Förder.Navi

Energieeffiziente Gebäudesanierung

Auswahlkriterien

  • Kommune
  • alle Förderarten
  • alle Fördergeber

BAFA - Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

  • Erneuerung der Heizungs-Umwälzpumpen durch hocheffiziente Pumpen
  • Erneuerung der Warmwasser-Zirkulationspumpen
  • Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich an Bestandsanlagen
  • Heizungsoptimierung durch hydraulischen Abgleich in Kombination mit:
    • Armaturen bzw. Technik zur Volumenstromregelung
    • voreinstellbare Thermostatventile
    • Einzelraumtemperaturregler
    • Strangventile
    • Separate Mess-, Regelungs-, Steuerungstechnik und Benutzerinterfaces
    • Heizkurveneinstellung
    • Pufferspeicher

Bedingungen:

  • Umsetzung nur in Bestandsgebäuden (KEINE NEUBAUTEN)
  • Heizungsanlage muss vor mehr als 2 Jahren installiert worden sein
  • nur in der Bundesrepublik Deutschland anwendbar
  • pro Anlage kann/können die Maßnahme/n nur 1 mal beantragt werden
    • Kombination von Pumpenerneuerung und hydraulischen Abgleich ist anzuraten
  • KEINE Förderung, wenn die Maßnahme vor Registrierung schon begonnen wurde
    • Maßnahmenbeginn = rechtsgültiger Abschluss eines zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags
  • Maßnahme/n müssen spätestens 6 Monate nach Registrierung abgeschlossen sein
  • Antragsberechtigte sind: Privatpersonen, freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, Unternehmen, juristische Personen des Privatrechts, Kirchengemeinden und kirchliche Träger, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Förderhöhe

  • Zuschusshöhe: bis zu 30,0 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten
  • max. Förderbetrag: 25.000 € je Vorgang

Kumulierbarkeit

  • KEINE Kumulierung mit anderen öffentlichen Fördermitteln für dieselben Maßnahme/n.
  • KEINE Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§35 a Absatz 3 EStG)

Weitere Informationen

Infos - Heizungsoptimierung

http://bit.ly/2w7kNqW

Technisches Merkblatt

http://bit.ly/2w7mTHu

Liste förderfähige Pumpen

http://bit.ly/2w7HL1r

Antragsverfahren

http://bit.ly/2w7jOqX

Registrierung

http://bit.ly/2w7J4NI

Förderantrag login

http://bit.ly/2w7a8wt

Publikationen

http://bit.ly/2w7kNqW

Bestätigung hydraulischer Abgleich

http://bit.ly/2w7lLnp

Rechtsgrundlage

http://bit.ly/2w7nAk7

BAFA: Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützige Organisationen

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Energieberatungen für Nichtwohngebäude:

  • Energieberatung zur Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts von Nichtwohngebäuden
    • entweder in Form eines Sanierungsfahrplans, der kurzfristig umsetzbare Energiesparmaßnahmen z. B. durch Modernisierung der Anlagentechnik und Optimierung des Gebäudebetriebs und aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen enthält, oder
    • einer umfassenden Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus 70 bzw. 100 oder einem KfW-Effizienzhaus Denkmal oder
  • Neubauberatung für Nichtwohngebäude nach einem förderfähigen KfW-Effizienzhaus-Standard (EH 55 oder EH 70).

Bei bestehenden Gebäude ist optional eine "Orientierungsberatung Contracting" förderfähig. Hierbei ist zu prüfen, ob sich die Maßnahmen für ein Energiespar- oder Energieliefer-Contracting eignen und ob dieses, auch im Vergleich zu einer Eigendurchführung, wirtschaftlich sinnvoll ist.

Die Beratung kann sich auf alle Arten von Nichtwohngebäuden beziehen. Diese müssen sich in Trägerschaft von Kommunen, kommunalen Einrichtungen, gemeinnützigen Organisationen oder anerkannten Religionsgemeinschaften befinden.

Förderhöhe

Die Förderung wird als Zuschuss gewährt. Der Berater stellt den Förderantrag und erhält den Förderbetrag ausgezahlt.
Die Förderung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 15.000 € (abhängig von der Zahl der Nutzungszonen des Gebäudes).
​Weitere 500 € Fördermittel sind möglich für die Präsentation des Endberichtes in einem Entscheidungsgremium.

Kumulierbarkeit

  • Nicht kumulierbar mit öffentlichen Mittel anderer Förderprogramme des Bundes. 
  • Bei einer zusätzlichen Förderung mit Mitteln anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes (zum Beispiel der Länder) dürfen die gesamten Fördermittel 85 % der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen (max. 95 % bei finanzschwachn Kommunen).
  • Eine Förderung der vorgeschlagenen Investitionen ist hiervon nicht betroffen. Die Umsetzung der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen können z.B. mit dem KfW-Programm „IKK/IKU Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (Nr. 217, 218, 219 und 220) für Nichtwohngebäude gefördert werden. 
  • Auch eine Verknüpfung mit Quartierskonzepten aus dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ ist möglich. Optimaler Weise erfolgt zuerst die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts. Einzelne (Nichtwohn-)Gebäude des Quartiers können anschließend im Detail betrachtet und hinsichtlich einer optimalen energetischen Sanierung beraten werden. Bei beiden Programmen wird nicht die gleiche Maßnahme gefördert.

Weitere Informationen

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 525 – Kältetechnik, Energieeffizienz Kommunen
rankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1005
www.bafa.de

Förderprogramm "Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen"

http://bit.ly/2vob0x2

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - ausgewählte Klimaschutzmaßnahme (2.7.3)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert wird eine ausgewählte Klimaschutzmaßnahme aus dem vom obersten Entscheidungsgremium beschlossenen Klimaschutzkonzept.

Voraussetzungen für die Beantragung:

  • Die Maßnahme muss Vorbildcharakter besitzt und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
  • Durch die Maßnahme wird eine Investition getätigt, bei der die besten verfügbaren Technologien zum Einsatz kommen.
  • Vorhandene gesetzliche Mindeststandards, die im Handlungsfeld der Maßnahme ggf. bestehen, müssen durch die Maßnahme deutlich übertroffen werden. 
  • Es liegt die Bewilligung eines Klimaschutzmanagements vor.
  • Die ausgewählte Klimaschutzmaßnahme bewirkt eine Reduzierung von Treibhausgasemissionen von mindestens 50 %.
  • Die ausgewählte Klimaschutzmaßnahme muss einen umfassenden Ansatz verfolgen, z. B. hinsichtlich der Reduzierung des Primärenergieeinsatzes, der Nutzung von Effizienzpotenzialen oder der Kopplung der Nutzungsbereiche Strom, Wärme und Verkehr.

Befinden sich die Fördergegenstände im Eigentum einer direkt zugeordneten Verwaltungs- oder Organisationseinheit des Zuwendungsempfängers für das laufende Klimaschutzmanagementvorhaben, kann dieser als Antragsteller für die ausgewählte Klimaschutzmaßnahme fungieren.

Der Nachweis über die Höhe der Treibhausgasminderung durch die Maßnahme muss in Form einer CO2-Bilanzierung von einem unabhängigen Ingenieurbüro vorgenommen, im Zuge der Antragstellung vorgelegt und im Verwendungsnachweis bestätigt werden.
 
Nicht zuwendungsfähig sind Projekte aus dem Bereich Elektromobilität (bspw. Ersatz von Dienstfahrzeugen), Neubauten und Ersatzneubauten sowie Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung.

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)

Zeitpunkt für die Antragstellung:

Die Förderrichtlinie tritt zum 1.1.2019 in Kraft und gilt bis zum 31.12.2022.

Die Antragsstellung sind jährlich vom 1.1. bis 31.3. und vom 1.7. bis 30.9. möglich.

Die ausgewählte Klimaschutzmaßnahme kann nur innerhalb der ersten 18 Monate nach Start des Bewilligungszeitraums für das Klimaschutzmanagement beantragt werden. Der Bewilligungszeitraum für die ausgewählte Klimaschutzmaßnahme beträgt in der Regel maximal 36 Monate.

Förderhöhe

Gefördert wird durch einen Zuschuss in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Mindestzuwendung beträgt 10.000 €, die maximale Förderhöhe 200.000 €.

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.
Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und -obergrenzen entnehmen Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Hinweisblatt.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes.
Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.

Weitere Informationen

Projektanträge sind einzureichen bei:
Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Telefon:030/20199-577
Telefax: 0 30/2 01 99-31 07
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:

http://bit.ly/2w7KkQW

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/2TrrRcI

Hinweisblatt für strategische Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/2TqKFbN

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 - 39001-170
skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - Raumlufttechnische Anlagen (2.10)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden innerhalb der Kommunalrichtlinie im investiven Förderschwerpunkt 2.10 "Raumlufttechnische Anlagen" die Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen und deren Komponenten in Nichtwohngebäuden sowie die Nachrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in Schulen und Kindertagesstätten im Rahmen einer Grundsanierung.

Zuwendungsfähig sind:

  • Ausgaben für die Anschaffung bedarfsgeregelter Zu- und Abluftsysteme mit Wärmerückgewinnung einschließlich der zugehörigen Steuerungstechnik sowie der Einbau durch qualifiziertes externes Fachpersonal;
  • Ausgaben für die Anschaffung von raumlufttechnischen Geräten inklusive der zugehörigen Steuerungstechnik sowie der Einbau durch qualifiziertes externes Fachpersonal;
  • Ausgaben für die Demontage und fachgerechte Entsorgung der zu ersetzenden Anlagenkomponenten der Klimaschutztechnologien durch qualifiziertes externes Fachpersonal.

Weitere Informationen zu den technischen Spezifikationen entnehmen Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Hinweisblatt.

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Werkstätten für behinderte Menschen und deren Träger

Fristen:
Die Kommunalrichtlinie gilt vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2022.
Antragsfristen: 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September

Förderhöhe

Gefördert wird durch einen Zuschuss in Höhe von 25 %.

Die Mindestzuwendung beträgt 5.000 €.

Finanzschwache Kommunen können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine Förderquote von 30 % erhalten.

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis
Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.

Bei Maßnahmen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten und Sportstätten (incl. Freibäder und Schwimmhallen) ist eine um 5 % erhöhte Förderquote möglich.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes.
Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.

Weitere Informationen

Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Telefon:030/20199-577
Telefax: 0 30/2 01 99-31 07
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:
 

http://bit.ly/2w7KkQW

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/2TrrRcI

Hinweisblatt für investive Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/2Dvye9P

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 - 39001-170
skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

BMU: Kommunalrichtlinie 2019 - weitere investive Maßnahmen (2.16)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden innerhalb der Kommunalrichtlinie im investiven Förderschwerpunkt 2.16 "Weitere Investive Maßnahmen für den Klimaschutz" Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden.

Gefördert werden:

  • Rückbau ineffizienter zentraler Warmwasserbereitungssysteme mit hohen Verlusten kombiniert mit dem Einsatz dezentraler Warmwasserbereiter an einigen wenigen Verbrauchsschwerpunkten. Zudem wird die Sanierung und Anpassung ineffizienter zentraler Warmwasserbereitungsanlagen an den tatsächlichen Warmwasserbedarf gefördert,
  • Austausch nicht regelbarer Pumpen gegen regelbare Hocheffizienzpumpen für das Beckenwasser in
    Schwimmbädern,
  • Einbau von Komponenten der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik in Verbindung mit einer Gebäudeleittechnik zur Gebäudeautomation,
  • Einbau außenliegender Verschattungsvorrichtungen mit Tageslichtnutzung (nur wenn eine aktive Kühlung bereits vorhanden ist oder durch die Maßnahme ein nachweislich notwendiger Einbau einer aktiven Kühlung vermieden werden kann),
  • Austausch von Elektrogeräten zur Erwärmung, Kühlung und Reinigung in Schul- und Lehrküchen, Fach- und Technikräumen (z. B. Bio- oder Chemieraum) sowie in Kindertagesstätten durch Geräte der höchsten Effizienzklasse.

Zuwendungsfähig sind Sach- und Personalausgaben für die Beschaffung und die Installation sowie die Demontage der der genannten Technologien durch qualifiziertes externes Personal.

Um eine Mindestzuwendung zu erreichen, können mehrere Maßnahmen in einem Antrag gemeinsam beantragt werden. 

Weitere Informationen zu den technischen Spezifikationen und den zuwendungsfähigen Ausgaben entnehmen Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Hinweisblatt.

Antragsberechtigt:

  • Kommunen und deren Zusammenschlüsse
  • Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung
  • öffentl., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen
  • Jugendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (nach SGB VIII anerkannt)
  • Unternehmen, die einen kommunalen Entsorgungsauftrag übernommen haben
  • kulturelle Einrichtungen in gemeinnütziger Trägerschaft
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus, die im Vereinsregister eingetragen sind
  • Werkstätten für behinderte Menschen und deren Träger

Fristen:
Die Kommunalrichtlinie gilt vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2022.
Antragsfristen: 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September

Förderhöhe

Gefördert wird durch einen Zuschuss in Höhe von 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Die Mindestzuwendung beträgt 5.000 €.

Finanzschwache Kommunen können vorbehaltlich der beihilferechtlichen Zulässigkeit eine erhöhte Förderquote von 50 % erhalten.

Bei Maßnahmen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten und Sportstätten (incl. Freibäder und Schwimmhallen) ist eine um 5 % erhöhte Förderquote möglich.

Kommunen im „Rheinischen Revier“ (Rhein-Kreis Neuss, Kreis Düren, Rhein-Erft-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Heinsberg, Kreis Euskirchen, Stadt Mönchengladbach) können eine bis zu 15 % erhöhte Förderquote erhalten.
 

 

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit weiteren Förderung ist möglich, jedoch nicht mit anderen Programmen des Bundes.
Außerdem muss ein Eigenanteil von 15 % des Gesamtvolumens eingebracht werden - bei finanzschwachen Kommunen von 10 %.

Bei Kumulierung dürfen AGVO-, die geltende Beihilfeintensität und De-minimis-Höchstbeträge nicht überschritten werden.

Es können weitere strategische oder investive Klimaschutz-Maßnahmen der Kommunalrichtlinie beantragt werden.

Weitere Informationen

Projektanträge sind einzureichen bei:
Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Telefon:030/20199-577
Telefax: 0 30/2 01 99-31 07
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

http://bit.ly/2TsIaWp

Weitere Informationen, Faltblatt und Tutorial zur Antragstellung zum Förderprogramm "Kommunalrichtlinie" unter:

http://bit.ly/2w7KkQW

Kommunalrichtlinie: Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld:

http://bit.ly/2TrrRcI

Hinweisblatt für investive Förderschwerpunkte der Klimaschutzinitiative:

http://bit.ly/2Dvye9P

Beratung durch das Service & Kompetenz Zentrum: Kommunaler Klimaschutz am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu):
Hotline: 030 - 39001-170
skkk@klimaschutz.de

http://bit.ly/2Tsjptz

KfW: Altersgerecht Umbauen - Kredit (Pr.-Nr. 159)

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden:

  • Maßnahmen, die den Wohnkomfort und die Sicherheit (Einbruchschutz) für selbstgenutzte oder vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen erhöhen
  • Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen (Bauabnahme max. 12 Monate zuvor)
  • Barrierereduzierende Maßnahmen in Gebäudebestand
    • barrierereduzierende Maßnahmen, die in sieben Förderbereiche (FB) eingeteilt sind. Einzelne Maßnahmen, aber auch Kombinationen der FB sind möglich. Ein Sachverständiger braucht nicht hinzugezogen zu werden (wird aber empfohlen)
    • oder Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit nach DIN 18040-2
    • oder Maßnahmen mit denen der Standard "Altersgerechtes Haus" erreicht wird. Eine oder alle Wohnungen eines Gebäudes müssen die folgenden Anforderungen erfüllen: altersgerechter Zugang (FB 1, 2 und ggf. 3), altersgerechtes Wohn- und/oder Schlafzimmer sowie altersgerechte Küche (FB 4), altersgerechtes Bad (FB 5), Anforderungen an die Bedienelemente (FB 6)
    • falls keine neue Wohneinheit entsteht: Erweiterung von Bestandsgebäuden (z. B. Außenaufzug) oder Ausbau von zuvor nicht beheizten Räumen (z. B. Dachgeschoss)
    • falls neue Wohneinheiten entstehen: Erweiterung oder Ausbau: Förderung über KfW-Pr-Nr. 153 möglich. Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen: Förderung KfW-Pr-Nr. 151/152 sowie 430 möglich. Gebäude, mit bes. erhaltenswerter Bausubstanz: Förderung über KfW-Pr-Nr. 151/152 sowie 430 möglich
    • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem  dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC)

Förderbereiche (FB):

  • FB 1: Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    • Wege zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzte Einrichtungen: Garagen, Stell-, Sitz- und Spielplätze, Entsorgungseinrichtungen
    • altersgerechte Kfz-Stellplätze sowie deren Überdachungen
    • Umbau und Schaffung von Abstellplätzen sowie deren Überdachungen für Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühlen, Fahrradständer
    • ab 3 WE: sonstige Wohnumfeldmaßnahmen
  • FB 2: Eingangsbereich und Wohnungszugang: Abbau von Barrieren, Schaffung von Bewegungsflächen, Wetterschutzmaßnahmen, Wohnungseinbruchschutz
  • FB 3: Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden:
    • Aufzugsanlagen (Nachrüstung/Verbesserung als Ein- oder Anbau), Treppenlifte o. Ä.
    • barrierereduzierende Umgestaltung von Treppenanlagen, Rampen o. Ä.
  • FB 4: Anpassung der Raumgeometrie: Raumzuschnitt ändern (Wohn- und Schlafräume, Flure oder Küchen), Türdurchgänge verbreitern sowie der Einbau neuer Türen, Schwellen abbauen, Freisitze erschließen/schaffen (Terrassen, Loggien oder Balkone), barrierereduzierte Fenster, Balkon- oder Terrassentüren (Förderung über KfW-Pr-Nr. 151/152, Pr-Nr. 430)
  • FB 5: Sanitärräume: Raumgeometrie anpassen, bodengleiche Duschplätze, Modernisierung von Sanitärobjekten (WCs, Waschbecken, Badewannen)
  • FB 6: Bedienelemente, Stütz- und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation
    • Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, Orientierung und Kommunikation, altersgerechte Assistenzsysteme, AAL-Systeme (Ambient Assisted Living): intelligente Gebäudesystemtechnik (ohne Endgeräte und Unterhaltungstechnik):
      • Bedienung und Steuerung von baugebundenen Antriebstechniken
      • Systeme zur Sicherheit und Gefahrenabwehr
      • sowie Ruf-, Notruf- und Unterstützungssysteme
    • Modernisierung von Bedienelementen, Stütz- und Haltesysteme (auch zur späteren Nachrüstung)
  • FB 7: Gemeinschaftsräume und Mehrgenerationenwohnen: Umgestaltung bestehender Gemeinschaftsräume oder Neuschaffung von Gemeinschaftsräumen im Wohnungsbestand (ab 3 WE)

Keine Förderung von: Ferienhäusern und –wohnungen, Wochenendhäusern sowie Pflege- und Altenwohnheimen, die unter das Heimgesetz (§ 1 HeimG) oder Heimregelungen der Länder fallen

Antragsteller:

  • Privatpersonen (auch Mieter),
  • Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften,
  • Bauträger,
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie
  • Contracting-Geber (Investor)

Eine Vorabberatung durch Sachverständige, Wohnberatungsstellen, polizeiliche Beratungsstellen und Sachverständige (für Beratung, Fachplanung, Baubegleitung und Dokumentation des Vorhabens; bauvorlageberechtigte Architekten; bauvorlageberechtigte Ingenieure; öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerks) wird empfohlen.

Förderhöhe

Fördervorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Planung und Beratungsleistungen gelten nicht als Vorhabenbeginn
  • Förderanträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzierungsinstitut funktionieren, gestellt werden
  • die Förderprogrammnummer ist: 159
  • einzureichende Antragsunterlagen (unterschrieben von): Antragsformular 600 000 0141 (Fördernehmer & Finanzierungsinstitut)
  • alle Maßnahmen sind durch Fachunternehmen des Bauhandwerkes auszuführen.
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten (z. B. Planung)
  • max. Förderbetrag: 50.000 € je Wohneinheit (Anzahl der WE nach Sanierung bzw. WE gemäß Kaufvertrag)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (in einer Summe oder Teilbeträgen)

Kreditlaufzeiten und Zinssätze:

KfW
Bezeichnung

Kredit-Laufzeit (LZ)
von - bis

Zinssatz
eff.

Zinsatz
fest für

Tilgungs-
freijahre

Hinweis

(10 / 10 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 %

10 Jahre

10 Jahre

Tilgung zum Laufzeit-Ende

(10 / 02 / 05)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 % 5 Jahre 1 bis 2 Jahre  

(10 / 02 / 10)

min. 4 bis 10 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 2 Jahre

 

(20 / 03 / 05)

min. 4 bis 20 Jahre

0,78 %

5 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(20 / 03 / 10)

min. 4 bis 20 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 3 Jahre

 

(30 / 05 / 05)

min. 4 bis 30 Jahre

0,78 %

5 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

(30 / 05 / 10)

min. 4 bis 30 Jahre

0,78 %

10 Jahre

1 bis 5 Jahre

 

  • Sondertilgung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung eines Vorfälligkeitsentgeldes möglich. Keine Teilrückzahlungen.
  • Kumulierung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist möglich. Die Höhe der gesamt Fördersumme muss beachtet werden.

Weitere wichtige Hinweise finden Sie in dem Merkblatt und der Anlage zum Merkblatt der KfW.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln z. B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Bei Erwerb einer Wohnimmoblie zur Eigennutzung mit KfW-Wohneigentumsprogramm (Programm.-Nr. 124) kumulierbar.
Das Programm ist nicht kummulierbar mit dem KfW-Programm 455 "Altersgerecht Umbauen - Zuschuss".

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 159
http://www.kfw.de/159
 

Merkblatt - Altersgerecht Umbauen

http://bit.ly/2w7MfF9

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen und förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2w7r1r9

Zinskonditionen

http://bit.ly/2J70kaR

Wohnberatungsstellen: www.wohnberatungsstellen.de (nur NRW) oder  www.wohnungsanpassung-bag.de

Polizeiliche Beratungsstellen
http://www.k-einbruch.de/

Sachverständge: www.bak.de (Bundesarchitektenkammer), www.aknw.de (Architektenkammer NRW); www.bundesingenieurkammer.de (Bundesingenieurkammer), www.ikbaunrw.de (Ingenieurkammer NRW); http://www.svd-handwerk.de. Fortbildung im Bereich Barriereabbau/Barrierefreiheit in Wohngebäuden sollte erfolgreich absolviert worden sein.


KfW: Energetische Stadtsanierung - Quartierskonzepte und Sanierungsmanager (Pr.-Nr. 432)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Erstellung integrierter Quartierskonzepte für energetische Sanierungsmaßnahmen einschließlich Lösungen für die Wärmeversorgung, Energieeinsparung, -speicherung und -gewinnung unter besonderer Berücksichtigung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, wohnungswirtschaftlicher und sozialer Belange.

B. Sanierungsmanager, der die Planung sowie die Realisierung der in den Konzepten vorgesehenen Maßnahmen begleitet und koordiniert.

Gefördert werden Städte, Kommunen und Landkreise und deren unselbstständige Eigenbetriebe. 

Die Zuschüsse können an privatwirtschaftliche oder gemeinnützige Akteure weitergegeben werden, zum Beispiel an Stadtwerke, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften oder Eigentümer von Wohngebäuden einschließlich Wohneigentümergemeinschaften.

Auch Landkreise und andere Gemeindeverbände können Zuschüsse beantragen, um diese an ihre Kommunen weiterzuleiten. Für jedes Quartier ist ein separate Antrag zu stellen. 

Das Förderprodukt kommt nicht in Frage für kommunale Zweckverbände.

Förderzeitraum

A. Das integrierte Quartierskonzept sollte innerhalb eines Jahres ab Auftragserteilung fertiggestellt und vom Auftraggeber abgenommen sein.

B. : Der Förderzeitraum für Sanierungsmanager/innen beträgt maximal 3 Jahre. Eine Verlängerung auf bis zu 5 Jahre ist möglich.

Förderhöhe

  • der Zuschuss beträgt 65 % der förderfähigen Kosten für Quartierskonzepte und Sanierungsmanagement
  • der maximale Zuschussbetrag für den/die Sanierungsmanager/in beträgt insgesamt 150.000 €/Quartier
    (für die Verlängerungsphase: weitere 100.000 €/Quartier).
  • der Förderzeitraum für die Beschäftigung eines/er Sanierungsmanagers/in beträgt 3 Jahre (Verlängerung um weitere 2 Jahre möglich).
  • Zuschüsse unter 5.000 € werden nicht ausgezahlt.

Kumulierbarkeit

  • die Kombination mit öffentlichen Fördermitteln ist zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Eine Kumulierung mit Zuschüssen aus der "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative" des BMUB ist ausgeschlossen
  • einer Förderung als Sanierungsmanager im Rahmen dieses Programmmerkblatts steht es nicht entgegen, wenn die betreffende Person bereits für ein Vorhaben aus der NKI als Klimaschutzmanager finanziell unterstützt wurde, vorausgesetzt, die Person erfüllt die unter B. genannten Anforderungen. Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen
  • die Finanzierung des 35 %igen Eigenanteils kann aus weiteren Fördermitteln der EU, der Länder, durch eigene Mittel der Kommune oder durch Mittel der in die Entwicklung oder Umsetzung des integrierten Konzepts beteiligten Akteure dargestellt werden. Die Finanzierung aus Mitteln des Bundes und der Länder darf dabei einen Anteil von 85 % der Kosten nicht übersteigen
  • für finanzschwache Kommunen, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen haben und somit nicht über ausreichende Eigenmittel verfügen, kann der Eigenanteil im Einzelfall auf 5 % der förderfähigen Kosten reduziert werden. In diesen Fällen kann der Finanzierungsanteil aus Mitteln des Bundes und der Länder maximal 95 % der Kosten betragen. Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts ist von der Kommune gegenüber der KfW formlos zu bestätigen

Weitere Informationen

KfW, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt, Tel.: 069 74310, Fax: 069 7431-2944, Infocenter Tel.: 0800 5399002 (kostenfrei)
www.kfw.de

Programminformationen - KfW 432
www.kfw.de/432

Merkblatt KfW-Programm 432 "Energetische Stadtsanierung"

http://bit.ly/2LCcgY2

KfW: Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit (Pr.-Nr. 167)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderung - für was?

  • Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen, die Erneuerbare Energien nutzen: Solarthermie-Anlagen bis 40 m² Bruttokollektorfläche (auch reine Trinkwassererwärmung) Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW Nennwärmeleistung, Wärmepumpen bis 100 kW Nennleistung sowie Kombi-Heizungen (Erneuerbare Energie und fossiler Energieträger)
  • bei selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen
  • bei Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen
  • keine Förderung bei Ferienhäusern, -wohnungen und Wochenendhäuser sowie Boardinghäusern (Beherbungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen)

Die Antragstellung kann von Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträgern, Eigentümern / Betreibern von Wohnheimen, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Contracting-Gebern (Investoren) vorgenommen werden.

Empfehlung: Vor Maßnahmenbeginn unabhängige Energieberatung durchführen lassen (www.energie-effizienz-experten.de); Energieberatung Wohngebäude (BAFA); Verbraucherzentrale, Maßnahmen müssen durch Baufachunternehmen durchgeführt werden. Entsprechende Hinweise entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Ergänzungskredit - Kredit 167".

Vorgehen:

  • der Förderantrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen (Planung und Beratung sowie abgeschlossene Liefer- und Leistungsverträge gelten nicht als Vorhabenbeginn)
  • Anträge können ausschließlich über frei wählbare Banken, Sparkassen und Versicherungen, die als durchleitendes Finanzinstitut funktionieren, gestellt werden
  • Bruttokosten werden berücksichtigt (Ausnahme: Vorsteuerabzugsberechtigung)
  • die Heizungsanlage muss vor dem 1. 1. 2009 installiert worden sein (hydraulicher Abgleich wird durchgeführt)
  •  An- oder Ausbau zuvor nicht beheizter Räume förderfähig, wenn keine neue Wohneinheit entsteht; dies gilt auch für Gebäudeerweiterung oder Ausbau nicht beheizter Räume (Dachgeschoss)
  • die Wohneinheiten müssen einen abgeschlossenen Zusammenhang haben, einem dauerhaften Wohnzweck dienen und eine Haushaltsführung ermöglichen (Zimmer, Küche/Kochnische, Bad/WC)
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • einzureichende Antragsunterlagen: Formular 600 000 0141, unterschrieben von Fördernehmen und Finanzierungsinstitut

Förderhöhe

Kreditkonditionen
KfW-Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgungsfreie Anlaufjahre Zinsbindung Effektivzins
    (A) Jahre (B) Jahre (C) Jahre  
  (A) / (B) / (C) [mind. - bis] [mind. - bis] [mind. - bis] [%eff/a]
167 10 / 2 / 10 4 - 10 1 - 2 10 0,78
  Stand: 14.06.2019
  • Kreditbetrag: 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschl. Nebenkosten
  • Kreditlaufzeit: mind. 4 Jahre bis max. 10 Jahre (1 bis 2 Tilgungsfreijahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages (eine Summe oder Teilbeträge)
  • Sondertilgung des Gesamtkreditbetrages ist möglich (aber Vorfälligkeitsentgeld fällt an), keine Teilrückzahlungen

Kumulierbarkeit

von KfW-Pr.-Nr. 167 mit
möglich nicht möglich
KfW-Pr.-Nr. 151/152 - Energieeffizient Sanieren - Kredit KfW-Pr.-Nr. 430
KfW-Pr.-Nr. 430 Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss KfW-Pr.-Nr. 151/152
KfW-Pr.-Nr. 431 Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung  
BAFA Zuschussprogramm (Marktanreizprogramm)  
andere öffentliche Förderprogramme
Kredite / Zulagen / Zuschüsse
 

Weitere Informationen

Programminformation - KfW 167
http://www.kfw.de/167

Merkblatt - Ergänzungskredit

http://bit.ly/2w7KlnY

Konditionen

http://bit.ly/2w7VfKC

KfW: Energieeffizient Sanieren - Kredit (Pr.-Nr. 151, 152)

Fördergegenstand und -bedingungen

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus
Ener­getische Sanierung von Wohn­gebäuden, für die der Bauantrag oder die Bau­anzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Die Sanierung muss zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage:
    • Brennwerttechnik (Öl und Gas)
    • Brennwerttechnik nutzende Wärmepumpe (Gaswärmepumpe)
    • Nah- und Fernwärme inkl. Wärmeübergabestationen, Hausanschluss
    • Förderung nur in Kombination mit o. g. Heizungsanlagen, bei:
      • Holzpellets, Hackschnitzel, Scheitholz als automatisch beschickte Zentralheizkessel sowie Holzvergaser-Zentralheizungen
      • Wärmepumpen
      • Solarthermie-Anlagen
    • Sonderfall: Kombi-Heizungen (fossile und erneuerbare Energieträger, ohne BAFA-Förderung)
  • Optimierung bestehender Heizungsanlage (mind. 2 Jahre alt)
    • einschließlich Umwälzpumpe EEK A, hocheffieziente Zirkulationspumpe
    • Wärmeverteilungsoptimierung Bestands-Heizungsanlagen (hydraulischer Abgleich)

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Heizungspaket:
    • Erneuerung der Heizungsanlage
    • Optimierung der Wärmeverteilung.
  • Lüftungspaket (nur in Verbindung mit Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle möglich!):
    • Erneuerung oder dem erstmaligen Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung
    • Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle (z. B. Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster).
  • Für Maßnahmenpakete, die zwischen dem 01.01. und 31.03.2016 begonnen wurden/werden, muss der Förderantrag bis spätestens 30.06.2016 bei der KfW gestellt werden.

Grundsätzliche Bedingungen für Fördergegenstand A und B:

  • Antragstellung
    • für selbst genutzte und vermietete Wohngebäude sowie Eigentumswohnungen
    • beim Ersterwerb neu sanierter Wohngebäude oder Eigentumswohnungen (max. 12 Monate nach Bauabnahme)
    • für Wohn-, Alten- und Pflegeheime
    • Bauantrag bzw. Bauanzeige wurde vor dem 01.01.2002 gestellt
    • der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei einem Kreditinstitut zu stellen
    • keine Förderung bei Ferienhäusern und -wohnungen sowie Wochenendhäusern
  • Sachverständiger der wirtschaftlich unabhängig ist muss eingebungen werden
    • Unterstützung bei der Planung, Antragstellung und Durchführung der Maßnahme
    • erstellt "Bestätigung zum Antrag" und nach Durchführung der Maßnahme "Bestätigung nach Durchführung"
  • unabhängige Energieberatung (Sanierungskonzept) zuvor machen lassen bei der Verbraucherzentrale oder eine "Vor-Ort-Beratung" der BAFA
  • die Maßnahmen müssen durch ein Baufachunternehmen durchgeführt werden
  • technische Mindestanforderungen müssen eingehalten werden

Förderhöhe

A. Sanierung zum KfW-Effizienzhaus

KfW-Effizienzhaus
KfW-Effizienzhaus Tilgungszuschuss [%] Tilgungszuschuss [€/WE]
KfW - 55 27,5 % 27.500 €/WE
KfW - 70 22,5 % 22.500 €/WE
KfW - 85 17,5 % 17.500 €/WE
KfW - 100 15,0 % 15.000 €/WE
KfW - 115 12,5 % 12.500 €/WE
KfW - Denkmal 12,5 % 12.500 €/WE

Der max. Förderbetrag liegt bei 100.000 €/Wohneinheit.

B: Förderung Einzelmaßnahmen bzw. -kombinationen

  • max. Förderbetrag: 50.000 €/Wohneinheit
  • Tilgungszuschuss: 7,5 % bis zu 3.750 €/Wohneinheit

C. Heizungs- und/oder Lüftungspaket im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

  • Förderbetrag max.: 50.000 Euro pro Wohneinheit (einschließlich der Durchführung von Einzelmaßnahmen)
  • Tilgungszuschusshöhe: 15 %, max. 15.000 €/Wohneinheit (auch für Energieeffizienzmaßnahme!)

Für Fördergegenstände A und B gilt:

Kredit-Konditionen
KfW Pr.-Nr. Kennung Laufzeit tilgunsfreie
Anlaufjahre
Zinsbindung Effektivzins
    [Jahre] [Jahre] [Jahre] [%eff/a]
151 / 152 10 / 2 / 10 10 1-2 10 0,75 %
151 / 152 10 / 10 / 10 10 10 10 0,75 %
151 / 152 20 / 3 / 10 20 1-3 10 0,75 %
151 / 152 30 / 5 / 10 30 1-5 10 0,75 %
  • Kreditbetrag: 100 % der föderfähigen Investitionskosten (einschl. Nebenkosten)
  • Kreditlaufzeit mind. 4 Jahre, bis 10 Jahre (Tilgung zum Laufzeitende) oder 20 bzw. 30 Jahre
  • Zinssatz ab 0,75 % eff. (fest für die ersten 10 Jahre)
  • Auszahlung: 100 % des Zusagebetrages
  • Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt (Bagatellgrenze)
  • Tilgung:
    Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamt ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.
    Teilrückzahlungen sind nicht möglich.
    Zum Ende der Zinsbindung ist eine teilweise oder vollständige Kreditrückzahlung ohne Kosten möglich.

Kumulierbarkeit

Maßnahme Kombinationen/Kumulierungsmöglichkeiten von KfW Pr.-Nr. 151/152
  möglich nicht möglich
Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien Sanierung zum KfW-Effizienzhaus BAFA - erneuerbare Energien im Wärmemarkt
kombinierte Brennwert-Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer und fossiler Energieträger Einzelmaßnahme: Heizung und Solarthermieanlage kein Zuschuss BAFA-Förderung für EE-Anteil
KfW Pr.-Nr. 431 (Baubegleitung bei Zusage 151/152) KfW Pr.-Nr. 430 (Modernisierung Zuschuss)
KfW Pr.-Nr. 167 (Ergänzungskredit) mit BAFA Förderung KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Speicher
KfW Pr.-Nr. 275 Erneuerbare Energien Premium
  Stromerzeugungsanlagen mit EEG-Vergütung
  steuerliche Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG
Handwerkerleistungen

Weitere Informationen

Programminformationen - KfW 151/152
http://www.kfw.de/151 

Merkblatt:  KfW 151/152

http://bit.ly/2JatllL

Anlage zum Merkblatt - Technische Mindestanforderungen

http://bit.ly/2Jf54LK

Anlage zum Merkblatt - Liste förderfähige Maßnahmen

http://bit.ly/2J9Sygq

Anlage zum Merkblatt - Liste technische FAQ

http://bit.ly/2w7owoA

Konditionen

http://bit.ly/2w7CW8j

Energieeffizienz-Experten

http://bit.ly/2wnqtNV

Energieberatung Verbraucherzentrale
https://www.verbraucherzentrale.de/energie

Informationen zu Denkmal

http://bit.ly/2w7KSGk

KfW: IKK - Energieeffizient Bauen und Sanieren (Pr.-Nr. 217/218)

Fördergegenstand und -bedingungen

Förderfähig sind Neubau (217) und Sanierung (218) von Nichtwohngebäuden. Im Einzelnen sind dies:

  • Neubau oder Ersterwerb energieeffizienter Nichtwohngebäude mit Standard KfW-Effizienzgebäude 55 oder 70
  • Sanierungen zum KfW-Effizienzgebäude 70 / 100 oder Denkmal
  • Einzelmaßnahmen oder Kombinationen von Einzelmaßnahmen wie z. B. Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster/Eingangstüren/Fassaden, Sonnenschutzeinrichtungen, Lüftungsanlagen, Austausch der Beleuchtung, Erneuerung der Heizungsanlage
  • Sonstige Maßnahmen zur Vorbereitung, Realisierung und Inbetriebnahme der o.g. Maßnahmen wie z. B. Planungskosten, Nebenarbeiten (Ausbau und Entsorgung von Altanlagen), Maßnahmen zur Einregulierung der geförderten Anlage sowie Aufwendungen für Energiemanagementsysteme

Die zu erfüllenden Mindestanforderungen in den einzelnen Gewerken sind in einem eigenen Merkblatt im Detail festgelegt.

Antragsberechtigt sind Städte, Kommunen und Landkreise, unselbstständige Eigenbetriebe sowie Zweckverbände. (Hinweis: für Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund, gemeinnützige Unternehmen und Kirchen sowie Unternehmen und natürliche Personen im Rahmen von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften steht das KfW Programm 219/220 zur Verfügung.)

Die KfW empfiehlt eine unabhängige Energieberatung und ein energetisches Sanierungskonzept erstellen zu lassen oder eine Neubauberatung in Anspruch zu nehmen. (Z. B. im Rahmen der "Energieberatung für Kommunen und gemeinnützige Organisationen" (BAFA))

Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die Einsparungen von Energie und Kohlendioxid ist von einem Sachverständigen nachweisen.

Förderhöhe

  • die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens, max. 25 Mio. € pro Vorhaben
  • 100 % der förderfähigen Investitionskosten können finanziert werden
  • Tilgungszuschuss zwischen 17,5 % und 5,0 % bzw. max. 175 und 50 €/m² möglich, abhängig von dem erreichten energetischen Standard
    ​(kein Tilgungszuschuss für Neubau im KfW-Effizienzgeäude 70-Standard)

Kumulierbarkeit

Eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Ausnahme Heizungserneuerung als Einzelmaßnahme: Eine Kumulierung mit einem Zuschusses des BAFA oder eines Kredites im KfW-Programm "Erneuerbare Energien" für dieselbe Heizungskomponente ist nicht möglich.

Weitere Informationen

KfW • Palmengartenstr. 5-9 • 60325 Frankfurt • Tel.: 069 7431-0 • Fax: 069 7431-2944 • www.kfw.de

Programminformationen - KfW 217 oder 218
www.kfw.de/217 oder www.kfw.de/218

Aktuelle Zinssätze KfW        

http://bit.ly/2w7Bkey

Merkblatt zur KfW-Programm 217 / 218

http://bit.ly/2v50Q3X

Land NRW: Bauliche Maßnahmen in Tierheimen

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden bauliche Maßnahmen in Tierheimen Nordrhein-Westfalens:

1. Neu-, Erweiterungs-, Um- und Ausbauten
2. Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen und energetischen Einrichtungen sofern sie zur Verbesserung der Unterbringung und Pflege von Tieren geeignet sein. Die Maßnahmen müssen der Wiederherstellung sowie der Verbesserung der hygienischen und wirtschaftlichen Einrichtungen dienen.

Nicht zuwendungsfähig sind die Ausgaben für den Grunderwerb einschließlich der Nebenkosten und der Kapitalbeschaffungskosten.

Die Richtlinie wurde bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Für eine Bewilligung sind weitere ergänzende Materialien einzureichen, die Sie bitte der Richtlinie bzw. dem Antragsformular entnehmen.

 

Förderhöhe

Zuschuss in Höhe von 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 80.000 €.

Weitere Informationen

LANUV
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen
- Fachbereich 17 -
Auf dem Draap 25
40221 Düsseldorf

http://bit.ly/2w7C43x

Förderrichtlinie des LANUV zur Förderung baulicher Maßnahmen an Tierheimen

http://bit.ly/2vgz18X

Land NRW: Städtebauförderung - Sanierung stadtbildprägender Gebäude

Fördergegenstand und -bedingungen

Basis des Förderbausteins ist die "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008) - (Runderlass des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.10.2008 - V.5 – 40.01 -)". Die Richtline umfasst zahlreiche Maßnahmen der Stadtentwicklung. Energiesparmaßnahmen an Gebäuden sind in folgendem Bereich der Richtlinie förderfähig:

  • Maßnahmen zur Instandsetzung und Modernisierung von stadtbildprägenden Gebäuden (einschließlich der energetischen Erneuerung)
  • Das zu fördernde Gebäude muss in einem Gebiet liegen, für das ein städtebauliches Entwicklungskonzept nach § 171 b Abs. 2 BauGB vorliegt. Die Gebietsfestlegung kann auch als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB, als städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB oder als Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB erfolgen.
  • Zielsetzung ist es, mit der Sanierung zur Erhaltung der Nutzungsvielfalt, zur Stärkung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität sowie zur Vermeidung bzw. Beseitigung von gewerblichem Leerstand insbesondere auch in den Historischen Stadt- und Ortskernen beizutragen.  
  • Zuwendungsempfänger sind Gemeinden und Gemeindeverbände. Sie können die Mittel unter bestimmten Voraussetzungen an Dritte weiterleiten.

Förderhöhe

Die Zuwendung wird für Investitionen in Form der Anteilfinanzierung mit Höchstbetragsregelung gewährt. Der Regelfördersatz für den Zuschuss beträgt 60 % und wird mit Zu- und Abschlägen von je 10 % zum Strukturausgleich für die Arbeitslosigkeit und für die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinden verbunden.
Weitere Details sind bitte der Richtlinie zur Städtebauförderung zu entnehmen.

Weitere Informationen

Förderrichtlinie Stadterneuerung (NRW), 2008

http://bit.ly/2x7LY6f

Verlängerung der Richtlinie (NRW), 2015

http://bit.ly/2x0azK4

Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2017 (PDF)

http://bit.ly/2w7mkgF

NRW.BANK.Moderne Schule

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert wird der Bau und die Modernisierung von Schulen und Volkshochschulen inkl. energetischer Maßnahmen durch ein zinsgünstiges Darlehen.
Grundstücke, die notwendiger Bestandteil einer Maßnahme sind, können mit finanziert werden.


Nicht förderfähig sind Investitionen in Betriebsmittel, geringwertige und bewertungsfreie Wirtschaftsgüter, reine Kapitalanlagen (außer Einrichtungsgegenstände), Leasingvorhaben, Liquiditätskredite, Eigenkapitalausstattung und denkmalpflegerische Maßnahmen an nichtöffentlichen Gebäuden. Ausgeschlossen sind Umschuldungen oder Nachfinanzierungen von bereits abgeschlossenen und durchfinanzierten Vorhaben.
 

Antragsberechtigt sind kommunale Schulträger in Nordrhein-Westfalen, bei kommunalen Schulzweckverbänden erfolgt eine Einzelfallprüfung.

Förderhöhe

Finanzierungsanteil:

  • bei Kreditbeträgen > 2 Mio. €: max. 50 % der förderfähigen Investitionskosten. Eine Kumulierung mit dem Programm „NRW.BANK.Kommunal Invest Plus“ ist möglich.
  • bei Kreditbeträgen < 2 Mio. €: bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten

Der Kredithöchstbetrag in diesem Förderprogramm beträgt 150 Mio. € pro Jahr pro Antragsteller.

Kumulierbarkeit

Die Kombination mit öffentlichen Fördermitteln ist möglich.

Die Mittel aus den Programmen „NRW.BANK.Moderne Schule“ und „NRW.BANK.Kommunal Invest“ sowie „IKK-Investitionskredit Kommunen“ der KfW oder einem anderen aus diesem Programm refinanzierten Darlehen dürfen zusammen die aufgezeigten Finanzierungsanteile nicht überschreiten.

Weitere Informationen

NRW.BANK
Service-Center: 0211 91741-4800
E-Mail: info@nrwbank.de

 

Programminformationen:

www.nrwbank.de/schulbau

Merkblatt NRW.BANK "Moderne Schule"

 

http://bit.ly/2vbOaIG

progres.nrw: Markteinführung - Neubau Passivhaus und 3-Liter-Haus

Fördergegenstand und -bedingungen

Gefördert werden Wohngebäude im Passivhaus-Standard mit Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung sowie Wohngebäude im 3-Liter-Haus-Standard inkl. Lüftungsanlagen.

Für Passivhäuser gilt (inkl. Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung):

  • Nur Neubauten innerhalb und außerhalb einer Klimaschutzsiedlung.

Für Wohngebäude im 3-Liter-Haus-Standard gilt (inkl. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung):

  • Neubauten nur innerhalb einer Klimaschutzsiedlung.
  • Bestandsgebäude innerhalb und außerhalb einer Klimaschutzsiedlung.

Bedingungen

  • Gebäudestandard ist durch Bauvorlegeberechtigten nach PHPP zu bescheinigen.
  • Mindestanforderungen an Baustandard:
Gebäudestandard

Luftdichtigkeitsmessung nach DIN 4108-7 i.V.m. DIN EN 13829

Heizwärmebedarf QH Jahresprimärenergiebedarf QP
Passivhaus n50-Wert max. 0,6-fache pro Stunde max. 15 kWh/(m²a) max. 40 kWh/m²a Gebäudenutzfläche AN für Heizung, Warmwasser und Hilfsstrom
3-Liter-Haus n50-Wert max. 1,0-fache pro Stunde max. 35 kWh/(m²a) -
  • Wärmedurchgangskoeffizienz (U-Wert) für Passivhaus: max. 0,15 W/(m²K) bei opaken Bauteilen; max. 0,8 W/(m²K) bei transluzenten Bauteilen (z. B. Fenster einschl. Rahmen)
  • geördert werden nur Vorhaben, mit denen vor der Antragstellung noch nicht begonnen wurde
  • keine Förderung, wenn Zuwendung < 350 € pro Vorhaben (Bagatellgrenze)

Kommunen sind antragsberechtigt, wenn sie am European Energy Award teilnehmen, sie über ein offizielles Programm ein kommunales Klimaschutzkonzept aufstellen oder als Träger von Schulen, Kindergärten oder anderen Gebäuden mit Multiplikatorwirkung auftreten.

Förderanträge konnten bis zum 20.11.2019 gestellt werden.

Förderhöhe

Zuschusshöhen für Passivhäuser (inkl. Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung):

  • 4.700 € pro Haus für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäusern
  • 3.400 € je Wohneinheit in Mehrfamilienhäusern
  • max. 25 % für sonstige Gebäude (z.B. Schulen, Sporteinrichtungen, Bürogebäude)

Zuschusshöhen für Wohngebäude im 3-Liter-Haus-Standard (inkl. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung):

 

Bestandsgebäude

Neubau

EFH, DHH und RH

4.700 €

3.700 €

MFH (je WE)

3.400 €

2.700 €

Kumulierbarkeit

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Landes NRW ist nicht zulässig.

Weitere Informationen

Bezirksregierung Arnsberg; Anträge unter: NRW direkt, Tel. 0211 - 8371001, nrwdirekt@nrw.de
Förderprogramm progres.nrw - Markteinführung

http://bit.ly/2GZ4TqK