrüstung durch Einbau von Schwebstofffiltern in vorhandene Filterstufen von RLT-Anlagen mit Umluftanteil:
      • HEPA – H 13 oder
      • HEPA – H 14 
  • Der Erwerb von zwei gleichen zusätzlichen Ersatzfiltersätzen ist förderfähig.

5.1.2 Umbauten der RLT-Anlage (gem. RL; Nr. 2.2 gem. TMB)

  • Maßnahmen zur Umluftvermeidung bzw. – reduzierung
  • Erhöhung des Außen- bzw. Frischluftanteils (Außenluftzufuhr)
  • Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Nutzungsanforderungen an den Raum
    • bei Erhöhung des Außen- bzw. Frischluftanteils muss die Innenraumtemperatur beachtet werden
  • Maßnahmen zu Erhöhung des Frischluftanteils bei bestehenden reinen Zu/Abluftanlagen
    • Erhöhung des Frischluftvolumenstroms von min. 20 % (Bezogen auf Nennvolumenstrom)
    • bei Erhöhung des Außen- bzw. Frischluftanteils muss die Innenraumtemperatur beachtet werden
  • Umbau an der RLT-Anlage durch Zubau infektionsschutzgerechter Filterstufen und/oder durch Zubau einer Anlage zur Umluft-Desinfektion
    • technisches Merkblatt muss beachtet werden (Technisches Merkblatt - 2.2.1)
  • Erweiterung bestehender RLT-Anlagen durch Anbindung einzelner notwendiger Nebenräume, die bisher nicht durch die RLT-Anlage versorgt wurden.
    • notwendigen Nebenräume müssen der Nutzung des von der RLT-Anlage versorgten Hauptraumes dienen
      • unmittelbarer Funktionszusammenhang mit der Nutzungsart des Hauptraumes
        • Zugangsflure
        • WC-Räume
        • Foyers für Theatersäle
        • Umkleidekabinen Sport- oder Schwimmhallen
  • Steuerung und Regelung für den bedarfsgerechten Betrieb der RLT-Anlage
    • insbesondere mit CO2-Sensoren
  • Optimierung der Lüftungsströmung in den von der RLT-Anlage versorgten Räumen
    (Technisches Merkblatt - 2.2.2)
  • Konzepterstellung für infektionsschutzgerechte Lüftung bei umzubauenden RLT-Anlagen
    (Technisches Merkblatt - 2.2.3)

BAFA wird ermächtigt in der Anlage "Technische Merkblatt" andere geeignete förderfähige Maßnahmen festzulegen.

5.2  Förderfähige Begleitmaßnahmen im Zusammenhang mit Nr. 5.1 der RL

  • bauliche Maßnahmen
    • wie z. B. Decken- und Wanddurchbrüche
  • Lüftungskanalstücke ergänzen
  • Reinigungs- und Revisionsöffnungen ergänzen
  • vorhandene Steuerung und Regelung der RLT-Anlage anpassen
  • Motor- und Ventilatorleistung anpassen
  • Anlagen zur Luftentfeuchtung ergänzen
  • thermische Dämmung
    • Vermeidung von Kondensat- und Tauwasserbildung
  • Schalldämpfer
  • Wetterschutzgitter
  • Beratungs- und Planungsleistung
  • Baubegleitung und Bauleitung
  • Ersatz von RLT-Zentral-Anlagen
    • Zusammenhang mit Luftvolumenstromerhöhung (notwendige Begleitmaßnahme)
  • Hygienemanagement gem. 8.2 der RL
  • Erstellung der Nachweise nach Nummer 9. der RL
  • Brandschutzklappen in Lüftungskanälen
  • Abdichtungsmaßnahmen zur Erhöhung der Luftdichtigkeit

BAFA wird ermächtigt in der Anlage "Technische Merkblatt" andere geeignete förderfähige Maßnahmen festzulegen.

5.3  NICHT Gegenstand der Förderung

  • Neuanschaffung kompletter RLT-Anlagen
  • Erweiterung bestehender RLT-Anlagen um nicht infektionsschutzrelevante Komponenten
  • Erweiterung bestehender RLT-Anlagen um noch nicht eingebundene Räume (Ausnahme siehe 5.1.2 )
  • Maßnahmen zur Instandhaltung oder –setzung bestehender RLT-Anlagen
  • instationäre, tragbare mobile RLT-Anlagen
  • Eigenleistungen des Antragstellers
  • Technologien und Produkte, die vom Antragsteller selbst hergestellt werden
  • Umbauten an Gebäuden oder –teilen, sofern sie nicht als förderfähige Begleitmaßnahme in der Anlage "Technisches Merkblatt" genannt sind.

Antragstellung

Anträge können direkt online bei der BAFA mittels dem elektronische Antragsformular gestellt werden.

Förderfähige Maßnahmen dürfen noch nicht begonnen worden sein.
Als Vorhabenbeginn wird der Abschluss zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrag angesehen.
Ausgedrucktes und unterschriebenes PDF-Dokument muss über die BAFA-Uploadseite zurückgesendet werden.

Die BAFA kann bei Bedraf zusätzliche Unterlagen anfordern.

Anträge können bis 31.12.2021 gestellt werden.

Förderhöhe

Förderkonditionen:

  • Zuschussbetrag:     max. 200.000 € pro RLT-Anlage
                                      80 %
    der förderfähigen Ausgaben
  • Bagatellgrenzen:
    • 2.000 €           bei 5.1.1 - Filtermaßnahmen - sowie Maßnahmen zur sowie Maßnahmen
                             zur Umluftvermeidung bzw. -reduzierung  
    • 2.000 €           bei 5.1.2 - Umbau an der RLT-Anlage
                             - Maßnahmen zur Erhöhung des Frischluftanteils
    • 5.000 €           bei 5.1.2 Umbauten an der RLT-Anlage
                             - Alle zuvor nicht genannten Maßnahmen nach 5.1.2
  • Förderzeitraum:       bis 31.12.2021
  • Umsetzungsfrist:     4 Monate nach eingangs des Zuwendungsbescheides bei 5.1.1 und 5.1.2
                                      12 Monate
    nach eingangs des Zuwendungsbescheides bei 5.1.3
                                     
    Die Umsetzungsfrist kann vor Ablauf der Frist auf Antrag verlängert werden.
  • Förderziel:               Um- und Aufrüstung von bis zu 10.000 RLT-Anlagen                              

Kumulierbarkeit

Kumulierung ist an sich NICHT möglich.

Bei Beihilfen nach De-minimis-VO ist eine Kumulierung unter Beachtung der Regeln der genannten VO möglich.

Förderung nach der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 dürfen nur während ihres Geltungszeitraumes gewährt werden.

Weitere Informationen

Richtlinie

https://bit.ly/2TfKfqG

Technisches Merkblatt

https://bit.ly/3dROMJt

Förderantrag:
Corona-gerechte Um- und Aurüstung von RLT-Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten

https://bit.ly/2HjhwPu

BAFA - Upload-Bereich

https://bit.ly/35h6pOY

Bauwerkszuordnungskatalog - nummern                                                      

https://bit.ly/2TeylgU

BAFA: BEG - Anlagen zur Wärmeerzeugung (Hybridheizungen und Austauschprämie Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Gefördert werden:

Gas-Brennwertheizungen, wenn diese bereits weitestgehend auf eine künftige Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind („Renewable Ready“). Die Förderung erfolgt unter der auflösenden Bedingung, dass die Einbindung erneuerbarer Energien zur Umwandlung der Anlage in eine Hybridanlag innerhalb von 2 Jahren nach Inbetriebnahme erfolgt und setzt ferner die Einhaltung der in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen voraus.

Gas-Brennwerttechniken mit einer oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien. Die Anlagenkombination muss die festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen. Dabei muss die thermische Leistung des regenerativen Wärmerzeugers einer Hybrid-Anlage mindestens 25 Prozent der Heizlast des versorgten Gebäudes (Gebäudeheizlast) betragen.

Der Einbau muss zudem mit einer Optimierung des gesamten Heizungsverteilsystems (inklusive Durchführung des hydraulischen Abgleichs) verbunden sein.

Der Austausch einer Öl-Heizungsanlage gegen eine der nachfolgend genannten Heizungsanlagen.

  • Gas-Hybridheizung
  • Biomasseheizung
  • Wärmepumpe
  • EE-Hybridheizung
  • Wärmeübergabestation eines Netzes mit einem Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 25 Prozent oder 55 Prozent.

Die Öl-Heizung darf nicht der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 72 GEG unterliegen.

Nicht gefördert werden:

  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen)
  • gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto).

Die aufgeführten Wärmeerzeuger werden mit folgendem Fördersatz gefördert:

  • Gasbrennwert-Heizungen (Renewable Ready) mit 20 %
  • Gas-Hybridheizungen mit 30 %
  • Austausch einer Öl-Heizungsanlage mit zusätzlich 10 %

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Nichtwohngebäuden sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Millionen Euro.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
Programminformationen:

 

https://bit.ly/2ZwlXMm

Merkblatt:

 

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Anlagen zur Wärmeerzeugung (Hybridheizungen und Austauschprämie Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Gefördert werden:

Gas-Brennwertheizungen, wenn diese bereits weitestgehend auf eine künftige Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind („Renewable Ready“). Die Förderung erfolgt unter der auflösenden Bedingung, dass die Einbindung erneuerbarer Energien zur Umwandlung der Anlage in eine Hybridanlag innerhalb von 2 Jahren nach Inbetriebnahme erfolgt und setzt ferner die Einhaltung der in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen voraus.

Gas-Brennwerttechniken mit einer oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien. Die Anlagenkombination muss die festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen. Dabei muss die thermische Leistung des regenerativen Wärmerzeugers einer Hybrid-Anlage mindestens 25 Prozent der Heizlast des versorgten Gebäudes (Gebäudeheizlast) betragen.

Der Austausch einer Öl-Heizungsanlage gegen eine der nachfolgend genannten Heizungsanlagen.

  • Gas-Hybridheizung
  • Biomasseheizung
  • Wärmepumpe
  • EE-Hybridheizung
  • Wärmeübergabestation eines Netzes mit einem Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 25 Prozent oder 55 Prozent.

Nicht gefördert werden:

  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen)
  • gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto).

Die aufgeführten Wärmeerzeuger werden mit folgendem Fördersatz gefördert:

  • Gasbrennwert-Heizungen (Renewable Ready) mit 20 %
  • Gas-Hybridheizungen mit 30 %
  • Austausch einer Öl-Heizungsanlage mit zusätzlich 10 %

Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Die förderfähigen Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
Programminformationen:
https://bit.ly/3sEAZgw

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Anlagen zur Wärmeerzeugung (Solarthermie Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

 

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Gefördert werden:

Die Errichtung oder Erweiterung von Solarkollektoranlagen zur thermischen Nutzung in bestehenden Wohngebäuden, die überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme bzw. Kälte) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • solare Kälteerzeugung,
  • die Zuführung der Wärme und/oder Kälte in ein Gebäudenetz.

Nicht förderfähig sind Solaranlagen mit Kollektoren ohne transparente Abdeckung auf der Frontseite (z. B. Schwimmbadabsorber).

Große Solarkollektoranlagen mit mindestens 20 m2 Bruttokollektorfläche können alternativ zur Förderung durch Anteilsfinanzierung im Rahmen einer „ertragsabhängigen Förderung“ gefördert werden, wenn die in den technischen Mindestanforderungen gestellten Voraussetzungen erfüllt sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Weitere Informationsquellen".

 

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto).

Für eine Solarkollektoranlage beträgt der Fördersatz 30 Prozent.

Förderfähige Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmensind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Mio. Euro.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
 
Programminformationen:
https://bit.ly/2ZwlXMm

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

Solarthermie-Förderübersicht:

https://bit.ly/2NZEjTz

BAFA: BEG - Anlagen zur Wärmeerzeugung (Solarthermie Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Gefördert werden:

Die Errichtung oder Erweiterung von Solarkollektoranlagen zur thermischen Nutzung in bestehenden Wohngebäuden, die überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme bzw. Kälte) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • solare Kälteerzeugung,
  • die Zuführung der Wärme und/oder Kälte in ein Gebäudenetz.

Nicht förderfähig sind Solaranlagen mit Kollektoren ohne transparente Abdeckung auf der Frontseite (z. B. Schwimmbadabsorber).

Große Solarkollektoranlagen mit mindestens 20 m2 Bruttokollektorfläche können alternativ zur Förderung durch Anteilsfinanzierung im Rahmen einer „ertragsabhängigen Förderung“ gefördert werden, wenn die in den technischen Mindestanforderungen gestellten Voraussetzungen erfüllt sind.

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto).

Für eine Solarkollektoranlage beträgt der Fördersatz 30 Prozent.

Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
 
Programminformationen:
https://bit.ly/3sEAZgw

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Anlagentechnik (Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme- / Kälterückgewinnung
  • Einbau von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Realisierung eines Gebäudeautomatisierungsgrades mindestens der Klasse B nach DIN V 18599-11
  • Kältetechnik zur Raumkühlung
  • Einbau energieeffizienter Beleuchtungssysteme

Nicht gefördert werden:

  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen)
  • gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen

Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE).

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto). Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Millionen Euro.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

 

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800

Programminformationen:

https://bit.ly/2ZvGHDZ

Merkblatt:

 

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Anlagentechnik (Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • Einbau, Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen inklusive Wärme- / Kälterückgewinnung
  • Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung bzw. zur Verbesserung der Netzdienlichkeit der technischen Anlagen des Gebäudes („Efficiency Smart Home“) oder des angeschlossenen (förderfähigen) Gebäudenetzes

Nicht gefördert werden:

  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen)
  • gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen

Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE).

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto). Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800

Programminformationen:

https://bit.ly/3oXQGNz

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller: Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • Dämmung der Gebäudehülle (von Außenwänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen), sowie Erneuerung/Aufbereitung von Vorhangfassaden
  • Austausch von Fenstern, Außentüren und -toren
  • Sommerlicher Wärmeschutz durch Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung

Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE).

Förderhöhe

Das förderfähige Mindesinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto).

Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Förderfähige Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Mio. Euro.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800

Programminformationen:

https://bit.ly/3aAImym

Merkblatt:

 

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller: Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • Dämmung der Gebäudehülle (von Außenwänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen), sowie Erneuerung/Aufbereitung von Vorhangfassaden
  • Austausch von Fenstern, Außentüren und -toren
  • Sommerlicher Wärmeschutz durch Ersatz oder erstmaligen Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung

Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE).

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2000 Euro (Brutto).

Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800

Programminformationen:

https://bit.ly/3o5WVxD

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Fachplanung und Baubegleitung (Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften;
  • freiberuflich Tätige;
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln;
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände;
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen;
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen;
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften.

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Förderbedingungen:

Die Förderung einer energetischen Fachplanung und Baubegleitung kann nur im Zusammenhang mit einer Förderung von folgenden Einzelmaßnahmen im Rahmen dieser Richtlinie beantragt werden:

  • Anlagentechnik (Außer Heizung)
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
  • Heizungsoptimierung

Förderhöhe

Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Förderfähige Kosten  sind gedeckelt auf 5 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 20.000 Euro pro Bewilligung.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
 
Programminformationen:
https://bit.ly/3bmyWpf

Merkblatt:

 

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Fachplanung und Baubegleitung (Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften;
  • freiberuflich Tätige;
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln;
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände;
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen;
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen;
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften.

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Förderbedingungen:

Die Förderung einer energetischen Fachplanung und Baubegleitung kann nur im Zusammenhang mit einer Förderung von folgenden Einzelmaßnahmen im Rahmen dieser Richtlinie beantragt werden:

  • Anlagentechnik (Außer Heizung)
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
  • Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle
  • Heizungsoptimierung

Förderhöhe

Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben sind gedeckelt auf 5.000 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern, und bei Mehrfamilienhäusern mit drei oder mehr Wohneinheiten auf 2.000 Euro pro Wohneinheit, insgesamt auf maximal 20.000 Euro pro Zuwendungsbescheid.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
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Programminformationen:
https://bit.ly/3oWB6l8

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BAFA: BEG - Heizungsoptimierung (Nichtwohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve
  • der Austausch von Heizungspumpen sowie der Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung, Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen im Sinne der Richtlinien
  • im Falle einer Wärmepumpe auch die Optimierung der Wärmepumpe
  • die Dämmung von Rohrleitungen
  • der Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern im Gebäude oder gebäudenah (auf dem Gebäudegrundstück)
  • die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Voraussetzung für alle Maßnahmen ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlagen. Sollte der hydraulische Abgleich aus technischen Gründen nicht möglich sein, muss zumindest ein Heizungscheck nach DIN EN 15378 durchgeführt werden.

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 300 Euro (Brutto). Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Nichtwohngebäuden sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Millionen Euro.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
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Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
 
Programminformationen:
https://bit.ly/2ZRxSEy

Merkblatt:

https://bit.ly/2LZsaNk

BAFA: BEG - Heizungsoptimierung (Wohngebäude)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie für Contractoren.

Hinweis für gewerbliche Antragsteller. Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ unterliegt nicht dem EU-Beihilferecht. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Antragstellung im Antragsformular im Feld „Ist die Investition beihilferelevant? „Nein“ anklicken.

Gefördert wird:

  • der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve
  • der Austausch von Heizungspumpen sowie der Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung, Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen im Sinne der Richtlinien
  • im Falle einer Wärmepumpe auch die Optimierung der Wärmepumpe
  • die Dämmung von Rohrleitungen
  • der Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern im Gebäude oder gebäudenah (auf dem Gebäudegrundstück)
  • die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Voraussetzung für alle Maßnahmen ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlagen. Sollte der hydraulische Abgleich aus technischen Gründen nicht möglich sein, muss zumindest ein Heizungscheck nach DIN EN 15378 durchgeführt werden.

Förderhöhe

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 300 Euro (Brutto). Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.

Die maximale Förderquote liegt bei 60 %.

Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
AS 1
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800
 
Programminformationen:
https://bit.ly/3bVFFZq

Merkblatt:

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BAFA: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (Wärmenetzsysteme 4.0)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gegenstand der Förderung ist die Planung und Vorbereitung sowie die Entwicklung und Realisierung von „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0“.

Modul I: vorbereitende Machbarkeitsstudien

  • Machbarkeitsstudien, die im Auftrag des Antragstellers die Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Konzepts eines Wärmenetzsystems 4.0 gutachterlich prüfen und vorbereiten
  • das Konzept kann dabei sowohl ein vollständiges, bereits bestehendes Netz betreffen oder auch nur einen räumlich abgrenzbaren Teilbereich davon („Teilnetz“)
  • Ergebnisse werden in einer schriftlichen Studie zusammengefasst
  • Die Bewilligung einer Förderung wird nur befristet erteilt. Die Dauer der Befristung beträgt 12 Monate. Der Verwendungsnachweis muss innerhalb dieser Frist eingereicht werden und die Bewilligung kann von der Bewilligungsstelle auf Antrag einmalig um bis zu 12 Monate verlängert werden.

Modul II: Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0

  • förderfähig sind Neubau oder Transformation eines Netzes oder eines räumlich abgrenzbaren Teilbereichs eines bereits bestehenden Wärmenetzes („Teilnetz“)
  • für Einzelkomponenten, die noch der industriellen Forschung zuzuordnen sind, wird eine erhöhte Zuschussförderung gewährt
  • Informationsmaßnahmen für die Anwohner sowie Kooperationen mit den lokalen und regionalen Fachhochschulen und Universitäten zur Kostensenkung werden ebenfalls bezuschusst
  • im Falle einer Transformation eines räumlich abgrenzbaren Teilbereichs eines bestehenden Wärmenetzes können nur die Kosten der Transformation für dieses Teilnetz in Ansatz gebracht werden
  • Voraussetzung ist die vorherige Durchführung einer Machbarkeitsstudie
  • nicht förderfähig sind Kosten für routinemäßige oder regelmäßige Änderungen an bestehenden Produkten, Produktionslinien, Produktionsverfahren, Dienstleistungen oder anderen laufenden betrieblichen Prozessen, selbst wenn diese Änderungen Verbesserungen darstellen sollten

Ein förderfähiges Wärmenetz 4.0 ist ein Gesamtsystem, das den nachfolgend genannten Kriterien entspricht:

  • das Gesamtsystem umfasst die Wärmequellen, Wärmenetzleitungen, Wärmespeicher, Anpassung der Wärmesenken und die erforderliche Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik, sowie optional auch Sektorkopplungs-(power-to-x)-Anlagen
  • Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme an der jährlichen Wärmeeinspeisung von mindestens 50 %, maximal die Hälfte des Anteils darf durch Biomasse bereitgestellt werden (dieser Anteil muss im Durchschnitt über die Mindestnutzungsdauer von zehn Jahren gehalten werden)
  • Höchstanteil von 10 % für fossile Energie an der jährlichen Wärmeeinspeisung, die nicht durch KWK-Anlagen eingespeist wird
  • Wärme ist zu vergleichbaren oder geringeren Kosten zu liefern als durch konventionelle fossiler Wärmenetze zum Zeitpunkt der Antragstellung (die Bewilligungsstelle wird dazu Referenzwerte festlegen)
  • mindestens 100 Abnahmestellen oder Mindestabnahme von 3 GWh pro Jahr; Ausnahmen sind u. a. bei Nachbarschafts- oder Quartierskonzepten möglich
  • niedrig temperierte Wärme- oder Kältenetzverbindungen mit 20 °C bis maximal 95 °C im Vorlauf
  • saisonale Großwärmespeicher werden integriert, soweit nicht unwirtschaftlich; beim Einsatz von KWK-Anlagen für Flexibilisierung ausreichend dimensionierte Wärmespeicher
  • die angeschlossenen Stromverbraucher und -erzeuger weisen mindestens eine Schnittstelle für einen markt- oder netzdienlichen Betrieb ohne manuelle Eingriffe des Betreibers auf und sind auf eine Einbindung in ein intelligentes Stromnetz vorbereitet
  • Der Anschluss der Kunden des Wärmenetzsystems über Hausübergabestationen wird effizient ausgestaltet und das gesamte Wärmenetzsystem wird vollständig durch ein Online-Monitoring des Betreibers überwacht, mit dem sämtliche relevanten Daten zum Betrieb des Wärmenetzsystems 4.0 erfasst, gespeichert werden. Die erfassten Daten zum Betrieb des Wärmenetzsystems 4.0 sowie die wesentlichen weiteren technischen Erkenntnisse des Vorhabens werden vom Betreiber jährlich in den ersten zehn Jahren des Betriebs in einer gegeeigneten Form verbreitet

Weitere Fördermöglichkeiten:

  • Ergänzende Förderung von Informationsmaßnahmen zur Erzielung der erforderlichen Anschlussquote und Wirtschaftlichkeit
  • Ergänzende Förderung regionaler wissenschaftlicher Kooperationen zur Kostensenkung, wissenschaftlichen Begleitung und Kommunikation der Erkenntnisse vor Ort in der Region („Capacity Building“)

Förderhöhe

Grundsätzlich können nur solche Kosten als förderfähig anerkannt werden, die durch eine von einem Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater testierte bzw. bestätigte Kostenrechnung nachgewiesen werden

Modul I: Machbarkeitsstudien

  • Zuschuss von bis zu 60 % der gemäß Artikel 25 Absatz 3 AGVO förderfähigen Kosten
  • maximale Fördersumme: 600.000 €

Modul II: Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0

  • Zuschuss von bis zu 50 % der gemäß Artikel 25 Absatz 3 AGVO förderfähigen Kosten
  • Gemeinkosten sind pauschaliert mit 120 % der förderfähigen Personalkosten anzusetzen
  • maximale Fördersumme: 15 Mio € pro Vorhaben

Für die Berechnung der jeweiligen Förderquote eines Vorhabens gilt:

  • Grundförderung für die Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0: bis zu 20 % der förderfähigen Kosten, bzw. falls ein KMU im Sinne von Anhang 1 AGVO Antragsteller oder Teil eines antragstellenden Konsortiums ist, bis zu 30 %
  • gleitender Bonus für Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme > 50 % innerhalb der ersten 10 Jahre: Erhöhung der Förderquote um bis zu 10 Prozentpunkte
    • für jeden vollen Prozentpunkt, den der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme die Mindestanforderung von 50 % übersteigt, wird die Förderquote um 0,2 Prozentpunkte erhöht
    • bei Unterschreitung der im Antrag angegebenen Werte innerhalb der ersten zehn Jahre nach Auszahlung, führt dies zu einer Rückberechnung und einer anteiligen Rückforderung der gewährten Zuwendung
  • gleitender Bonus für besonders niedrige Wärmelieferungspreise unter 10 Cent pro kWh Wärme innerhalb der ersten fünf Jahre: Erhöhung der Förderquote um bis zu 10 Prozentpunkte
    • für jeweils 0,1 Cent pro kWh Wärme, die der berechnete Preis einen Wert von 10 Cent pro kWh Wärme unterschreitet, wird die Förderquote um jeweils 0,2 Prozentpunkte erhöht
    • bei nachteiliger Änderung der Preise innerhalb der ersten fünf Jahre nach Auszahlung, führt dies zu einer Rückberechnung und einer anteiligen Rückforderung der gewährten Zuwendung
  • Erhöhung der Grundförderung für Einzelkomponenten der industriellen Forschung: auf 65 %, bzw. falls ein KMU Antragsteller oder Teil eines antragstellenden Konsortiums ist, auf 75
    • umfasst Prototypen die der industriellen Forschung gemäß Artikel 25 Absatz 2 Buchstabe b einzuordnen sind und die darauf abzielen, die Marktdurchsetzung, Nutzerakzeptanz, Systemdienlichkeit oder Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzsystemen 4.0 weiter zu erhöhen

Kumulierbarkeit

Die Zuwendung darf mit anderen staatlichen Beihilfen – einschließlich Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (ABl. L 352 vom 24.12.2013) – nicht kumuliert werden, es sei denn, die andere Beihilfe bezieht sich nicht auf dieselben förderfähigen Kosten.

Gewährte De-minimis-Beihilfen dürfen bis zu 200.000 € in drei Steuerjahren kumuliert werden, unabhängig davon, auf welcher De-minimis-Verordnung die Förderungen basieren. De-minimis-Beihilfen dürfen auch nicht mit staatlichen Beihilfen für dieselben beihilfefähigen Kosten kumuliert werden, wenn die Kumulierung dazu führen würde, dass die höchste einschlägige Beihilfeintensität oder der höchste einschlägige Beihilfebetrag, die bzw. der im Einzelfall in einer Gruppenfreistellungsverordnung oder einem Beschluss der Kommission festgelegt ist, überschritten wird.

Weitere Informationen

Informationen des BAFA

http://bit.ly/2w7r0U7

Bekanntmachung Bundesanzeiger (pdf)

http://bit.ly/2w7AXRd

BAFA: Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung in Gebäuden (Modul 3)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätige),
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung sowie
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen (nicht umfasst: Volkshochschulen), Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser bzw. deren Träger
  • juristische Personen des Privatrechts (die in dieser Liste nicht explizit aufgeführt sind)
  • Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)
  • Privatpersonen

Der Antragsteller ist entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, auf dem die Technologie eingesetzt werden soll. Gefördert werden Ausgaben für die Anschaffung und die Installation der Wärmeübertrager bzw. Anlagen zur Wärmerückgewinnung.

Förderfähig sind Investitionen in folgende dezentrale Geräte bzw. Anlagen zur Wärmerückgewinnung:

  • Duschrinnen mit Wärmeübertrager
  • Duschtassen mit Wärmeübertrager
  • Duschrohre mit Wärmeübertrager
  • Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus dem gesamten, im Gebäude anfallenden Grauwasser

Nicht förderfähig hingegen sind:

  • Mehrere Wärmeübertragereinheiten innerhalb einer Wohneinheit (Wohnung, Einfamilienhaus)
  • der Erwerb und die Verwendung gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit überwiegend gebrauchten Anlagenteilen,
  • Ausgaben für Prototypen,
  • Instandsetzung und Instandhaltung bestehender Anlagen,
  • laufende Ausgaben,
  • Eigenleistungen des Antragstellers und
  • bereits vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheids begonnene Projekte.

Zu beachten ist grundsätzlich die „De-minimis“-Obergrenze.

Förderhöhe

Fördersätze für einzelne Dusch-Wärmeübertrager (Duschrinne, Duschtasse, Duschrohr):

  • Anzahl der Wärmeübertrager ≤ 20: 250 Euro pro Einheit
  • Anzahl der Wärmeübertrager > 20: 200 Euro pro Einheit
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation)

Fördersätze für Anlagen zur Wärmerückgewinnung für das gesamte im Gebäude anfallende Grauwasser, ohne zweites Leitungsnetz (Grauwassernetz):

  • Anzahl der Duschen im Gebäude ≤ 20: 250 Euro pro angeschlossener Dusche
  • Anzahl der Duschen im Gebäude > 20: 200 Euro pro angeschlossener Dusche
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation).

Fördersätze für Anlagen zur Wärmerückgewinnung für das gesamte im Gebäude anfallende Grauwasser, sofern ein zweites Leitungsnetz (Grauwassernetz) installiert wird:

  • Anzahl der Duschen im Gebäude ≤ 20: 550 Euro pro angeschlossener Dusche
  • Anzahl der Duschen im Gebäude > 20: 500 Euro pro angeschlossener Dusche
  • maximal jedoch 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Anschaffung und Installation).

Soll die Maßnahme über ein Finanzierungsmodell abgewickelt werden, sind bei Ratenkauf- oder Mietkaufmodellen gesonderte Vorgaben zu beachten. Eine Finanzierung über Leasing ist nicht zulässig.

Kumulierbarkeit

Die Förderung nach der Kleinserien-Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von anderen Fördermitteln für dieselbe Maßnahme aus.

 

Weitere Informationen

Kleinserien Klimaschutzprodukte
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 424 – Kerntechnische Entsorgung, KWK, Mini-KWK
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1016
Fax: 06196 908-1800
 

Informationen zum Förderprogramm:

http://bit.ly/2Khx81C

BAFA: Einsparzähler (Pilotprogramm)

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Gefördert werden Projekte, die Strom, Öl, Gas, Biomasse, Wärme, Kälte bzw. Primärenergie bei Dritten einsparen, durch
    • Verhaltens- oder Nutzungs­än­de­rungen,
    • geänderte Prozesse und Betriebs­ab­läufe,
    • Wartungs­maß­nahmen oder
    • investive Maßnahmen wie zum Beispiel den Austausch von Geräten und Anlagen
  • Die antrag­stel­lenden Unternehmen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass und in welcher Höhe Energie eingespart wird.
  • Als Ausgangsbasis ist der vorhandene IST-Zustand genau zu dokumentieren.
  • Innerhalb der jeweiligen Pilot­vor­haben sollen Ener­gie­ver­brauchs­daten geräte- oder anla­gen­grup­pen­scharf erfasst und auf dieser Basis Ener­gie­ein­spar­po­ten­tiale IT-gestützt und indi­vi­dua­li­siert ermittelt werden.
  • Die IT-Sicherheit und der Datenschutz sind unbedingt einzuhalten.
  • Das Projekt muss mindestens ein neues Feature aufweisen, was es so noch nicht auf dem Markt gibt.
  • Eine belastbare Messmethodik und die Systemgrenze müssen sichergestellt werden.
  • Der förderfähige Projekt­zeit­raum beträgt bis zu 5 Jahren.
  • Förderfähig sind Unternehmen, die bei Dritten (Kunden) Ener­gie­ein­spa­rungen bewirken.
  • Die Antrag­stel­lung steht im Grundsatz jedem befähigten Unternehmen oder Unter­neh­mens­kon­sor­tium offen.
  • Das Pilot­pro­gramm ist befristet bis 31. Dezember 2022.

Förderhöhe

  • Es werden 25 % der förderfähigen Kosten als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt
  • Zusätzliche 10 % - Punkte erhalten Unternehmen, welche zu den KMUs zählen.
  • Weitere 15 % - Punkte werden gewährt, wenn wesentliche Teile oder Ergebnisse des Projekts als Open-Source-Produkt der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Fördersumme beträgt mindestens 10.000 € und geht bis max. 2 Mio. €.
  • Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt gestaffelt:
    • 25 % als Ermöglichungskomponente nach Vorlage der zuwendungsfähigen Kosten
    • bis zu 75 % als leistungsabhängige Komponente erst nach dem Nachweis für die tatsächlich eingesparten Energiekosten (gemäß Vergütungsschlüssel)
  • Zusätzlich sind bis zu max. 200.000 € (80 % Fördersatz) innerhalb von drei Jahren als Vermarktungsförderung (separate Förderung) möglich und unterliegen der De-minimis-Verordnung.
  • Die Förderung besteht in der Gewährung eines nicht rück­zahl­baren Zuschusses im Wege der Projekt­för­de­rung (Anteils­fi­nan­zie­rung).

Kumulierbarkeit

Die Zuwendung darf mit anderen staatlichen Beihilfen nicht kummuliert werden.

Weitere Informationen


BAFA: Elektromobilität (Umweltbonus)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, sowie der Erwerb eines Elektrofahrzeuges bei der zweiten Zulassung im Inland.

Voraussetzungen Neuwagen:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf unserer Liste der förderfähigen Fahrzeuge befinden.
  • Eine Antragstellung für Fahrzeuge, die bis zum 4. November 2019 erstzugelassen wurden, ist nur bis zum 18. August 2020 möglich.
  • Der Erwerb sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 oder später erfolgt sein.
  • Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller erstzugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 erstzugelassen worden sind, muss die Antragstellung spätestens ein Jahr nach der Zulassung auf die Antragstellerin/den Antragsteller erfolgen.
  • Neufahrzeuge die nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erstmalig zugelassen und beantragt werden, können eine Innovationsprämie erhalten, bei dem der Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird.

Voraussetzungen Gebrauchtwagen:

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf unserer Liste der förderfähigen Fahrzeuge befinden.
  • Das Fahrzeug muss nach dem 4. November 2019 oder später erstzugelassen sein. Die Erstzulassung kann auch in einem anderen EU-Staat erfolgt sein.
  • Das junge gebrauchte Fahrzeug darf maximal 12 Monate erstzugelassen gewesen sein und darf eine maximale Laufleistung von 15.000 Kilometer aufweisen.
  • Der maximale förderfähige Bruttogesamtfahrzeugpreis für Gebrauchtfahrzeuge beträgt wegen des typischen Wertverlusts auf dem Wiederverkaufsmarkt 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs (brutto, inklusive Sonderausstattung). Davon ist der Bruttoherstelleranteil noch abzuziehen. Übersteigt der Kaufpreis Ihres Gebrauchtfahrzeuges den maximalen förderfähigen Bruttogesamtfahrzeugpreis ist eine Förderung ausgeschlossen.
  • Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.
  • Für die Gebrauchtfahrzeuge muss der Förderantrag spätestens 12 Monate nach der Zweitzulassung gestellt werden.
  • Das junge gebrauchte Fahrzeug kann mit der Innovationsprämie (Verdoppelung des Bundesanteils) bezuschusst werden, wenn die Erstzulassung nach dem 4. November und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt und beantragt wurde.

Förderhöhe

Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis über 40.000 Euro:
 

Bundesanteil

Herstelleranteil

Kaufprämie

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 5.000 EUR 2.500 EUR 7.500 EUR
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 3.750 EUR 1.875 EUR 5.625 EUR

 

Fördersätze für Elektrofahrzeuge – Nettolistenpreis unter 40.000 Euro:

 

Bundesanteil

Herstelleranteil

Kaufprämie

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug 6.000 EUR 3.000 EUR 9.000 EUR
von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug 4.500 EUR 2.250 EUR 6.750 EUR

Kumulierbarkeit

Die Förderung eines akustischen Warnsystems (AVAS) beträgt pauschal 100 Euro. Der Zuschuss darf pro Fahrzeug nur einmal gewährt werden.

Der Erwerb oder das Leasing eines nach dieser Richtlinie geförderten Fahrzeugs darf nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 422 – Steinkohleförderung/Anpassungsgeld - Umweltbonus, Elektromobilität, Einfuhr
Telefon: 06196 908-1009

Website des BAFA (Richtlinie, Antragsformulare):


BAFA: Energieeffizienz in der Wirtschaft - Zuschuss

Fördergegenstand und -bedingungen

Modul 1: Querschnittstechnologien

In diesem Modul werden investive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien gefördert. Förderfähig sind Investitionen zum Ersatz oder zur Neuanschaffung von hocheffizienten Anlagen bzw. Aggregaten für die industrielle und gewerbliche Anwendung.

Gegenstand der Förderung:

  • Elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung
  • Ventilatoren
  • Druckluftanlagen sowie deren übergeordnete Steuerung
  • Anlagen zur Abwärmenutzung beziehungsweise Wärmerückgewinnung aus Abwässern
  • Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen
  • Frequenzumrichter

Die Förderung der oben genannten Maßnahmen erfolgt gemäß den verbindlichen technischen Mindestanforderungen nach dem Merkblatt „Modul 1 - Querschnittstechnologien “.

Dieses Modul und die hier genannten technischen Mindestanforderungen sind identisch mit den technischen Mindestanforderungen des gleichnamigen Programms zur Beantragung eines zinsgünstigen Kredits mit Tilgungszuschuss bei der KfW (weitergehende Informationen finden Sie unter: www.kfw.de/295).

Modul 2: Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

Im Rahmen dieses Moduls werden der Ersatz oder die Neuanschaffung von Anlagen zur Bereitstellung von Wärme aus Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen oder Biomasse-Anlagen, deren Wärme zu über 50 Prozent für Prozesse, d. h. zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet wird.

Fördergegenstand

Zu den förderfähigen Investitionskosten zählen neben den Wärmeerzeugern insbesondere:

  • Wärmespeicher für beantragte Wärmeerzeuger
  • Anbindung der beantragten Wärmeerzeuger an die Wärmesenke(n), im Falle einer Wärmepumpe auch die Anbindung an eine oder mehrere Wärmequellen wie z. B. Abwasser- oder Abluftstrom
  • Aufständerung und Unterkonstruktion für Solarkollektoren,
  • notwendige Baumaßnahmen zur Aufstellung bzw. Einrichtung der Biomasseanlage oder Wärmepumpe (z.B. Fundament oder Einhausung),
  • die zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung installierten Mess- und Datenerfassungseinrichtungen

Zu den als Nebenkosten förderfähigen Ausgaben zählen darüber hinaus Kosten für:

  • Machbarkeitsabschätzungen und Planungen im Zusammenhang mit der Umsetzung einer beantragten Maßnahme sowie
  • Installations- und Montagekosten.

Die Förderung der oben genannten Maßnahmen erfolgt gemäß den verbindlichen technischen Mindestanforderungen nach dem Merkblatt „Modul 2 – Prozesswärme aus erneuerbaren Energien“.

Dieses Modul und die hier genannten technischen Mindestanforderungen sind identisch mit den technischen Mindestanforderungen des gleichnamigen Programms zur Beantragung eines zinsgünstigen Kredits mit Tilgungszuschuss bei der KfW (weitergehende Informationen finden Sie unter: www.kfw.de/295).

Modul 3: MSR, Sensorik und Energiemangement-Software

Gefördert werden im Rahmen von Modul 3 u. a. Soft- und Hardware im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Anwendung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems.

Fördergegenstand

Förderfähig ist insbesondere der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme:

  • von Softwarelösungen zur Unterstützung eines Energiemanagementsystems oder Umweltmanagementsystems (Energiemanagement-Software)
  • von Sensoren sowie Analog-Digital-Wandlern zur Erfassung von Energieströmen sowie sonstiger für den Energieverbrauch relevanter Größen zwecks der Einbindung in das Energie- oder Umweltmanagementsystem
  • von Steuer- und Regelungstechnik zur Beeinflussung von Systemen und Prozessen, sofern der vornehmliche Zweck ihres Einsatzes in der Reduktion des Energieverbrauchs liegt

Zu den förderfähigen Investitionskosten zählen insbesondere:

  • Erwerb einer Lizenz zur Nutzung einer Energiemanagement-Software oder Softwarelösung
  • Erwerb, Installation und Inbetriebnahme von
    • Sensoren zur Integration in ein Energie- oder Umweltmanagementsystem bzw. alternatives System
    • Analog-Digital-Wandlern
    • Aktoren zur effizienten Steuerung/Regelung von Energieströmen
    • Datenloggern sowie Gateways zur Übertragung von Sensordaten zur Softwarelösung, deren Einsatz zur quantifizierbaren Reduktion des Energieverbrauchs führen soll
  • Einweisung bzw. Schulung des Personals durch Dritte im Umgang mit der geförderten Softwarelösung
  • Sofern es sich bei der Energiemanagement-Software um einen Cloud-Dienst handelt, die vollständigen externen Kosten zur Nutzung

Dieses Modul und die hier genannten technischen Mindestanforderungen sind identisch mit den technischen Mindestanforderungen des gleichnamigen Programms zur Beantragung eines zinsgünstigen Kredits mit Tilgungszuschuss bei der KfW (weitergehende Informationen finden Sie unter: www.kfw.de/295).

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Gefördert werden investive Maßnahmen zur energetischen Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien für gewerbliche Prozesse in Unternehmen. Die Förderung ist technologieoffen und kann auch die unter Modul 1 und 3 genannten Maßnahmen umfassen.

Fördergegenstand

Förderfähig sind insbesondere:

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien und energetische Optimierung von Produktionsprozessen, wie z. B. Einsatz energieeffizienter Anlagen und Maschinen oder Austausch einzelner Komponenten, energieeffiziente Änderung der Prozessführung oder des Verfahrens, Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik inklusive Energiemanagementsoftware
  • Maßnahmen zur Abwärmenutzung wie z. B. Einbindung der Abwärme zur Bereitstellung von Wärme inklusive aller hierfür erforderlichen Maßnahmen an der Anlagen- oder Gebäudetechnik, Einspeisung in Wärmenetze inklusive der Verbindungsleitungen, Maßnahmen zur Verstromung von Abwärme (z. B. ORC-Technologie)
  • Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung, sofern diese überwiegend direkt für Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden. Gebäudetechnische Anlagen, die überwiegend der Raumluftkonditionierung für den Aufenthalt von Personen dienen und in den Anwendungsbereich der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) fallen, sind hingegen nicht Gegenstand der Förderung.
  • Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte wie z. B. energieeffiziente Wärme- und Kälteerzeuger, Nutzung erneuerbarer Energien, Optimierung der Wärme- oder Kältespeicherung
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess wie z. B. Dämmung von Anlagen und Verteilleitungen, hydraulische Optimierung, Erneuerung von Druckluftleitungen

Förderfähig sind darüber hinaus Aufwendungen für die Erstellung eines Einsparkonzepts und die Umsetzungsbegleitung der geförderten Investitionsmaßnahme durch externe Energieberater.

Förder­bedingung

Bei Antragstellung ist dem BAFA ein von einem Energieberater erstelltes Einsparkonzept vorzulegen. Sofern das antragstellende Unternehmen über ein nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS zertifiziertes Energie- oder Umweltmanagementsystem verfügt, kann das Einsparkonzept unternehmensintern erstellt werden. Die Erstellung des Einsparkonzepts erfolgt auf Grundlage der Anforderungen der Anlage zum Merkblatt 4 „Einsparkonzept für technologieoffene Investitionsvorhaben“.

Unternehmensexterne Energieberater müssen im Programm „Energieberatung im Mittelstand“ beim BAFA zugelassen sein. Entsprechende Experten finden sich bspw. auf der Webseite: www.energie-effizienz-experten.de. Die Beratung muss für das beratene Unternehmen hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral sowie technologieoffen erfolgen. Gegenüber dem BAFA ist zur Verwendungsnachweisprüfung die Umsetzung der bewilligten Maßnahme(n) zu bestätigen.

Antragsberechtigt mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sind:

  • private Unternehmen,
  • kommunale Unternehmen,
  • freiberuflich Tätige, wenn die Betriebsstätte überwiegend für die freiberufliche Tätigkeit genutzt wird,
  • Contractoren, die in dieser Richtlinie genannte Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen.

Dieses Modul und die hier genannten technischen Mindestanforderungen sind identisch mit den technischen Mindestanforderungen des gleichnamigen Programms zur Beantragung eines zinsgünstigen Kredits mit Tilgungszuschuss bei der KfW (weitergehende Informationen finden Sie unter: www.kfw.de/295).

Förderhöhe

Modul 1: Querschnittstechnologien

Das Netto-Investitionsvolumen für Einzelmaßmaßnahmen, einschließlich Nebenkosten, muss mindestens 2.000,- Euro betragen.

Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Modul 2: Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 55 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Modul 3: MSR, Sensorik und Energiemangement-Software

Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die maximale Förderung ist auf einen Betrag von 500 Euro (700 Euro für kleine und mittlere Unternehmen) pro jährlich eingesparte Tonne CO2 begrenzt (Fördereffizienz).

Kumulierbarkeit

Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes und der Bundesländer für dieselbe Maßnahme ist ausgeschlossen. Die Inanspruchnahme von zinsvergünstigten Krediten (KfW oder Landesbank) ist erlaubt, sofern sie die Summe des Subventionswerts aus Krediten und dem BAFA gezahlten Zuschuss die Summe der Ausgaben nicht übersteigt. Vor Antragsstellung sollten hierzu die Merkblätter der BAFA Förderung von Querschnittstechnologien "Einzelmaßnahmen" bzw. "Systemischer Optimierung" beachtet werden.

Weitere Informationen


Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Referat 526 – Energieaudit, Querschnittstechnologien

Frankfurter Straße 29 – 35, 65760 Eschborn

Telefon: 06196 908-1883

Erreichbarkeit:

Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr
 

Infos und Merkblätter zu Modul 1

http://bit.ly/2TFxMzu

Infos und Merkblätter zu Modul 2

http://bit.ly/2TAgfsp

Infos und Merkblätter zu Modul 3

http://bit.ly/2Tx1bvv

Infos und Merkblätter zu Modul 4

http://bit.ly/2TBxM3o

BAFA: Förderung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Fördergegenstand ist die Energieanalyse für öffentliche Abwasseranlagen. Förderfähig sind die damit verbundenen Ausgaben für Beraterhonorare.

Nicht gefördert werden im Rahmen dieser Richtlinie:

  • Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruhen;
  • Leistungen des Energieberaters, die zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits nach den §§ 8 ff. EDL-G erbracht werden;
  • Beratungsleistungen, die Contracting zum wesentlichen Inhalt haben;
  • bereits begonnene Maßnahmen.

Die Beratung kann in Anspruch genommen werden durch:

  • kommunale Gebietskörperschaften (Gemeinden, Städte, Kreise);
  • rechtlich unselbstständige kommunale Eigenbetriebe;
  • kommunale Zweckverbände nach dem jeweiligen Zweckverbandsrecht. Die Mitglieder dürfen ausschließlich inländische kommunale Gebietskörperschaften sein;
  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund (unmittelbare oder mittelbare Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften mit insgesamt mehr als 50 Prozent und einer einzelnen kommunalen Mindestbeteiligung von 25 Prozent);
  • gemeinnützige Organisationsformen und anerkannte Religionsgemeinschaften, die Träger des Beratungsobjekts sind. Der Nachweis der Gemeinnützigkeit erfolgt durch eine entsprechende Bestätigung über die Freistellung von der Körperschaftssteuer, die durch das zuständige Finanzamt ausgestellt wurde.

Die Energieanalyse muss mindestens den Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 216 „Energiecheck und Energieanalyse-Instrumente zur Energieoptimierung von Abwasseranlagen“ entsprechen. Die Energieanalyse muss sich über alle der zum Betrieb der Abwasseranlage erforderlichen Anlagenteile erstrecken. Eine Energieanalyse nur für einzelne Anlagengruppen ist nicht förderfähig.

Zur Energieeinsparung ermittelte Sofortmaßnahmen im Sinne des Arbeitsblatts DWA-A 216 sind umzusetzen. Die Umsetzung der Sofortmaßnahmen ist vom Antragsteller nachzuweisen. Als Nachweis dient unterschriebene Erklärung des Beratenen mit Angabe des Umsetzungsdatums.

Förderhöhe

Die Förderung wird als Anteilfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, der an den antragstellenden Berater ausgezahlt wird, gewährt. Sie wird als Projektförderung auf Ausgabenbasis bewilligt. Förderfähig ist jeweils das Netto-Beraterhonorar.

Für eine Energieanalyse für öffentliche Abwasseranlagen beträgt die Zuwendung bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 30.000 Euro.

Sofern es sich bei dem Beratenen um eine finanzschwache Kommune handelt, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen hat, kann der Finanzierungsanteil aus Mitteln dieses Förderprogramms und Dritter (das heißt anderer Förderprogramme) maximal 95 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen. Der Anteil der Förderung durch diese Richtlinie beträgt dann maximal 80 Prozent. Der Antragsteller hat dem BAFA die Verpflichtung der Kommune zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts nachzuweisen.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen aus. Eine Förderung der vorgeschlagenen Investitionen ist hiervon nicht betroffen. Bei einer zusätzlichen Förderung mit Mitteln anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes dürfen die gesamten Fördermittel 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben und bei finanzschwachen Kommunen, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen haben, die gesamten Fördermittel 95 Prozent der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
– Förderrichtlinie Energieeffizienz- und Ressourceneffizienz-Netzwerke von Kommunen, Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen –
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn

http://bit.ly/2w7Ihwt

BAFA: Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen

Fördergegenstand und -bedingungen

Die Antragstellung erfolgt durch den Netzwerkmanager. In der Netzwerkphase wird die Zuwendung zu 100 % an die Kommunen im Netzwerk weitergeleitet.

A. Gewinnungsphase:
Der Antragsteller muss bei mindestens sechs teilnahmeberechtigten Kommunen für die Teilnahme an einem vom ihm aufzubauenden Energieeffizienz- und/oder Ressourceneffizienz-Netzwerk werben und diesen Gewinnungsversuch anhand von schriftlichen Bestätigungen der entsprechenden Kommunen nachweisen. In der Regel ist die Förderung der Gewinnungsphase pro Netzwerk auf neun Monate beschränkt.

B. Netzwerkphase:

Der Antragsteller (Netzwerkmanager) hat sicherzustellen, dass

  • die Teilnahme von wenigstens sechs und höchstens 12 Kommunen am Netzwerk vertraglich gesichert ist,
  • dass die Teilnahme aller Kommunen in einem Landkreis an einem Netzwerk vertraglich gesichert ist,
  • ein qualifiziertes Netzwerkteam nach den Anforderungen der Richtlinie eingesetzt wird und
  • die Anforderungen an die Netzwerkarbeit nach den Anforderungen der Richtlinie erfüllt werden.

In der Regel ist die Förderung der Netzwerkphase auf einen Zeitraum von drei Jahren pro Netzwerk beschränkt.

Diese Richtlinie tritt am 1. Januar 2017 in Kraft. Sie tritt am 31. Dezember 2019 außer Kraft.

Förderhöhe

A. Gewinnungsphase:
Förderfähig sind Sachausgaben für die Gewinnung von Netzwerkteilnehmern. Personalausgaben des Netzwerkmanagers sind in der Gewinnungsphase nicht förderfähig. Die Zuwendung erfolgt durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch bis zu 3.000 € pro Netzwerk-Projekt, wenn das Netzwerk sich nur auf einen Schwerpunkt – Energieeffizienz oder Ressourceneffizienz – bezieht. Wenn das Netzwerk als Energie- und Ressourceneffizienznetzwerk geplant wird, beträgt die Zuwendung höchstens 6.000 € pro Netzwerk-Projekt.

B. Netzwerkphase:
Die Zuwendung erfolgt durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Im ersten Förderjahr beträgt die Höhe der Zuwendung 70 % der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 20.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem auf Energie oder Ressourcen beschränkten Netzwerk und maximal 30.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

In den Folgejahren betragen die Zuwendungen 50 % der förderfähigen Ausgaben, jedoch maximal 10.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem auf Energie oder Ressourcen beschränkten Netzwerk und maximal 15.000 € pro Netzwerkteilnehmer bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

Bei der Teilnahme aller Kommunen eines Landkreises in einem Netzwerk beträgt die Zuwendung maximal 360.000 € bei einem auf Energie- oder Ressourceneffizienz beschränkten Netzwerk und maximal 540.000 € bei einem Netzwerk, das Energie- und Ressourceneffizienz adressiert.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes oder der Bundesländer für gleichartige Maßnahmen aus.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 525 - Kältetechnik, Energieeffiziente Kommunen
Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn oder
Postfach 51 60, 65726 Eschborn,
Tel.: 06196/908-1005

http://bit.ly/2w7AVsz

BAFA: Förderung von Kälte- und Klimaanlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Am 1. Januar 2019 ist die Richtlinie vom 19. Dezember 2018 in Kraft getreten. Es erfolgt nur noch eine Förderung für nicht-halogene Kältemittel deren Treibhauspotential (GWP) Null ist. Weiterhin gibt es eine Förderung für Anlagenkomponenten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Hochschulen und Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht.

Der Antragsteller ist
a) entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes, auf dem die Anlage sich befindet,
b) oder ein von diesem beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Kontraktor).

Gefördert werden stationäre Kälte- und Klimaanlagen, die mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden, wenn

1. diese neu errichtet bzw. neu installiert werden oder
2. die Kälteerzeugungseinheit neu erstellt wird, jedoch das Kühlmittelsystem (Wasser-, Sole-, Luftverteilsystem) bestehen bleibt.

Bei diesen Anlagen werden zudem ergänzende Komponenten gefördert, beispielsweise Wärmepumpen sowie Wärme- und Kältespeicher, die den klimaschützenden Betrieb des Gesamtsystems zusätzlich verstärken.

Die Förderung von stationären Kälte- und Klimaanlagen umfasst im Einzelnen folgende Bereiche:

a) Flüssigkeitskühlsätze mit den nachfolgend angegebenen Kältemitteln der Sicherheitsklasse A3 (gering toxisch, hoch entzündlich): Propan (R-290), Propen (R-1270), Isobutan (R-600a), Ethan (R-170) (siehe Tabelle 1a),
b) Flüssigkeitskühlsätze mit den nachfolgend angegebenen Kältemitteln der Sicherheitsklassen B2 und B2L (erhöht toxisch, schwer entzündbar): Ammoniak (R-717), Gemisch aus Ammoniak und Dimethylether (R-723),
c) andere Kälteerzeuger,
d) Komponenten und Systeme (z.B. Rückkühler, Tiefkühlanlagen, Komponenten für Freikühlung und Kühlmöbel),
e) Speicher für Wärme und Kälte.

 

 

 

 

Förderhöhe

Die Förderhöchstgrenze für die Summe aller Fördertatbestände nach dieser Richtlinie beträgt 150.000 €.

Die Berechnung der Förderhöhe erfolgt je nach Fördertatbestand und über mehrere Berechnungsfaktoren, und ist auf definierte Leistungsbereiche eingegrenzt. Hierzu ist eine Berechnung anhand der Richtlinie zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen und des Merkblattes der BAFA zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen 2019 sowie direkt auf der Internetseite der BAFA zu diesem Programm, hier wird auch ein Förderrechner angeboten (siehe weitere Informationen), möglich.

Sie können uns diesbezüglich auch gern kontaktieren.

 

 

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-249
Programminformationen und Formulare

http://bit.ly/2w7MdNx

Merkblatt der BAFA zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen 2019

http://bit.ly/2T1YqSv

Veröffentlichung im Bundesanzeiger - Richtlinie zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen mit nicht-halogenierten Kältemitteln in stationären und Fahrzeug-Anwendungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kälte-Klima-Richtlinie) vom 19. Dezember 2018

http://bit.ly/2T0phyp

Antrag bei der BAFA auf Förderung von Kälte- und Klimaanlagen (ab 01.01.2019)

http://bit.ly/2Ecm5FM

BAFA-Förderrechner für Kälte- und Klimaanlagen


BAFA: Heizen mit Erneuerbaren Energien - Marktanreizprogramm Biomasse und Heizungsoptimierung

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Errichtung und Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung;
  • Definition Gebäudebestand: vorhandenes Heizungs- oder Kühlsystem wurde vor mehr als zwei Jahren installiert;
  • Biomasseanlagen, die Prozesswärme bereitstellen, werden gesondert gefördert;
  • Pelletöfen (Warmluftgeräte) werden nicht gefördert;
  • Anlagen, die die Technischen Mindestanforderungen erfüllen, werden in Listen geführt.

1. Holzfeuerungen und Biomasseanlagen für die thermische Nutzung müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Mindestens 5 kW Nennwärmeleistung. Es werden auch Holzfeuerungen ab 100 kW Nennleistung gefördert bis zur Förderhöchstgrenze von 50.000 € im Wohngebäude und 3,5 Mio. im Nichtwohngebäude;
  • Bestimmung für den Einsatz naturbelassener Biomasse gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 4, 5, 5a, 8 oder 13 der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV);
  • Einhaltung der folgenden Emissionsgrenzwerte:
    • Kohlenmonoxid: 200 mg/m3 bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m3 bei Teillastbetrieb (soweit Brennstoffe nach §3 Abs. 1 Nr. 8 der 1. BImSchV eingesetzt werden)
    • Staubförmige Emissionen: 15 mg/m3 (Scheitholz-Anlagen). 20 mg/m3 (alle anderen Anlagen);
  • Kesselwirkungsgrad muss mindestens 89 % betragen. Bei Pelletöfen mit Wassertasche muss der feuerungstechnische Wirkungsgrad mindestens 90 % betragen;
  • Pufferspeicher-Nachweis: Hackschnitzelkessel mindestens 30 Liter/kW. Scheitholzvergaserkessel mind. 55 Liter/kW;
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage;
  • Auch die Nachrüstung von Sekundärbauteilen zur Partikelabscheidung oder zur Brennwertnutzung wird gefördert;
  • Im Neubau sind sind nur Anlagen oder Einrichtungen förderfähig, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung) oder eine sekundäre Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel erfolgt (sekundäre Partikelabscheidung);
  • Der Fördersatz für Holzfeuerungen und Biomasseanlagen beträgt bis zu 35 %, bei Austaiusch einer Ölheizung bis zu 45 %.

2. Für Wärmepumpen und Solarkollektoranlagen in Kombination mit Holzfeuerungen (EE-Hybrid) gilt:

  • Für die Förderung eines jeden regenerativen Wärmeerzeugers müssen die jeweiligen technischen Mindestanforderungen erfüllt werden.
  • Der Fördersatz für eine Kombination aus Holzfeuerung oder Biomasseanlage und Wärmepumpe oder Solarkollektoranlage beträgt bis zu 35 %, bei Austaiusch einer Ölheizung bis zu 45 %.

3. Für Gas-Hybridheizungen in Kombination mit Holzfeuerungen gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz ηs (ETA S) muss mindestens 92 % bei Nennlast erreichen (Herstellernachweis).
  • Die verschiedenen Wärmeerzeuger müssen über eine gemeinsame Steuerung verfügen.
  • Die thermische Leistung der regenerativen Wärmeerzeuger muss mindestens 25 % der Heizlast des Gebäudes betragen.
  • Gas-Hybridheizungen sind nur im Gebäudebestand förderfähig. Der Fördersatz beträgt bis zu 30 %, bei Austausch einer Ölfeuerung bis zu 40 %.

4. Für Gas-Brennwertheizungen in Kombination mit Holzfeuerungen gilt zusätzlich zu Gas-Hybridheizungen:

  • Bei Wohngebäuden muss ein Speicher installiert werden und der Einbau eines regenerativen Wärmeerzeugers ist innerhalb von 2 Jahren nachzuweisen.
  • Gas-Brennwertheizungen (Renewable Ready) sind nur im Gebäudebestand förderfähig. Der Fördersatz beträgt bis zu 20 %.

5. Für den Austausch von Ölheizungen durch Holzfeuerungen oder Biomasseanlagen gilt folgerndes:

  • Die Öl-Austauschprämie kann nur gewährt werden, wenn im Gebäudebestand eine mit Öl betriebene Heizungsanlage außer Betrieb genommen wird und gleichzeitig eine förderfähige Biomasseanlage, förderfähige Wärmepumpenanlage oder förderfähige Gas-Hybridheizung installiert wird.
  • Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn für das bestehende Heizsystem eine Nachrüstpflicht nach  Energieeinsparverordnung (EnEV) § 10 besteht.
  • Der Fördersatz beträgt je nach Maßnahme (im Gebäudebestand) bis zu 40 % (Gas-Hybridheizung) oder 45 % (für erneuerbare Wärmeerzeuger). Solarkollektoranlage als alleinige Hauptwärmeerzeuger sind nur förderfähig in Kombination mit Holzfeuerung,Wärmepumpenanlage oder Gasheizung.

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Förderhöhe

Holzfeuerungen:

  • Pelletöfen mit Wassertasche mit Anschluss an einen Pufferspeicher oder an das Zentralheizungssystem (keine Lufterhitzer) mit mindestens 90 % Kesselwirkungsgrad;
  • Pelletkessel ohne oder mit Pufferspeicher (mind. 30 l/kW);
  • Kombikessel mit Holzpellets oder Hackschnitzel und Scheitholz mit einem Pufferspeicher von mind. 55 l/kW;
  • Holzhackschnitzelkessel mit Pufferspeicher von mind. 30 l/kW;
  • besonders emisionsarme Scheitholzvergaserkessel (max. 15 mg/m3 Staub) mit einem Pufferspeicher von mind. 55 l/kW;                   
Art der Heizungsanlage   Neubau Gebäudebestand Gebäudebestand
  Fördersatz [%] Fördersatz [%] Fördersatz [%]
Prämie für Aus-
tausch der Ölheizung
Biomasse- oder Wärmepumpenanlage   35 35 45
Solarkollektoranlage   30 30 nicht als alleinige Heizung förderfähig
Kombinationsheizung mit Biomasse-,
Wärmepumpe und / oder Solarkollektoranlage (EE-Hybride) 
  35 35 45
Gasheizung mit erneuerbarer Wärme-
erzeugung (Gas-Hybridheizung)
    30 40
Gasheizung mit späterer Einbindung
der erneuerbaren Wärmeerzeugung
(Renewable Ready)
    20  

Die Förderung beträgt je nach Maßnahme von bis zu 20 % bis 45 % der notwendigen förderfähigen Kosten, maximal bis 50.000 € je Wohneinheit in Wohngebäuden (= überwiegend zum Wohnen genutzten Gebäuden) und bis 3,5 Mio. € pro Nichtwohngebäude (= überwiegend nicht zum Wohnen genutzten Gebäude). Grundsätzlich können hier die Bruttokosten (d. h. inkl. Umsatzsteuer) angesetzt werden. Allerdings können vorsteuerabzugsberechtigte Antragsteller nur die Nettokosten geltend machen.

 

Kumulierbarkeit

Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln für die gleichen förderfähigen Kosten ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programm ist eine Kumulierung nur bei den KfW-Programmen Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167) möglich.

Nicht zulässig ist eine Kumulierung mit der Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkommenssteuergesetz).

Zuwendungen für gewerbliche Antragsteller können nach der Verordnung über De-minimis-Beihilfen oder nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) gewährt werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel.: 06196/908-1625

http://bit.ly/2ZGNzfQ

BAFA: Schwerlastfahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

  • private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (einschließlich Genossenschaften) und der Art ihrer Tätigkeit (einschließlich freiberuflich Tätigen),
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung,
  • Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise)
  • Körperschaften / Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Hochschulen),
  • rechtsfähige Vereine und Verbände.

Förderfähig sind Investitionen für die Anschaffung von

  • Long John
  • Trike
  • SChwertransporter
  • Longtail
  • Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung oder

Elektrisch angetriebene Schwerlastenfahrräder sowie Schwerlastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung müssen dabei über eine Nutzlast von mindestens 120 kg verfügen.

Nicht förderfähig sind:

  • Lieferbikes (klassische Fahrräder mit Zuladung auf Gepäckträgern vorn und hinten)
  • für den Personentransport konzipiert sind (z.B. Rikschas oder Lastenfahrräder mit Sitzbank-Einbauten und Anschnallgurten),
  • für private Einsatzzwecke (z.B. Einkäufe, Arbeitswege) angeschafft werden,
  • als Verkaufsstand bzw. für Verkaufsaufbauten (z.B. Getränkeverkauf) oder als Werbe- bzw. Informationsstand genutzt werden,
  • für die entgeltliche oder unentgeltliche Bereitstellung an Dritte angeschafft werden (z.B. für Sharing-
    Angebote)
  • gebraucht erworben wurden oder mit überwiegend gebrauchten Bauteilen ausgestattet sind,
  • mit einem Elektromotor nachgerüstet wurden; auch dann nicht, wenn die Nachrüstung von Dritten (z.B. Händler oder Werkstätten) vorgenommen wurde
  • nicht fabrikneu sind

Förderhöhe

Förderhöchstgrenze 25 Prozent, maximal jedoch 2.500 Euro pro E-Lastenrad, E-Lastenradanhänger oder pro Gespann.

Kumulierbarkeit

Die Förderung nach der Kleinserien-Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von anderen Fördermitteln für dieselbe Maßnahme aus.

Weitere Informationen


BAFA: Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Das Angebot einer Energieberatung für Wohngebäude richtet sich an folgende Zielgruppen:
    • Eigentümer von Wohgebäuden
    • Wohnungseigentümergemeinschaften
    • Nießbrauchberechtigte
    • Mieter/Pächter
  • Gegenstand der Beratung sind Gebäude die überwiegend dem Wohnen dienen und sich im Bundesgebiet befinden.
  • Voraussetzung ist, dass der der Bauantrag für das Wohngebäude mindestens zehn Jahre zurückliegt.
  • Gewährt wird die Zuwendung Energieberatern, die von der Bewilligungsbehörde für das Förderprogramm zugelassen wurden. Der Zuschuss wird an den Energieberater gezahlt. Dieser ist aber verpflichtet ein um den Zuschuss ermäßigtes Beratungshonorar in Rechnung zu stellen.
  • Die bewilligte Energieberatung muss spätestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheids beendet sein.
  • Innerhalb der Beratung zeigt der Berater Möglichkeiten der energetischen Gebäudesanierung auf.
  • Die Beratung geschieht anhand eines Energieberatungsberichts (z. B. in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans), der entweder die Gesamtsanierung in einem Zuge zu einem KfW-Effizienzhaus darstellt oder aufzeigt, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt über einen längeren Zeitraum durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen umfassend energetisch saniert und der Primärenergiebedarf so weit wie möglich gesenkt werden kann.
  • Mit der Beratung darf nicht begonnen werden, bevor ein elektronischer Förderantrag über das Onlineportal ­gestellt wurde. Als Maßnahmenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung des Vorhabens zuzurechnenden Leistungsvertrags.

Förderhöhe

  • Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, der an den antragstellenden Berater ausgezahlt wird.
  • Der Energieberater erhält für eine Energieberatung für Wohngebäude eine Zuwendung in Höhe von 80 % des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.
  • Bei Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten die Berater eine einmalige Zuwendung in Höhe von höchstens 500 Euro pro Beratung für eine zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts im Rahmen von Eigentümerversammlungen oder Sitzungen des Beirats.
  • Förderfähig ist in Abhängigkeit von der Vorsteuerabzugsberechtigung des Beratungsempfängers nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes das Brutto- oder das Nettoberaterhonorar.

Kumulierbarkeit

Die Förderung von Maßnahmen entsprechend dieser Richtlinie schließt die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen aus. Bei einer Förderung aus Mitteln anderer Beratungsprogramme (z. B. der Kommunen oder Länder) für gleichartige Maßnahmen dürfen die Fördermittel 90 % der Ausgaben nicht übersteigen.

Weitere Informationen

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Referat 512 - Energieberatung für Wohngebäude, Energieberatung Mittelstand

Frankfurter Straße 29 – 35

65760 Eschborn

Telefon: 06196 908-1880

Fax: 06196 908-1800

Info Vor-Ort-Beratung

http://bit.ly/2w7Vd5s

Beratersuche

http://bit.ly/2w7CE1d

BAFA: „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“

Fördergegenstand und -bedingungen

Wärmepumpen

Empfohlen wird die Installation von Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln oder synthetischen Kältemitteln mit einem geringen Treibhauspotential (GWP – Global Warming Potential).

Förderfähig sind Anlagen, die erneuerbare Energien im Gebäude oder in unmittelbarer Nähe zum versorgten Gebäude zu den, in der Förderrichtlinie zur Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen, genannten Zwecken, erzeugen. Wärmepumpen können gefördert werden, wenn die nachfolgend genannten technischen Vorgaben erfüllt werden:

Unabhängige Prüfung / Zertifizierung

Einzelprüfung nach EN 14511 / EN 14825 oder darauf basierende Zertifizierung nach einem der etablierten europäischen Baureihenreglements (EHPA, Keymark, EUROVENT ECP, MCS, NF, etc.) durch ein nach ISO 17025 akkreditiertes Prüfinstitut;

Energieeffizienz

Wärmepumpen – Beheizung über Wasser

Die „jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz“ ƞs (= ETAs) gemäß Öko-Design-Richtlinie förderfähiger Wärmepumpen muss bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen mindestens folgende Werte bei 35 °C und 55 °C erreichen. Wärmepumpen, die gemäß Öko-Design-Richtlinie als Niedertemperatur-Wärmepumpen gelten, müssen nur die ƞs-Anforderungen bei 35 °C erfüllen.

Elektrisch betriebene Wärmepumpen

 

ƞs bei (35°C)

ƞs bei (55°C)

Wärmequelle Luft

135 %

120 %

Wärmequelle Erdwärme

150 %

135 %

Wärmequelle Wasser

150 %

135 %

Sonstige Wärmequellen (z.B. Abwärme, Solarwärme)

150 %

135 %

Gasbetriebene Wärmepumpen

 

ƞs bei (35°C)

ƞs bei (55°C)

Alle Wärmequellen

126 %

111 %

 

Wärmepumpen – Beheizung über Luft

Elektrisch- und gasbetriebene Wärmepumpen

Die „jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz“ ƞs (= ETAs) bzw. der „Raumheizungs- Jahresnutzungsgrad“ ƞs,h (= ETAs,h) gemäß Öko-Design-Richtlinie förderfähiger Wärmepumpen muss bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen mindestens folgende Werte erreichen:

Wärmepumpen ≤ 12 kW* (Wärmequelle Luft)

ƞs ≥ 181 %

Effizienzklasse A++ oder A+++

Wärmepumpen > 12 kW* (alle Wärmequellen)

ƞs,h ≥ 150 %

* Heizleistung, bei Geräten mit Kühlfunktion Kühlleistung (siehe EU 206/2012).

Netzdienlichkeit

Förderfähige Wärmepumpen müssen ab dem 1. Januar 2023 über Schnittstellen verfügen, über die sie automatisiert netzdienlich aktiviert und betrieben werden können (z.B. anhand der Standards „SG Ready“ oder „VHP Ready“).

Qualitätssicherung

Für Sole/Wasser-Wärmepumpen mit neuen Erdwärmesondenbohrungen:

  • Bohrfirmen müssen nach der technischen Regel DVGW W120-2 zertifiziert sein
  • Bohrungen müssen über eine verschuldensunabhängige Versicherung abgesichert sein

Nachweise

  • Bestätigung eines Fachunternehmens über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs unter Verwendung des Bestätigungsformulars für Einzelmaßnahmen des Spitzenverbands der Gebäudetechnik „VdZ-Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.“ (www.vdzev.de/broschueren/formulare-hydraulischer-abgleich)
  • Fachunternehmererklärung
  • Vorhabensbezogene Rechnungen und Nachweise über die geleisteten Zahlungen, Aufstellung der förderfähigen Investitionsmaßnahmen und –kosten
  • Vorlage eines DVGW W 120-2 Zertifikats;
  • Vorlage eines Versicherungsscheins und eines Zahlungsnachweises;
  • Vorlage eines in 3.6.1 genannten Prüfberichts bzw. Prüfzertifikats über die unabhängige Prüfung/Zertifizierung.

Hinweis: förderfähige Wärmepumpen sind in einer Anlagenliste aufgeführt, die vom BAFA fortlaufend aktualisiert wird. Wärmepumpen, die werkseitig über Schnittstellen zur netzdienlichen Aktivierung verfügen, sind in der Anlagenliste des BAFA entsprechend markiert (www.BAFA.de).

  • Herstellernachweis nach 3.6.3 (Netzdienlichkeit)
  • Herstellernachweise zu den weiteren produktspezifischen Kenndaten und Geräteeigenschaften.

Förderhöhe

Gebäudebestand: Die Förderung beträgt bis zu 35 % der förderfähigen Kosten und bei Umstieg von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe bis zu 45 %. Im Bereich der Lüftung werden Wärmepumpen mit 20 % bezuschusst. Ist die Heizungsmodernisierung Bestandteil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP), erhöht sich der Fördersatz um zusätzliche fünf Prozentpunkte.

Neubau: Keine Förderung von Einzelmaßnahmen, aber Förderung über kfw-Programme: 151, 152, 153, 167, 271, 276-278, 430 und 431

Die Förderprogramme 151, 152, 153, 430 und 431 werden am 01.07.2021 durch die Bundesförderung für
effiziente Gebäude abgelöst.

Kumulierbarkeit

Kumulierungsverbot, Kombination mit anderen Förderprogrammen

Eine Kumulierung einer Förderung für dieselbe Maßnahme nach dieser Richtlinie mit ande-ren Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich. Eine Kumulie-rung ist jedoch maximal möglich bis zur Höhe der förderfähigen Kosten nach Nummer 8.2, auch wenn diese die Höchstgrenze gemäß Nummer 8.3 übersteigt. Die gleichzeitige Inan-spruchnahme einer Förderung nach dieser Richtlinie und einer Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme mit der Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist nach Maßgabe des KWKG bzw. der KWKAusVO möglich; in diesen Fällen wird im Rahmen einer Beantragung einer Förderung nach dem KWKG bzw. der KWKAusVO eine Erklärung über die bereits erhaltene investive Förderung abzugeben sein.


Ergibt sich infolge der Kumulierung für die zu fördernde Maßnahme eine Förderquote von insgesamt mehr als 60 Prozent, hat dies der Fördernehmer dem jeweiligen Durchführer anzuzeigen. Die nach dieser Richtlinie gewährte Förderung ist in diesem Fall so zu kürzen, dass eine Förderquote von maximal 60 Prozent erreicht wird; soweit bereits erhalten, sind darüber hinausgehende Fördersummen durch den Fördernehmer zurückzuerstatten.
Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden; eine doppelte Antragstellung ist ausgeschlossen. Für ein Gebäude können jedoch zwei oder mehr Anträge gestellt werden für unterschiedliche Einzelmaßnahmen und gegebenenfalls von unterschiedlichen Antragstellern (Contractor, Eigentümer) solange die in Nummer 8.3 festgelegten Höchstgrenzen förderfähiger Kosten pro Antrag und Kalenderjahr eingehalten werden.


Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesa-nierung ausgeschlossen. Antragsteller müssen sich verpflichten, für dieselbe Maßnahme keinen Antrag auf steuerliche Förderung zu stellen. Bei Durchführung mehrerer unterschiedlicher Maßnahmen kann jedoch eine Förderung nach dieser Richtlinie für einzelne Maßnahmen mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung für einzelne andere Maßnahmen kombiniert werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Tel: 06196/908-1625

Rechtsgrundlage und weitere Informationen:

https://bit.ly/3nixFDJ

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - Abfallentsorgung (2.12)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden innerhalb der Kommunalrichtlinie im investiven Förderschwerpunkt 2.12 "Abfallentsorgung" Maßnahmen zur verbesserten Erfassung und Optimierung der Verwertung von Garten-, Grün- und Bioabfällen sowie zur Treibhausgasemissionsreduktion in stillgelegten Siedlungsabfalldeponien.

2.12.1 Aufbau von Strukturen zur Sammlung von Garten- und Grünabfällen aus dem privaten, kommunalen und gewerblichen Bereich:

Gefördert wird der Aufbau eines Systems von dezentralen Übergabepunkten, die zeitlich unbegrenzt zur Anlieferung von Garten- und Grünabfällen aus dem privaten, kommunalen und gewerblichen Bereich zur Verfügung stehen.

Zuwendungsfähig sind:

  • Ausgaben zur Errichtung von befestigten Sammelplätzen für Garten- und Grünabfälle mit gebundener Decke und einer Erfassung des Niederschlagwassers,
  • Ausgaben für die Einrichtung durch qualifiziertes externes Fachpersonal,
  • Sachausgaben für die Anschaffung von Containern und zugehörigen Brücken,
  • Ausgaben für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit im Umfang von maximal 10.000 €.

Zuwendungsvoraussetzung ist, dass bei der Errichtung von Sammelplätzen ein fester Untergrund geschaffen wird, der mit schwerem Gerät befahrbar ist und ein Vermischen mit Störstoffen (z. B. Steinen) verhindert. Für den Bau müssen im Umfang von 40 % Sekundärrohstoffe verwendet werden (Asphaltfräsgut o. Ä.).

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel maximal 18 Monate.

2.12.2 Neubau von emissionsarmen, effizienten Vergärungsanlagen:

Gefördert wird die Vergärung bzw. Kaskadennutzung (Erzeugung von Biogas mit anschließender Nachrotte bzw. stoff-licher Nutzung der festen Gärreste) für Abfälle, die mittels Biotonne getrennt gesammelt wurden. Durch die Bioabfallvergärung und die energetische Nutzung des erzeugten Biogases können fossile Energieträger substituiert werden. Die Vergärung von Bioabfällen leistet somit einen Beitrag zur Reduzierung der Emission klimaschädigender Gase.

Zuwendungsfähig sind:

  • Ausgaben zur Investition und Installation einer Anlage zur kontinuierlichen Trockenfermentation durch qualifiziertes externes Fachpersonal. Dabei sind folgende Anforderungen für den emissionsarmen Betrieb zu beachten:
    • Abbaugrad > 90 % (Methanertrag = 90 % des ermittelten Methanpotenzials der Fermenter-Einsatzstoffe);
    • gasdichte Kapselung des Lagertanks für flüssigen Gärrückstand,
    • Gaspendelleitung des Lagertanks für Biogas aus Nachgärung,
    • Aerobisierung (Nachrotte) der festen Gärrückstände nach geeigneter Vorbehandlung des Gärrückstands (beispielsweise durch Fest-/Flüssigtrennung),
    • Installation eines hochwertigen sauren Wäschers zur Reduzierung von Ammoniakemissionen und Vermeidung von De-novo-Bildung von Lachgas im Biofilter.
  • Ausgaben für die Einrichtung durch qualifiziertes externes Fachpersonal;
  • Ausgaben für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit im Umfang von maximal 5.000 €.

Eine kontinuierliche Nassfermentation kann ebenfalls gefördert werden, (siehe Details der Kommunalrichtlinie).

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel maximal 36 Monate.

2.12.3 Technologien zur Optimierten Erfassung von Deponiegasen in Siedlungsabfalldeponien:

Gefördert wird der Einsatz geeigneter Klimaschutztechnologien zur optimierten Deponiegaserfassung in Siedlungsabfalldeponien oder einzelnen Abschnitten dieser Deponien, in denen vor dem 1.6.2005 in erheblichem Umfang biologisch abbaubare Abfälle abgelagert wurden und in denen die Methanbildung so hoch ist, dass eine energetische Nutzung des Deponiegases möglich ist (siehe Details der Kommunalrichtlinie).

Die Einhaltung dieser Fördervoraussetzungen ist durch eine geeignete Potenzialstudie zu belegen (siehe Nummer 2.6.2 dieser Richtlinie).

Zuwendungsfähig sind:

  • Sachausgaben für Investitionen und für die Installation durch qualifiziertes externes Fachpersonal,
  • bauliche Maßnahmen im Bereich der Deponie, sofern diese ausschließlich für die Verbesserung des Gaserfassungsprozesses
  • der Deponie erforderlich sind und einer späteren aeroben in-situ-Stabilisierung dienen,
  • technische Einrichtungen und Aggregate zur verbesserten Fassung und Behandlung der Deponiegase,
  • Ertüchtigung der bestehenden Gasbrunnen und der Neubau für den Betrieb notwendiger, zusätzlicher Gasbrunnen,
  • Technologien zur Verbesserung der Gasreinigung und -aufbereitung.

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel maximal 24 Monate.

2.12.4 Technologien zur aeroben in-situ-Stabilisierung von stillgelegten Siedlungsabfalldeponien:

 Gefördert wird der Einsatz geeigneter Klimaschutztechnologien zur aeroben in-situ-Stabilisierung von stillgelegten Siedlungsabfalldeponien oder einzelnen Abschnitten dieser Deponien, in denen vor dem 1.6.2005 in erheblichem Umfang biologisch abbaubare Abfälle abgelagert wurden und deren Methanbildung soweit abgeklungen ist, dass eine energetische Nutzung des Deponiegases nicht mehr möglich ist, sowie bei Altablagerungen. Es sollen Verfahren der Saug- oder Druckbelüftung sowie Kombinationen dieser Belüftungsverfahren mit einer gezielten, bedarfsabhängigen Infiltration von Wasser zum Einsatz kommen.

Das Treibhausgasminderungspotenzial der Maßnahmen muss mindestens 50 % betragen und durch eine Potenzialstudie (siehe Nummer 2.6 dieser Richtlinie) belegt sein, die nicht älter als zwei Jahre ist.

Zuwendungsfähig sind:

  • Sachausgaben für Investitionen und für die Installation durch qualifiziertes externes Fachpersonal,
  • bauliche Maßnahmen im Bereich der Deponie, sofern diese ausschließlich für den Stabilisierungsprozess der Deponie erforderlich sind,
  • technische Einrichtungen und Aggregate für die Belüftung des Deponiekörpers und/oder eine gezielte Infiltration von Wasser,
  • technische Einrichtungen und Aggregate zur Fassung und Behandlung der Prozessluft,
  • Ertüchtigung der bestehenden Gasbrunnen und der Neubau für den Betrieb notwendiger, zusätzlicher Gasbrunnen,
  • Mess- und Regelungstechnik für die Prozesssteuerung, für das Monitoring sowie die Emissionsüberwachung,
  • die anfallenden Ausgaben für Investitionen und Installationen von einem oder mehreren Hilfsaggregaten, mit denen unter Nutzung von ggf. im ersten Projektjahr noch zur Verfügung stehenden Deponiegases Strom zur Eigennutzung erzeugt werden kann, mit einer maximalen Leistung von 15 kW, mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität der Maßnahme.

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel maximal 18 Monate.

Weitere Informationen zu den technischen Spezifikationen und den zuwendungsfähigen Ausgaben entnehmen Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Hinweisblatt (unten verlinkt).

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • Unternehmen, die einen kommunalen Entsorgungsauftrag übernommen haben
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)
  • Unternehmen, die einen kommunalen Entsorgungsauftrag übernommen haben
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Werkstätten für behinderte Menschen und deren Träger

Fristen:

Die Kommunalrichtlinie gilt vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2022.

NEU seit 1.1.2020: Förderanträge können das ganze Jahr über beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Antragsfristen entfallen.

Förderhöhe

NEU:
Für alle Fördermöglichkeiten und Antragsbrechtigte gelten ab dem 1.8.2020 bis zum 31.12.2021 um 10 % höhere Fördersätze (max. 100 %).

Die Förderung beträgt in den Bereichen:

  • Maßnahmen zur Getrenntsammlung von Gartenabfällen: Zuschuss 40 %, Mindestzuwendung 5.000 €, max. Investitionszuschuss 200.000 €
  • Nebau von Vergärungsanlagen zur Bioabfallbehandlung: Zuschuss 40 %, Mindestzuwendung 10.000 €, max. Investitionszuschuss 600.000 €
  • Siedlungsabfalldeponien: Zuschuss 50 % (finanzschwache Kommunen 60 %), Mindestzuwendung 10.000 €, keine Höchstzuwendungsbeträge

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.   NEU seit 1.1.2020:   Die Höchstzuwendungsbeträge entfallen für Maßnahmen zur Deponiegasfassung und in-situ-Stabilisierung von Siedlungsabfalldeponien.  

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes. Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.

Weitere Informationen

Projektanträge sind einzureichen bei:


Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Telefon: 030 20199 577
Telefax: 030 20199 3107
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

 

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:

http://bit.ly/2w7KkQW

 

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/38cOVTU

 

Hinweisblatt für investive Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/2Dvye9P

 

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 39001 170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - Potenzialstudien (2.6)

Fördergegenstand und -bedingungen

 

Gefördert wird innerhalb der Kommunalrichtlinie im strategischen Förderschwerpunkt 2.6 "Potenzialstudien" die Erstellung von Potenzialstudien für die Bereiche:

  • Abfallentsorgung,
  • Siedlungsabfalldeponien
  • Abwasserbehandlungsanlagen,
  • Trinkwasser,
  • Nutzung von Abwärme aus Industrie und Gewerbe und
  • Digitalisierung

Die Studien sollen einen konkreten Fahrplan für Umsetzungsempfehlungen von investiven und strategischen Klimaschutzmaßnahmen aufzeigen. Der Fokus liegt auf kurzfristige Maßnahmen, die sich in eine langfristige Strategie einbetten.

Zuwendungsfähig sind Vergütungen für externe Dienstleister.

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jungendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Werkstätten für behinderte Menschen und deren Träger

Für Potenzialstudien „Abfallentsorgung“ sowie „Siedlungsabfalldeponien“ sind auch Unternehmen antragsberechtigt, die einen kommunalen Entsorgungsauftrag übernommen haben.

Fristen:

  • Die Kommunalrichtlinie gilt vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2022.
  • NEU seit 1.1.2020: Förderanträge können das ganze Jahr über beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Die Antragsfristen entfallen.

Förderhöhe

NEU:
Für alle Fördermöglichkeiten und Antragsbrechtigte gelten ab dem 1.8.2020 bis zum 31.12.2021 um 10 % höhere Fördersätze (max. 100 %).

Gefördert wird durch einen Zuschuss in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.

Die Mindestzuwendung beträgt 10.000 €.

Finanzschwache Kommunen können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine erhöhte Förderquote von 70 % erhalten.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes. Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.
 

Weitere Informationen

Projektanträge sind einzureichen bei:


Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: 030 20199 577
Telefax: 030 20199 3107
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

 

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:

http://bit.ly/2w7KkQW

 

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/38cOVTU

 

Hinweisblatt für strategische Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/387ooXO

 

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 39001 170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

Energiesteuergesetz

Fördergegenstand und -bedingungen

  • für Anlagen zur Stromerzeugung mit Nennleistung >2 MWel erfolgt nach §53 EnergieStG vollständige Entlastung von Energiesteuer, sofern der erzeugte Strom nicht nach § 9 Absatz 1 Nummer 1, 3, 4, 5 oder 6 des Stromsteuergesetzes von der Stromsteuer befreit ist.
  • für Anlagen mit Nennleistung ≤ 2 MWel erfolgt nach §53a EnergieStG vollständige Entlastung, wenn:
    1. die Anlage hocheffizient im Sinne des Anhangs III der Richtlinie 2004/8/EG und deren Fortschreibung ist
    2. der monatlicher/jährlicher Nutzungsgrad für Entlastungszeitraum mind. 70% ist
    3. die vollständige Steuerentlastung erfolgt nur für die Zeit, in der KWK-Anlage entsprechend den Vorgaben des § 7 Einkommensteuergesetzes abgeschrieben wird. Ziel ist die Begrenzung der vollständigen Energiesteuerbefreiung. Soweit keine andere Abschreibungszeit vorliegt, gelten die Abschreibungszeiten gemäß AFA-Tabelle des Bundenfinanzministeriums, bei einem BHKW wären das 10 Jahre.
       
  • KWK-Anlagen bis 2 MW, die entweder nicht das Kriterium der Hocheffizienz erfüllen oder deren Abschreibungszeitraum abgelaufen ist, aber deren Nutzungsgrad min. 70% erreicht, erhalten eine Entlastung nach §53a EnergieStG nur noch bis zum Mindeststeuersatz gemäß EnergieStRl. Dieser Mindeststeuersatz beträgt bei der Verwendung von
    • Erdgas 1,08 €/MWh bzw. 0,54 €/MWh für Unternehmen des produzierendes Gewerbe (UdpG)
    • Flüssiggas 0,00 € je 1.000 kg
    • HEL 21,00 € je 1.000 Liter

Die vollständige Steuerentlastung nach Absatz 6 erfolgt abzüglich der erhaltenen Investitionsbeihilfen. Solange die Investitionsbeihilfen den Steuerentlastungsbetrag nach § 53a erreichen oder übersteigen, wird die Steuerentlastung nicht gewährt. Die Förderung wird solange verrechnet bis sie aufgebraucht ist. Danach erfolgt wieder eine Energiesteuerrückerstattung.

Förderhöhe

Sätze der Rückerstattung der Energiesteuer:

Brennstoff volle Erstattung teilweise Erstattung
Heizöl, leicht 6,135 Ct/Liter 4,035 Ct/Liter
Erdgas 0,55 Ct/kWh 0,442 Ct/kWh (0,496 Ct/kWh für UdpG)
Flüssiggas 6,06 Ct/kg 6,06 Ct/kg

Wenn eine Enlastung bereits für Unternehem des produzierenden Gewerbes (UdpG) mit ggf. Spitzenausgleich vorliegt reduzieren sich die Sätze entsprechend.

Weitere Informationen


Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Biomasse

Fördergegenstand und -bedingungen

Für neue Anlagen < 100 kW

  • Einspeisevergütung (siehe Abschnitt Förderhöhe) für 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig) garantiert
  • Alternativ ist eine Direktvermarktung (gleitende Marktprämie) freiwillig möglich

Für neue Anlagen > 100 kW

  • Pflicht zur Direktvermarktung (selbstständig oder durch Dritte)
  • Gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe der jeweils gültigen Vergütung (= anzulegender Wert)
  • Dauer der Förderung bei Anlagen, deren anzulegender Wert gesetzlich bestimmt wird: 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig)

Für neue Anlagen  > 150 kW

  • Ausschreibungsverfahren ist Pflicht: der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung (= anzulegender Wert) wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt; Förderung für 20 Jahre
  • Ausschreibungstermine je 1. März und 1. September
  • Präqualifikationsvoraussetzungen:
    • Genehmigung nach dem Bundes-Immisionschutzgesetz bzw. Baugenehmigung wurde spätestens 3 Wochen vor Gebotstermin erteilt und im Marktstammdatenregister gemeldet
    • Sicherheit bei Gebotsabgabe 60 € / kW
  • keine Eigenversorgung möglich, der gesamte Strom muss ins Netz gespeist werden
  • maximale Anlagengröße je Projekt: 20 MW
  • Höchstgebotwerte für 2021: 16,4 Cent pro kWh

Bestandsanlagen unabhängig von der Größe der Anlage:

  • freiwillige Teilnahme an Ausschreibung möglich: der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung (= anzulegender Wert) wird über Ausschreibungen (uniform-pricing-Verfahren) bestimmt
  • Voraussetzung: Nachweis eines Umweltgutachtens innerhalb von 6 Monaten nach Beginn der neuen Vergütung (Nachweis des bedarfsorientierten Betriebs)
  • Höchstgebotwerte für 2021: 18,4 Cent pro kWh
  • der anzulegende Wert ist, unabhängig vom Zuschlagswert, begrenzt auf die durchschnittliche Höhe des anzulegenden Werts des in der Anlage erzeugten Stroms bezogen auf die letzten 3 Jahre vor dem Gebotstermin: neue Vergütung soll also nicht über das bisherige Vergütungsniveau der Anlage hinausgehen
  • neuer Zahlungsanspruch gilt frühestens 1 Jahr und spätestens 3 Jahre nach öffentlicher Bekanntgabe der Zuschläge
  • neue Vergütung wird für 10 Jahre gezahlt

Grundsätzlich gilt:

  • Mitteilungspflichten gegenüber Netzbetreiber
  • Pflicht zur Eintragung in das Anlagenregister der Bundesnetzagentur, bei Nichterfüllung verringert sich die Vergütung um 20 %
  • mehrere Anlagen gelten als eine Anlage wenn sie sich auf demselben Grundstück, Gebäude, Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Monaten in Betrieb gingen. Dies ist relevant für die Art der Vergütung (Einspeisevergütung, Marktprämie, Ausschreibung) und die damit einhergehenden Pflichten
  • Anteil von Mais und Getreide am eingesetzten Substrat ist auf höchstens 50 % im Jahr gedeckelt
  • Anspruch auf finanzielle Förderung für den erzeugten Strom besteht nur für eine bestimmte Bemessungsleistung. Für Biogasanlagen beträgt diese Bemessungsleistung 50 % der bezuschlagten Gesamtleistung, für feste Biomasseanlagen 80 % (§ 39h Abs. 2).
  • für Strom aus BHKW mit Deponie-, Gruben- oder Klärgas gelten andere Vergütungssätze

Förderhöhe

A. Vergütungssätze 1) für Anlagen in der Einspeisevergütung ohne geförderte Direktvermarktung 2) zum 1.1.2017, in Ct/kWh

Bemessungsleistung der Anlage ²) bis 75 kW < 100 kW
Basisvergütung Biomasse 13,12

13,12

abweichend für Anlagen zur Vergärung von Bioabfällen 14,68 14,68
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Gülle 22,94  -

B. Vergütungssätze (= anzulegender Wert) 1) für Anlagen in der geförderten Direktvermarktung zum 1.1.2017, in Ct/kWh

Bemessungsleistung der Anlage bis 75 kW > 75-150 kW > 150-500 kW 3) > 500-5.000 kW 3) > 5-20 MW 3)
Basisvergütung Biomasse 13,32 13,32 11,49 10,29 5,71
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Bioabfällen 14,88 14,88 14,88 13,05 13,05
abweichend für Anlagen zur Vergärung von Gülle 23,14 - - - -

1) Die Vergütungssätze verringern sich ab dem Jahr 2017 jeweils zum 01. April und 01. Oktober eines Jahres um 0,5 Prozent, erstmalig also zum 01.04.2017 (Basisdegression)
2) Seit dem 01.01.2016 besteht der Anspruch auf Einspeisevergütung ohne Direktvermarktung nur noch für Anlagen bis 100 kW installierter Leistung.
3) Gelten nur für Biomasseanlagen, die vor dem 1.1.2017 genehmigt oder zugelassen und vor dem 1.1.2019 in Betrieb genommen wurden.

C. Flexibilitätszuschlag / Flexibilitätsprämie

Flexibilitätszuschlag für neue Anlagen:
Für Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Biogas ab 100 kW installierter Leistung, deren anzulegender Wert gesetzlich definiert ist und für Anlagen deren anzulegender Wert über das Ausschreibungsverfahren bestimmt wurde, besteht Anspruch auf einen Flexibilitätszuschlag in Höhe von 40 € / kW installierter Leistung und Jahr. Die Laufzeit des Flexibilitätszuschlags ist auf 20 Jahre festgelegt.

Flexibilitätsprämie für bestehende Anlagen:
Für Anlagen, die vor dem 1.8.2014 in Betrieb genommen wurden und die Direktvermarktung (Marktprämie) nutzen, wird eine Prämie für die Bereitstellung zusätzlich installierter Leistung für eine bedarfsorientierte Stromerzeugung gezahlt: 130 Euro p.a. pro kW flexibel bereit gestellter zusätzlicher installierter Leistung, für die Dauer von 10 Jahren. Anlage 3 zum EEG 2017 regelt weitere Voraussetzungen für die Zahlung der Flexibilitätsprämie und deren Berechnung.

Kumulierbarkeit

Einmaliger Wechsel zur Förderung von und nach KWK-Gesetz möglich; dann gelten die Förderbedingungen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme abzüglich der Betriebsjahre.

Weitere Informationen

Artikel "EEG 2017: die wichtigsten Änderungen"

http://bit.ly/2w7FzGY

Info der Bundesnetzagentur zum Ausschreibungsverfahren

http://bit.ly/2ZZzBcF

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Geothermie

Fördergegenstand und -bedingungen

  • Dauer der Vergütung: 20 Jahre + Installationsjahr (anteilig)
  • Seit 1.1.2016 für alle neuen Anlagen ab 100 kW die Pflicht zur geförderten Direktvermarktung. Kleinere Anlagen erhalten weiterhin die garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre zzgl. Installationsjahr (anteilig)
  • Anlagenbetreiber in der geförderten Direktvermarktung erhalten eine gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe des jeweils gültigen anzulegenden Wertes
  • das EEG enthält weitere Förderbedingungen wie z. B. Gründe für eine Verringerung des Förderanspruchs gem. § 52 EEG

Förderhöhe

Vergütungssätze:

Veräußerungsform Vergütungssätze (Ct/kWh) 1)
Einspeisevergütung OHNE geförderte Direktvermarktung 25,00 (§ 45 und § 53 EEG 2017)
Anzulegender Wert IN DER geförderten Direktvermarktung 25,20 (§ 45 EEG 2017)

1) Ab 2024 werden die Vergütungssätze um 0,5% pro Jahr gesenkt (§45 EEG)

Weitere Informationen

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Mieterstrom

Fördergegenstand und -bedingungen

Der Anspruch auf die Zahlung des Mieterstromzuschlags (§ 19 Absatz 1 Nummer 3 EEG) besteht für Strom aus Solaranlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 100 kW.

Voraussetzungen:

  • PV-Anlage ist auf, an oder in einem Wohngebäude, oder einem Nebengebäude innerhalb eines Quartiers installiert
  • mindestens 40 Prozent der Fläche des Gebäudes dient dem Wohnen
  • Ermittlung der Strommenge erfolgt nach Messstellenbetriebsgesetz
  • der Strom wird innerhalb des Quartiers verbraucht
  • der Strom wird nicht durch ein Netz durchgeleitet und
  • pro Jahr wird maximal 500 MW Zubau über Mieterstromzuschläge gefördert: Eintragung ins Register verpflichtend

Vorgaben für den Mieterstromvertrag

  • Vertragslaufzeit maximal 1 Jahr
  • stillschweigende Verlängerung des Vertragsverhältnisses um mehr als ein Jahr oder eine längere Kündigungsfrist als drei Monate vor Ablauf der zunächst Vertragsdauer sind unwirksam
  • Ausschluss des Kündigungsrecht während der Dauer des Mietverhältnisses ist unwirksam
  • vereinbarter Strompreis darf maximal 90 Prozent des in dem jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs betragen

Förderhöhe

Die Höhe des Anspruchs auf den Mieterstromzuschlag ist in § 48 a festgelegt und beträgt:

  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 10 Kilowatt 3,79 Cent pro kWh
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 40 Kilowatt 3,52 Cent pro kWh
  • bis einschließlich einer installierten Leistung von 750 Kilowatt 2,37 Cent pro kWh

Weitere Informationen

Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur:

http://bit.ly/2oqlQ5H

Gesetzestext EEG:

https://bit.ly/2wkLOHz

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Photovoltaik

Fördergegenstand und -bedingungen

Für neue Anlagen < 100 kW

  • Einspeisevergütung (siehe Abschnitt Förderhöhe) für 20 Jahre inkl. Jahr der Inbetriebnahme (anteilig) garantiert

Für neue Anlagen > 100 kW

  • Pflicht zur Direktvermarktung (selbstständig oder durch Dritte): gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und Höhe der jeweils gültigen Einspeisevergütung

Für neue Aufdach-Anlagen zwischen 300 und 750 kW

  • entweder Teilnahme an Ausschreibung
  • oder gesetzlich festgelegte Vergütung lediglich für 50% der erzeugten Strommenge (übrige Menge muss Anlagenbetreiber selbst verbrauchen oder ohne Förderung direkt vermarkten)

Für neue Anlagen > 750 kW (Freifläche und Aufdach)

  • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt
  • Termine Freifläche:
    • 1. März 2021: 617 MW
    • 1. Juni 2021: 617 MW
    • 1. November 2021: 616 MW
  • Termine Aufdach:
    • 1. Juni: 125 MW
    • 1. Dezember: 125 MW
  • Höchstgebotwert je Ausschreibungsrunde und weitere Details werden durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht
  • Präqualifikationsvoraussetzungen: Erstsicherheit in Höhe von 5 € / kWh, Zweitsicherheit nach Bezuschlagung 25 bzw. 50 € / kWh
  • keine Eigenversorgung möglich, der gesamte Strom muss ins Netz gespeist werden
  • maximale Anlagengröße je Projekt: 20 MW

Grundsätzlich gilt für Neuanlagen

  • Mitteilungspflichten gegenüber Netzbetreiber
  • Pflicht zur Eintragung in das Anlagenregister der Bundesnetzagentur, bei Nichterfüllung verringert sich die Vergütung um 20%
  • Pflicht zum Einbau technischer Einrichtungen in PV-Anlage zur Einspeisemanagementteilnahme
  • mehrere Anlagen gelten als eine Anlage wenn sie sich auf demselben Grundstück, Gebäude, Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden und innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Monaten in Betrieb gingen. Dies ist relevant für die Art der Vergütung (Einspeisevergütung, Marktprämie, Ausschreibung) und die damit einhergehenden Pflichten
  • zugleich ist jedes Modul als eine Anlage zu sehen. Nach dem Inbetriebnahmedatum des einzelnen Moduls bestimmt sich die Höhe der Vergütung

Bei Eigenversorgung

  • "Eigenversorgung" setzt Personenidentität von Anlagenbetreiber und Stromverbraucher voraus
  • anteilige Höhe der EEG-Umlage: 40 %
  • 100 % EEG-Umlage, wenn die Meldeplicht nach § 74 EEG nicht erfüllt wird
  • EEG-Umlage muss zunächst an die Übertragungsnetzbetreiber entrichtet werden
  • Keine EEG-Umlage bei:
    • Anlagen mit einer Leistung bis 30 kWp und bis zu 30 MWh Eigenstromverbrauch pro Jahr (bei Mehrverbrauch wird 40 % der EEG-Umlage für den gesamten verbrauchten Strom fällig)
    • Stromeigenverbrauch von Kraftwerken
    • Eigenversorgern, deren Stromerzeugungsanlage weder mittel- noch unmittelbar an ein Netz angeschlossen sind
    • Eigenversorgern die sich selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und für den Strom aus der Anlage, der nicht selbst verbraucht wird, keine EEG-Vergütung in Anspruch nehmen
    • Bestandsanlagen, mit denen bereits vor dem 1. August 2014 Eigenversorgung betrieben wurde, bleiben von der Umlage befreit, außer:
      • sie werden nach dem 1. Januar 2018 erneuert oder ersetzt (in diesem Fall werden sie mit 20 % der EEG-Umlage belastet),
      • sie werden ab dem 1. Januar 2018 erweitert (Bestandsschutz entfällt komplett)

Ausgeförderte Anlagen / Ü-20-Anlagen

  • Anlagen deren 20-jähriger Vergütungszeitraum ausgelaufen ist
  • Anschlussvergütung in Höhe des Jahresmarktwertes abzüglich 0,4  cent / kWh Vermarktungsentgelt (bei Einbau iMSys 0,2 Cent) für Anlagen bis 100 kW gezahlt durch den Netzbetreiber
  • Übergangsregelung gilt bis 2027
  • Eigenversorgung möglich, es muss nicht der gesamte Strom eingespeist werden, bei Anlagen bis 30 kW gilt die komplette Befreiung von der Zahlung der EEG-Umlage
  • Bei Nutzung der sonstigen Direktvermarktung Eigenversorgung nur bei Einbau eines intelligenten Messsystems (iMSys)
  • Anlagen werden automatisch der Anschlusslösung zugeordnet

Förderhöhe

A. Vergütungssätze* für PV-Anlagen in der festen Einspeisevergütung OHNE geförderte Direktvermarktung (§ 53 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 bis 100 kWp bis 100 kWp
ab 01.04.2021 7,81 Ct/kWh 7,59 Ct/kWh 5,95 Ct/kWh 5,36 Ct/kWh
ab 01.05.2021** 7,69 Ct/kWh 7,47 Ct/kWh 5,86 Ct/kWh 5,28 Ct/kWh
ab 01.06.2021** 7,58 Ct/kWh 7,36 Ct/kWh 5,77 Ct/kWh 5,20 Ct/kWh
ab 01.07.2021** 7,47 Ct/kWh 7,25 Ct/kWh 5,68 Ct/kWh 5,12 Ct/kWh

*) nach § 48 EEG  abzüglich 0,4 Cent/kWh nach § 53 EEG
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2021 (anzulegender Wert -0,4 Cent § 53 EEG)

B. Vergütungssätze* für PV-Anlagen in der geförderten Direktvermarktung (Marktprämienmodell) (§48 EEG)

Inbetriebnahme Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden sonstige Anlagen
  bis 10 kWp > 10 bis 40 kWp > 40 kWp bis 750 kWp bis 750 kWp
ab 01.04.2021** 8,21 Ct/kWh 7,99 Ct/kWh 6,35 Ct/kWh 5,76 Ct/kWh
ab 01.05.2021** 8,09 Ct/kWh 7,87 Ct/kWh 6,26 Ct/kWh 5,68 Ct/kWh
ab 01.06.2021** 7,98 Ct/kWh 7,76 Ct/kWh 6,17 Ct/kWh 5,60 Ct/kWh
ab 01.07.2021** 7,87 Ct/kWh 7,65 Ct/kWh 6,08 Ct/kWh 5,52 Ct/kWh

*) anzulegender Wert nach § 48 EEG
**) Degessionsberechnung nach § 49 EEG 2021


Fördersätze sind netto angegeben (ohne USt, gerundet).

Weitere Informationen

Artikel "EEG 2021: die wichtigsten Änderungen"

https://bit.ly/3sTcY5i

Aktuelle EEG-Vergütungssätze

https://bit.ly/3nGhy4G

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Windenergie an Land

Fördergegenstand und -bedingungen

Neue Anlagen > 750 kW (Ausnahmen: Pilotwindenergieanlagen, sowie Übergangsanlagen)

  • der Förderanspruch sowie die Höhe der Vergütung wird über Ausschreibungen (pay-as-bid-Verfahren) bestimmt
  • Termine und Ausschreibungsvolumen in 2021
    • 1. Februar 2021: 1.500 MW
    • 1. Mai 2021: 1.500 MW
    • 1. September 2021: 1.500 MW
  • Höchstgebotwert für den Referenzstandort in 2021: 6 ct / kWh
  • Voraussetzungen zur Teilnahme an den Auktionen: Vorliegen der BImSchG-Genehmigung und Meldung an das Register der BNetzA spätestens 3 Wochen vor Auktion; Erstsicherheit in Höhe von 30 € / kW
  • Vergütung erfolgt nach geförderter Direktvermarktung; Anlagenbetreiber erhalten eine gleitende Marktprämie = Differenz zwischen Börsenstrompreis (Monatsmarktwert) und dem individuellen Zuschlagswert aus der Auktion
  • Zuschlag ist nicht übertragbar auf einen anderen Standort
  • Vergleich unterschiedlicher Standortqualitäten erfolgt über das einstufige Referenzertragsmodell
    • Zur Bestimmung der tatsächlichen Vergütungshöhe für die einzelnen Gebote werden diese mit standortabhängigem Korrekturfaktor (§ 36h EEG) multipliziert. Liegt die Standortqualität unter 100 %, wird der Gebotswert angehoben, liegt sie jedoch über 100 %, wird der Gebotswert für die eingespeiste Kilowattstunde gesenkt
    • Einstufung basiert auf 2 unabhängigen Windgutachten

Neue kleine Anlagen < 750 kW, Pilotanlagen und Übergangsanlagen (bereits genehmigt (vor dem 1.1.2017) und gemeldet (vor dem 31.1.2017))

  • anzulegender Wert in 2021: 6,20 cent / kWh (wird bestimmt durch den Durchschnitt der jeweils höchsten noch bezuschlagten Gebote aller Ausschreibungen für Windenergie an Land aus dem Vorvorjahr)
  • > 100 kW: Pflicht zur Direktvermarktung
  • < 100 kW (Kleinwindanlagen): Einspeisevergütung
  • ab 2019 gilt für alle dann in Betrieb genommenen Anlagen das einstufige Referenzertragsmodell
  • für Anlagen <= 50 kW wird für die Berechnung des anzulegenden Werts angenommen, dass ihr Ertrag 60 Prozent des Referenzertrags beträgt
  • Dauer der Vergütung: 20 Jahre zzgl. Installationsjahr (anteilmäßig)

gesonderte Bedingungen für Bürgerenergieanlagen

  • anzulegender Wert bestimmt sich nicht nach individuellem Gebot, sondern nach dem letzten noch bezuschlagten Gebot der Runde (uniform pricing=höchster Preis der jew. Runde)
  • Definition einer Bürgerenergiegesellschaft nach § 3 Nr. 15
    • min. 10 natürlichen Personen als stimmberechtigte Gesellschaftsmitglieder
    • min. 51 % der Stimmrechte liegen bei natürlichen Personen liegen, die seit min. einem Jahr ihren Hauptwohnsitz in dem Landkreis haben, in dem die Windenergieanlage errichtet werden soll
    • kein Mitglied hält mehr als 10 % der Stimmrechte an der Gesellschaft
  • gilt für bis zu 6 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von maximal 18 MW

Ausgeförderte Anlagen:

  • Anlagen deren 20-jähriger Vergütungszeitraum ausgelaufen ist
  • neues Ausschreibungssegment (vorzubereiten durch Bundesnetzagentur)
  • außerdem Anschlusslösung über gesetzlich bestimmte Anschlussvergütung bis Ende 2022
    • Höhe: Monatsmarktwert Windenergie an Land abzüglich Vermarktungspauschale zuzüglich
      • 0,25 Cent pro Kilowattstunde für Strom, der von Oktober bis einschließlich Dezember 2021 erzeugt worden ist.
      • 0,5 Cent pro Kilowattstunde für Strom, der von Juli bis einschließlich September 2021 erzeugt worden ist und
      • 1 Cent pro Kilowattstunde für Strom, der bis einschließlich Juni 2021 erzeugt worden ist
  • Anlagen werden automatisch der Anschlusslösung zugeordnet
  • in 2021 nur einmalig Wechsel zwischen Anschlusslösung und sonstiger Direktvermarktung möglich

Weitere Informationen

Informationen der Bundesnetzagentur zu Ausschreibungen für Windenergie an Land

http://bit.ly/2wkM09L

Text des EEG

http://bit.ly/2wkLOHz

Artikel "EEG 2021: die wichtigsten Änderungen"

https://bit.ly/3sTcY5i

Exportinitiative Umwelttechnologien (BMU)

Fördergegenstand und -bedingungen

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des BMU stellt den Wissens- und Technologietransfer insbesondere in Kompetenzfeldern des BMU in den Vordergrund. Hierzu zählen beispielsweise:

– Wasser- und Abwasserwirtschaft,

– Kreislaufwirtschaft,

– Umweltfreundliche Mobilität,

– nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung,

– Querschnittstechnologien.

Förderhöhe

Im Rahmen der oben beschriebenen Kompetenzfelder des BMU kommen einzelne förderwürdige Projekte unterschiedlicher Art in Betracht, die zur Wissensvermittlung beitragen, die Förderung grüner und nachhaltiger Technologien und Infrastrukturen im Ausland betreffen und die teilweise auch in Umweltvereinbarungen mit Drittstaaten eingebunden werden können:

  • Durchführbarkeitsstudien

Ziel ist es, förderliche politische, rechtliche und administrative Rahmenbedingungen in den oben genannten Kompetenzfeldern des BMU herauszuarbeiten, um somit eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Implementierung innovativer (grüner) Infrastruktur in Ländern mit Unterstützungsbedarf zu begünstigen. Die Studien sollen u. a. der Vermeidung von Fehlinvestitionen, der Identifizierung von optimalen Lösungswegen sowie der Identifizierung von Risiken dienen. Im Ergebnis sollen neben den Analysen und Bewertungen der betrachteten Lösungswege die Entscheidungsmöglichkeiten mit dokumentierten Chancen und Risiken aufgezeigt werden. Des Weiteren sollen konkrete politische, rechtliche und administrative Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die für eine nachhaltige Implementierung notwendig sind.

  • Pilot- und Modellvorhaben im Ausland

Pilotprojekte in den oben genannten Kompetenzfeldern des BMU sind besonders für technologische Lösungen, die in den Zielländern noch nicht bekannt bzw. etabliert sind, ein wichtiger Schritt, um die Funktionsweise, Wirksamkeit und nach Möglichkeit auch die Wirtschaftlichkeit zu demonstrieren. Sie bieten einen Weg, Referenzen in den Zielländern zu schaffen. Des Weiteren bietet sich die Gelegenheit im Rahmen von Pilotprojekten, die Technologie an die lokalen Gegebenheiten anzupassen oder zumindest den Anpassungsbedarf zu identifizieren.

Pilotprojekte sollten nicht nur in der Demonstration technischer Anlagen bestehen, sondern eingebettet sein in umfassendere Projekte. Diese sollten Qualifizierung und Schulung/Weiterbildung/Vernetzung (siehe auch Nummer 2.3) wichtiger Akteursgruppen (Entscheidungsträger, Investoren, Anwender, Betreiber etc.) umfassen, ebenso wie die Entwicklung und Demonstration von angepassten Betreibermodellen. Pilotprojekte sollten nicht auf die Entwicklung von Konzepten beschränkt sein, sondern mit entsprechenden Investitionsprojekten verknüpft werden.

  • Initialprojekte

Als "Capacity Building" werden verschiedene Projekte hinsichtlich der Kompetenzentwicklung unterstützt. Hierunter fallen u. a. Vorhaben mit dem Fokus auf die Durchführung von

– Strategie-, Fach- und Experten-Workshops,

– Fachkonferenzen,

– Beratungs-, Demonstrations- und Schulungsangeboten,

– Kampagnen zur internationalen Vernetzung und Wissenstransfer,

– Delegationsreisen.

Kumulierbarkeit

Die Zulässigkeit einer Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen richtet sich nach Artikel 8 AGVO.

Weitere Informationen


Flottenaustauschprogramm Sozial & Mobil

Fördergegenstand und -bedingungen

Das BMU fördert die Beschaffung (Kauf) rein batterieelektrischer Neufahrzeuge (BEV) im Gesundheits- und Sozialwesen. Abhängig von den beihilferechtlichen Voraussetzungen sind folgende Ausgaben zuwendungsfähig:

  • Die gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICEV) durch den Elektroantrieb entstehenden Investitionsmehrausgaben.
  • Ausgaben für die Beschaffung der für den Betrieb der Fahrzeuge notwendigen Ladeinfrastruktur (LIS) – nur bei Förderung gemäß De-minimis Verordnung, siehe Punkt 4. Art, Umfang und Höhe des Förderaufrufes.

Förderhöhe

Variante 1: Pauschalbetrag (De-Minimis Verordnung)

  • pro Fahrzeug (BEV) erhalten Sie 10.000 Euro ggf. abzgl. des Bundesanteils des BAFA Umweltbonus
  • pro Wallbox (AC; bis 22 kW) erhalten Sie 1.500 Euro
  • pro Ladesäule (AC; bis 22 kW) erhalten Sie 2.500 Euro

Variante 2 und 3: pauschale Investitionsmehrausgaben sowie individuelle Investitionsmehrausgaben (AGVO)
Die maximale Förderung errechnet sich aus den Investitionsmehrausgaben gem. der pauschalen Beantragung (Variante 2) oder der individuell durch Vorlage von Angeboten nachgewiesenen Beantragung (Variante 3). Die Höhe der Investitionsmehrausgaben (ggf. abzgl. Umweltbonus) wird mit der entsprechenden Förderquote multipliziert und so die maximale Förderung errechnet.

Kleinunternehmen +20 % (Die Gesamtförderquote liegt dann entsprechend bei 60 %)
Mittlere Unternehmen + 10 % (Die Gesamtförderquote liegt dann entsprechend bei 50 %)
Großunternehmen erhalten keinen Bonus

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen (Bundes- wie Länderprogramme) ist nicht zulässig. Ausgenommen ist der Umweltbonus (BAFA).


Förderprogramm Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen

Fördergegenstand und -bedingungen

Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen stellen wichtige Akteursgruppen bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels dar, denn zugehörige Einrichtungen beinhalten besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen. Dementsprechend beinhaltet das Förderprogramm des BMU folgende Förderschwerpunkte (FSP): 

Förderschwerpunkt 1: Beratung und Konzepte 

Förderschwerpunkt 2: Investive Maßnahmen 

Förderschwerpunkt 3: Kampagnen und Weiterbildungen 

Das erste Antragsfenster der Förderrichtline gilt bis zum 15. Dezember 2020, wobei weitere jährliche Antragsfenster geplant sind. Die geförderten Vorhaben müssen bis zum 1. Juli 2023 abgeschlossen sein. Die Förderanträge sind zunächst elektronisch und dann in schriftlicher Form bei der Projektträgerin ZUG einzureichen. Je nach Zeitpunkt des Antrags und dem jeweiligen Antragssteller können Förderquoten zwischen 75 und bis zu 100 Prozent ermöglicht werden. Die spezifischen prozentualen Angaben sind der Förderrichtlinie oder dem Unterpunkt "Förderhöhe" zu entnehmen. Insgesamt stehen 150 Millionen Euro bis zum Jahr 2023 zur Verfügung. 

Förderhöhe

Die Höhe der Zuwendung ist differenziert nach dem jeweiligen Antragsteller, dem finanziellen Leistungsvermögen und dem Zeitpunkt der Antragsstellung: 

Kumulierbarkeit

Die Kummulierung mit weiteren Förderprogrammen ist ausgeschlossen. Die Beantragung weiterer nicht abgedeckter Maßnahmen, die insbesondere dem Klimaschutz dienen und durch andere Förderprogramme gewährleistet werden, ist möglich. Doppelförderungen sind jedoch ausgeschlossen. Darüber hinaus ist die Kummilierung mit Drittmitteln aus EU- und Länderförderprogrammen dann möglich, wenn eine angemessene Eigenbeteiligung erfolgt und keine beihilferechtlichen Vorgaben entgegenstehen. Nähere Informationen sind in der Förderrichtline enthalten. 

 

Weitere Informationen

Z-U-G: Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen

https://bit.ly/3pl58Qg

Förderrichtlinie Elektromobilität (BMVI)

Fördergegenstand und -bedingungen

Kommunale und gewerbliche Elektromobilitätskonzepte

Flottenprogramm Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur: Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten

Forschung und Entwicklung zur Unterstützung des Markthochlaufs von Elektrofahrzeugen und innovative Konzepte für klimafreundliche Mobilität

Die einzelnen Förderaufrufe zur Richtlinie finden Sie im unten genannten Link.

Förderhöhe

In Form einer Anteilfinanzierung und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit dem Umweltbonus ist grundsätzlich zulässig und wird explizit in den Aufrufen geregelt. Eine
Kumulierung mit weiteren staatlichen Fördermitteln (z. B. Landesförderungen) ist ausgeschlossen. Ausgenommen
hiervon ist eine Kumulierung von Fördermitteln gemäß Artikel 8 Nummer 3a AGVO, bei der sich die beiden Förderungen
auf unterschiedlich bestimmbare beihilfefähige Kosten beziehen müssen.

Weitere Informationen

Umsetzung: Forschungszentrum Jülich, Projektträger Jülich (PtJ)

Programmatische Steuerung: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW)

Hier sind die einzelnen Förderaufrufe abrufbar:

https://bit.ly/3aUdbNu

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (BMVI)

Fördergegenstand und -bedingungen

Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Deutschland mit einem oder mehreren Ladepunkten, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses des Ladestandorts und der Montage der Ladestation (nicht jedoch Planung, Genehmigungsprozess und Betrieb).

Die Antragsteller werden im Rahmen von separaten Förderaufrufen zur Einreichung von Förderanträgen zum jeweiligen Stichtag aufgefordert.

Förderhöhe

Normalladepunkte bis einschließlich 22 kW werden gefördert

Schnellladepunkte werden gefördert

Ergänzend wird der Netzanschluss pro Standort gefördert

Kumulierbarkeit

Eine kumulierte Förderung in Verbindung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist nicht möglich.

Weitere Informationen


Förderrichtlinie Marktaktivierung Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)

Fördergegenstand und -bedingungen

Die einzelnen Förderaufrufe zur Richtlinie finden Sie im unten genannten Link.

Förderhöhe

Investitionszuschüsse für die Fahrzeuge, Sonderfahrzeuge, Elektroyse und autarke Stromversorgung: Zulässig ist eine maximale Beihilfeintensität von bis zu 40 %, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann.

Investitionszuschüsse für Kraft-Wärme-Kopplung: Zulässig ist eine maximale Beihilfeintensität von bis zu 45 %, bei KMU höher möglich, wenn das Vorhaben anderenfalls nicht durchgeführt werden kann.   Wasserstoffinfrastruktur: Die Förderquoten für die einzelnen geförderten Gegenstände der Investition werden in den jeweiligen Aufrufen zur Antragseinreichung festgelegt

Kumulierbarkeit

Ausgeschlossen ist die Kombination mit KfW-Förderprogrammen:

Ausgeschlossen ist die Kombination mit der Förderung von Fahrzeugen mit dem Umweltbonus für Elektrofahrzeuge

Weitere Informationen

Umsetzung: Forschungszentrum Jülich, Projektträger Jülich (PtJ)

Programmatische Steuerung: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW)

Hier sind die einzelnen Förderaufrufe abrufbar:

http://bit.ly/2yPjVuT

Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS-Programm)

Fördergegenstand und -bedingungen

Mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ fördert das Bundesumweltministerium Projekte, die Antworten auf die Folgen der Erderwärmung wie Hitzeperioden, Hochwasser oder Starkregenereignisse liefern und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen.

Im Rahmen des Förderprogramms werden gefördert:

1. Anpassungskonzepte für Unternehmen

2. Entwicklung von Bildungsmodulen zu Klimawandel und Klimaanpassung

3. Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Die Laufzeit der Vorhaben beträgt in der Regel für die Förderschwerpunkte 1 und 2 nicht mehr als zwei und für den Förderschwerpunkt 3 nicht mehr als drei Jahre.

Einen Antrag auf Förderung können Bildungsträger wie zum Beispiel Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kommunen, Unternehmen, Verbände, Vereine, Stiftungen und vergleichbare Einrichtungen mit Sitz oder Niederlassung und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland stellen. Bitte beachten Sie bei der Antragstellung das Europäische Beihilferecht, welches insbesondere für Unternehmen von Bedeutung ist.

Das jährliche Fenster zur Einreichung von Projektskizzen (zweistufiges Antragsverfahren) ist in der Regel vom 1. August bis zum 31. Oktober geöffnet. Für 2020 wurde die Einreichungsfrist für Skizzen aufgrund der Covid19-Pandemie bis zum 30. November verlängert!
 

Förderhöhe

Zuwendungshöchstgrenzen:

• Förderschwerpunkt 1 (Unternehmenskonzepte): Die maximale Zuwendung beträgt 100.000 €.

• Förderschwerpunkt 2 (Bildungsmodule): Die maximale Zuwendung beträgt 200.000 €.

• Förderschwerpunkt 3 (kom. Leuchtturmprojekte): Die maximale Zuwendung beträgt 300.000 €.

Ausgaben bzw. Kosten eines Vorhabens müssen so bemessen sein, dass sich eine Zuwendung von mindestens 20.000 € ergibt.

Für alle Projekte gilt bis zum Eingang und zur Prüfung des Verwendungsnachweises ein Schlusszahlungsvorbehalt von 10 % der Zuwendungen. Investive Maßnahmen sind nicht förderfähig.

Kumulierbarkeit

Eine angemessene Eigenbeteiligung durch Eigenmittel und ggf. die Mobilisierung zusätzlicher Finanzmittel (zum Beispiel Mittel Dritter) sind grundsätzlich Voraussetzung für eine Bewilligung.

Weitere Informationen


Förderwettbewerb - Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft

Fördergegenstand und -bedingungen

Nachfolgeprogramm von STEP up! (Start: 01.4.2019)

Ausschlaggebend für die Förderentscheidung ist jährliche Reduzierung der CO2-Emission pro Fördereuro

Der "Förderwettbewerb" ist akteurs-, sektor- und technologieoffen.

 

Fördergegenstand:

ausgeschlossen sind u .a.:

Förderbedingungen:

Wettbewerb:

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Diese Förderung kann nicht mit anderen Fördermitteln kumuliert werden.

Weitere Informationen

Richtlinie:

http://bit.ly/2t0zdfD

Förderprogramm:

http://bit.ly/31ekzNE

KfW: Altersgerecht Umbauen - Kredit (Pr.-Nr. 159)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

Förderfähige Maßnahmen Einbruchschutz:

Förderfähige Maßnahmen Barrierereduzierung (Förderbereiche - FB)

Bemessungsgrundlage bei Umbau:

Bemessungsgrundlage bei Ersterwerb:

Keine Förderung von:

Träger von Investionsmaßnahmen in Wohngebäuden (Antragsteller):

Eine Vorabberatung durch Sachverständige, Wohnberatungsstellen, polizeiliche Beratungsstellen und Sachverständige (für Beratung, Fachplanung, Baubegleitung und Dokumentation des Vorhabens; bauvorlageberechtigte Architekten; bauvorlageberechtigte Ingenieure; öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerks) wird empfohlen.

Förderhöhe

Fördervorgehen:

Kreditlaufzeiten und Zinssätze:

KfW
Bezeichnung

Kredit-Laufzeit (LZ)
von - bis

Zinssatz
eff.

Zinsatz
fest für

Tilgungs-
freijahre

Hinweis

(10 / 10 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 %

10 Jahre

10 Jahre

Tilgung zum Laufzeit-Ende

(10 / 02 / 05)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 % 5 Jahre 1 bis 2 Jahre  

(10 / 02 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 2 Jahre

 

(20 / 03 / 05)

min. 4 bis 20 Jahre

0,78 %

5 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(20 / 03 / 10)

min. 4 bis 20 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(30 / 05 / 05)

min. 4 bis 30 Jahre

0,78 %

5 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

(30 / 05 / 10)

min. 4 bis 30 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

Weitere wichtige Hinweise finden Sie in dem Merkblatt und der Anlage zum Merkblatt der KfW.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln z. B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich.
Summe der Förderzusagen dürfen förderfähige Kosten nicht übersteigen.

Kumulierbarkeit derselben Maßnahme: von KfW Pr.-Nr.: 159 möglich mit:

Kumulierbarkeit derselben Maßnahme: von KfW Pr.-Nr.: 159 nicht möglich mit:

 

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 159
http://www.kfw.de/159

Merkblatt - Altersgerecht Umbauen

http://bit.ly/2w7MfF9

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen und förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2w7r1r9

Zinskonditionen

http://bit.ly/2J70kaR

Wohnberatungsstellen: www.wohnberatungsstellen.de (nur NRW) oder  www.wohnungsanpassung-bag.de

Polizeiliche Beratungsstellen
http://www.k-einbruch.de/

Sachverständge: www.bak.de (Bundesarchitektenkammer), www.aknw.de (Architektenkammer NRW); www.bundesingenieurkammer.de (Bundesingenieurkammer), www.ikbaunrw.de (Ingenieurkammer NRW); http://www.svd-handwerk.de. Fortbildung im Bereich Barriereabbau/Barrierefreiheit in Wohngebäuden sollte erfolgreich absolviert worden sein.


KfW: BMU Umweltinnovationsprogramm (Pr.-Nr. 230)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Finanzierungsanteil: bis zu 70 % der förderfähigen Investitionskosten; in Ausnahmefällen auch Zuschuss von bis zu 30 % möglich. Die Kreditlaufzeit kann bis zu 30 Jahre bei höchstens 5 tilgungsfreien Anlaufjahren betragen.

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 230
www.kfw.de/230

 

 


KfW: Energieeffizient Bauen (Programm-Nr. 153)

Fördergegenstand und -bedingungen

Hinweis: Die Förderung in diesem Programm kann noch bis zum 30.06.2021 beantragt werden. Ab dem 01.07.2021 wird das Programm in die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) überführt. 

Gefördert wird:

Fördervorgehen:

Berechnung des energetischen Niveaus eines:

KfW Effizienzhaus Jahres-Primärenergiebedarf QP Transmissionswärmeverlust H'T
QP in % von QP REF H'T in % von H'T REF
55 55 % 70 %
40 40 % 55 %
40 PLUS 40 % 55 %
PLUS-Paket

Stromerzeugung durch erneuerbare Energien
PV, Kleine Windkraftanlagen, KWK-Anlagen (100 % EE) oder
eine Kombination der Techniken

  Stromspeicher (Batteriespeicher)
  Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
n50 kleiner/gleich 1,5 h-1 (Empfehlung: n50 kleiner/gleich 0,6 h-1)
  Stromerzeugung und -verbrauch werden angezeigt

Ein sachverständiger Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste ist bei der Planung, Antragstellung,  Durchführung und Begleitung eines geförderten Vorhabens einzubinden. Eine Expertenliste finden Sie unter www.energie-effizienz-experten.de. Die Leistungen des Sachverständigen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "KfW Pr.-Nr. 153) , den Anlagen "Technische Mindestanforderungen" und "Liste der Technischen FAQ".

Förderhöhe

Förderbedingungen / Förderhöhe:

    KfW- Effizienzhaus        Tilgungszuschuss   
[%]
    Tilgungszuschuss    
bis zu [€/WE]
    KfW - 55 15,0 % max. 18.000 €/WE
    KfW - 40 20,0 % max. 24.000 €/WE
    KfW - 40 PLUS 25,0 % max. 30.000 €/WE

Kumulierbarkeit

von KfW Pr.-Nr. 153 mit
  Kombinationen sind grundsätzlich möglich (Kredite, Zulagen, Zuschüsse)
  Summe der Förderzusagen dürfen förderfähige Kosten nicht übersteigen!  
möglich nicht möglich
    BAFA - Förderung von Maßnahmen
    zur Nutzung erneuerbarer Energien   
    im Wärmemarkt
    (Marktanreizprogram MAP)
    Stromerzeugungsanlagen
    (PV, Wind, Biomasse KWKA)
    mit EEG- oder  KWKG-    
    Vergütung

  
    KfW Pr.-Nr. 271 - Kredit
    - Erneuerbare Energien "Premium"
 

    KfW Pr.-Nr. 431 - Zuschuss
    - Energieeffizient Bauen und Sanieren
    - Zuschuss Baubegleitung
    - (Zusage 151/152 oder 430)
 

 

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 153
www.kfw.de/153

Expertenliste Sachverständige
www.energie-effizienz-experten.de

Merkblatt

http://bit.ly/2sZ9UKL

Anlage zum Merkblatt – Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2L8DH7S

Anlage zum Merkblatt – Liste der Technischen FAQ

http://bit.ly/2TPZhF9

nachhaltiges Bauen

http://bit.ly/2w7TRHS

Auslegungsfragen zur EnEV2013

http://bit.ly/36vaopy

KfW: Energieeffizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle (433)

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Anträge stellen?

Was wird gefördert?
Einbau innovativer Brennstoffzellensysteme in neue und bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude
(nach § 2 EnEV)
, die selbstgenutzt oder vermietet sein können, zur Wärme- und Stromversorgung
in Deutschland.

Antragstellung

4 Schritte bis zum Zuschuss:

  1. Energieeffizienz-Experten (EEE) einbinden
    • Berät die Antragsteller und bestätigt die Förderfähigkeit für A) und B)
  2. Zuschuss beantragen:
    • A) ONLINE
      • Zuschussportal (www.kfw.de/zuschussportal)
      • gültige Identifikationsnummer notwendig „BzA-ID“ – „Bestätigung zum Antrag“
      • bei Vermietung: De-minimis-Erklärung gefordert
    • B) ANTRAGSFORMULAR
      • Antragsformular
      • Antrag mit Anlagen an:
        KfW
        Niederlassung Frankfurt am Main
        60325 Frankfurt am Main
  3. Identität nachweisen und Vorhaben durchführen
    • Identität nachweisen
      • per SCHUFA-IdentitätsCheck oder
      • Video-Identifizierung (empfohlen) oder
      • dem Post­ident-Verfahren der Deutschen Post
  4. Zuschuss erhalten
    • Bestätigung über die Durchführung des Vorhabens (12 Monate ab Zusage)
    • EEE bestätigt die Umsetzung und erstellt:
      • gültige Identifikationsnummer notwendig BnD-ID – „Bestätigung nach
        Durchführung - BnD
    • Zuschussbeträge ab 15.000 € und Abwicklung durch Bevollmächtigten
      • Bestätigung, dass Zuschussempfänger und Kontoinhaber identisch ist
    • Überweisung erfolgt, nachdem „BnD“ durch die KfW erfolgreich geprüft wurde
    • Liegt eine wirtschaftliche Tätigkeit vor (z. B.: Vermietung von Gebäuden, Stromeinspeisung
      ins öffentliche Netz) wird eine Beihilfe im Sinne der EU vergeben
      • A) De-minimis-Beihilfen
      • B) Investitionsbeihilfen für hocheffiziente KWK       

Energieeffizienz-Experte (EEE):

Förderhöhe

Wie wird gefördert?

Zuschuss – Brennstoffzelle – Pr.-Nr.: 433

Kumulierbarkeit

Kumulierung möglich

Kumulierung nicht möglich

Weitere Informationen

Beantragung des Zuschusses direkt bei der KfW: Postfach 11 11 41, 60046 Frankfurt a.M., Tel: 0800-539-9002

Antragsformular über Formulare & Downloads
http://www.kfw.de/433
oder
ONLINE über das Zuschussportal
https://public.kfw.de/zuschussportal-web/

Merkblatt Energie­effizient Bauen und Sanieren - Zuschuss Brenn­stoffzelle

Allgemeines Merk­blatt zu Beihilfen

Branchenverzeichnis

Allgemeine Geschäfts­bedingungen für die Beantragung und Vergabe wohn­wirt­schaftlicher Zuschuss­produkte der KfW

Antragsunterlagen

Checkliste einzureichende Antrags-Anlagen

Bestätigung kein „Unternehmen in Schwierigkeiten“

Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten

Bestätigung nach Durchführung

Vereinfachte Selbsterklärung KMU

Selbsterklärung KMU (Anlagen 3-5) mit Merkblatt KMU-Definition


KfW: Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung (Pr.-Nr. 431)

Fördergegenstand und -bedingungen

Hinweis: Die Förderung in diesem Programm kann noch bis zum 30.06.2021 beantragt werden. Ab dem 01.07.2021 wird das Programm in die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) überführt. 

Rund um energetische Sanierungs­maßnahmen oder den Neubau eines KfW-Effizienzhauses fördern wir die Fachplanung und qualifizierte Baubegleitung durch einen externen, unabhängigen Experten für Energieeffizienz. Dies schließt folgende Aufgaben mit ein:

Zudem fördern wir die Erstellung der vom Bundes­ministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) anerkannten Nach­haltigkeits­zertifikate.

Antragsteller:

Förderbedingungen:

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

Kontakt
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069 74 31 - 0
Fax: 069 74 31 - 29 44

Programminformationen

http://bit.ly/2GGjrtH

Nachhaltigkeitszertifikate

http://bit.ly/2O5QP0M

Experten- oder Sachverständigenliste

http://bit.ly/2wnqtNV

Vor-Ort-Beratung

http://bit.ly/2tYKFst

KfW: Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)

Fördergegenstand und -bedingungen

Hinweis: Die Förderung in diesem Programm kann noch bis zum 30.06.2021 beantragt werden. Ab dem 01.07.2021 wird das Programm in die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) überführt. 

Förderung - für was?

Die Antragstellung kann von:

Empfehlung: Vor Maßnahmenbeginn unabhängige Energieberatung durchführen lassen (www.energie-effizienz-experten.de); Energieberatung für Wohngebäude (BAFA); Verbraucherzentrale, Maßnahmen müssen durch Baufachunternehmen durchgeführt werden. Entsprechende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Ergänzungskredit - Kredit 167".

Vorgehen:

Förderhöhe

Kreditkonditionen
KfW-Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgungsfreie Anlaufjahre Zinsbindung Effektivzins
    (A) Jahre (B) Jahre (C) Jahre  
  (A) / (B) / (C) [mind. - bis] [mind. - bis] [mind. - bis] [%eff/a]
167 10 / 2 / 10 4 - 10 1 - 2 10 0,78
  Stand: 19.08.2020

Kumulierbarkeit

von KfW-Pr.-Nr. 167 mit
möglich nicht möglich
BAFA Zuschussprogramm
(Marktanreizprogramm)
steuerliche Förderung gem. § 35 a Abs. 3 EStG
- Handwerkerleistungen

KfW-Pr.-Nr. 151/152
Energieeffizient Sanieren - Kredit

steuerliche Förderung gem. § 35 c EStG
- Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzte
Gebäude
- auch nicht bei Aufteilung in Materialkosten und Arbeitsleistung
KfW-Pr.-Nr. 430
Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss
 
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
(Förderhöchstgrenze beachten)
  

Weitere Informationen

Programminformation - KfW 167
http://www.kfw.de/167

Merkblatt - Ergänzungskredit

http://bit.ly/2w7KlnY

Konditionen

http://bit.ly/2O5M5IN

KfW: Energieeffizient Sanieren - Kredit (Pr.-Nr. 151, 152)

Fördergegenstand und -bedingungen

Hinweis: Die Förderung in diesen Programmen kann noch bis zum 30.06.2021 beantragt werden. Ab dem 01.07.2021 werden die Programme in die neue Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) überführt. 

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Ener­getische Sanierung von Wohn­gebäuden, für die der Bauantrag oder die Bau­anzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Die Sanierung muss zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

Grundsätzliche Bedingungen für Fördergegenstand A und B:

Förderhöhe

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

KfW-Effizienzhaus
    KfW-Effizienzhaus         Tilgungszuschuss    
[%]
    Tilgungszuschuss    
[€/WE]
    KfW - 55 40,0 % 48.000 €/WE
    KfW - 70 35,0 % 42.000 €/WE
    KfW - 85 30,0% 36.000 €/WE
    KfW - 100 27,5 % 33.000 €/WE
    KfW - 115 25,0 % 30.000 €/WE
    KfW - Denkmal 25,0 % 30.000 €/WE

Der max. Förderbetrag liegt bei 120.000 €/Wohneinheit.

B: Förderung Einzelmaßnahmen

Für Fördergegenstände A und B gilt:

Kredit-Konditionen
KfW Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgunsfreie
Anlaufjahre
Zinsbindung Effektivzins
    [Jahre] [Jahre] [Jahre] [%eff/a]
151 / 152 10 /   2 / 10 10 1-2 10 0,75 %
151 / 152 10 / 10 / 10 10 10 10 0,75 %
151 / 152 20 /   3 / 10 20 1-3 10 0,75 %
151 / 152 30 /   5 / 10 30 1-5 10 0,75 %

Kumulierbarkeit

 Kombinationen sind grundsätzlich möglich (Kredite, Zulagen, Zuschüsse)
 Summe der Förderzusagen dürfen die Förderfähigen Kosten nicht übersteigen!
möglich nicht möglich
 KfW Pr.Nr.: 167
 - Energieeffizient Sanieren
 - Ergänzungskredit
 - mit BAFA-Förderung
  BAFA - mit  KfW-Pr.Nr. 151
  Marktanreizprogramm des BAFA
 KfW Pr.Nr.: 431
  - Zusage für 151/152
 - Energieeffizient Bauen und Sanieren
 - Baubegleitung
 - Zuschuss
 KfW Pr.-Nr. 430 - Zuschuss
 - Energieeffizient Sanieren
   KfW Pr.-Nr. 159 - Kredit
 - Altersgerecht Umbauen
   KfW Pr.-Nr. 455 (B & E) - Zuschuss
 - Altersgerecht Umbauen
   KfW Pr.-Nr. 271 - Kredit / mit KfW Pr.-Nr. 151
- erneuerbare Energien "Premium"
   Stromerzeugungsanlagen
- PV / WKA / KWKA
    steuerliche Förderung gem. § 35a Abs. 3 EStG
- Handwerkerleistungen
   steuerliche Förderung gem. § 35 c EStG
- Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen   Wohnzwecken genutzte Gebäude
- auch nicht bei Aufteilung in Materialkosten und Arbeitsleistung

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 151/152
http://www.kfw.de/151 

Merkblatt:  KfW 151/152

http://bit.ly/2JatllL

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2Jf54LK

Anlage zum Merkblatt - Liste förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2TMMtj1

Anlage zum Merkblatt - Liste technische FAQ

http://bit.ly/2TPZhF9

Konditionen

http://bit.ly/2w7CW8j

Energieeffizienz-Experten

http://bit.ly/2wnqtNV

Energieberatung Verbraucherzentrale
https://www.verbraucherzentrale.de/energie

Informationen zu Denkmal

http://bit.ly/2w7KSGk

KfW: Energieeffizienz in der Wirtschaft (Programm-Nr. 295)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

Modul 1: Querschnittstechnologien

investive Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien:

Modul 2: Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien

Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software

Modul 4: Maßnahmen zur energiebezogenen Optimierung von Anlagen und Prozessen

NICHT gefördert werden zum Beispiel:

Bedingungen:

antragsberechtigt:

mit einem Standort in Deutschland.

Förderhöhe

Kredit:

Laufzeit:

Tilgungszuschuss:

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren staatlichen Beihilfen (einschließlich EEG oder KWKG) für ein- und dieselbe Maßnahme ist nicht möglich.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme eines Investitionszuschusses der BAFA ist ausgeschlossen.

Mittel für eine Energieberatung nach der Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand können in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen


KfW: Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien (Pr.-Nr. 295 und BAFA Modul 2)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien sowie energetische Optimierung von Produktionsprozessen wie z. B. Einsatz energieeffizienter Anlagen und Maschinen oder Austausch einzelner Komponenten, energieeffiziente Änderung der Prozessführung oder des Verfahrens, Optimierung der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik inklusive Energiemanagementsoftware.
– Maßnahmen zur Abwärmenutzung wie z. B. Einbindung der Abwärme zur Bereitstellung von Wärme inklusive aller
hierfür erforderlichen Maßnahmen an der Anlagen- oder Gebäudetechnik, Einspeisung in Wärmenetze inklusive der
Verbindungsleitungen, Verstromung von Abwärme (z. B. Organic Rankine Cycle-Technologie (ORC).
– Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung sind förderfähig, sofern diese eindeutig und
überwiegend für Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten eingesetzt werden.
– Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte wie z. B. energieeffiziente Wärme und Kälteerzeuger, Optimierung der Wärme- oder Kältespeicherung.
– Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess wie z. B. Dämmung von Anlagen und
Verteilleitungen, hydraulische Optimierung, Erneuerung von Druckluftleitungen.

Prozessenergie aus Biomasse ist mit Holzbrennstoffen aus folgenden Herkünften förderfähig:

Wald und Forst: Durchforstungsholz, Sturmholz, Käferholz, Waldrestholz, Stammholz, Industrieholz;

Sägeindustrie: Rinde, Schwarten und Spreissel, Sägespäne und Hackschnitzel;

Abfallwirtschaft: Altholz A1 und A2 von Altholzaufbereitern oder Anfallstellen, Grünschnittholz, Landschaftspflegeholz gehackt oder geschreddert, Siebüberläufe oder Grobkornbiomasse aus Grünschnitt oder Bioabfall.

Modul 1: Querschnittstechnologien:

Modul 2: Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien:

Gefördert wird der Ersatz oder die Neuanschaffung von Anlagen zur Bereitstellung von Wärme aus Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen oder Biomasse-Anlagen, deren Wärme zu über 50 Prozent für Prozesse, d. h. zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet wird.

Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software; Kauf und Installation von:

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen; energetische Optimierung von Anlagen und Prozessen:

Antragsberechtigt sind:

Förderhöhe

Alternativ zu einem zinsgünstige Kredit und Tilgungszuschuß nach KfW 295 kann eine Investitionsförderung nach dem gleichnamigen Förderprogramm der BAFA beantragt werden:

Modul 1: Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Modul 2 und 3: Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 55 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Modul 4: Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Investitionsvorhaben bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die maximale Förderung ist auf einen Betrag von 500 Euro (700 Euro für kleine und mittlere Unternehmen) pro jährlich eingesparte Tonne CO2 begrenzt.

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW-Programm 295 Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

BAFA-Programm Energieeffizienz und Prozeswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

FVH 2020: Prozesswärme aus Holzenergie. Fachverband Holzenergie im BBE.


KfW: Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren (Pr.-Nr. 276, 277, 278)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

ACHTUNG! Ab dem 1.1.2020 entfällt jegliche Förderung für Heizungs- und KWK-Anlagen, die mit Heizöl betrieben werden!


Gefördert werden:

Energetische Sanierungen von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden zur Erreichung der KfW Standards KfW-Effizienzhaus 70, 100 und Denkmal (Pr.-Nr. 277) sowie Einzelmaßnahmen (Pr.-Nr. 278).

Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz sind:

Errichtung energieeffizienter gewerblich genutzer Gebäude entsprechend der Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 70 (Pr.-Nr. 276).

Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme, wie z. B. Nebenarbeiten, Planungskosten und Energiemanagement­systeme.

Die Förderung kommt nicht in Frage für:

Förderhöhe

Es werden bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert. Der Kreditbetrag beträg in der Regel bis zu 25 Mio. € (höhere Kredite möglich bei besonderer Förderungswürdigkeit). Die Mehrwertsteuer kann mitfinanziert werden, sofern die Berechtigung zum Vorsteuerabzug nicht vorliegt. Eine Aufstockung des Kredites oder des Tilgungszuschusses nach Kreditzusage ist nicht möglich.

Mögliche Laufzeitvarianten:

Den individuellen Zinssatz ermittelt die Bank anhand der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Qualität der Sicherheiten.

Der Betrag ist in einer Summe oder in Teilen abrufbar. Die Abruffrist beträgt 12 Monate nach Zusage. Diese kann für noch nicht ausgezahlte Beträge um maximal 24 Monate verlängert werden. Für den noch nicht abgerufenen Betrag wird beginnend ab 2 Bankarbeitstagen und 6 Monaten nach dem Zusagedatum eine Bereitstellungsprovision von 0,15% pro Monat berechnet.

Tilgungszuschüsse:
bei Sanierung

Maßnahme / Standard Prozentsatz des Zusagebetrages Höchstbetrag pro m2 Nettogrundfläche
KfW-Effizienzhaus 70 27,5 % max. 275 € / m2
KfW-Effizienzhaus 100 20,0 % max. 200 € / m2
KfW-Effizienzhaus Denkmal 17,5 % max. 175 € / m2
Einzelmaßnahmen 20,0 % max. 200 € / m2

bei Neubau

Standard Prozentsatz des Zusagebetrages Höchstbetrag pro m2 Nettogrundfläche
KfW-Effizienzhaus 55 5,0 % max. 50 € / m2
KfW-Effizienzhaus 70 es wird ein Förderkredit ohne Tilgungszuschuss angeboten

Kumulierbarkeit

Die Kombination eines Kredites aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt.

Nicht aus Mitteln dieses Programms (teil)finanziert werden Anlagen zur Stromerzeugung (zum Beispiel Photovoltaik, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen), die nach dem Erneuerbare-Energien-oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (Einspeisevergütung beziehungsweise KWK-Zuschlag) gefördert werden.

Die Inanspruchnahme anderer Förderprogramme des Bundes für dieselbe Maßnahme beziehungsweise dieselben Kosten ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Kontakt

KfW

Palmengartenstr. 5-9

60325 Frankfurt

Tel.: 069 7431-0

Fax: 069 7431-2944

www.kfw.de


Infocenter

Tel.: 0800 5399001 (kostenfrei)

 

Programminformationen:
https://www.kfw.de/276


KfW: Energieeffizienzprogramm - Produktionsanlagen/-prozesse (Pr.-Nr. 292)

Fördergegenstand und -bedingungen

keine Förderung für:

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln (Kredite, Zulagen und Zuschüsse) ist unter Beachtung der EU-Beihilfegrenzen möglich.

Für Anlagen zur Stromerzeugung (z. B. Photovoltaik, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen) ist die gleichzeitige Inanspruchnahme einer KfW-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) für dieselben förderfähigen Kosten nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de
Infocenter • Tel.: 0800 5399002 (kostenfrei) • Fax: 069 7431-9500

Programminformationen:
www.kfw.de/292

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Formular "Bestätigung zum Kreditantrag KfW-Energieeffizienzprogramm"

https://bit.ly/3rSdH5F

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Biogasleitungen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - große Wärmespeicher (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Tilgungszuschuss große Wärmespeicher:

Kumulierbarkeit


KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Holzheizungen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Zielgruppen:

Förderbedingungen:

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 (für Zielgruppen außer Unternehmen) oder www.kfw.de/281 (für Unternehmen)

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - KWK-Biomasseanlagen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Solarthermie (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Antragsberechtigt sind:

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

Gefördert werden die Errichtung und Erweiterung von großen Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 m² Bruttokollektorfläche.

Schwimmbadabsorber sind nicht förderfähig.

Förderhöhe

Kredithöhe und Auszahlung:

Tilgungszuschüsse können über zwei alternative Fördermechanismen beantragt werden:

Größenabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen: 

Ertragsabhängige Förderung von Solarkollektoranlagen:

Kumulierbarkeit

Die Kombination einer Finanzierung der aus dem Programm Erneuerbare Energien "Premium" geförderten Anlagen ist nur mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" möglich. Ausgeschlossen ist die Kombination eines Kredites aus Erneuerbare Energien "Premium" mit einem Kredit aus dem Programm Erneuerbare Energien "Standard" für dieselbe Investitionsmaßnahme (Ausnahme: Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung).

Sofern Beihilfen unterschiedlicher Beihilfegeber für dieselben förderfähigen Kosten in Anspruch genommen werden, sind die jeweils relevanten EU-Beihilfehöchstbeträge und Kumulierungsvorschriften einzuhalten.

Weitere Informationen

Kontakt

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 74 31-0
Fax: 069 74 31-29 44
info@kfw.de

Programminformationen

http://bit.ly/2uumfXD

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmenetze (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271/281
www.kfw.de/271

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmenetze (Pr.-Nr. 272, 282)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

A. Anlagenförderung:

  Vorhaben für ausschließliche Wärmeerzeugung Vorhaben für kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung
Tilgungszuschuss 200 € je kW Nennwärmeleistung                                             

(1-(Pel / Qth)) * 200 € je kW Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung ist hierbei die geothermische Leistung der realisierten Wärmebereitstellung ohne Spitzenlast. Die Bemessung der Förderung berücksichtigt, dass ein Teil der geothermischen Energie zur Stromerzeugung genutzt wird und daraus Erlöse erzielt werden. Die Förderung ist daher entsprechend dem Verhältnis der installierten elektrischen Bruttoleistung (Pel in kWel) und der Nennwärmeleistung  (Qth in kWth) reduziert.

Max. Zuschuss 2 Mio. € je Einzelanlage                                                   1 Mio € je Einzelanlage
Voraussetzungen -

Förderung für obertägige Anlage (Heizkraftwerk) wenn:

  • Nennwärmeleistung Qth min. 4.000 kWth
  • Betrag der elektrischen Bruttoleistung Pel in kWel < Betrag der abnahmeseitigen Wärmeanschlussleistung Qth in kWth

B. Bohrkostenförderung:

  Bohrtiefe Vorhaben für ausschließliche Wärmeerzeugung Vorhaben für kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung
Zuschuss 400 - 1.000 Meter unter Geländeoberkante 375 € je Meter vertikale Tiefe (nicht Bohrstrecke) 375 € je Meter vertikale Tiefe (nicht Bohrstrecke)
1.000 - 2.500 Meter unter Geländeoberkante 500 € je Meter vertikale Tiefe 500 € je Meter vertikale Tiefe
> 2.500 Meter unter Geländeoberkante bis Endtiefe 750 € je Meter vertikale Tiefe keine Förderung
Max. Zuschuss 2,5 Mio € je Bohrung, maximal 4 Bohrungen je Projekt (Förderhöchstbetrag: 10 Mio. €) 975.000 € je Bohrung, maximal 4 Bohrungen je Projekt (Förderhöchstbetrag: 3.9 Mio. €)

Keine Förderung von Erkundungsbohrungen.

C. Mehraufwendungen:

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 272 oder 282
www.kfw.de/272 oder www.kfw.de/282

Aktuelle Zinssätze KfW  

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: Erneuerbare Energien - Premium - Wärmepumpen (Pr.-Nr. 271, 281)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 271 oder 281
www.kfw.de/271 oder www.kfw.de/281

Aktuelle Zinssätze KfW

http://bit.ly/2w7Bkey

Definition KMU

http://bit.ly/2w7Av5s

KfW: Erneuerbare Energien - Standard (Pr.-Nr. 270)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähige Maßnahmen:

Bedingungen zur Finanzierung von Contracting-Vorhaben:

Gebrauchte Anlagen sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon sind Anlagen, die nicht länger als 12 Monate ans Stromnetz angeschlossen sind, und gebrauchte Anlagen, die nicht bereits von der KfW gefördert wurden, wenn zeitgleich eine Modernisierung mit Leistungssteigerung erfolgt. Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen.

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich, sofern diese keine Beihilfe enthalten.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 270
www.kfw.de/270

Merkblatt Erneuerbare Energien

http://bit.ly/2w7ZR3g

KfW: IKU - Barrierearme Stadt - Kredit (Pr.-Nr. 234)

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Förderanträge stellen?

Was wird gefördert?

Antragstellung

4 Schritte bis zum Kredit:

  1. Finanzierungspartner finden:
    • vor Vorhabenbeginn mit dem Finanzierungspartner sprechen
    • KfW- Tipps für Beratungsgespräch beachten
  2. Kredit beantragen
    • Finanzierungspartner übernimmt das Beantragen
  3. Kreditantrag wird von der KfW geprüft und entscheidet über den Kredit
  4. Kreditvertrag abschließen und mit dem Vorhaben beginnen

Förderhöhe

Förderkonditionen:

Kumulierbarkeit

Kumulierung möglich

Weitere Informationen

Merkblatt - IKU Barrierearme Stadt

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen

Merkblatt Risikogerechtes Zinssystem

Verwendungsnachweis - spätestens 36 Monate nach Vollauszahlung

Kumulierungserklärung - Wenn Sie mehrere Beihilfen beantragen

De-minimis-Erklärung - Informationen über bereits bezogene Beihilfen

Allgemeine Bestimmungen für Investitionskredite - Endkreditnehmer


KfW: IKU - Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung (Pr.-Nr. 202)

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Förderanträge stellen?

Was wird gefördert?

Modul A - Wärme und Kälteversorgung im Quartier

Modul B - Energieeffiziente Wasserver- und Abwasserentsorgung im Quartier

KEINE Förderung von/für:

Antragstellung

6 Schritte bis zum Kredit:
1.) Beratung/Berechnung durch einen Experten für Energieeffizienz
2.) Finanzierungspartner finden
3.) Kredit beantragen
4.) Kreditantrag wird von der KfW geprüft und entscheidet über die Förderung
5.) Kreditvertrag abschließen und mit dem Vorhaben beginnen
6.) Bestätigung/Nachweis einreichen und Tilgungszuschuss erhalten

Förderhöhe

Förderkonditionen:

Kumulierbarkeit

Kumulierung möglich

Kumulierung NICHT möglich mit:

 


 

Weitere Informationen

KfW Niederlassung Berlin, 10865 Berlin

Allgemein zur KfW: www.kfw.de

Programminformationen - KfW 202
www.kfw.de/202 

Merkblatt

Merkblatt zu Beihilfen

Merkblatt Risikogerechtes Zinssystem

Allgemeine Bestimmungen für Investitions­kredite - Endkredit­nehmer

Bestätigung zum Kreditantrag

De-minimis-Erklärung

Kumulierungserklärung

Verwendungsnachweis

Aktuelle Zinssätze KfW        

http://bit.ly/2w7Bkey

KfW: IKU - Energieeffizient Bauen und Sanieren (Pr.-Nr. 219/220)

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Förderanträge stellen:

Kommunale Infrastruktur in Deutschland:

Soziale Infrastruktur in Deutschland

Was wird gefördert?

KEINE FÖRDERUNG VON:

Antragstellung:
° Anträge sind über Finazierungspartner zu stellen.
° Die Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.
° Bankübliche Sicherheiten sind zu stellen.

Sachverständiger / Energieberatung:
° muss das Einhalten der technische Mindestanforderungen und
° die Einsparung von Energie und CO2 quantifizieren und bestätigen (Bestätigung zum Kreditantrag)
° eine nach § 21 EnEV ausstellungsberechtigte Person für Nichtwohngebäude
° Sachverständige für Nichtwohngebäude:

° Sachverständige für Denkmal Nichtwohngebäude:

° Energieberatung vor Durchführung der Maßnahme ist empfehlenswert:

Förderhöhe

Förderkonditionen:

Kreditkonditionen:

KfW
Pr.-Nr.:
Kennung Kredit-
Laufzeit

tilgungsfreie
Anlaufjahre

Zinsbindung Effektivzins
219/220 10/2/10 10 1-2 fest 10  1,00 %eff/a
219/220 20/3/10 20 1-3 ersten 10  1,00 %eff/a
219/220 30/5/10 30 1-5 ersten 10  1,00 %eff/a

Tilgungszuschuss:

Tilgungszuschuss

[ % ]
des Zusagebetrages
[ €/m2 ]
pro Quadratmeter
Neubau / Ersterwerb (Pr.-Nr.: 220) (Pr.-Nr.: 220)
 KfW-Effizienzgebäude 55 5,0 % max. 50 €/m2
 KfW-Effizienzgebäude 70 - -
Sanierung / Einzelmaßnahmen (Pr.-Nr.: 219) (Pr.-Nr.: 219)
 KfW-Effizienzgebäude 70 27,5 % max. 275 €/m2
 KfW-Effizienzgebäude 100 20,0 % max. 200 €/m2
 KfW-Effizienzgebäude Denkmal 17,5 % max. 175 €/m2
 Einzelmaßnahmen 20,0 % max. 200 €/m2
  Stand: 2.2020

Tilgungszuschuss zwischen 5,0 % (max. 50 €/m2 ), beim Neubau/Ersterwerb eines KfW-Effizienzgebäudes 55
und 27,5 % (max. 275 €/m2) bei der Sanierung zu einem KfW-Effizienzgebäude 70, ist möglich. Abhängig von
dem erreichten energetischen KfW-Standard.

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Kumulierung NICHT möglich mit:

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 219 oder 220
www.kfw.de/219 oder www.kfw.de/220

Merkblatt IKU - Energieeffizient Bauen und Sanieren

Anlage zu den Merkblättern - Technische Mindestanforderung

Infoblatt Liste der Technischen FAQ

Allgemeines Merkblatt zu Beihilfen

Merkblatt KMU-Definition

Merkblatt Risikogerechtes Zinssystem

Allgemeine Bestimmungen für Investitionskredite - Endkreditnehmer

Aktuelle Zinssätze

http://bit.ly/2w7Bkey

Datenschutz­rechtliche Hinweise und Informationen zum Wider­spruchs­recht


KfW: IKU - Kommunale und soziale Unternehmen (Pr.-Nr. 148)

Fördergegenstand und -bedingungen

Wer kann Förderanträge stellen:

Kommunale Infrastruktur in Deutschland:

Soziale Infrastruktur in Deutschland

KEINE FÖRDERUNG VON:

Antragstellung:
Anträge sind über Finanzierungspartner zu stellen.

Die Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.

Bankübliche Sicherheiten sind zu stellen.

Förderhöhe

Förderkonditionen:

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Kumulierung NICHT möglich mit:

Weitere Informationen

Merkblatt: IKU Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen

Merkblatt Risikogerechtes Zinssystem

Antrag auf Gewährung eines Zuschusses

Auszahlungsformular Förderzuschuss

De-minimis-Erklärung des Antragstellers

Kumulierungserklärung

Allgemeine Bestimmungen für Investitionskredite - Endkreditnehmer

Datenschutz­rechtliche Hinweise und Informationen zum Wider­spruchs­recht

Datenschutz­rechtliche Hinweise und Informationen zum Wider­spruch­srecht beim Förderzuschuss


KfW: Offshore-Windenergie (Pr.-Nr. 273)

Fördergegenstand und -bedingungen

Langfristige Finanzierung von Großprojekten im Bereich der Offshore-Windenergie, antragsberechtigt sind Projektgesellschaften.
Mit diesem Kreditprogramm werden max. 10 Offshore-Windparks finanziert. Es stehen 3 Finanzierungsvarianten zur Verfügung:

In Variante A und B rufen Sie Ihren Kredit innerhalb von 2,5 Jahren ab, in Variante C bei Auftreten unvorhergesehener Mehrkosten.

Förderhöhe

Variante A: Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien

Variante B: Finanzierungspaket aus bankdurchgeleitetem Kredit und Direktkredit

Variante C: Direktkredit als Kostenüberschreitungsrahmen

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit Mitteln der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie mit Mitteln anderer Banken, die von ausländischen staatlichen Exportversicherungen abgesichert werden, ist möglich. Eine Kombination mit anderen KfW- oder ERP-Fördermitteln ist nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 273
www.kfw.de/273


KfW: Umweltprogramm (Programm-Nr. 240/241)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung von Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit, wenn Sie damit:

keine Förderung von:

antragsberechtigt:

Förderhöhe

Zinssätze und Laufzeiten:

Kleine Unternehmen erhalten einen günstigeren Zinssatz. Ihren individuellen Zinssatz ermittelt Ihre Bank anhand Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und der Qualität Ihrer Sicherheiten.

Kredithöhe und Auszahlung:

Kumulierbarkeit

Die Kombination eines Kredites mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten EU-Beihilfegrenzen möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

 

Programminformationen - KfW 240 oder 241

http://www.kfw.de/240


Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG): KWK-Anlagen

Fördergegenstand und -bedingungen

Zuschlagsberechtigte KWK-Anlagen (§ 6) sind:

Weitere Regelungen

Förderhöhe

Allgemeine Fördersätze

    Einspeisung
ins Netz
Objekt-
versorgung 1
Stromkosten-
intensive
Unternehmen
Eigen-
verbrauch
 
elektrische
Leistung
Zuschlag
KWKG 2012
(in ct / kWh)
Zuschlag KWKG 2016
(§ 7)
(in ct / kWh)
Dauer 4
(§ 8 Abs. 1-2)
(in Vbh 5)
bis 50 kW 5,41 2 8,00 4,00 5,41 4,00 30.000
> 50 bis 100 kW 4,00 6,00 3,00 4,00 3,00 30.000
> 100 bis 250 kW 4,00 5,00 2,00 4,00 - 30.000
> 250 kW bis 2 MW 3 2,40 4,40 1,50

2,40

(Ausschreibung für

0,5-50 MW)

- 30.000
> 2 MW 3 1,80 3,4 1,00 1,80 - 30.000
  1. Nur wenn KWK-Strom an Letztverbraucher in einer Kundenanlage oder in einem geschlossenen Verteilernetz geliefert und hierfür die volle EEG-Umlage gezahlt wird.
  2. Zuschlag wird für die Dauer von 10 Jahren gezahlt
  3. Der Zuschlag für KWK-Strom nach §7 Abs. 1 bis 4 KWK-Gesetz für Anlagen im Anwendungsbereich des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes erhöht sich insgesamt um 0,3 ct/kWh.
  4. gilt für neue KWK-Anlagen
  5. Vbh = Vollbenutzungsstunden

Bonusförderungen

§7a Bonus für innovative erneuerbare Wärme

Anteil innovativer erneuerbarer Wärme an Referenzwärme Bonus [ct/kWh]
5% 0,4
10% 0,8
15% 1,2
20% 1,8
25% 2,3
30% 3,0
35% 3,8
40% 4,7
45% 5,7
50% 7,0

§7b Bonus für elektrischer Wärmeerzeuger

§7c Kohleersatzbonus

Erstmalige Inbetriebnahme Aufnahme Dauerbetrieb der neuen KWK-Anlage bis
Ende 2022 Ende 2023 Ende 2024 Ende 2025 Ende 2026 Ende 2027 Ende 2028 Ende 2029
nach 12.1974 20 €/kWel 20 €/kWel 15 €/kWel 10 €/kWel 5 €/kWel      
nach 12.1984 225 €/kWel 225 €/kWel 210 €/kWel 195 €/kWel 180 €/kWel 165 €/kWel 150 €/kWel 135 €/kWel
nach 12.1994 390 €/kWel 390 €/kWel 365 €/kWel 340 €/kWel 315 €/kWel 290 €/kWel 265 €/kWel 240 €/kWel

 

Dauer der Zuschläge für modernisierte KWK-Anlagen (§ 8 Abs.3)

Modernisierte KWK-Anlagen erhalten einen Zuschlag für:

6 000 Vollbenutzungsstunden, wenn

15.000 Vbh, wenn die Modernisierung frühestens fünf Jahre

für 30.000 Vbh, wenn

Dauer der Zuschläge für nachgerüstete KWK-Anlagen (§ 8 Abs.4)

Nachgerüstete KWK-Anlagen erhalten einen Zuschlag für

Ab dem Jahr 2021 werden die jährlichen Vollbenutzungsstunden begrenzt!
Die Summe von 30.000 Vbh wird somit auf einen längeren Zeitraum gestreck.

Jahr Vbh
2021 5.000
2023 4.000
2025 3.500

Die nachgerüsteten Anlagen müssen dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

Zuschläge für bestehende KWK-Anlagen größer 2 MWel (§ 13)

Der Zuschlag beträgt nach dem 31. Dezember 2018 für bestehende KWK-Anlagen

Für bestehende KWK-Anlagen wird der Zuschlag für 16 000 Vollbenutzungsstunden gezahlt. Für jedes abgelaufene Kalenderjahr ab dem 1. Januar 2017 verringert sich die Dauer der Zuschlagzahlung um die tatsächlich erreichte Anzahl der Vollbenutzungsstunden der KWK-Anlage, mindestens aber um 4 000 Vollbenutzungsstunden. § 7 Absatz 7 ist entsprechend anzuwenden.

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit Investitionszuschüssen ist nur soweit zulässig, wie die kumulierte Förderung die Differenz zwischen den Gesamtgestehungskosten der Stromerzeugung der KWK-Anlagen und dem Marktpreis nicht überschreitet (§ 7 Abs.6).

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn, Tel.: 06196-9080, www.bafa.de

Informationen des BAFA zu Fördermöglichkeiten für KWK

http://bit.ly/2w7qrJL

Baseload-Strom des vergangenen Quartals (Website der EEX)

http://bit.ly/2whDus6

Broschüren der ASUE

http://bit.ly/2w7riKH

Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG): Wärmenetze

Fördergegenstand und -bedingungen

Wärme- und Kältenetze

Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags für den Neu- oder Ausbau von Wärme- und Kältenetzen haben Betreiber wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

Dem zuschlagberechtigten Ausbau eines Wärmenetzes gleichgestellt sind:

Die Regelungen für Wärmenetze sind entsprechend auch für Kältenetze anzuwenden.

Wärme- und Kältespeicher

Es werden nur noch Zuschläge für den Neubau von Wärme- und Kältespeichern gezahlt. Betreiber von Wärmespeichern haben gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber einen Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags, wenn

Industrielle Abwärme, die ohne zusätzlichen Brennstoffeinsatz bereitgestellt wird, sowie Wärme aus erneuerbaren Energien stehen Wärme aus KWK-Anlagen gleich, solange der Anteil der Wärme aus KWK-Anlagen 25 % der erzeugten Wärmemenge nicht unterschreitet.

Dem Neubau gleichgestellt ist die Umrüstung bestehender Behälter mit fabrikneuen Komponenten in einen Wärmespeicher.

Ab einer Investitionssumme von mehr  als 5 Mio. Euro wird über die Frage der Zuschlagsberechtigung ein Vorbescheid erteilt.

Die Regelungen für Wärmespeicher sind entsprechend auch für Kältespeicher anzuwenden.

 

Förderhöhe

 

Wärme- und Kältenetze

Bedingung

Zuschlag bezogen auf Investitionskosten Frist für die Inbetriebnahme
50% Wärme aus KWK und/oder erneuerbare Wärme + Abwärme (mind. aber 10% KWK-Wärme) 30% 31.12.2022
75% Wärme aus KWK und/oder erneuerbare Wärme + Abwärme (mind. aber 10 % KWK-Wärme) 40% 31.12.2029

Der maximle Zuschlag liegt bei 20 Mio. Euro pro Projekt.

Wärme- und Kältespeicher

 

 

Weitere Informationen

Die Zulassung muss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn, Tel.: 06196-9080, www.bafa.de beantragt werden.

Programminformationen

http://bit.ly/2w7qrJL

Programminformationen Wärme- und Kältenetze

http://bit.ly/2whKdCF

"Merkblatt Wärme- und Kältenetze" des BAFA

http://bit.ly/2w7BiTY

Programminformationen Wärme- und Kältespeicher

http://bit.ly/2w7rjOL

Landwirtschaftliche Rentenbank: Energie vom Land

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung zu Top Konditionen der Landwirtschaflichen Rentenbank (Nr. 255):

Förderung zu Basis Konditionen der Landwirtschafllichen Rentenbank (Nr. 256):

Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen

Förderhöhe

Kumulierbarkeit

Weitere Informationen

Landwirtschaftliche Rentenbank, Tel: 069 2107-700

Programminformationen

http://bit.ly/2wC5cT4

Richtlinie (pdf):

http://bit.ly/32ABfjF

aktuelle Zinskonditionen

http://bit.ly/2wIo5E4

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